26.06.2009 - 18:30 Uhr

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Michael Jackson stirbt im Internet

Text: xifan-yang - Foto: afp

Der Tod von Michael Jackson wird als historisches Ereignis in Erinnerung bleiben. Unter anderem, weil der von der Massenhysterie im Internet zu Grabe getragen wurde

Es ist 23:29 Uhr. Ich hab schon die Zahnbürste in der Hand, als meine Freundin Natalie mir eine SMS schickt: „Michael Jackson stirbt gerade.“ Die Nachricht ist so absurd, dass ich anfangen muss zu kichern. „Wiedennwasdennwodenn?“ schreib ich zurück. Natalie macht ein Volontariat bei einer großen Tageszeitung in Berlin. Läuft auf CNN und über alle Nachrichtenagenturen, antwortet sie, in der Redaktion stehen sie alle dichtgedrängt um den Fernseher. Ich rufe sie an, um Mitternacht ist Redaktionsschluss, sagt sie, irgendwas muss noch ins Blatt rein, sie ruft später zurück.

Ich bin noch nie ein großer Fan von Michael Jackson gewesen. Die meiste Zeit über war er mir eher egal. Meine früheste Kindheitserinnerung an ihn ist ein Auftritt Mitte der 90er bei „Wetten, dass?“: Ein bleicher Mann in schwarzen Lederhosen klettert ein Bühnengerüst hoch, die Windmaschine reißt ihm sein weißes Hemd vom Leib. Die Menschen in der Halle kreischen so laut, dass sein Gesang darin fast untergeht. Wer ist das, fragte ich mich damals. Ich mochte den „Earth Song“ nicht besonders. Erst viele Jahre später habe ich Klassiker wie „P.Y.T.“ zu schätzen gelernt.



„He! Michael Jackson stirbt gerade!“ brüll ich in die Küche hinein. Es ist 23:35, meine Mitbewohnerin kommt in mein Zimmer, wir gehen auf die Homepage von CNN. „Michael Jackson hospitalized“ ganz oben, es gibt einen Live-Stream vom Krankenhaus. Man sieht aus Kameraperspektive einen Helikopter langsam über das Gebäude kreisen, sonst minutenlang nichts. „No Audio“ steht im Bild geschrieben. Von Tod steht da nichts. „Ich geh mal joggen“, sagt meine Mitbewohnerin, „bis gleich“. Auf Skype ist noch ein Bekannter online, Christian, ich hab ihn seit Monaten nicht gesprochen. Aber ich weiß, dass er ein Michael Jackson-Fan ist. Deshalb schreib ich ihn auf blöd mit „Michael Jackson stirbt gerade“ an, ohne Begrüßung. Er:„Verarsch mich nicht“, ich: „Ohne Scheiß“, er darauf: „Du willst mich doch verarschen“, ich darauf: „Ohne Scheiß“. Kurz darauf meldet sich Jonas, ein anderer Freund, auf Facebook: „Krass, hast du schon gehört…?“ Das Handy piept wieder. SMS von Natalie: „Er ist tot.“

23:50. Spiegel Online meldet Michael Jackson im Krankenhaus, aber etwas lieblos weiter unten, drüber der Weltkulturerbeverlierer Dresden-Elbtal und die Islamkonferenz. Mein Bekannter Christian skypt, ich solle sofort auf Twitter gehen.

0:00. Unter den „Trending Topics“ ist dort die Nachricht vom sterbenden King of Pop längst auf Platz eins. In der Eile hat allerdings jemand seinen Namen falsch geschrieben: „Micheal Jackson“ steht auf der Liste. Auf zwei folgt schon: „RIP MJ“. Ich klicke drauf. Ein Riesenschwall an Gebrabbel ergießt sich über den Bildschirm, viele OOOOMMMFFGGGGs und noch mehr RIPs.

0:05. Twitter zeigt mir an, dass in den letzten drei Minuten mehr als 5000 neue Beiträge zu Michael Jackson erschienen sind. Dann verebbt das Gezwitscher. Die Seite bricht zusammen, ist überlastet. Meine Mitbewohnerin kommt vom Joggen wieder, will wissen, ob Michael Jackson jetzt tot ist oder nicht. „Ich glaub schon“, sage ich. Sie ruft eine Freundin an.

0:10. Die einzige Quelle, die bislang Michael Jacksons Tod berichtet, ist das US-amerikanische Klatschportal tmz.com. Allerdings hat genau diese Seite vor einigen Wochen auch behauptet, dass Patrick Swayze nicht mehr lebe, warnt das Musikportal Pitchfork.

