Hilfe, die Welt will was von uns
Sie sind ängstlich, lieb und unfähig, Verantwortung zu übernehmen - was ist bloß mit der Generation der 25-Jährigen los? Acht Thesen einer Betroffenen.
1. Meine Generation ist geschwätzig Vor einiger Zeit warb ein Mobilfunkanbieter mit dem Slogan »Quatsch dich leer«. Der Werbefilm zeigte Früh- bis Spätzwanziger, deren Körper im Laufe endloser Telefonate so lange an Volumen verloren, bis sie am Ende nur mehr als platte Hüllen auf dem Boden lagen, mit übergro-ßen, unbeirrt schwatzenden Köpfen. Selten habe ich in den Medien ein so zutreffendes Bild meiner Generation gesehen. Denn wenn es eins gibt, das sie quer über alle Grenzen von Wohlstand, Bildung oder Ethnie hinweg eint, dann das hemmungslose Mitteilungsbedürfnis. Wir posten Weblinks bei Twitter, laden Fotos bei Flickr hoch, aktualisieren unsere Statusmeldungen bei Facebook und scheuen dabei keine Banalität. Eine meldet, dass sie mit ihrem Boyfriend chillt, die andere brät sich ein Steak – »Mmm, lecker« –, der Nächste kratzt sich am Kopf. Die Grunger und Raver vor uns waren süchtig nach Party, Drogen und merkwürdiger Synthetikkleidung. Wir sind vor allem süchtig danach, etwas zu sagen. Egal, was.
- Nachtschicht 23.10.2011
- Aber sicher Schatz, steht dir ausgezeichnet 14.10.2011
- Was ist guter Geschmack? 08.09.2011
- Wuff? Uff. 02.09.2011
- Pac die Badehose ein 26.08.2011
Dieser Text von jetzt.de ist in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!
jetzt.de sagte:
Und Angst ist alles Mögliche, nur nicht produktiv.
!
das halte ich fuer bloedsinn.
einfach nur labern?
kommunikation ist das zentrale element im menschlichen leben. kommunikation und sprache ist das, was den menschen vom tier unterscheidet. kommunikation ist das, was menschen schon immer am liebsten getan haben.
so. wollt ich nur mal gesagt haben.
ansonsten ist das eine aneinanderreihung von klischees.
Außerdem finde ich ihre Beobachtungsgabe bewundernswert und stimme ihr zu. (Ist das jetzt Punkt 2?)
13.08.2009 - 12:30 Uhr
schuechternes_Weissbrot
ad 2.: Quatsch.
ad 3.: Quatsch.
ad 4.: Quatsch.
13.08.2009 - 12:37 Uhr
HannesB
13.08.2009 - 12:41 Uhr
schuechternes_Weissbrot
Was mich tierisch nervt, sind diese immergleichen Sätze von Leuten, die in öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Handy angerufen werden: "Du, ich sitz grad im Zug / Bus....blablabla......hallo?....bist du noch da?.....Ja, die Verbindung ist echt...hallo?....Hallooo?"
Cate81 sagte:
Stichwort Kommunikation heutzutage, auch wenn's nicht zu 100 Prozent zum Thema passt:
Was mich tierisch nervt, sind diese immergleichen Sätze von Leuten, die in öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Handy angerufen werden: "Du, ich sitz grad im Zug / Bus....blablabla......hallo?....bist du noch da?.....Ja, die Verbindung ist echt...hallo?....Hallooo?"
geht mir auch so.
wieso kommt eigentlich niemand mal auf die idee, das positive an "unserer generation" zu formulieren?
Doch wer Ende zwanzig ist oder jünger, dessen Zukunftsmusik wurde ihm als Dreiklang aus Arbeitslosigkeit, Klimawandel und Energiekrise vorgespielt. Dass Konkurrenzfähigkeit wichtiger ist als Solidarität, ist inzwischen die Kernbotschaft unseres Bildungssystems.
Ja! Ich erinnere nur an das Stichwort »ein Lebenslaufleben leben«...
"Angst davor, keinen Platz in dieser Welt zu finden." - Plausibel
"Und Angst ist alles Mögliche, nur nicht produktiv." - Bedingt. Angst kann uU der Motor für Produktivität sein.
Aporia sagte:
Ja! Ich erinnere nur an das Stichwort »ein Lebenslaufleben leben«...
Ein Skill-Leben sozusagen ;-) Nur, worin bestehen denn die Skills der "unter Angst" lebenden Generation der 25-Jährigen?
keos sagte:
wieso kommt eigentlich niemand mal auf die idee, das positive an "unserer generation" zu formulieren?
Gibt's da denn was?
