13.07.2009 - 18:30 Uhr

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Die Multikulturalismusfrage im Messermord von Dresden

Bild: ap

Eine Geste, ein Wort reichen manchmal schon, um einen schwelenden Gesellschaftskonflikt zum Ausbruch zu bringen. Am morgigen Mittwoch ist der Messermord an der "Kopftuchmärtyrerin" von Dresden zwei Wochen her.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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nathurlement
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-2

13.07.2009 - 19:04 Uhr
nathurlement

Unterm Strich steht hier also: Alle schlecht, außer uns Deutschen. Seh ich das richtig?

ruebezahl
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Mag ich Mag ich nicht

0

13.07.2009 - 19:18 Uhr
ruebezahl

das ist der größte schwachsinn, der in den letzten monaten hier zu lesen war. das nicht zum verschwinden bringende geseiere vom kampf der kulturen, die sich selbst nicht geheure parallele zu "rassenunruhen" in den usa (bei uns ist das ja eigentlich nicht so, aber), die vorbehatlos ausgelebten antirusslanddeutsche-klischees (gott sei dank wars kein deutscher, puh, schwein gehabt, diese zivilisationsfernen russen aber auch; deutschland ist für diesen multikultikampf halt nur der sandkasten, auf dem sich normalerweise "lappalien" zutragen), und im übrigen können einwanderer offenbar per definitionem keine wissenschaftler und apotheker sein, zu einem ordentlichen migranten gehört offenbar nach a.kreyes kulturbegriff arbeitslosigkeit und bildungsferne wie arsch auf eimer.

adrian, du hast einen ganz wunderschönen rassistischen riemen in die zeitung gerotzt. dafür gebührt fast schon "respekt".

Ioana
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3

13.07.2009 - 19:35 Uhr
Ioana

nathurlement sagte:
Unterm Strich steht hier also: Alle schlecht, außer uns Deutschen. Seh ich das richtig?


wo liest du denn das? steht unterm strich nur, dass rassismus in einer multikulturellen gesellschaft nicht unbedingt nur auf den konflikt zwischen einheimischen und zugezogenen beziehen muss.

ruebezahl
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13.07.2009 - 19:39 Uhr
ruebezahl

was niemand je behauptet hat.... außer a.kreye

Ioana
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1

13.07.2009 - 19:46 Uhr
Ioana

ruebezahl sagte:
was niemand je behauptet hat.... außer a.kreye


finde ich ein wenig überinterpretiert, tschuldigung.

peppi77
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2

13.07.2009 - 19:57 Uhr
peppi77

Ist doch super. Der Russe ist es gewesen! Das hat jetzt man von zu viel Toleranz.
Nur nebenbei bemerkt: Islamophobie ist noch keine Domäne der NPD, sondern gedeiht vortrefflich in den Salons und Feuilletons der Republik.

Awokado
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0

13.07.2009 - 21:49 Uhr
Awokado

Ich kann verstehen, dass die drei Worte "Kampf der Kulturen" instinktiv ein DAGEGEN auslösen, geht mir für gewöhnlich nicht anders, aber die These, dass wirtschaftliche Ungleichheit Rassismus schürt, ist wohl nicht von der Hand zu weisen.
Der deutsche intergenerationale Teufelskreise aus wirtschaftlicher und sozialer Integration ist erschreckend. Rassismus, ist dabei sowohl Symptom als auch allzu oft Auslöser für wirtschaftliche und soziale Diskriminierung. Natürlich gibt es auch viele reiche Rassisten, aber der Anteil chancenloser Rassisten ist nun einmal groß.

ruebezahl
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14.07.2009 - 07:40 Uhr
ruebezahl

Awokado sagte:
Ich kann verstehen, dass die drei Worte "Kampf der Kulturen" instinktiv ein DAGEGEN auslösen, geht mir für gewöhnlich nicht anders, aber die These, dass wirtschaftliche Ungleichheit Rassismus schürt, ist wohl nicht von der Hand zu weisen.

das eine hat mit dem anderen aber eben nichts zu tun.
abgesehen davon, dass ich beide thesen nicht vertreten kann. ungleichheit kann genauso solidarität "schüren" - es kommt auf den begründungszusammenhang an.

Innenblind
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14.07.2009 - 09:08 Uhr
Innenblind

ich denke die Araber sind vor allem geschockt, dass so etwas in einem vollen Gerichtssaal bei uns passiert ist. Immerhin 18 Messerstiche. Zaehlt mal in eurem Kopf ab wie lange das gewesen sein muss! Macht mal!

Ich schaetze die Aegypter naemlich so ein, dass sich hier (in Kairo) recht schnell alle Maenner auf den Angreifer gestuerzt haetten.

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14.07.2009 - 09:15 Uhr
Innenblind

Andererseits, will sicher auch kein Aegypter in ein Messer laufen. Wie oft passiert einem sowas schon.

Jedenfalls waere in Aegypten sowieso die Familie da gewesen. Die haette sich reagiert.


Und der Rassismus, der jetzt Deutschland vorgeworfen wird, bezieht sich doch sicher darauf, dass die Araber denken alle haben zugeschaut, weil sie es insgeheim gut fanden.

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