Warum Bologna sinnvolles Studieren unmöglich macht
Bologna will ein einheitliches europäisches Hochschulwesen schaffen. Robert Stockhammer, Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften an der LMU München, erklärt, warum das nicht funtioniert
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sinnvolles studieren ist in diesem fach - namentlich, per se, immer mal wieder - ohnehin unmöglich. dem überbezahlten besoldungsempfänger stockhammer gehört mal das gehalt um 99% gekürzt, das komparatistik-buch abgenommen und ein blaumann übergezogen. beim steinekloppen kann er dann ausgiebig über literatur, "eliten" und sozialdarwinismus philosophieren..
02.07.2009 - 07:58 Uhr
Freiheitsliebe
und ein "literaturprofessor" IST definitiv überbezahlt, wenn nicht ganz und gar überflüssig.
02.07.2009 - 09:51 Uhr
Hauptschulabbrecher_o…
Freiheitsliebe sagte:
sinnvolles studieren ist in diesem fach - namentlich, per se, immer mal wieder - ohnehin unmöglich. dem überbezahlten besoldungsempfänger stockhammer gehört mal das gehalt um 99% gekürzt, das komparatistik-buch abgenommen und ein blaumann übergezogen. beim steinekloppen kann er dann ausgiebig über literatur, "eliten" und sozialdarwinismus philosophieren..
Also sag mal, was hast du denn für Straflagerfantasien!
inhaltlich gesehen muss ich dem guten herrn aber zustimmen. die modularisierung ist zwar gut gemeint, fördert allerdings nicht gerade eigenverantwortlichkeit und entwicklung eigener interessen.
und achja: hausarbeits-deadlines sind das letzte! ;)
Das ist kein Zufall, aber das alte System ist nicht dazu ausgerichtet die bestehenden Eliten zu reproduzieren. Die Sache funktioniert ganz einfach. Begabung plus Wissen erzeugen ein Ergebnis.
Ich nehme mich als Beispiel. Ich habe zwei Mediziner als Eltern. Was vielen Leuten schon bei mir im Grundschulalter auffiel, mein Fremdwörterschatz. Später ging es einfach weiter, dass ich die Literatur mit 16 schon intus hatte, die andere erst mit 20 oder später lesen. Da Zeugs lag halt bei uns zu Hause rum.
Und dieses Klima eines Akademikerhaushaltes schärft die Instinkte, worauf es in einem geisteswissenschaftlichen Studium ankommen könnte.
Sie haben ein Tutorensystem gebraucht, also eine Art in anderen Worten Nachhilfe.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie diese Diskrepanz des Backgroundes noch öfter spüren werden.
Um in ihrer Logik zu bleiben, der Bolognaprozess macht klar, das man die Massen der Eliten aus den bestehenden Eliten nicht mehr gewinnen kann und diese durch Sozialmanagment produziert werden müssen.
Die interessante Frage ist, ist es Aufgabe einer Gesellschaft jedem den geraden Weg zu ermöglichen?
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01.07.2009 - 23:36 Uhr
noplacespecial