Hasst der Westen den Islam?
Von Demokratie und Ignoranz - Ein Gastbeitrag des ägyptischen Schriftstellers Alaa Al-Aswani
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Eine Lehre für die Welt 10.02.2012
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Neda ist ein Opfer von Staatsterrorismus - das mit einem - zwar schlimmen - aber nicht staatlich sanktionierten Mord gleichzusetzen ist plumpe Demagogie (unterste Schublade).
10.07.2009 - 12:06 Uhr
Freiheitsliebe
Die schamlose Verwechslung von Kategorien, die geradezu dialektisch-diabolische Formen von Schlussfolgerungen und Verallgemeinerungen zeigt, dass die Vernunft selbst bei Intellektuellen noch nicht angekommen ist.
Es ist ärgerlich, dass selbst Gebildete entweder absichtlich-manipulativ oder unreflektiert solcherlei Unsinn schreiben und noch ärgerlicher ist es, dass sich es offensichtlich ernst meinen.
Muslimische Frauen werden zu 99% von ihren lieben Anverwandten bei zahllosen "Ehrenmorden" getötet. Der Vorfall in Dresden wird von den muslimischen Führern in Ägypten zu Propagandazwecken missbraucht, ist hanebüchen und unsere linke Systempresse stützt dieses noch. Nie wieder Süddeutsche, ich werde mein Abo kündigen. Zum Kotzen!
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10.07.2009 - 00:25 Uhr
Marlene1901
Der Vorfall von der 31-jährigen Ägypterin im Gerichtssaal in Dresden ist in der Tat ein Diskussionsthema, jedoch kein gläubisches weder ein rassistisches - alles Ansichtssache - ich glaube vielmehr ein juristisches Thema. Wieso hat der Angeklagte überhaupt die Möglichkeit bei einer Verhandlung auf unschuldige Menschen loszugehen und diese noch zu verletzen sogar tötlich? Wo ist denn da die Sicherheit?
Die Frau wird bei dem Moslimen in Ägypten als "Kopftuchmärthyrin" benannt, den Grund kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Dass Neda von vielen jungen Iraner als Märthyrin geehrt wird, weil sie ihre Rechte als Frau und ihr Wahlrecht öffentlich gefordert hat und dabei von den "Gläubigen" erschossen wurde, kann ich sehr gut nachvollziehen und unterstütze Iran ganz diese Revolution zuende zu führen.
In der islamischen Welt fehlt eine islamische Reformation. Wir Christen hatten sie bereits mit Luther, Calvin etc. Dank diesen Gelehrten kann jeder auf seiner Muttersprache die Bibel lesen. Bei den Koran nicht. Der Koran wurde auf alt-arabisch geschrieben und wird von den Imaans vorgelesen und interpretiert d. h . die armen 1,4 Mrd. Moslime können noch nicht einmal selber eine eigene Interpretation von einer Sure machen, wie soll denn dann der "Westler" diese junge Religion (540 v. Chr.!) jemals verstehen? Ich will dieser Reformation nicht im Wege stehen und begrüße sie und sie soll dort geführt werden wo diese junge Religion auch entstanden ist - in der arabischen Welt.