"Lustgrotte" geht gar nicht"
In "Bester Sex" erzählen Frauen, was guter Sex für sie ausmacht. Ein Gespräche über das Reden über Sex mit den Herausgeberinnen Ina und Marlene
jetzt.de: Findet ihr eigentlich nicht, dass wir alle zu viel über Sex sprechen? Ina: Insgesamt ja - nur in Partnerschaften wird wenig darüber gesprochen. Marlene: Das ist eine Art Doppelmoral. Nach außen hin wirkt alles sehr liberal und übersexualisiert, aber im zwischenmenschlichen Bereich gibt es immer noch viele Hemmschwellen. Wie ist das bei euch selbst? Redet ihr viel darüber? Ina: Ich halte mich schon für sehr offen. Nur manchmal wundert es mich, dass anscheinend Leute in meinem Alter damit mehr Probleme haben als 40- oder 50-Jährige. Vor allem Mädchen haben da oft Hemmungen. Marlene: Ja, da ist bei manchen wirklich erstaunlich. Viel hat mit Erziehung zu tun. Wie seid ihr selbst mit dem Thema groß geworden? Ina: Ich würde sagen: ganz normal. Es war schon locker, aber meine Eltern haben nicht vor mir Sex gehabt oder so. Ich habe viel Bravo gelesen und hätte auch mit meinen Eltern darüber reden können, aber das wollte ich nicht. Wer will das schon? Marlene: Wir sind ja auch nicht jetzt die Sexpertinnen oder gar Nymphomaninnen. Wir glauben nur, dass es viele Parallelen zwischen Frauen gibt. Und die meisten Frauenzeitschriften geben halt immer noch dämliche Sex-Tipps, wie man dem Mann besser gefallen kann. Ina: Zum Beispiel: Man sollte beim Blowjob ein paar Körner Reis mit in den Mund nehmen. Das ist doch Schwachsinn! Nach welchen Aspekten habt ihr die Geschichten für das Buch ausgewählt? Marlene: Uns war dann vor allem wichtig, dass die Geschichten realistisch sind. Ina: Wir wollten keine Schundromanerotik. Wir hatten ja auch Anfragen, ob es ok ist, wenn Feen und Kobolde darin vorkommen. Natürlich nicht! Uns war es auch wichtig, dass man die Dinge beim Namen nennt – also „Schwanz“ und „Fotze“ statt „Vulva“ und „Pullermann“.

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das sind doch die. mit dem alley cat frauenmagazin.
Brigitte.de-Redaktion"
("also „Schwanz“ und „Fotze“ - danke, das wars dann für heute mit der erotik. der grund, warum ich nicht gerne (explizit) über sex rede: deutsche sprache. äh, also neben anderen gründen, natürlich)
ThomasCrown sagte:
("also „Schwanz“ und „Fotze“ - danke, das wars dann für heute mit der erotik. der grund, warum ich nicht gerne (explizit) über sex rede: deutsche sprache. äh, also neben anderen gründen, natürlich)
jep. der sprachwechsel hat meinem sexleben wirklich gutgetan. ich finds ja sehr schade, weil ich sonst sehr am deutschen haenge, aber "dirty talk" auf deutsch geht einfach nicht.
da gibts ziemlich viele haken und mein verdacht, dass die einfach an einen sowieso schon bestehenden trend anknüpfen wollen, lässt sich einfach nicht mehr verscheuchen...
Die Dinge beim Namen nennen und den Dingen vulgäre Namen geben - das ist dann doch zweierlei, find ich. Fotze ist besser als Vulva?
Ist doch unnoetig. Da kann man doch nachfragen. sonst wird der so geforderte Dialog ja schon wieder unterbunden, wenn das hier n Anleitungsheft sein soll!
Ansonsten stimm ich oxymoron voll zu
Jollscherl sagte:
"Uns war es auch wichtig, dass man die Dinge beim Namen nennt – also „Schwanz“ und „Fotze“ statt „Vulva“ und „Pullermann“."
Die Dinge beim Namen nennen und den Dingen vulgäre Namen geben - das ist dann doch zweierlei, find ich. Fotze ist besser als Vulva?
ja.. vorallem als ob der deutsche, wenn er über sex redet, das wort 'vulva' benutzt.. das gebräulichste in deutschland ist immer noch muschi.. so.. muschi muschi..
pikachu sagte:
"Wenn man etwas aus dem Buch lernt, ist es, an welchen Stellen Frauen gerne angefasst werden. Das ist bei allen Geschichten nahezu gleich. Die Lehre ist also in erster Linie anatomischer Art."
Ist doch unnoetig. Da kann man doch nachfragen. sonst wird der so geforderte Dialog ja schon wieder unterbunden, wenn das hier n Anleitungsheft sein soll!
Ansonsten stimm ich oxymoron voll zu
abgesehen davon: frau is ja auch nicht gleich frau. und was die eine toll findet, findet die andere abartig. ich könnt kotzen, wenn sich jemand an meinem ohrläppchen zu schaffen macht, beispielsweise.
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4
02.09.2009 - 18:41 Uhr
kikuju
es tut mir sehr leid, dass ich das jetzt so sagen muss, aber diese aussage ist einfach dämlich. bitterfotze hat nämlich null mit erotik zu tun und auch nichts mit den feuchtgebieten. und wenn man schon sowas sagt, dann sollte man wenigstens wissen, was in dem buch drin steht, das man nicht gelesen hat.
des weiteren würde mich ehrlich interessieren, was genau denn ein feministischer porno ist?! gibts sowas??