__xxx__ sagte:
keos sagte: wieso kommt eigentlich niemand mal auf die idee, das positive an "unserer generation" zu formulieren?Gibt's da denn was?
ich meine allerdings
die medienkompetenz unserer generation find ich persönlich zum beispiel etwas positives (und etwas, das uns von unserer "elterngeneration" abgrenzt!), genauso wie die mobilität. kann man natürlich alles immer umdeuten =)
grundsätzlich ist der text für meinen geschmack nicht ganz schlüssig (emos über 25?!)dass wir mit klimaerwärmung und wirtschaftskrisen grossgeworden sind - so what? was sollen die generationen zum thema zukunftsperspektiven sagen, die zu den hochzeiten des kalten krieges gross wurden?
- mangelnde kritikfähigkeit: das kann schon sein!
ansonsten: gehöre ich nicht zu dieser generation und mag ebenfalls diese ganzen generationen-artikel und -bücher ebenfalls nicht.
und schon die alten römer sagten:"nichts ist so verdorben, wie unsere jugend, heutzutage."
stimmt. wer in den verdacht gerät, in opposition zu stehen, egal zu was, kann seinen lebenslauf eigentlich gleich in die tonne kloppen.
Und der kalte Krieg hat uns "ältere Generation" politisiert, was ich positiv sehen würde.
querspieler sagte:
keos, wobei das mit der Medienkompetenz eine Tautologie ist - die aktuelle junge Generation jeder Zeit kam mit der aktuellen Technologie/ den aktuellen Medien usw. schon immer am besten zurecht, würde ich mal behaupten, ist also keine Auszeichnung. Also, noch ein besseres Beispiel finden ;)Und der kalte Krieg hat uns "ältere Generation" politisiert, was ich positiv sehen würde.
ja, und was politisiert die "jetzige" generation? die piratenpartei mit "alles für alle und zwar umsonst"? tolle wurst.
lolita sagte:
In München habe ich tatsächlich oft das Gefühl, dass meine Generation satt, gelangweilt und angepasst ist und lediglich nach einem guten Job und einem dicken Bankkonto strebt - aber das ist doch nicht überall so.
da kann ich nur zustimmen. wir sind satt und gelangweilt. es gibt nichts zu erobern für mich. ich mache meinen job um zu leben,mehr nicht.
und jetzt schreib ich ne mail an meinen rentenversicherungsberater.
alcofribas sagte: die piratenpartei mit "alles für alle und zwar umsonst"? tolle wurst.
Neenee, Alco, so einfach ist das mit der Piratenpartei nicht. Man mag von ihr als Organisation halten was man will. Aber es geht da ja schon um die grundsätzliche Frage, ob Ideen jemandem gehören dürfen. Es ist doch offensichtlich, dass durch die ganze Patentiererei und Copyright etc. auch viele, viel gute Ideen in Schubladen versauern. Da müssen wirklich andere Verwertungsmodelle entwickelt werden.
Überhaupt die ganze Besitzfrage... -- Edward Bellamys »Looking Backward« (von 1888!) ist da ein guter Ausgangspunkt, kann ich nur empfehlen.
Für jeden noch so kleinen Mist werden zig Leute gefragt und ausgerechnet hier soll eine für alle stehen?
Bsp. Geschwätzigkeit. Es darf ja keine Minute mehr vergehen, die nicht mit Gespräch gefüllt ist. Ob in der Kneipe, im Betrieb, in den Medien.
Früher zogen noch wortkarge Desperados in endlosen Einstellungen über die Kinoleinwände und Bildschirme. Heute wird sogar jedes noch so kurze Home-Movie mit Voiceover-Kommentar unterlegt. In Krimiserien gibt es keine minutenlangen Kloppereien mehr, sondern fünf Leute im Anzug stehen um einen Schreibtisch herum und...? Genau: reden, reden, reden. Und wer dagegen hält, diese Serien seien doch extra für 25jährige so gemacht, dem sei gesagt: Für alle unter 20 und über 40 machen sie noch viel Schlimmeres, nämlich Talkshows und hysterische Comedy.
Es ist als hätten die Leute den Aberglauben entwickelt, ihre Seele würde von bösen Dämonen gestohlen, wen sie mal eine Minute die Klappe hielten.
@cate81: Wenn jemand im Zug sitzt und dem Anrufer sagt, dass er im Zug sitzt, ist das ja noch okay.
Aber was Menschen im Zug alles in ihre Handys brüllen, was eigentlich niemanden was angeht, da zieht es mir manchmal fast die Schuhe aus: Krankheiten, Liebesangelegenheiten, eigentlich vertrauliche Geschäftsinformationen und immer wieder vollkommen überzogenes Geschimpfe. Wozu glauben die Menschen, dass man früher die Telefone in Zellen gehängt hat?
So, und ich merke gerade, die Neigung zur Geschwätzigkeit macht auch vor mir nicht halt.
eisengrau sagte: Früher zogen noch wortkarge Desperados in endlosen Einstellungen über die Kinoleinwände und Bildschirme.
Ich empfehle den aktuellen Jim Jarmusch...
eisengrau sagte:
Die Autorin sagt viel Richtiges, aber ich würde es nicht als Merkmal einer Generation um die 25 sehen, sondern als gesamtgesellschaftliches Phänomen.
auf jeden Fall. deswegen ist dieses Generationengequatsche auch so grundfalsch.
