Flüsterpost
Auf meinem Floß dürchkämme ich den Wasserpfad, es sinkt - zum Glück nur fast. Mein kleiner Affe ist Steuermann, während ich mich dran mache das Deck zu schrubben. In einer Pause betrachte ich die Pralinen, die gibt es nachher zum Frühstück - Es ist fünf Uhr Zwei Stunden später schlafe ich ein, die Nacht war lang, mein Tag, dein Traum. Alles steht Kopf, mein Affe - der Bär - ertrinkt, ich hingegen atme unter Wasser, schwimme zur Meerjungfrau, liebkose und rauche sie. Hundert Prozent Natur, Liebe, Ich, kein Schall nur Rauch in meinen wasserdurchtränkten Lungen. Farben werden zu Formen werden zu Schwarz. oder weiß? Ich rauche sie, stelle mein Bier ab und betrachte, wie es sich langsam mit Sand füllt. Mein Affe lebt, es ist Hegel, der mit Schelling einen Kaffeeladen in Amsterdam betreibt, indem ich unter meinem Floß sitze und esse, trinke, schmecke, kotze und wieder und wieder ziehe. Rauche. Farben werden zu Formen werden zu Schwarz. Alles weiß!- diese stadt, diese tage und du 30.04.2010
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haste doch gut in worte gekleidet, das, was dir da innerlich widerfuhr...
klasse!








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06.07.2009 - 18:25 Uhr
glyxkex
skurril zu lesen, aber Flüsterpost ist angekommen. still und leise.