Der Kampf ums Geld - Steinbrück auf Seiten der Jungen
Angestrichen:
Die Gekniffenen sind die 25- bis 35-Jährigen, die Kinder in die Welt setzen wollen. Um diese Generation müssen wir uns stärker kümmern.
Der Satz stammt aus dem Mund des Bundesfinanzministers. Peer Steinbrück hat ihn der Frankfurter Rundschau gesagt, die mit ihm unter anderem über die Rente gesprochen hat. Steinbrück kritisierte darin seinen Kabinetts- und Parteikollegen Olaf Scholz. Der SPD-Arbeitsminister hatte eine so genannte Rentengarantie gegeben. Darauf sagte Steinbrück: "Der jetzigen Rentnergeneration geht es insgesamt so gut wie niemals einer zuvor. Und während andere um ihre Arbeitsplätze bangen, steigen in der Krise die Renten so stark wie seit drei, vier Jahren nicht."

Es tut gut, einen solchen Satz zu lesen. Vor allem, wenn er nicht aus dem Mund eines per Geburtsjahr berufenen Generationenkämpfer kommt, sondern vom Bundesfinanzminister. Es tut gut zu sehen, dass sich auch ein etablierter Politiker mit der Frage befasst, dass es Gerechtigkeit geben muss zwischen den Generationen. Damit macht sich Steinbrück sicher nicht beliebt in der Generation der Bild-Leser, aber allein, dass ihm das offenbar egal ist, ist beruhigend.
Ja, es gibt in diesem Land immer mehr alte und ältere Menschen. Das ist toll, es ist schön zu wissen, dass die Lebenserwartung steigt. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wir länger arbeiten müssen als die Generation unserer Eltern. Dass wir mehr aufbringen werden müssen, um die Standards halten zu können, die für die heutige Rentner-Generation selbstverständlich ist. Wenn man dann von der so genannten Rentengarantie hört, fühlt man sich - Steinbrück hat Recht - tatsächlich gekniffen; in nicht im guten Sinn.
Wäre schön, wenn den guten Worten des Bundesfinanzministers jetzt auch ebensolche Taten folgen würden.
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saufen ?
internet ?
boogiewoogie ?
Mehr Ehrlichkeit mit allen Beteiligten! Aber dann würde ja man sein Mandat riskieren, mit all den schönen Pfründen, herrje! Ekelhaft, sowas.
wenn es etwas gibt, das die junge generation egal welche politische couleur sympathisierend eint, dann der nicht geringe ärger über die aussicht, jahrzehntelang in ein zwangsversicherungssystem einzuzahlen und davon dann bei eigenbedarf nix mehr zu sehen.
DAS ist in 5 - 10 Jahren das viel gewichtigere und nachhaltigere thema als zensursula.
1.Wahlrecht auch fuer Kinder, allerdings geben die Eltern bis zum 18. die Stimme ab.
2. Hoert sich boese an, aber wenn der Bevoelkerungspilz wieder flach ist, hat sich des Problem geloest oder verschlimmert sich zumindest nimmer.
In diesem Sinne, Ausland ich komme. Sehe nicht ein wieso ich fuer den Murks anderer gerade stehn sollt!!!
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11.07.2009 - 10:08 Uhr
nestroy
5 - 10 % wären locker drin.