Joaosun sagte:
__xxx__ sagte:
keos sagte: wieso kommt eigentlich niemand mal auf die idee, das positive an "unserer generation" zu formulieren?Gibt's da denn was?
ich meine allerdings
Na dann, bin gespannt. Was denn so?
madguitar sagte:
das wichtigste merkmal "unserer" generation hat frau haaf wohl vergessen: permanentes gejammer (siehe text UND kommentare)
und alles verallgemeinern.
Karamelleis sagte:
und alles verallgemeinern.
genau. ich stelle mich gerne als paradebeispiel zur verfügung. stellvertretend für alle anderen meiner generation, versteht sich.
madguitar sagte:
Karamelleis sagte:
und alles verallgemeinern.
genau. ich stelle mich gerne als paradebeispiel zur verfügung. stellvertretend für alle anderen meiner generation, versteht sich.
damit komme ich klar,denn ich habe angst vor kritik und mir ist eh alles egal.
*nörgelnörgel*
Karamelleis sagte:
lolita sagte: In München habe ich tatsächlich oft das Gefühl, dass meine Generation satt, gelangweilt und angepasst ist und lediglich nach einem guten Job und einem dicken Bankkonto strebt - aber das ist doch nicht überall so.da kann ich nur zustimmen. wir sind satt und gelangweilt. es gibt nichts zu erobern für mich. ich mache meinen job um zu leben,mehr nicht. und jetzt schreib ich ne mail an meinen rentenversicherungsberater.
naja. gibt doch viel zu erobern. das weltall zum beispiel. oder die frage, was die welt im innersten zusammenhält, etc...alles hochinteressant, eigentlich. nur leider verlieren die meisten menschen im zuge des "erwachsen-werdens" ihre kindliche neugier und man nimmt alle dinge als "gegeben" hin.
angefangen damit, dass hipster sich angeblich gegen nichts abgrenzen, im gleichen atemzug wurde auf die abgrenzung zu den emos hingewiesen. und dass hipster wenig hervorbringen, ist auch schmarrn, andy warhol war auch ein hipster seiner zeit (hieß da nur noch anders). man muss doch nicht immer irgendeinen jugendkulturbutton am revers tragen, dem man sein ganzes schaffen unterordnet. schubladendenken.
und die unterstellung, dass "wir" alles aus angst tun, ist auch kacke. erstens habe ich wesentlich mehr angst vor terror und krankheiten als vor arbeitslosigkeit. außerdem bin ich faul und hänge während meiner arbeitszeit bei jetzt.de rum und mache mir darüber null sorgen. abgesehen davon ist es auch ein widerspruch, dass angst einerseits nicht produktiv sein soll, wir aber alle nur konsumieren. die konsumgüter produziert ja wohl auch jemand (nämlich die hipster, die die magazine machen, die wir lesen, die musik, die wir hören usw.).
ach, es nervt. "wir" am arsch.
pseudokritische haltungen die meinen kritik = nörgeln sind ein beispiel dieser inhaltsleeren geschwätzigen generation.
und das spaß-diktat ist ein ausdruck von interessenlosigkeit.
ernste grüße an die kommentatoren.
alcofribas sagte:
was mich verstört: "wir"-kritik gut und schön, aber doch ein nebenkreigsschauplatz. oder weicht man darauf aus, weil die wahrheit doch zu weh tut?
Die Hybris solcher Texte ist doch, dass immer ein diffuses "Wir" benutzt wird, welches sich vor allem aus der Biographie des Autors oder wenig repräsentativen Milieustudien (alte Rennräder, Web 2.0 und Emo-Hipster) konstituiert und aus dieser heraus Forderungen stellt. Hier heißen diese zum Ende hin: „Weniger Gelaber, mehr Action.“
Ein paar Kilometer abseits von Fhain oder Bells Creek stellen sich die Probleme, Wünsche und Hoffnungen der "Generation 25" schon wieder ganz anders dar.
um bei den dämlichen allgemeinplätzen zu bleiben. ich find mich da nicht wieder, bei keinem einzigen punkt.
karrrrrrak sagte:
die kommentare sind ein schönes spiegelbild des oben geschriebenen textes.pseudokritische haltungen die meinen kritik = nörgeln sind ein beispiel dieser inhaltsleeren geschwätzigen generation.und das spaß-diktat ist ein ausdruck von interessenlosigkeit.ernste grüße an die kommentatoren.
karrrrrrrk is'n schreihals.
barthes sagte:
Die Hybris solcher Texte ist doch, dass immer ein diffuses "Wir" benutzt wird, welches sich vor allem aus der Biographie des Autors oder wenig repräsentativen Milieustudien (alte Rennräder, Web 2.0 und Emo-Hipster) konstituiert und aus dieser heraus Forderungen stellt. Hier heißen diese zum Ende hin: „Weniger Gelaber, mehr Action.“
Ein paar Kilometer abseits von Fhain oder Bells Creek stellen sich die Probleme, Wünsche und Hoffnungen der "Generation 25" schon wieder ganz anders dar.
