Die Multikulturalismusfrage im Messermord von Dresden
Eine Geste, ein Wort reichen manchmal schon, um einen schwelenden Gesellschaftskonflikt zum Ausbruch zu bringen. Am morgigen Mittwoch ist der Messermord an der "Kopftuchmärtyrerin" von Dresden zwei Wochen her.
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Das Feuer der Wut vor 20 Std.
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adrian, du hast einen ganz wunderschönen rassistischen riemen in die zeitung gerotzt. dafür gebührt fast schon "respekt".
nathurlement sagte:
Unterm Strich steht hier also: Alle schlecht, außer uns Deutschen. Seh ich das richtig?
wo liest du denn das? steht unterm strich nur, dass rassismus in einer multikulturellen gesellschaft nicht unbedingt nur auf den konflikt zwischen einheimischen und zugezogenen beziehen muss.
ruebezahl sagte:
was niemand je behauptet hat.... außer a.kreye
finde ich ein wenig überinterpretiert, tschuldigung.
Nur nebenbei bemerkt: Islamophobie ist noch keine Domäne der NPD, sondern gedeiht vortrefflich in den Salons und Feuilletons der Republik.
Der deutsche intergenerationale Teufelskreise aus wirtschaftlicher und sozialer Integration ist erschreckend. Rassismus, ist dabei sowohl Symptom als auch allzu oft Auslöser für wirtschaftliche und soziale Diskriminierung. Natürlich gibt es auch viele reiche Rassisten, aber der Anteil chancenloser Rassisten ist nun einmal groß.
Awokado sagte:
Ich kann verstehen, dass die drei Worte "Kampf der Kulturen" instinktiv ein DAGEGEN auslösen, geht mir für gewöhnlich nicht anders, aber die These, dass wirtschaftliche Ungleichheit Rassismus schürt, ist wohl nicht von der Hand zu weisen.
das eine hat mit dem anderen aber eben nichts zu tun.
abgesehen davon, dass ich beide thesen nicht vertreten kann. ungleichheit kann genauso solidarität "schüren" - es kommt auf den begründungszusammenhang an.
Ich schaetze die Aegypter naemlich so ein, dass sich hier (in Kairo) recht schnell alle Maenner auf den Angreifer gestuerzt haetten.
14.07.2009 - 09:15 Uhr
Innenblind
Jedenfalls waere in Aegypten sowieso die Familie da gewesen. Die haette sich reagiert.
Und der Rassismus, der jetzt Deutschland vorgeworfen wird, bezieht sich doch sicher darauf, dass die Araber denken alle haben zugeschaut, weil sie es insgeheim gut fanden.
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13.07.2009 - 19:04 Uhr
nathurlement