Auf Wiedersehen
Text: freiwild
Träume bäumen wortgewaltig
vor tränenleeren Augen auf
und ausgehöhlt durch Dusterglummen
nimmt mein Ende einen Lauf.
Zerfressen, längst, manch Innereien,
Herz und Seele geh'n in Stücken,
weil Drachen, die kein Feuer spein
stattdessen Glück im Keim erdrücken.
Die Hölle blüht sich feurig auf,
wartet freiernd nur auf mich,
bietet mir zum Zug den Knauf,
so ehrenhaft und ritterlich.
"Chapeau!" heißts jetzt zum letzten Mal
und trist bewinkt von Glück und Qual,
Hut gezogen, aufgegeben,
auf Bald, vielleicht im nächsten Leben.
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