word. "wir" ist in dem fall studenten in großstädten, die sich über ihr finanzielles auskommen keine existenziellen sorgen machen müssen. ob das die mehrheit der 25-jährigen ist, weiß ich nicht, ganz sicher sind es aber nicht alle.
vielleicht mal wieder statt "wir" einfach "ich und meine freunde " schreiben? ach, nee, geht ja nicht, "ich" darf ja in artikeln nicht mehr vorkommen.
rocket_scientist sagte:
karrrrrrak sagte:
die kommentare sind ein schönes spiegelbild des oben geschriebenen textes.pseudokritische haltungen die meinen kritik = nörgeln sind ein beispiel dieser inhaltsleeren geschwätzigen generation.und das spaß-diktat ist ein ausdruck von interessenlosigkeit.ernste grüße an die kommentatoren.
karrrrrrrk is'n schreihals.
soviel zum schubladendenken!
wo sind die vorschläge, wie man es besser machen könnte? wieso nur konstatieren, was daneben läuft?
letzten endes geht es doch darum, was jemand aus seinen ressourcen macht. ob man sprüche wie "hilfe, die welt will was von uns" nicht lieber in "toll, die welt braucht uns" umwandeln sollte.
selbstwertgefühl kommt nicht vom rumsitzen und jammern.
diejodie sagte:
vielleicht mal wieder statt "wir" einfach "ich und meine freunde " schreiben? ach, nee, geht ja nicht, "ich" darf ja in artikeln nicht mehr vorkommen.
Sagen wir mal so: Acht Thesen zum Thema Ich hätte ich mir erst gar nicht durchgelesen.
Natürlich findet sich der offenbar für notwendig erachtete Kotau gegenüber den immanenten Stilregeln gehobenen Boulevard-Journalimus'. (Generation, wir, verallgemeinern, plakative Beispiele). Aber da möchte ich die Kritikaster erst mal sehen, die diese Regeln nicht beachteten: deren Artikel würden einfach nicht gedruckt.
2
Den Thesen würde ich im Wesentlichen zustimmen wollen: so erlebe ich sehr viele Angehörige der angesprochenen Generation. Eine der Hauptursachen für dieses Verhalten, für diese Weltsicht (oder den fehlenden Weltzugang;), sehe ich in der pragmatischen Wende. Und da ist die Elterngeneration erheblich daran beteiligt: die hat nämlich in mannigfacher Weise ihr idealistisches Potential, ihre Veränderungsbereitschaft, ihren Partizipationswillen eingesetzt, aber selten etwas davon erreicht und sehr oft all diese Ideale in einer bürokratischen und korporatistischen Gesellschaft sich in Nichts auflösen gesehen. Entscheidend ist heute mehr denn je, "was hinten herauskommt" (was ja häufig auch wortwörtlich eher Reste-Ausscheidungen sind, also Mist ist).
Wenn aber jede weltverbesserliche Attitüde junger Menschen, wenn der positive Wille zur Veränderung bestehender und ungerechter Verhältnisse im besten Falle als deppert ironisiert, jedenfalls aber nicht ernstgenommen wird, wenn dazu die eigenen Eltern als in einer konsumistischen Midlife-Krise frustiert erlebt werden: wie soll dann in jungen Menschen der Mut und die Hoffnung aufkeimen, das eigene Handlen könne für mehr dienen, als das Schäfchen für sich selbst ins Trockene zu bringen?
3
Gefordert ist also nichts mehr als ein konstruktiver Dialog zwischen diesen Generationen (die ja noch für einige Zeit schon wegen der demographischen Verhältnisse sich arrangieren müssen): wieviel Idealismus und Glaube an die politische Wirkmächtigkeit partizipativen Gemeinwohls ist notwendig zur Weckung der intrinsischen Motivation, wieviel pragmatischer Realismus eignet sich, um die "gute Sache" zu befördern? Ich glaube, die Somewhat Twenty und die Baby-Boomer können hier durchaus synergetisch miteinander handeln.
4
Und dabei ist es kein Schaden, sondern ein guter Anfang, wenn die Medienkompetenz der Jungen der erste Anknüpfungspunkt für einen Wissenstransfer darstellt, dann ist auch das umgekehrte Lernen vielleicht ohne zu großen Selbstbehauptungswiderstand der Jungen möglich.
