Ehssan Dariani im SZ-Interview: "Ich stehe gerne im Zentrum des Sonnensystems"
StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani über was im Leben noch kommen kann, wenn einer mit 26 Jahren zehn Millionen Euro kassierte. 2007 bekam er die Summe vom Verlagshaus Holtzbrinck für seine Anteile an der Firma StudiVZ. Das soziale Netzwerk hat Millionen Mitglieder, die Persönliches über sich veröffentlichen und diskutieren. Über die zweite Rate des Kaufpreises aber liegt Dariani mit Holtzbrinck im Clinch. Auch sonst hat er genaue Vorstellungen über den Lauf der Welt. Zeit für ein Gespräch in seinem Loft über den Dächern Berlins.
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Ich hoffe immer noch, dass Facebook den Prozess gewinnt.
04.09.2009 - 14:01 Uhr
taylorthelatteboy
kalonis sagte:
Gut, dass er das studiVZ dazu nutzen konnte. In der S-Bahn war er ja nicht so erfolgreich. Dort war die Barriere zur Kontaktaufnahme, wenigstens von Seiten der Frauen, noch sehr viel größer:
Ehssan und die Frauen in der S-Bahn
Auf der Clubtoilette hat's auch nicht besser geklappt:
"Ich kann in keiner Firma anfangen, in der ich viel weniger verdiene als die Erträge meines Vermögens."
äh - warum nicht? wie wärs mit ehrenamtlicher arbeit? mit irgendner arbeit, die spaß macht, obwohl sie nicht viel geld bringt?
ThomasCrown sagte:
äh - warum nicht? wie wärs mit ehrenamtlicher arbeit? mit irgendner arbeit, die spaß macht, obwohl sie nicht viel geld bringt?
Das Konzept erklär mal 'nem FDP-Wähler von der Uni St. Gallen. :)
und das allerätzendste ist ja bei solchen, dass die jede kritik mit "die sind nur neidisch" abtun... hat der eigentlich mit den anderen gründern noch was zu tun, sind die noch befreundet?
kikuju sagte:
hat der eigentlich mit den anderen gründern noch was zu tun, sind die noch befreundet?
Hab mal eben nachgeschaut: Mit Dennis Bemmann ist er noch befreundet mit Michael Brehm nicht.
TomJones sagte:
Kim Schmitz 2.0. Nicht so fett, aber noch ekliger.
Mußte lachen. Besser noch wäre: Kim Schmitz 2.0 - mit drei mal so viel "bäh" pro cm³
Diese Interviewreihe »Reden wir übers Geld« ist wahnsinnig gut gemacht und fast immer sehr interessant.
04.09.2009 - 21:01 Uhr
kachel
keos sagte:
so, und jetzt ist mein studivz-account gelöscht.
Vielleicht könnte man den Satz mal in der "100 Sätze reichen für ein ganzes Leben"-Kolumne aufnehmen. Wann immer irgendwo im Internet über das studiVZ geschrieben wird, ob kritisch oder wie hier über jemanden, der damit längst nichts mehr zu tun hat, bringt ihn früher oder später ganz sicher jemand als Kommentar
05.09.2009 - 13:00 Uhr
daniela1
Wäre er noch bei StudiVZ, würde Facebook nicht so dramatisch aufholen / bzw. Studi überholen, schade das dieser Schritt damals begangen wurde.
Ich hoffe jedenfalls das er bald was neues kreatives startet.
Dann hab ich lieber keine Kohle :-)
yannicke sagte:
Oder?
Hey Ehssan, wie viele Fakeprofile willst Du heute denn noch anlegen? :)
yannicke sagte:
@Aporia selbst wenn er es ist, was ich nicht glaube, hat er Recht. Diese Neidreaktionen -die ich hier natürlich nicht allen Kommentatoren unterstellen will- ist echt peinlich. Ich verstehe nicht, wie man sich so über Menschen auslassen kann, die man nicht einmal kennt. Keiner von euch dürfte das erreicht haben, was Dariani schon erreicht hat. Oder?
Hast du dir die weiter oben in den Kommentaren verlinkten Videos zu Darianis Balzverhalten angesehen? DAS ist ekelhaft.
Ganz abgesehen davon, dass er mehr als offensichtlich einfach Facebook abgekupfert hat und so tut, als wäre dem nicht so. Soll ich ihn jetzt dafür bewundern, dass er damit durchgekommen ist?