0:15. „Reportedly dead“ laut Angaben der LA Times heißt es jetzt überall. Berichten zufolge ist er tot. Er ist tot? Ist er tot? Er liegt im Koma, sagt CNN. Währenddessen überbietet man sich auf Twitter darin, die schnellsten Nachrufe zu schreiben. Die größte Ente der Welt, denke ich. Jonas erzählt mir über Facebook, seine Freundin sei gerade auf einer Party, dort würden alle nur noch über Michael Jackson reden.

Schließlich bestätigt CNN um 0:38 Uhr: Michael Jackson ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Der virtuelle Sargnagel macht wenige Minuten später die Runde. Wer www.ismichaeljacksonalive.com aufruft, kommt auf eine Seite, auf der nur zwei Buchstaben erscheinen: NO.

„Wir schaffen uns unsere Nachrichten selbst“, schreibt Jonas über Facebook, genauso verwundert wie ich von dem, was gerade im Internet passiert. Am nächsten Morgen wird bekannt werden, dass es noch bei keinem Thema einen derart gigantischen Zulauf auf Twitter gab, weitaus größer noch als zur Wahl im Iran oder zur Schweinegrippe.

Spätestens in diesem Moment, so wird einem irgendwie klar, läuft die gängige, gern gepflegte Kritik an der Manipulationsmacht und Sensationsgeilheit der großen Medienkonzerne ins Leere. Denn diese Massenhysterie ist selbst induziert. Ihr Ausmaß übertrifft jede bislang bekannte Form von medialem Fieberrausch. Bei Michael Jackson können selbst die schnellsten Nachrichtensender nur hinter dem Instant-Flächenbrand hinterherhecheln. Die Gänsehaut wird im Netz erzeugt.

Am Freitagmorgen, auf dem Weg in die Redaktion: Die Zeitungen tun nichtwissend. Die Frau gegenüber in der S-Bahn blättert in der BILD. Titel: „Gestern 21:21 Uhr: Michael Jackson Herzstillstand!“ Komische Welt. Die Zeitrechnung im Internet läuft derweil weiter, dort hole ich den binnen wenigen Stunden Schlaf entstandenen Wissensdefizit mit gedrückter FastForward-Taste nach. Jackos beste Hits, Jackos coolste Moves, Jackos dollste Frauen, der verbliebene Haushalt wird bereits aufgelöst. In der Redaktion meint einer: „Es ist so, als würde Mickey Maus sterben.“

Mickey Maus stirbt nicht. Das liegt einfach nicht in der Natur von Mickey Maus. Genauso surreal fühlt sich der Tod von Michael Jackson, der Ikone an. Michael Jackson, den Menschen nahm man in den letzten Jahren seit dem Kinderschänder-Prozess schon lange nicht mehr als Lebenden wahr. Trotzdem war er fest im Koordinatensystem aller verankert, die in den 80ern geboren sind. „King of Pop“ ist der Superlativ, mit der ich aufgewachsen bin und den ich verinnerlicht habe. Michael Jackson steht an der Spitze des Systems Popkultur, das war immer klar. Selbst als gruseliger, im Verfall begriffener Freak, selbst als Nosejob-Running Gag. Michael Jackson war einfach da. Eine Konstante meiner Jugend, wie eine Arbeitslosenzahl von vier Millionen. Kai von Stylespion.de bringt es auf den Punkt: „Mit Michael stirbt auch ein Teil meiner Kindheit“.

Die, die schon geschlafen haben, wundern sich belustigt über das Drama, das sich gestern Nacht bei den anderen abgespielt hat. Wo warst du als, Michael Jackson starb? Entweder im Bett oder im Internet, lautet die Antwort. Es ist ein bisschen geschmacklos, aber man muss an 9/11 denken. So wie das Datum des 11. September die Generation der heute 20 bis 35-jährigen politisch geprägt hat, so wird vielleicht die Donnerstagnacht des 25. Juni ein historischer Ankerpunkt im kulturellen Kollektivgedächtnis werden.

Letzte News: Die Ärzte sollen schuld sein. Jetzt beginnen die Jahrzehnte der Verschwörungstheorien.

Update von www.ismichaeljacksonalive.com, Freitagnachmittag: MAYBE NO…
Darunter: „What do you think?”

Elvis lebt. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde Geschichte geschrieben.


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EloiseMigraine
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Mag ich Mag ich nicht

11

26.06.2009 - 18:37 Uhr
EloiseMigraine

deine mitbewohnerin geht um 23:35 uhr joggen? ui.