Beispiel: Im Artikel wird ja von Alternativen zur Marktwirschaft gesprochen. Ich wünsche mir und allen, keine dieser Alternativen erleben zu müssen. Trotzdem gibt es natürlich an der Marktwirtschaft einiges zu kritisieren und auch einige Stellschrauben für Veränderungen. Das sind aber oft politische Fragen und erfordern ein Mindestmaß an Verstehen, wie das alles eigentlich funktioniert und zusammenhängt. Da ist jedes Engagement wünschenswert. Fragen zu Wahlplakaten, Hooter's u.ä. groß zu diskutieren oder gar Energie reinzustecken halte ich dafür für Kampf gegen Windmühlen.
der ganze text gibt mir jetzt nicht so wahnsinnig viel, muss ich sagen.
bestimmt kommt da bei mir auch der Widerstand gegen den Pragmatismus der desillusionierten Elterngeneration von uns durch, keine Frage. Ich glaube aber im Nachhinein, daß bei allen Absonderlichkeiten, die die 70er gebracht haben, das Entscheidende war, sehr vielen Jugendlichen ein Bewußtsein mitgegeben zu haben, daß es genau auf sie persönlich ankommt. Und zwar gerade, um das Gemeinwesen für alle lebenswert zu halten.
Da ist dann manche Hybris gewachsen, die auf dem Boden der Realitäten mitunter unsanft aufsetzte, aber auch ein Gefühl für die Notwendigkeit einer willentlich intensiven Auseinandersetzung, die Veränderung jenseits eines Privatissimos für denkbar hält. Daraus speisen sich gesellschaftliche Veränderungen (man denke mal an den ökologischen Gedanken nachhaltiger Produktion).
Was man von einem geläuterten Pragmatismus lernen kann, bzw. durch ihn vor Augen geführt bekommt, ist die Lächerlichkeit einer, nein jeder ideologischen Diskussion und Auseinandersetzung. Weswegen man nicht länger über die Frage Alternativen zur Marktwirtschaft diskutieren muß oder Gesamtschule vs. Gamnasium, sondern eher gemeinsam eine gerechte Verteilung der Güter plant, bzw. danach fragt, wie sich Unterricht ändern muß, damit alle SchülerInnen eine bestmögliche Förderung erhalten usw.
Es gäbe eine effektive Lösung, aber Geburtenkontrolle ist nun mal verboten.
13.08.2009 - 18:18 Uhr
Jollscherl
aber ich muss schon sagen: die mit dem handy-spleen, das sind doch nicht die 25-jährigen sondern eher die schüler, finde ich. also, aus meiner wahrnehmung gesprochen. vielleicht ist das von stadt zu stadt verschieden, aber die quasselbacken in bus und bahn sind bei uns zwischen 14 und 20, sag ich mal.
riesenherz sagte:
@jollscherl: das ist doch klar, ich glaube nicht, daß es Meredith daran gelegen war, solche Unterschiede zu leugnen. Aber es gibt doch auch für jede Zeit bestimmende normative Haltungen, die sich aus den Einstellungen und Handlungen der Mehrheit einer Generation ergeben, die das Typische einer Zeit ausmachen.
und das sind diese pallitüden, die da oben aneinandergereiht wurden? wo sind all die positiven dinge? na, ich will jetzt nicht glauben, dass das die essenz der 25-jährigen ist.
13.08.2009 - 18:36 Uhr
Jollscherl
2. Wer ist fähig Kritik zu üben? Meredith wenn du allen deinen Freunden und Bekannten immer sagen würdest, was du von dem Text oder der Sache WIRKLICH hältst, dann hättest du schnell sehr viel weniger Freunde und Bekannte.
3. Nenn mir eine junge Generation, die keine Angst hatte. Vor der Atomkraft, vor dem nächsten Krieg, vor dem Jobverlust, vor Hitler oder nur vor der eigenen Courage.
4. Ich denke es ist genau das Gegenteil: weil es so viele Subkulturen gibt, haben sie keine Relevanz mehr.
kachel sagte:
Kann man diese animierte Werbung auf der SZ-Seite irgendwie ausschalten? Diese flimmernde Scheiße macht mich ganz wahnsinnig beim Lesen. Ein einziges Ärgernis.
*nörgelnörgel*
Firefox mit dem Adblock Plus Addon und jede Art von Werbung ist passé.
Besonders geignet für animierte, blinkende, falschende, pop-up Werbung, Werbefilmchen die automatisch starten oder Werbung die Krach macht.
synthie_und_roma sagte:
1. Jede Generation war oder ist geschwätzig, nur die Mittel dazu haben sich geändert. Wo früher 2 Stunden persönlich miteinander geredet wurde oder 2 Stunden am telefon, da chattet man halt jetzt.
2. Wer ist fähig Kritik zu üben? Meredith wenn du allen deinen Freunden und Bekannten immer sagen würdest, was du von dem Text oder der Sache WIRKLICH hältst, dann hättest du schnell sehr viel weniger Freunde und Bekannte.
3. Nenn mir eine junge Generation, die keine Angst hatte. Vor der Atomkraft, vor dem nächsten Krieg, vor dem Jobverlust, vor Hitler oder nur vor der eigenen Courage.
4. Ich denke es ist genau das Gegenteil: weil es so viele Subkulturen gibt, haben sie keine Relevanz mehr.
daumen nach oben
13.08.2009 - 18:46 Uhr
kachel
soylentyellow sagte:
Firefox mit dem Adblock Plus Addon und jede Art von Werbung ist passé.