05.09.2009 - 15:57 Uhr
m0n0
Aporia sagte:
Ganz abgesehen davon, dass er mehr als offensichtlich einfach Facebook abgekupfert hat und so tut, als wäre dem nicht so. Soll ich ihn jetzt dafür bewundern, dass er damit durchgekommen ist?
Also, er streitet es ja nicht ab im Interview. Und auch so ein abgekupfertes Netzwerk ist kein Selbstläufer. Ein bisschen Respekt vor der Arbeit, die da drinsteckt darf man haben, egal was für ne Type das ist.
Wg. der Videos.. Ja, die finde ich auch nicht besonders, aber wer von euch hat keine Fehler in seinem Leben gemacht? Der ein oder andere mehr oder weniger, der eine öffentlich, der andere nicht öffentlich. Vllt. war der öffentliche Fehler auch gewollt, ich hab ka davon. Wobei keine PR schlechter ist als negative PR, von daher...
Von seiner Arbeitsleistung halte ich aber viel und wäre nicht abgeneigt mit einem wie Ehssan zu gründen. Ich denke er ist ein Erfolgstyp und kann ein weiteres Startup groß machen.
Manuel_L
Von seiner Arbeitsleistung halte ich aber viel
Welche Arbeitsleistung denn? Blau durch rot auszutauschen, und weil grad kein Wörterbuch zur Hand war schnell ein eigenes Wort für "poke" erfinden? Fantastische Leistung. *applaus*
Manuel_L sagte:
Immer dieser ätzende Neid hier in Deutschland!
jetzt fehlt nur noch "armes deutschland" haha.
Hier geht es nicht um Neid, sondern um die (passendes Adjektiv kann sich hier jede/r selbst wünschen) Einstellung von diesem Typen. Wenn man solche Äußerungen liest...
SZ: Was war mit Buchhaltung und so?
Dariani: Scheiße, Buchhaltung! Da gab es bestimmt irgendjemanden, der sich irgendwann darum kümmerte.
...dann kann man sich ja ungefähr vorstellen, wie es wäre, unter diesem "Zentrum des Sonnensystems" zu arbeiten. Vor allem, wenn er soviel Respekt für die Menschen hat, die sein Geschäft führen und seine Kohle verwalten. Denn nichts anderes machen diese Buchhater - oh pardon, dieser frei zitierte "Scheiße-Buchhaltung-Irgendjemand".
Und die Aussage, es wäre ihm jetzt nicht mehr möglich für nur 70.000 Euro im Jahr zu arbeiten – die wurde hier schon genug kommentiert und dem ist auch nichts hinzuzufügen.
Aber da fällt mir ein: es gibt doch soviele Experten in griechischer Mythologie hier, die können uns doch sicher nochmal mit dieser Ikarus-Sache auf die Sprünge helfen...
Da hab ich gleich mal Immanuel Kant zitiert, korrigiert, erweitert und vollendet.
Nur dabei das zuerst verstehen vergessen...
hat er freude daran sich als kleines würstchen zu präsentieren? omfg!
Manuel_L sagte:
Ich denke keiner von euch wird ihn kennen bzw. je getroffen haben.
Doch.... beim PCU in Zürich. Er hat ein erhebliches "Kleiner-Mann-Syndrom" und hält sich für megawichtig. Leider nur mit geklauten Ideen - das gab er dort und auch im Interview offen zu.
Er könnte wenigstens mit seinem Geld innvative StartUps unterstützen - wie es viele andere Gründer getan haben, die vom EXIT profitiert haben... davon gibt es ne Menge. Sarik weber von Cellity z.B. ... Kommt von Xing, hat Cellity gegründet und gewinnbringend an Nokia verkauft... bei IHM freue ich mich über jedes neue Projekt. Aber das ist ja nicht Dahrianis Lebensaufgabe... ohne Worte.











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04.09.2009 - 13:32 Uhr
kalonis
Gut, dass er das studiVZ dazu nutzen konnte. In der S-Bahn war er ja nicht so erfolgreich. Dort war die Barriere zur Kontaktaufnahme, wenigstens von Seiten der Frauen, noch sehr viel größer:
Ehssan"> und die Frauen in der S-Bahn