Tulpenkrieg
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.06.2009 - 18:42 Uhr
Tulpenkrieg

schön geschrieben, sehr interessant.
ein bisschen unsensibel bloß, dass dieser blog unter der rubrik 'leben' gepostet wird.

aeioula
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.06.2009 - 18:47 Uhr
aeioula

Passt alles zusammen,auch sein Tod.

fieberwahn
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-1

26.06.2009 - 18:47 Uhr
fieberwahn

„Mit Michael stirbt auch ein Teil meiner Kindheit“ ?!?
der king of pop ist schon seit jahren tot. letzte nacht ist ein mensch wie jeder andere gestorben. nicht mehr und nicht weniger.

lil_kad
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-2

26.06.2009 - 18:51 Uhr
lil_kad

ich finde es krass, wie sich unsere informations- und kommunikationskultur verändert hat. aber ich finde es auch irgendwie gut. und irgendwie nicht. es hat ja alles auch seine nachteile.

im fall von m.j. habe ich selbst es gestern nacht über twitter erfahren, da waren schon die ersten nachrufe online, als cnn und bbc noch von seiner krankenhauseinlieferung berichteten. also vor der bekanntgabe seines todes.

deswegen weiß man ja nie.

und das groteske war, als ich zähne geputzt habe, rief mein freund ausm wohnzimmer "er ist tot" - und irgendwie war ich geschockt, weil das so unreal war aber auch zufrieden, dass ich jetzt bescheid wusste.

verkehrte welt.

und auch ich war nie jackson- fan, aber irgendwie ist es komisch, er hat ja dazu gehört, zu dieser merkwürdigen "star"-welt.
hm.

Typofix
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5

26.06.2009 - 18:54 Uhr
Typofix

Also man mag ja von Michael Jackson halten was man will, aber er ist nun einmal unbestritten einer der größten Künstler der Musikgeschichte.

Einen Nachruf hätte ich passender gefunden als diesen merkwürdigen und lieblosen Beitrag.

kallisto
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0

26.06.2009 - 19:16 Uhr
kallisto

Du meine Güte! Von einer Autorin, die für ein Internetmagazin arbeitet, finde ich das eine ziemlich antiquierte Einstelllung.

Nelson_
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0

26.06.2009 - 19:17 Uhr
Nelson_

papperlapapp, "historisches ereignis".
zum nachruf übrigens, typofix, hier entlang.

MorbusBahlsen
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0

26.06.2009 - 19:22 Uhr
MorbusBahlsen

Nuja... hat Twitter es wirklich gewusst oder nur vermutet, dass er tot war? Ich meine, es können ja nicht wirklich viele Menschen wirklich sicher gewusst haben, was Sache ist. Und ob die in dem Moment genug Zeit hatten, alles schön zu twittern? Ich weiß nicht...

paleika
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0

26.06.2009 - 19:29 Uhr
paleika

klingt ziemlich gruselig. mein internet hat gestern um 23:30 irgendwie gestreikt, daher hab ich den pc schon abgedreht gehabt und es erst nach diesem ganzen hype erfahren.

Aporia
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.06.2009 - 19:29 Uhr
Aporia

MorbusBahlsen sagte: hat Twitter es wirklich gewusst

Wer ist Twitter? ;-)

jongedame
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Mag ich Mag ich nicht

7

26.06.2009 - 19:40 Uhr
jongedame

Mir gehts wie Typofix, ein Nachruf wäre passender gewesen, auch wenn es die heute überall zu finden gibt.
(ok sehe gerade, auch hier bei jetzt.de , war aber mein 1.Eindruck)

Michael Jackson war und ist für mich einer der größten Künstler unserer Zeit und nein, ich war kein hysterischer Fan.
Ich habe mit meinen Eltern die Wetten dass Auftritte gesehen, da war ich gerade mal 8 jahre alt und saß ehrfürchtig auf dem Boden vor dem Fernseher. Zu Weihnachten dann eine Cd, "Moonwalker" mit meinen Brüdern geschaut und weiterhin die Faszination.
Zwischendurch war dann J.J. Cale, Tom Petty und andere Musiker für mich interessanter, aber ich kam immer mal wieder an den Punkt an den ich gern mal nen Michael Jackson Song gehört habe.

Die Prozesse sind mir egal... er wurde frei gesprochen und damit ist die Sache für mich gegessen, auserdem darf man nicht vergessen, das er auch Gutes getan hat.
Von Krankenhaus besuchen, bis hin zu der Musik die er uns allen geschenkt hat.

Während seiner erfolgreichsten Phase wurde ich gerade geboren und bedauere es sehr, dass ich meist nur negatives über ihn lesen konnte.

Als das letzte Remix Album von Michael Jackson raus kam, fiel mir allerdings schon auf wie sehr er mir abgehen wird, wenn er mal sterben würde... ich empfinde seine Musik noch immer als sehr aktuell und das obwohl manche über 35 Jahre als sind.