Danke.
riesenherz sagte:
Ich seh da bei den Jüngeren sowieso eher Suffkulturen.
Bingo
komischer artikel
Ein Beispiel:
Ein Germanistik-Dozent weicht in seinem Kurs ein Semester lang dem staubtrockenen Thema aus, bietet stattdessen die Möglichkeit zur Diskussion, stellt Thesen auf. Doch von den meisten - angehende Deutsch-Lehrerinnen, wohlgemerkt - nehmen jedoch diese Möglichkeit nicht wahr, sondern sitzen wie verängstigte Eichhörnchen vor dem Dozenten, der an genau den im Artikel beschriebenen Symptomen verzweifelt. Nur ein paar Freaks sind überhaupt in der Lage, anständig eine Diskussion zu führen: Eine Altersstudentin, ein russischer Austauschstudent, ich mit meinen fast dreissig Jahren und noch zwei, drei andere Studentinnen, die auch nicht wirklich in die Generation zu passen scheinen.
Meine Generation ist damals noch mit 'ner gehörigen Portion Optimismus an die Universität gegangen. Das war vor dem Platzen der Dotcom-Blase und vor 9/11. Was mir jedoch jetzt begegnet, ist pure Angst. Da rollt ganz schön was auf uns zu...
barthes sagte:
alcofribas sagte:
was mich verstört: "wir"-kritik gut und schön, aber doch ein nebenkreigsschauplatz. oder weicht man darauf aus, weil die wahrheit doch zu weh tut?
Die Hybris solcher Texte ist doch, dass immer ein diffuses "Wir" benutzt wird, welches sich vor allem aus der Biographie des Autors oder wenig repräsentativen Milieustudien (alte Rennräder, Web 2.0 und Emo-Hipster) konstituiert und aus dieser heraus Forderungen stellt. Hier heißen diese zum Ende hin: „Weniger Gelaber, mehr Action.“
Ein paar Kilometer abseits von Fhain oder Bells Creek stellen sich die Probleme, Wünsche und Hoffnungen der "Generation 25" schon wieder ganz anders dar.
Dito. Und das ist auch das, was mich am meisten stört an jetzt.de oder, Gott bewahre, Neon.
kachel sagte:
soylentyellow sagte:
Firefox mit dem Adblock Plus Addon und jede Art von Werbung ist passé.
Danke.
Gern geschehen. Das wichtigste Programm seit der Erfindung von Windows (+ das Programm dass die Caps Lock Taste/Funktion ins Nirvana schickt)
Aber ne bunte Sonnenbrille auf.
bitte? - - -
madguitar sagte:
das wichtigste merkmal "unserer" generation hat frau haaf wohl vergessen: permanentes gejammer (siehe text UND kommentare)
GENAU das hab ich auch gedacht!
14.08.2009 - 10:48 Uhr
_noemie_
rocket_scientist sagte:
karrrrrrak sagte:
die kommentare sind ein schönes spiegelbild des oben geschriebenen textes.pseudokritische haltungen die meinen kritik = nörgeln sind ein beispiel dieser inhaltsleeren geschwätzigen generation.und das spaß-diktat ist ein ausdruck von interessenlosigkeit.ernste grüße an die kommentatoren.
karrrrrrrk is'n schreihals.
karrrrrrrk sagt nur was keiner hören will und hat recht.
peterzier sagte:
wer jammert denn nicht? ALLE jammern...und zwar generationsübergreifend. dummes "generation xyz"-gewäsch da immer..alle generationen sind gleich scheiße. 2noemie
da hast du wohl recht, alle jammern.
ich nehme es halt vor allem in meinem freundes und bekanntenkreis wahr, deshalb ist das vermutlich zu shcnell auf eine 'generation' gemünzt.
14.08.2009 - 11:40 Uhr
_noemie_
ich finde es nur bemerkenswert wie manche kommentare sehr danach klingen, als ob sich jemand persönlich angegriffen fühlt.
dieser text heisst doch nicht das JEDER ALLES von diesen acht dingen ist. aber ganz ehrlich, man lügt doch, wenn man sich nicht irgendwo ein bisschen wiederfindet.
was überhaupt nicht heisst, dass es nicht auch positive aspekte gibt.
1. mir sind immer noch sehr viele politisch sehr engagierte menschen bekannt.
2. die fähigkeit soziale kontakte, enge freundschaften und auch beziehungen über große distanz und lange zeit aufrechtzuerhalten ist sehr stark
Also ´Tschuldigung, aber dass mit der fehlenden Subkultur ist ja wohl der größte Murks, den ich seit langem gelesen hab. Und mainstreamiger (in genannter Altersgruppe) als Hipster geht wohl gar nicht. Und Emos sind auch nur die tennie-weichspül-mainstream-Version der guten alten Goth-Szene.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ´s Maul halten.
