Mit Laptop und Totenkopf
Die Piratenpartei kämpf für ein Internet ohne Schranken - die Insidersprache der meist männlichen Mitglieder ist alles andere als wählerfreundlich
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Handys im Kampfeinsatz vor 13 Std.
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das ist wie bei den grünen: zuerst wird das kernthema beackert, im laufe der zeit sammeln sich dann positionen zu benachbarten themen an und nach 10 jahren hat man dann ein umfassendes wahlprogramm.
mir haben die piraten schon vor der europawahl zugesagt (spot hier auf jetzt.de gesehen) - wobei diese kinderpornographie-diskussion schreckt mich ein bisschen ab. irgendwelche grenzen sollte die "freiheit" im internet vielleicht doch haben!!
alces sagte:
Mich würde interessieren, was die Piraten sonst noch im Programm haben - Die Einstellung zu Medienzugang und Privatshäre ist schon mal sehr sympathisch.
beim wahlomat zur europawahl stehen die positionen der piraten zu allen punkten.
06.07.2009 - 12:56 Uhr
derwodaso
es geht ja nicht gegen jegliche grenzen im internet. die ganze kritik an zensursula kommt ja daher dass massnahmen die ineffektiv sind gegen kinderpornografie trotzdem eingeführt werden und deshalb die vermutung nahe liegt, dass diese internetsperre andere gründe hat...
Ich verstehe nicht, dass man die Legalisierung von Privatkopien unterstützen möchte. Wie kann man sich denn anmaßen, Künstler per Gesetz dazu zu verpflichten, ihre Schaffenswerke einfach zu verschenken?
Es ist doch klar, wohin das führen wird: innovative Entwicklungen im Musikmarkt wird es nicht mehr geben und Bands sowieso nicht.
Die Motivation ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar.
"ja, ich möchte bitte sofort diese musik von euch! zahlen? nö wieso?"
Man kann wohl kaum ernsthaft fordern, jemanden zu verpflichten, seine Arbeitsleistung unentgeldlich zur Verfügung zu stellen.
In der Debatte über den Datenschutz stimme ich mit der Piratenpartei definitiv überein, allerdings sollte man sich klar machen, dass dies nicht oberste Priorität des Parteiprogramms ist, sondern vorläufig nur ein Statement. Und: Kinderpornographie im Netz zu verfolgen und zu verbieten ist keine Zensur, sondern Verfolgung von übelsten, verabscheuungswürdigen Straftaten.
Sehr schön auch, dass Herr Tauss sich mit der Begründung aus der Affäre ziehen wollte, er hätte das "Material zu Recherchezwecken" gesammelt, nun aber dann doch genau gegen diese Verfolgung eintreten möchte. Gruselig ist das.
air_kaviar sagte:
@alces:
das ist wie bei den grünen: zuerst wird das kernthema beackert, im laufe der zeit sammeln sich dann positionen zu benachbarten themen an und nach 10 jahren hat man dann ein umfassendes wahlprogramm.
Und nach 20-30 Jahren ist man dann auch für den Afghanistaneinsatz/Vorratsdatenspeicherung auch wenn man vorher immer vehement dagegen war.
Aber abgesehen davon denke ich dass es bei der Frage der Privatkopie um die einfache Sicherheitskopie geht, die (sofern Kopierschutz vorhanden) nun verboten ist. Die Piraten wollen auch keine freie Musik für alle.
Die Partei ist so weit eine nette Idee, aber mit der Aufnahme von Tauss haben die sich so was von in den Fuß geschossen, unglaublich. Wie kann man nur so doof sein?
Allein durch Touren, Merchandise etc. funktioniert das nicht. Um Mundpropaganda, Youtube, Last.fm muss auch erstmal eine gute Band existieren, und das wird es nicht mehr so lange und so umfangreich, wenn ihre Musik frei verfügbar ist.
Und es geht den Piraten sehr wohl darum, jegliche Musik frei zugänglich zu machen und das urheberrecht extrem zu lockern, hier nach zu lesen:
http://www.piratenpartei.de/navigation/p...
(sorry, ich kenn micht mit verlinken und zitieren noch nicht so aus)
06.07.2009 - 17:52 Uhr
mhmnaja
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06.07.2009 - 10:42 Uhr
alces