Für mich steht fest, das er ein wirklich großer Künstler war...der King of Pop und je mehr Video´s ich mir heute ansehe, desto mehr bedauere ich seinen Tod... die Guten sterben früh.

DarkAngel9434
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0

26.06.2009 - 19:52 Uhr
DarkAngel9434

Was mich noch mehr schockiert hatte als die überaus schnelle Verbreitung der Nachricht in den Medien, sind die Reaktionen auf seinen Tod. Ich war nie ein großartiger M.J.-Fan und bin wohl aufgrund meines Alters dazu verdammt überaus unpassende Kommentare über seinen Tod mitanhören zu müssen (,,Die pädophile Sau hat es nicht anders verdient."-,,Das war ja auch endlich mal Zeit"etc.).
Aber mich schockiert es immer wieder wie wenig Anstand Menschen in Anbetracht des Hinwegscheidens einer Person zeigen.
Ebenso grotesk fand ich die Scherze über David Carradines, die nach seinem Tod auf Mtv zu sehen waren. Wenn ich mich recht erinnere, wurde hierfür sogar eine Plastikpuppe gebastelt, die ihn nackt darstellen sollte und wiederum aufgehängt wurde....

the-wrong-girl
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1

26.06.2009 - 19:55 Uhr
the-wrong-girl

ich hab's auch auf facebook beim onlinescrabble spielen erfahren. von meinem gegner.

jongedame
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0

26.06.2009 - 19:56 Uhr
jongedame

Wenigstens haben die Macher von "Brüno" reagiert und die unpassenden Szenen betreffend Michael Jackson sofort entfernt, bevor der Film in Umlauf gebracht wird.

Ich denke das ist aber genau das wofür das Internet auch wiederum gut ist, die schnelle Verbreitung von Nachrichten... z.b. derzeit Twitter und Teheran... man kann eben leider scheinbar keine Grenzen verwischen lassen.

Ich hoffe ja nur, dass die Veranstalter der nun ausfallenden Konzerte in London, so klug sind und schnell ein Tribute Konzert aufziehen, damit lässt sich sicherlich die Kohle machen, die sie jetzt evtl. verlieren...

jushi
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0

26.06.2009 - 20:12 Uhr
jushi

ehrlich gesagt ist mir fast egal was michael jackson für die musikwelt getan und wen er alles beeinflusst und inspiriert hat, das kann man ja im moment sowieso unter jedem youtube-video lesen.

ich habe dank jackson zum ersten mal echtes fan-dasein erlebt und ich hätte ohne ihn wahrscheinlich nie oder zumindest völlig anders angefangen mich ernsthaft mit musik zu beschäftigen. michael jackson war für mich immer eine der wichtigsten und - vor allem - ersten bewussten berührungen mit popmusik.

deswegen bedeutete er mir viel, deswegen war er irgendwie immer "da" und deswegen nimmt mich die nachricht seines todes auch mehr mit als die von lady di oder tupac (zu denen hatte ich nämlich keinerlei verhältnis).

mich interessiert in diesem fall nur meine eigene geschichte, was puff daddy und guttenberg dazu zu sagen haben, hat für mich keine relevanz.

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Mag ich Mag ich nicht

4

26.06.2009 - 20:18 Uhr
jushi

was mich auch noch an ihm so sehr fasziniert hat (das hab ich schon heute morgen im halbschlaf im ticker zu formulieren versucht): er war einer letzten wirklich "großen". dieses unnahbare, elitäre, superstarmäßige gab es doch wirklich nur bei ganz wenigen 80erjahre-popgrößen, die scheinbar wirklich in einer völlig anderen welt gelebt haben. er hatte sich das bis heute beibehalten, das finde ich irgendwie wahnsinnig faszinierend.

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0

26.06.2009 - 20:19 Uhr
jushi

und ja, ich führe hier einen monolog. aber ich war auch wirklich jahrelang ein echter fan.

makke78
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0

26.06.2009 - 20:22 Uhr
makke78

Man sollte Michael JAckson in RUhe lassen. Er ist gerade erst gestorben und schon schreiben alle über ihn. Was ist den das für eine Story? Für mich instrumentalisiert der Autor Michael Jacksons Tod zum Selbstzweck.LAss ihm seinen Frieden ,ich finde das hat sich jeder MEnsch einen Tag nach seinem Tod verdient.