14.08.2009 - 16:42 Uhr
drolli
drolli sagte:
Als 34jaehriger der einige 25 jaehrige kennt, kann ich nur sagen: Die deppen gab es schon immer in gleicher Haeufigkeit, nur heute bekommen die dank Facebook, IrgendwasVZ eine kollektive Platform.
Ach so ja: das was hier so beschimpft wird waren in meiner Generation die Popper
jeder redet und redet doch am anderen vorbei.
Hauptsache man redet,egal was!
Ist das nicht das was sie euch sagen wollte?
Das ist nicht nur bei den 25 jährigen so,
sondern ein Grundübel!
Siehe oben der erwähnte Lehrer mit seiner Kinderarbeit.
Es wird sehr viel Müll geredet,überall!
Besonderes Lob verdient die äußerst treffende Überschrift, finde ich. Kommt nur im Artikel unter Punkt 9 etwas zu kurz...
15.08.2009 - 00:29 Uhr
panda_assembly_fuck_y…
15.08.2009 - 00:30 Uhr
panda_assembly_fuck_y…
15.08.2009 - 00:33 Uhr
panda_assembly_fuck_y…
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/kommen...
...und seit ca. 2.500 Jahren ist das nichts neues.
Ansonsten: Trefflich, der Text, sehr sogar.
Sich an Flussläufen sonnende Goths und Emos sind imo schwer aufzutreiben.
1. GRÜNDE
Dass wir keine Subkultur haben, dass wir keine Kritik üben und dass wir "geschwätzig" sind hat viele Gründe. Der wichtigste ist wie ich finde: Zufriedenheit. Wir sind satte, halbwegs gebildete, mit einem guten Freizeitprogramm ausgestattete Mitteleuropäer. Es geht uns (fast) allen gut und warum um Himmels Willen sollte etwas daran geändert werden.
2. MEINUNG
Keine Subkultur zu haben ist nichts Schlimmes. Man kann sogar sagen, dass es ein Segen ist keine zu haben. Im Nachinhein ist es immer einfach gesellschaftliche Bewegungne/Zustände zu romantisieren (so geschehen bei den 68ern oder der DDR). Aber diese Bewegungen hatten auch viele negative Seiten. Nehmen wir nochmal die 68er. Wirkliche, dauerhafte Werte sind leider nicht übriggeblieben. Alles was wir heute noch davon wissen sind 1. Drogenkonsum 2. Freie Liebe 3. keine Autoritäten (und leider gibt es jedes Jahr Menschen die sich im Fasching als "Hippie" verkleiden, weil das sehr einfach ist). Erkenntnis (ebenfalls ein großes Wort) kann immer nur individuell stattfinden, Bewegungen schaden hier nur.
Bisher hat die Menschheit nicht viel geschafft und wenig aus ihrem Potential gemacht. (Wir alle wissen um Probleme wie Umeweltverschmutzung, Gewalt, etc.) Man kann also nicht sagen, dass das Modell, das vor der jetzt-25-Generation gegeben hat, gut war. Vielleicht ist die jetzige Entwicklung heilend und bringt Fortschritt.
Den wünsche ich mir.
Mama, ich liebe dich.
Vielleicht ist die jetzige Entwicklung heilend und bringt Fortschritt.
Gedanklich fortgeführt würde das bedeuten: Bisher war noch jegliche Entwicklung heilend, aber die Erkenntnis dazu impliziert auch, dass vorheriges "falsch" war. Und der Umkehrschluss dann auch, dass das jetzige ebenso "falsch" ist. :)
Es liegen so viele ebenen unfreiwilliger ironie in diesem beitrag, dass ich nicht widerstehen kann, meinen senf dazu zugeben (und damit wahrscheinlich eine "öde labertasche" zu werden?).
Ich kann mir nur vorstellen wie sie, liebe autorin, in einer öden, öden nische aus hipstern und dauertelefonierern platz gefunden haben, und dabei vergessen haben, dass das "jetzt.de" publikum nicht unbedingt die welt repräsentiert.
1) Ist die "sucht nach merkwürdiger Synthetikkleidung" wirklich besser als die, etwas zu sagen?
2) Dieser artikel ist hirnrissiger schrott. Und die uni anscheinend ebenfalls.
3) Vietnam, Atomkrieg und... moment, waren die 90er nicht genau gleich wie heute?
4) Computer-Nerds (gegen zensurstaat, patentwahn, monopolismus). Aber die sind wohl nicht hip(ster) genug für diese liste.
5) Vielleicht sind ja tatsächlich nicht alle männer so böse wie wir pauschal von links beschimpft werden. Aber die "zahlen" sagen es wohl.
6) Jede generation hatte ihre probleme mit ausbeuter-firmen. In verschiedensten formen. Aber muss man deswegen gleich so viel angst haben (siehe 3)?
7) Stimme ich zu. Ist aber auch nicht ungesünder als 5 E zu schmeißen und die nächte durchzuraven.
8) Ich sehe den unterschied zu 2 nicht.
