29.07.2009 - 18:30 Uhr

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"Kein Raum der Grube wird trocken bleiben"

Wie die Bundesregierung den Salzstock Asse zum Endlager machte, obwohl schon früh ernsthafte Zweifel auftauchten

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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3 Kommentare

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Digital_Data
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Mag ich Mag ich nicht

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29.07.2009 - 19:59 Uhr
Digital_Data

Insgesamt 125 787 Fässer wurden fortan in die Kammern des Schachtes versenkt, lange Zeit sogar gebührenfrei.


Subventionierter Betrug ! Die Mär vom billigen und risikofreien Atomstrom !

Digital_Data

Karin_Masche
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Mag ich Mag ich nicht

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30.07.2009 - 02:25 Uhr
Karin_Masche

Detlev Möllers 390 seitige Dissertation wird in diesem Artikel kurz vorgestellt. Mindestens zwei Details wurden leider nicht erwähnt, obwohl sie für die Bewertung der Vorgänge und der Verursacherfrage von entscheidender Bedeutung sind:

1. Bereits im Januar 1964 wurde der Wasserzulauf in das Bergwerk in den letzten 2 Jahren (also 1962/63 ) mit 7 Kubikmetern täglich beziffert (Möller, S. 153). Die Zuläufe tauchten also nicht erst 1988 auf, sondern waren der Wintershall AG schon weit vor dem Verkauf bekannt. Es wird ja auch erwähnt, dass Schacht III und I bereits abgesoffen waren.

2. Die damalige Wintershall hat eine Rechtsnachfolgerin. Es ist die K+S AG, die im letzten Jahr in den DAX aufgestiegen ist. Der Bereich Kali und Salz wurde 1968 zu einer eigenständigen AG ausgegliedert. In Festreden zum 100 jährigen Jubiläum der Asse sonnten sich Werksdirektoren der K+S AG in dieser Tradition.
Doch die Kontakte zur Wintershall sind immer noch innig. So werden z.B. Finanztansaktionen über die Wintershall Bank abgewickelt.

BerndMex
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Mag ich Mag ich nicht

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30.07.2009 - 09:37 Uhr
BerndMex

Vorläufig lassen sich die Recherchen um das Atommülllager Asse in der Tat mit den Begriffen "Geflecht der Interessen und vermeintlichen Sachzwänge" sowie "einer der übelsten ökologischen Hinterlassenschaft der Bundesrepublik" umschreiben.

Sollte der parlamentarische Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtages mit Verweis auf Zuständigkeiten des Bundes nicht alle Akten einsehen und nicht alle Zeugen befragen dürfen, wird auch der Bundestag einen Untersuchungsausschuss einsetzen müssen.

Die BürgerInnen rund um Remlingen, Wolfenbüttel und Braunschweig haben angesichts drohender Trinkwasservergiftung einen Anspruch darauf, dass unverzüglich geklärt wird, wie das eingelagerte Plutionium und anderer, offenbar widerrechtlich eingelagerter hochradioaktiver Müll in die Asse gelangen konnte und wo er dort liegt. Bevor täglich 500.000 Liter Lauge einbrechen muss das Zeug da raus.


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