17.09.2009 - 07:27 Uhr

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Der Dachstein |eine Naturkletterhalle| und des Winters erster Gruß

Text: MountMcKinley in Schöne_Photos (470)

04.09.2009 bis 06.09.2009:

Draußen schüttet es in Strömen. Den ganzen Vormittag schon prasseln dicke Regentropfen ans Fenster und eigentlich würde wohl jeder normale Mensch einen solchen Tag, wenn er die Arbeit hinter sich gelassen hat, wohl auf dem Sofa mit nem guten Buch oder vor dem Fernseher verbringen. Aber da sind wir wieder bei der Frage: Was ist normal? Bin ich normal? Wie definiert man überhaupt „normal“?

Aber mal ehrlich...wen interessiert das überhaupt? Mich nicht.

Ich weiß, dass ich wohl tendenziell eher etwas aus dem Rahmen fall, jedenfalls was meine Aktivitätslaune betrifft und so auch heute wieder. Stefan, ein tolle Mensch und Freund ist Fachübungsleiter beim DAV und führt heute eine kleine Gruppe auf die Simonyhütte im Dachsteingebirge, um diese in die Geheimnisse des Klettersteiggehens einzuweihen. Für die Alpinkletterer unter Euch mag das schon wirklich lachhaft klingen...auch ich kann nicht wirklich verstehen, wie man für so etwas Geld zahlen kann, aber...da sind wir wieder beim Normal! Darum geht’s aber nicht.

Kurz nach 13.00 Uhr war dieser Arbeitstag für mich gelaufen und da der Rucksack schon gepackt im Auto lag, musste ich nur noch auf die Autobahn und ab ins schöne Österreich fahren. Gute 2 Stunden später war ich Obertraun am Parkplatz der Dachstein-Krippensteinbahn und ließ mich mit leeren Gondeln zur Gjaidalm fahren. Und selbstverständlich regnete es immer noch.

Es hatte sich richtig schön eingeregnet...der schon fast typische Salzburger Schnürlregen hüllte alles in ein „wunderbares“ Grau und der Wegweiser an der Gjaidalm wollte mir doch tatsächlich weiß machen, dass ich 3 Stunden zur Simonyhütte brauchen würde. Auch die drei Gondelfahrer meinten, dass man mindestens 2,5 Stunden brauchen würde...vielleicht 2, aber dann müsse man schon „ganz guat beinand“ sein!

Und das war dann auch mein Stichwort, denn wenn ich eins bin, dann doch eigentlich „ganz guat beinand“. 1,5 Stunden später stand ich verschwitzt, durchnässt, aber sehr zufrieden, im warmen Trockenraum der Simonyhütte und freut mich schon auf ne heiße Schokolade.

Zu den 1,5 Stunden muss man sagen, dass große Teile des Weges im Laufschritt machbar sind und man somit unglaublich viel Zeit spart.

Die Gruppe von Stefan lernte schon fleißig die wichtigsten Knoten wie Mastwurf, Halbmastwurf und den gesteckten Achter. Braucht man zwar nicht zwingend, aber verkehrt ist es ja auch nicht. Außerdem begleiteten Stefan noch zwei gute Freunde - Adrian und Jürgen - mit denen ich am nächsten Tag, sollte das Wetter mitspielen, auf’s Hohe Kreuz gehen wollte.





Doch der nächste Morgen hielt eine wunderbare Überraschung für uns bereit.

W I N T E R E I N B R U C H








Die Simonyhütte

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