SZ

28.06.2009 - 18:30 Uhr

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Ein Zauberwort, und die Welt hebt an zu singen

Kulturoptimisten: Von der Lust der Journalistenschüler, sich bestens ausbilden zu lassen

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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diejodie
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Mag ich Mag ich nicht

0

28.06.2009 - 19:28 Uhr
diejodie

da freu ich mich.

suesswarenabteilung
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Mag ich Mag ich nicht

0

28.06.2009 - 19:31 Uhr
suesswarenabteilung

äußerst komischer beitrag...

Ioana
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Mag ich Mag ich nicht

-1

28.06.2009 - 23:21 Uhr
Ioana

so oft wie ich dieses eichendorff-zitat in den verschiedensten passenden und unpassenden kombinationen schon gehört habe, packt mich langsam jedes mal das grausen vor jenem zauberwort. nur so eine anmerkung, geht nich an den autor des textes.

annafrance
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Mag ich Mag ich nicht

2

29.06.2009 - 00:55 Uhr
annafrance

"Er kann den Jungjournalisten etwas beizubringen versuchen."
Danke. Toller Text. Hoch lebe Holger.

riesenherz
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Mag ich Mag ich nicht

0

29.06.2009 - 11:56 Uhr
riesenherz

Ich finde die Texte (un din letzter Zeit die Seite 3-Reportagen) von Holger Gertz wirklich sehr beachtlich. Aber ich bezweifle, daß er nicht auch ohne die Journalistenschule so gut schriebe.

Ich habe (selber lange den Berufswunsch Journalist pflegend) nie verstanden, warum sich so viele talentierte SchreiberInnen bei den Journalistenschulen bewarben. Es ging und geht doch da immer noch darum, das Gütesiegel zu bekommen, um dann leichter einen Job zu ergattern.
Wer denken kann, kann auch schreiben. Und die meisten Studiengänge vermitteln den Interessierten auch die Kompetenz, konstruktiv und analytisch zu denken. Wie groß am Ende das Publikum ist, für das man schreibt, hat mehr mit der eigenen Persönlichkeit und der darauf fußenden Schreibe zu tun, als mit den handwerklich erlernbaren Fertigkeiten einer Journalistenschule.

Und wie der Text ja deutlich macht: es ist eine elitäre Ausbildung.

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Mag ich Mag ich nicht

0

29.06.2009 - 11:57 Uhr
riesenherz

Ich warte übrigens darauf, daß die Reportagen auf der Seite 3 in der Süddeutschen Zeitung (wegen der ich diese Zeitung in erster Linie abonniert habe) mal Experimente wagen. Reportage-Stile und -Regeln können auch weiterentwickelt werden, finde ich.

Freiheitsliebe
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Mag ich Mag ich nicht

-2

29.06.2009 - 15:39 Uhr
Freiheitsliebe

elite!??

arrrrgh...

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Mag ich Mag ich nicht

-2

29.06.2009 - 15:41 Uhr
Freiheitsliebe

suesswarenabteilung sagte:
äußerst komischer beitrag...


denke, der sz verlag steckt da stark mit drin....an dieser djs...deshalb dieser komische beitrag...

wahrscheinlich wird als erstes, dann immer wieder (und zuletzt auch) der gebrauch des wortes "elite" gelehrt..zauberwort!! grandios!!

sopranina
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Mag ich Mag ich nicht

1

29.06.2009 - 16:37 Uhr
sopranina

riesenherz sagte:

Wer denken kann, kann auch schreiben.


Herzl, teilweise Zustimmung. Einerseits glaube ich schon, dass Du mit diesem Satz Recht hast und jemand, der einen Sachverhalt gut durchdacht hat auch in der Lage ist, ihn geordnet zu Papier zu bringen. Sollte man zumindest erwarten können. Andererseits gehe ich aber noch mehr konform mit Wolf Schneider, der einmal geschrieben hat, man müsse einem Akademiker, besonders einem Sozialwissenschaftler, der in den Journalistenberuf wolle, erst einmal den "Habermas-Sülz" abwaschen.
Ich bestreite nicht, dass Habermas ein großer Denker ist, aber ich bestreite, dass sein Stil in einer Zeitung am richtigen Platz ist. Und genau darum geht es doch in Journalistenschulen: Dass der Gedanke so formuliert und strukturiert wird, dass ihn auch jene verstehen, die kein komplettes Philosophie- oder Sozialwissenschaftsstudium hinter sich, aber vielleicht gerade eine Tasse Kaffee vor sich haben und gerne in wenigen Sätzen informiert werden, worum es geht, ohne jeden Satz mehrmals lesen zu müssen. Und das ist auch sprachlich schwieriger, als man gemeinhin denkt; vor allem, wenn man zusätzlich den Anspruch hat, dass der Leser möglichst lange "dabei bleibt".
Deshalb finde ich die Journalistenschulen nicht entbehrlich, sondern im Gegenteil geradezu wichtig.

diejodie
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Mag ich Mag ich nicht

1

30.06.2009 - 02:43 Uhr
diejodie

die journalistenschule ist ein absolutes geschenk. wirklich. klar, wenn man kein talent zum schreiben hat, bringt die auch nicht mehr viel. aber die ausbildung geht tatsächlich über das pure "handwerk" hinaus. weil man eben dort die möglichkeit hat, sachen, stile, themen auszuprobieren und feedback dafür zu bekommen. von wirklich tollen dozenten. wie holger gertz zum beispiel. und das kann keine berufserfahrung, kein volontariat, wo es in erster linie darum geht, mit möglichst wenig widerstand einen druckbaren text zu verfassen, ersetzen.
ach, aber ich bin auch befangen. aber trotzdem.

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