„Die einzige Weltstadt, die nicht die Welt kostet.“
Berlin hofft, als Gewinner aus der Wirtschaftskrise hervorzugehen. Eine neue Kampagne wirbt um Touristen aus Deutschland, am liebsten jung, arm und partyfreudig.
Eins muss man Berlin lassen: Mit Armut kennt es sich aus. Nicht mal die Hälfte der Bevölkerung lebt von der eignen Arbeit, die anderen haben Hartz IV, Rente oder Eltern. Man sollte meinen, die Hauptstadt würde sich wenigstens Besucher wünschen, die ein bisschen mehr Geld mitbringen. Stattdessen wirbt die Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) jetzt gezielt um Besucher mit knappem Reisebudget. Unter dem Motto „Von Berlin hat man mehr“ will die Kampagne vor allem jene ansprechen, die sich in Zeiten der Wirtschaftskrise keinen Urlaub im Ausland, wohl aber einen innerdeutschen Städtetrip leisten können. „Wir machen nicht auf billig“, sagt Christian Tänzler, Pressesprecher der BTM. „Berlin wird nicht verramscht. Aber es geht darum, dass man hier Qualität zu einem sehr guten Preis bekommt.“ Oder wie Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) es nennt: „Der Slogan ist nicht Geiz ist geil, sondern Bei uns kriegen Sie für die gleiche Menge Geld mehr geboten.“
- Der gecastete Jesus 24.05.2012
- Sorry, ich hab' einen Freund... 21.05.2012
- Gema in gerecht 21.05.2012
- Die Zukunft des Horst Seehofer 15.05.2012
- Das ABC zu NRW 11.05.2012
Mehr Texte von jetzt.de liest Du jeden Montag in der Süddeutschen Zeitung - außerdem dienstags im Lokalteil der SZ. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!
Alle Kommentare anzeigen
alcofribas sagte:
"...die anderen haben Hartz VI..."
huch. prophetische gabe? :)
Ups. Danke für den Hinweis.
Alle Kommentare anzeigen








0
09.07.2009 - 12:30 Uhr
synthie_und_roma