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Mag ich Mag ich nicht

0

26.06.2009 - 20:28 Uhr
makke78

Ich bin noch nie ein großer Fan von Michael Jackson gewesen..Die meiste Zeit über war er mir eher egal.-Eine Konstante meiner Jugend/Mit Michael stirbt auch ein Teil meiner Kindheit“.
Widerspricht sich auch irgendwie..

spaetschicht
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-5

26.06.2009 - 21:17 Uhr
spaetschicht

also ich hatte gestern abend sex mit meinem Schatz und ich glaube, es auch wichtigeres als das hier, ehrlich!

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Mag ich Mag ich nicht

0

26.06.2009 - 21:19 Uhr
spaetschicht

finde übrigens Dein Text ist gut geschrieben...

neon_
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0

26.06.2009 - 22:11 Uhr
neon_

spaetschicht sagte:
also ich hatte gestern abend sex mit meinem Schatz und ich glaube, es auch wichtigeres als das hier, ehrlich!

Der kleine Tod.

mattf
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-1

26.06.2009 - 22:42 Uhr
mattf

Mit Jacko sterben Erinnerungen... Das war mit Curt auch so! Wer war besser?

neon_
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0

26.06.2009 - 22:43 Uhr
neon_

„Es ist so, als würde Mickey Maus sterben.“
Auf dem Foto sieht er echt aus wie Mickey Mouse.
Obwohl das irgendwie alles sehr tragisch ist, vielleicht doch besser so, als wenn er während eines der für dieses Jahr geplanten Konzerte das Zeitliche gesegnet hätte. Dann wäre wohl der entgültige Medienoverkill eingetreten.

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0

26.06.2009 - 22:47 Uhr
neon_

endgültig

mattf
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-2

26.06.2009 - 22:49 Uhr
mattf

Der Medienoverkill wäre eingetreten. Aber Mickey Mouse ist (wohl) unsterblich. Wird es M. auch?

neon_
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Mag ich Mag ich nicht

-2

26.06.2009 - 22:55 Uhr
neon_

Mickey Mouse war irgendwie noch nie so wirklich lebendig. ;)
Statt dieser Daumen für Dummies, könnte man eigentlich auch mal über eine Editierfunktion nachdenken. Fände ich sinnvoller.

mattf
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Mag ich Mag ich nicht

0

26.06.2009 - 23:00 Uhr
mattf

Alter Spruch: man soll Menschen nicht danach beurteilen, was sie sind, sondern danach, was sie tun. Und M. hat Großes getan. Wer kontert? m.

Digital_Data
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Mag ich Mag ich nicht

-3

27.06.2009 - 00:05 Uhr
Digital_Data

Also ein paar Korrekturen und Anmerkungen sind schon notwendig.

Offizielle Bestätigung von Michael Jacksons Tod war um 02:26 deutscher Zeit. Alles davor war Spekulation. Wenn überhaupt war auf n-tv kurz nach 02:00 ein Interview mit einem Freund, der die Nachricht durch Bestätigung durch die Familie telefonisch äußerte.

Auf sueddeutsche.de war selbst um 01.36 keine Nachricht zu finden, ich meine gar nichts.

Viva und MTV haben das ganze anscheinend auch selig verschlafen.

Heute beim Edeka um 17:30 war in keiner Zeitung, auch nicht in der Bild, auch nur ein Wort dazu.

Auch über 35-jährige wissen was 911 ist und wissen, was sie an diesem Tag getan haben. Und damals war ich im Internet und das Netz brach gerade zusammen. Viele Nachrichten zeigten Notseiten nur mit einer einzigen Seite.

Die Sterbetage, egal ob von Elvis, Lady Di, oder John Lennon brennen sich nicht in unser Gedächtnis, nur die Ereignisse. 911 ist hier grundsätzlich anders.

Zum Thema Prozesse und Pädophilie sollte man bedenken, wie Jacko nach der Veröffentlichung von "Black or White" von den Medien systematisch demontiert wurde. Keine weltweite Premierenveröffentlichung eines Musikvideos danach mehr, keine Promotion des Folgealbums etc. Man ließ ihn nach meinem Dafürhalten fallen, weil er gegen eine nicht geschriebene Regel verstoßen hatte.

Digital_Data

diebahnfahrerin
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3

27.06.2009 - 09:29 Uhr
diebahnfahrerin

Sorry aber ich kann den Hype um Twitter nicht ab.

Schade dass sich so viele Leute, für die Michael Jackson ein "Spinner" war, jetzt mit seinem Tod wichtig machen müssen.