Alles in allem... viel drama um nichts. Es ist alles genauso wie in den 90ern, 80ern, 70ern... Man kann nicht von jeder generation eine 68er bewegung erwarten. So viel fotogene zurschaustellung von sex und schicker mode.
Anstatt einen ganzen artikel über's labern zu labern, wären doch konkrete vorschläge besser: Die nicht zu finden ist nicht unbedingt ein hinweis darauf, dass es sie nicht gäbe. Und wie viel besser waren denn die "popper"?
Welche politischen strukturen haben sich denn seit der letzten generation drogensüchtiger raver, obdachloser punks und... pragmatischer popper(?) gebildet? Was soll man ändern? Und wie? Hat es seit den Hippies (deren größten errungenschaften ich eher im pazifismus ansetzten würde, als im anti-materialismus) eine jugend-subkultur gegeben, die etwas erreicht hat? Mehr als ein "emu", oder wie das heißt?
Ich finde in der überbrodelnden infomrationsgesellschaft eine möglichkeit zur veränderung. Im Iran wird das "gelaber" von Twitter als organisationstool für studentenproteste verwendet. Internetpiraterie stürtzt einen ganzen milliarden-industriezweig schmalziger pop-musik weil plötzlich der wahre wert der musik (0) erzwungen werden kann. Wikipedia, Google und Blogs haben informations-beschaffung, -verbreitung und -bewertung auf nie für möglich gehaltene höhen gebracht.
Viel spaß beim enge-Jeans tragen, MGMT hören und angst haben. Ich habe keine.
Ich hasse und verabscheue Verallgemeinerungen in dieser und jeglicher gleichgestellten Form.
"BlaBla ..." - Kommunikation?
Dieses "BlaBla" zeugt davon das diese Generation nichts auf sich sitzen lässt sondern den Mund auf macht.
Diese Generation hat Angst, selbstverständlich - bei dem was man tag täglich in den Nachrichten sieht oder in Zeitungen lesen kann. Wer bekommt es da nicht mit der Angst zu tun?
Vielleicht hat mal jemand überlegt, das die Angst daher kommt, das Generationen VOR UNS betrügen um an mehr Reichtum zu gelangen? Ich sage aktuell nur einmal "Schlecker" und andere Firmen. WO ist die Gerechtigkeit geblieben? Gab es Sie überhaupt schonmal? Gab und gibt es überhaupt Menschlichkeit? Dies und viele weitere Fragen bewegt diese - nein falsch - bewegt unsere Generation dazu Angst zu haben...zu reden...den Mund auf zu machen und nicht wie andre zu schweigen.
Doch muss man in diesem Hinblick sich merken das nicht jeder - jeder ist. Das jeder verschieden ist. Vielleicht versteht jemand diesen kleinen Text - vielleicht auch nicht. Vielleicht regt er zum denken an - vielleicht bewirkt er auch das Gegenteil.
Nur Schweigen - ist Vergangenheit.
12.09.2009 - 15:11 Uhr
me_guide
Zu ein paar Oberpunkten möchte ich nur ein paar Zeilen los werden - auch wenn diese keiner oder nur wenige lesen werden.
Ängstlich?
Wahrlich könnte dies gar stimmen bei dem, was der Alltag einem beschert. Korruptheit und Betrügereien unter den Geschäftsleuten - "Wer macht das beste Geld - Wer bietet Arbeit mit möglichst geringem Einsatz von Geld und Menschlichkeit an". Fraglich wer bei so etwas keine Angst haben kann. Achja, was ist mit der Angst „Was ist mit mir im Alter?“
Lieb?
Dagegen möchte ich nichts sagen da es nichts von Nachteil ist.
Viele andere Generationen sollten sich daran eventuell ein Beispiel nehmen - Menschlichkeit ist das, was aktuell im Übermaßen fehlt. Jeder denkt nur an sich - nicht einmal oder kaum an seine Mitmenschen - so leit es mir tut - angefangen bei der Politik, fortführend im Arbeitsleben.
Unfähig?
Vielleicht. Doch kann man dies mit Gewissheit behaupten dass dem so ist? Ich denke eher "nein" - Unfähigkeit schlägt sich in jeder Generationengruppe nieder - doch ist dies nur ein geringer Teil einen jeder Generation.
Allgemein würde ich sagen: Nicht JEDER ist JEDER.
JEDER ist Grundsätzlich anders. Verallgemeinerungen in solcher und gleicher Art verabscheue ich – obwohl Sie mir auch von Zeit zu Zeit unter die Schreibfeder schleicht.
Achja. Geschwätzig. Fast vergessen - Jede Generation ist dies - nicht nur wir. Jeder möchte etwas mitteilen - damals wurde dies in Briefen - heute über Twitter oder über E-Mails. Es ist natürlich das man Kommunizieren möchte. Zumindest schweigen wir nicht – Kommunikation ist es, was uns ausmacht.










0
13.08.2009 - 12:13 Uhr
Laudi