Wie man einen Mann versenkt
Der Münchner Axel Berg war bis zum letzten Sonntag einer der wenigen bayerischen Sozialdemokraten im Bundestag mit Talent zum Erfolg. Er war unkonventionell, engagiert und verzichtete auf Mätzchen. Seine Niederlage erzählt viel - auch darüber, wie dilettantisch die SPD mit den paar guten Leuten umgeht, die sie noch hat.
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lolita sagte:
Aber der Wahlkreis München-Nord besteht nicht nur aus Altbauten und Akademikerpaaren, dazu gehört nicht nur Schwabing, sondern auch Hasenbergl und Feldmoching.
Schade, eigentlich. Obwohl, halt, dann wäre sowas wie Ströbele hier König.
Aber jetzt ist Johannes Singhammer mein Abgeordneter. Systemscherge, Parteisoldat, Ja-Sager Singhammer. Ein Typ, den die Polizei sofort einziehen würde, wenn er ein Reifen wäre. *würg*
Das sage ich als halber rali und FDP-Wähler, wohlgemerkt.
lolita sagte:
Aber der Wahlkreis München-Nord besteht nicht nur aus Altbauten und Akademikerpaaren, dazu gehört nicht nur Schwabing, sondern auch Hasenbergl und Feldmoching.
Ein guter Hinweis. Ich mag mich daran, anders als alces, auch nicht stören - es kann sich halt nicht jeder den Schwabinger Altbau leisten...
mietrecht4u sagte:
Einfach peinlich, sowohl der Artikel als auch Berg !
Wieso?
m0n0 sagte:
Das mag daran liegen, dass es "die SPD" nicht gibt.
zumindest nicht mehr lange, wenn sich dieser erfreuliche trend fortsetzt.
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30.09.2009 - 13:58 Uhr
m0n0
Das mag daran liegen, dass es "die SPD" nicht gibt. Es wird schon einen Grund haben (der Artikel bleibt da undeutlich bzw. spekuliert munter) warum die Landesliste aussieht, wie sie aussieht.
Sowas kommt eben vor bei demokratischen Wahlen, sowohl in der SPD Bayern, als auch im Wahlkreis. Scheint nichts destotrotz ein guter Politiker zu sein, aber was mir (uns / der SZ) zusagt, ist da nunmal nicht die entscheidende Frage.