Die Nummer Eins auf einer Website die für Wichtigtuer und die Flüchtigkeit und Anonymität einer Gesellschaft bekannt ist, ist dann halt auch ein Zeichen.

jane_lane
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1

27.06.2009 - 09:54 Uhr
jane_lane

einer der gründe weshalb ich seiten wie twitter nicht nutze.
ich bin generation internet, aber das sich leute auf allen möglichen kanälen, sms und schließlich telefon nachts gegenseitig erzählen müssen, das jemand, den sie nicht kennen gestorben ist, finde ich bizarr.
ich mochte michael jackson. und sein "earth song" mit diesem pathetischen video hat mir zum ersten mal klar gemacht, wie es auf der welt zugeht, als ich nachrichten noch nicht so richtig verstanden habe.
das verbinde ich mit ihm.

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0

27.06.2009 - 09:59 Uhr
jane_lane

aaaahrgh, diese anzeigen über dem text:
Michael Jackson ist gestorben: Zuerst auf Bild.de! www.Bild.de/Jackson_tot

okkasionalsozialist
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-5

27.06.2009 - 10:13 Uhr
okkasionalsozialist

http://www.latimes.com/entertainment/new...

um ca. 23:45 h hat eine deutsche zeitung - nicht spiegel online - bereits von tmz die todesmeldung übernommen. was etwas unvorsichtig war, weil es neulich bei patrick swayze schon mal ne todesmeldung gab, die überall rumgetwittert wurde und sich dann als falsch herausgestellt hat.

um ca 23:49 hat die jetztpartei - die das unterwegs auf dem handy zufällig gelesen hat - auf twitter gefragt, ob es denn stimme, dass er tot sei. kann ja jeder, der sich nicht zu bildungsbürglich für twitter vorkommt, nachschauen.

tyler_durden
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-4

27.06.2009 - 10:29 Uhr
tyler_durden

Michael Jackson kann mit gut mit der Schwerkraft vergleichen. So lange sie da ist, ist es einen egal. Ist sie aber weg, fehlt einen was.

kachel
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Mag ich Mag ich nicht

3

27.06.2009 - 10:48 Uhr
kachel

Das mit dem Mickey Mouse-Vergleich trifft es irgendwie. Ich hab auch die ganze Zeit gedacht: Das kann nicht sein. Michael Jackson. Diese naja... Figur, die so lange ich mich erinnern kann als der King of Pop bekannt war. Ich finde die Vorstellung immer noch verstörend, dass der Mann, der jahrelang, jahrezehntelang mit einem maskenhaften Gesicht durch die Medien geisterte, jetzt tot sein soll.

Ich habe mir gestern das Konzert angeschaut, das in der ARD gezeigt wurde. Das war der Wahnsinn. Da wurde man daran erinnert, dass Michael Jackson mal ein kraftvoller und faszinierender Perfomer war, das hätte man in den letzten Jahren fast vergessen. Ich hoffe, dass diese Bilder und die Musik das sein wird, woran man sich erinnert, wenn man an Michael Jackson denkt.

Beru
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-4

27.06.2009 - 11:47 Uhr
Beru

Ey Leute!!! Wisst ihr schon das neueste?!? MICHAEL JACKSON IST TOT!!!111



Sein Name war Michael Jackson.
Sein Name war Michael Jackson.
Sein Name war Michael Jackson.
Sein Name war Robert Jackson.
Sein Name war Michael Jackson.
Sein Name war Michael Jackson.
SEIN NAME WAR MICHAEL PAULSON
SEIN NAME WAR MICHAEL JACKSON
SEIN NAME WAR MICHAEL JACKSON
[fading out..]

Datum
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0

27.06.2009 - 12:13 Uhr
Datum

neon_ sagte:
spaetschicht sagte:
also ich hatte gestern abend sex mit meinem Schatz und ich glaube, es auch wichtigeres als das hier, ehrlich!

Der kleine Tod.


--> siehe "le petit mort", da gibt's nichts rot zu daumen

the-wrong-girl
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1

27.06.2009 - 12:34 Uhr
the-wrong-girl

Hu, leute zügelt Euch doch mal bitte mit diesen albernen Daumen.

Ansonsten wolllte ich noch fragen:

Was ist mit den ganzen MJ impersonatorn (tolles denglisch)?

Sind die jetzt arbeitslos?
Oder machen 'ne Anstandspause?
Oder geht's jetzt erst richtig los?

JoergAuch
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0

27.06.2009 - 14:00 Uhr
JoergAuch

Die sind natürlich auch alle tot, denn sie machen ja immer als nach. ;-)

the-wrong-girl
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0

27.06.2009 - 14:05 Uhr
the-wrong-girl

hehe stimmt.

ChrisJumper
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2

27.06.2009 - 16:38 Uhr
ChrisJumper

Wenn man sein Leben außen vor lässt... und nur seine Musik und seines Tanz beurteilt ist er definitiv der King Of Pop.

