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Die Kritik am Missbrauch von Daten hat ihre Berechtigung. Aber warum geben viele im Internet ihre persönlichsten Dinge preis? Eine Diagnose.
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schon wen anderes gewählt ...
Kann man aus dem Jahr in der Niemandsbucht von Peter Handke eigentlich auch bleibende Schlüsse ziehen? Den Titel fand ich nämlich auch bescheiden.
ich bevorzuge eine sehr eingeschränkte selbstdarstellung auf portalen wo ich mir selbst einen vorteil davon erhoffe, auffindbar zu sein, aber ohne zu viel preiszugeben.
wenn ich sehr persönliche dinge mitteilen will, dann habe ich ja die möglichkeit, das halb anonym (so wie hier) zu tun, und noch dazu vielleicht die story etwas abzuwandeln, damit ich nicht das gefühl habe einen seelenstriptease hinzulegen.
ich habe einige bekannte, die in der tat mehr zeit damit verbringen, online 10-100 kontakte zu halten, indem sie ihre news bei facebook etc. posten (oh, katze in die badewanne gefallen, hier das bild, hihi)
aber für nen kaffee nach feierabend haben sie keine zeit mehr. vielleicht sieht man sich später im skype.
hätte ich mehr zeit, die ich online verbringen will, dann könnte ich ja mal gucken wie es ihnen so geht, diesen bekannten...
Uh-oh - wie revolutionär.
Ich stelle auch gerade einen Inhalt ins Netz (=dieser Kommentar).
?!?
Oder habe ich das missverstanden?
Wann ist jemand wichtig, erhält Anerkennung, bekommt Bedeutung? Wodurch entsteht das Gefühl, daß die bisherigen sozialen Netzwerke im real life nicht mehr genügend Anerkennung bereitstellen für den einzelnen?
Trägt die Teilnahme an den sozialen Netzwerken nicht über die Banalisierung, die Nabelschau mit der eigenen Person, durch die massive zeitliche Inanspruchnahme nicth auch zur Entpolitisierung einer Gesellscahft bei?...
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18.09.2009 - 19:24 Uhr
cougarten
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