18.09.2009 - 18:30 Uhr

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Die Kritik am Missbrauch von Daten hat ihre Berechtigung. Aber warum geben viele im Internet ihre persönlichsten Dinge preis? Eine Diagnose.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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cougarten
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Mag ich Mag ich nicht

-4

18.09.2009 - 19:24 Uhr
cougarten

piraten wählen! XD
studiVZ meiden
p2p kommunizieren

RAL2008
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Mag ich Mag ich nicht

2

18.09.2009 - 19:40 Uhr
RAL2008

Mist, jetzt hab ich doch glatt per Briefwahl
schon wen anderes gewählt ...

ein_oxymoron
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.09.2009 - 20:35 Uhr
ein_oxymoron

sehr guter artikel. was mir fehlt, ist allerdings die schlichte selbstdarstellung: das bin ich. das sollen andere sehen. und wenn ich selbst gerade unsicher bin und vergessen habe, was meine person ausmacht, kann ich ja in meinen profilen und erguessen nachsehen... ;)

Ashur
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.09.2009 - 21:25 Uhr
Ashur

Sehr gut und ich wurde dazu animiert, mir Robert Musils Buch doch mal anzuschauen. Dafür müßte es ein zweites Sternchen geben. Der Titel stieß mich einst ab.

Kann man aus dem Jahr in der Niemandsbucht von Peter Handke eigentlich auch bleibende Schlüsse ziehen? Den Titel fand ich nämlich auch bescheiden.

kaffeekeks
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.09.2009 - 21:55 Uhr
kaffeekeks

es ist nicht ganz leicht, sich bei diesem thema zu positionieren, finde ich.
ich bevorzuge eine sehr eingeschränkte selbstdarstellung auf portalen wo ich mir selbst einen vorteil davon erhoffe, auffindbar zu sein, aber ohne zu viel preiszugeben.

wenn ich sehr persönliche dinge mitteilen will, dann habe ich ja die möglichkeit, das halb anonym (so wie hier) zu tun, und noch dazu vielleicht die story etwas abzuwandeln, damit ich nicht das gefühl habe einen seelenstriptease hinzulegen.

ich habe einige bekannte, die in der tat mehr zeit damit verbringen, online 10-100 kontakte zu halten, indem sie ihre news bei facebook etc. posten (oh, katze in die badewanne gefallen, hier das bild, hihi)
aber für nen kaffee nach feierabend haben sie keine zeit mehr. vielleicht sieht man sich später im skype.
hätte ich mehr zeit, die ich online verbringen will, dann könnte ich ja mal gucken wie es ihnen so geht, diesen bekannten...

MorbusBahlsen
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Mag ich Mag ich nicht

4

19.09.2009 - 00:48 Uhr
MorbusBahlsen

Ich müsste in ein paar Punkten widersprechen. Hab aber grad keine Lust. Muss genau das aber irgendwie mitteilen.

soylentyellow
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Mag ich Mag ich nicht

0

19.09.2009 - 00:59 Uhr
soylentyellow

"die Hälfte von ihnen stellt mindestens wöchentlich selber Inhalte ins Netz"

Uh-oh - wie revolutionär.

Ich stelle auch gerade einen Inhalt ins Netz (=dieser Kommentar).

?!?

Oder habe ich das missverstanden?

drolli
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Mag ich Mag ich nicht

0

19.09.2009 - 03:54 Uhr
drolli

Die masse der leute ist einfach zu dumm, faul oder geizig um sich eine webseite zuzulegen, auf der sie selbst in der hand haben wer zugreift. Es gibt keinen grund dass irgendwer den ich nicht kenne meine photos anschaut.

Dosenknall_mit_Ueberschall
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Mag ich Mag ich nicht

1

19.09.2009 - 07:43 Uhr
Dosenknall_mit_Uebers…

liegt auch daran, dass man im trauten, wohltemperierten heim vor ner schnuckeligen weißen webseite, die einen oft noch geradezu auffordert (jungs-mädchenfrage, fragen zur politischen einstellung) und bei ner tasse kaffee oder tee, oft nicht bewusst daran denkt, dass die webseite kein wohnzimmer ist, sondern ein bestandteil des weltweiten netzes..

riesenherz
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Mag ich Mag ich nicht

0

19.09.2009 - 09:19 Uhr
riesenherz

Ein sehr guter Erklärungsansatz, den man weiter ausbauen kann.
Wann ist jemand wichtig, erhält Anerkennung, bekommt Bedeutung? Wodurch entsteht das Gefühl, daß die bisherigen sozialen Netzwerke im real life nicht mehr genügend Anerkennung bereitstellen für den einzelnen?

Trägt die Teilnahme an den sozialen Netzwerken nicht über die Banalisierung, die Nabelschau mit der eigenen Person, durch die massive zeitliche Inanspruchnahme nicth auch zur Entpolitisierung einer Gesellscahft bei?...

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