Schade das er seine letzten Konzerte nicht mehr geben konnte. Ich hätte ihn sehr gerne noch einmal Live erlebt.

MJ war einer von den Guten.

Jollscherl
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27.06.2009 - 16:52 Uhr
Jollscherl

als ich das am nächsten morgen beim in-die-arbeit-fahren im radio hörte, war mein erster gedanke: seltsam, dass das erst jetzt passiert ist.wäre ich sein körper - ich hätte schon längst aufgegeben.
Und dann dachte ich: seltsam, dass er sich nicht eh schon vor jahren umgebracht hat - ich hätt's wohl gemacht bei all dem auf und ab.
und dann dachte ich: vielleicht ist das eh am besten - der war ja nur noch eine karikatur seiner selbst. die geplante tour - ob das was geworden wäre?
ein fan war ich nie, habe auch nicht verstanden, wieso er derart riesengroß geworden ist. habe mich damit aber auch nie ernsthaft beschäftigt. daher ist es für mich persönlich jetzt kein sonderlicher schock oder ähnliches.

spaetschicht
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0

27.06.2009 - 17:58 Uhr
spaetschicht

wieso rote Daumen??? was habt Ihr denn Donnerstag abend gemacht? die neuesten Boulevardnachrichten verbreitet? ich hab mich halt mit dem realen Leben beschäftigt... :-q

Digital_Data
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27.06.2009 - 18:27 Uhr
Digital_Data

Also wenn ich hier so die Texte lese, dann stelle ich fest, dass ich als etwas älterer und jemand der Jackson in den Medien kennen lernte als der, der er wohl war, ein ganz anderes Bild von ihm habe. Ich muss mir eben nicht diese Videos anschauen um zu sehen, was für ein guter Performer er war, wir haben damals in den 80igern regelmäßig darüber diskutiert und gestaunt. Damals gab es in den Discos auch x Leute, die versuchten den Tanzstil nachzuahmen.

Weiter muss man auch viele Dinge um ihn relativieren. Denn viele dieser abartigen Sachen, natürlich ausgenommen die Prozesse, waren von ihm konstruiert um die Medien vorzuführen. Bestes Beispiel das Video "Leave me alone" (1989), dass interessanterweise auf YouTube für Deutschland gesperrt ist, aber das Netz ist groß ;-):

Leave me alone auf arte

Wer mehr über Michael Jackson erfahren will, sollte sich mal die Lyrics zu seinen Songs durchlesen. Besonders zu empfehlen sind "Black or White" oder mein Lieblingslied "They don't care about us" in dem er im Großteil des Liedes die Melodie nur durch seine Stimme darstellt.

Digital_Data

hdb
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27.06.2009 - 19:08 Uhr
hdb

Ich finde den Artikel sehr gut! Er hat Charme und eine gewisse Raffinesse, die beide manchen Zwitscherer überfordern dürfte. Macht nix, die merken das sicher nicht.

In einem Beitrag las ich hier das wer morgens noch im Halbschlaf zum ersten Mal das virtuelle Schnäbelchen lockerte. Wahrscheinlich um der Welt mitzuteilen er lebe noch. Kann ein Mensch wirklich so depersonalisiert sein?

Übrigens, die meisten Fans, die nun trauern und sich gegenseitig trösten, was sie aus anderem Grund bitter nötig haben aber nicht wissen, kaufen sich jetzt erst seine CDs.

hdb

JoergAuch
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27.06.2009 - 19:09 Uhr
JoergAuch

ChrisJumper sagte:
MJ war einer von den Guten.

Du meinst ein Kinderschänder, der schön singen und tanzen kann, ist ein Guter? Na ich weiß nicht ...

Beru
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Mag ich Mag ich nicht

-1

27.06.2009 - 20:40 Uhr
Beru

JoergAuch sagte:
ChrisJumper sagte:
MJ war einer von den Guten.

Du meinst ein Kinderschänder, der schön singen und tanzen kann, ist ein Guter? Na ich weiß nicht ...


Wann hat er denn eins geschändet?

Emil_Empire
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Mag ich Mag ich nicht

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27.06.2009 - 20:55 Uhr
Emil_Empire

Beru sagte:
JoergAuch sagte:
ChrisJumper sagte:
MJ war einer von den Guten.

Du meinst ein Kinderschänder, der schön singen und tanzen kann, ist ein Guter? Na ich weiß nicht ...


Wann hat er denn eins geschändet?


Laut seiner Schwester La Toya hat er ganze Menge Jungen missbraucht.

diebahnfahrerin
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27.06.2009 - 22:32 Uhr
diebahnfahrerin

jane_lane sagte:
ich bin generation internet, aber das sich leute auf allen möglichen kanälen, sms und schließlich telefon nachts gegenseitig erzählen müssen, das jemand, den sie nicht kennen gestorben ist, finde ich bizarr.


