Leserpost. Heute: Brüllende Anrufer und Randgebiete des Journalismus
Auf jetzt.de gibt es täglich über 1000 Kommentare, viele davon beziehen sich auf Redaktionstexte. Wir bemühen uns, möglichst alle zu lesen - und sind meistens erfreut, manchmal verärgert über die Qualität der Beiträge. Deshalb antworten wir einmal in der Woche.
Das Gute an Kommentaren im Netz ist unter anderem, dass sie nicht brüllen können. Wäre das ein Lärm! Brüllen können aber Anrufer, die gelegentlich und dann meist um die Mittagszeit in die jetzt.de-Redaktion durchgestellt werden. Letzten Dienstag zum Beispiel, da war Frau B. dran. Dass es Ärger gibt, ahnt man immer schon, wenn fremde Leute zweimal ausdrücklich nachfragen, ob sie nun endlich bei jetzt.de sind. Ob sie beim Praktikant oder Bildredakteur gelandet sind, ist ihnen allerdings egal. Dann geht es auch gleich los – eine sorgsam vorbereitete Schimpfbreitseite, die erstmal raus muss. Für den Redakteur am Telefon ist es dabei wichtig, schnell heraus zu finden, worüber der Anrufer eigentlich so erzürnt ist – und den betreffenden Text möglichst flott nebenbei auf den Bildschirm zu holen, schließlich geht es meistens um Details, die man nicht immer im Kopf hat.
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oelfeld sagte:
das npd interview halt ich für keine gute idee...dass der typ ein trottel ist, kann sich eh jeder denken...und eine meinungsänderung wird durch das interview bei den jetzt-leuten auch nicht einterten...
ist ja auch kein interview, sondern ein porträt.
chocolatecat sagte:
frau b. braucht ein hobby.
oder einen beruhigungsjoint.
die redaktion nimmt alles auf und daraus wird ein ratespiel gemacht.
welches gebruddel passt zu welchem user! ;)
kikuju sagte:
man könnte mal einen jetzt.de-redaktion-anrufen-flashmob organisieren!
sollte das aber nicht so gemacht werden, dass die redaktion davon überrascht wird?
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24.09.2009 - 18:50 Uhr
oelfeld