Exakt so siehts aus! Bizarr ist wohl noch ein eher nettes Wort. Ich finde es lächerlich pseudo-modern. Modern in vielerlei Hinsicht. Von der gekünstelten Aufregung über Twitter "Zeitgeschehen" ""beeinflussen"", kommentieren oder bewerten zu müssen, bis hin zum Versuch Erlebtes historisch irgendwo verankern zu wollen.

Den Vergleich mit dem 9. September finde ich demnach weniger geschmacklos als viel mehr maßlos übertrieben.

JoergAuch
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27.06.2009 - 22:39 Uhr
JoergAuch

diebahnfahrerin sagte:
Den Vergleich mit dem 9. September finde ich demnach weniger geschmacklos als viel mehr maßlos übertrieben.

Was war denn am 9. September???

spaetschicht
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27.06.2009 - 22:52 Uhr
spaetschicht

wollte ich auch gerade fragen ;-) sie meinte sicher den 11. September...

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27.06.2009 - 22:53 Uhr
spaetschicht

Jollscherl sagte:
als ich das am nächsten morgen beim in-die-arbeit-fahren im radio hörte, war mein erster gedanke: seltsam, dass das erst jetzt passiert ist.wäre ich sein körper - ich hätte schon längst aufgegeben.
Und dann dachte ich: seltsam, dass er sich nicht eh schon vor jahren umgebracht hat - ich hätt's wohl gemacht bei all dem auf und ab.
und dann dachte ich: vielleicht ist das eh am besten - der war ja nur noch eine karikatur seiner selbst. die geplante tour - ob das was geworden wäre?
ein fan war ich nie, habe auch nicht verstanden, wieso er derart riesengroß geworden ist. habe mich damit aber auch nie ernsthaft beschäftigt. daher ist es für mich persönlich jetzt kein sonderlicher schock oder ähnliches.



inhaltlich hat Jollscherl meine volle Zustimmung.

Cate81
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27.06.2009 - 22:56 Uhr
Cate81

Also was mir auffällt, ist der doch sehr differenzierte Umgang der Medien mit Michael Jackson bzw. die Tatsache, wie sehr seine Leistung trotz aller Bizarrheiten bzw. besorgniserregenden Vermutungen (Pädophilie?!), die ihm zeitlebens anhafteten.

Mit 12 (1993) war ich ein ziemlicher Fan der Musik von Michael Jackson.

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2

27.06.2009 - 22:57 Uhr
Cate81

...in den Medien gewürdigt wurde.

Oje, ich gehe besser ins Bett. :-)

JoergAuch
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27.06.2009 - 23:04 Uhr
JoergAuch

spaetschicht sagte:
wollte ich auch gerade fragen ;-) sie meinte sicher den 11. September...

Hast wahrscheinlich Recht. Oder es gab eine fiese Verschwörung mit irgendwas am 9. September ..... 2009!!!

uther_the_puter
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27.06.2009 - 23:04 Uhr
uther_the_puter

Was doch eigentlich fasziniert ist, dass es noch keinen "Jacko lebt noch, er ist nur zu den Aliens zurückgekehrt/ auf einer einsamen Insel untergetaucht/mit Peter Pan ins Nimmerland geflogen"-Mythos gibt!

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27.06.2009 - 23:05 Uhr
uther_the_puter

Blöde Kommas!

Levanna
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27.06.2009 - 23:27 Uhr
Levanna

Ähhm ja also den Anfang fand ich gerade schon ein wenig sehr ironisch. Man muss ihn nicht mögen, aber ein wenig Respekt hat jeder Mensch verdient, wenn er stirbt. Lustig fand ich das alles ganz und gar nicht.

Ich finde auch ein Nachruf wäre durchaus angebracter gewesen. Das ist nicht neutral meiner Meinung nach!

Was auch immer.. Für mich war er ein großartiger Künstler, ein einsamer Mensch...Geliebt, gehasst, vergöttert. The King of Pop. Jemand besonderes...
Ich hab seine Musik gehört seit ich mich erinnern kann.. Auf Kasett, auf dem Schalplattenspieler..später dann auf CDs und im Internet. Und ich war wirklich geschockt als ich diese Naricht morgens um 3 Uhr bekam als ich gearbeitet habe (in einer Disco)...

Ich habe es dann weitererzählt..manche lachten, einige waren geschockt...
Mal hoffen das sein Leben und sterben nicht im Nachhinein in den Dreck gezogen wird.

spaetschicht
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27.06.2009 - 23:30 Uhr
spaetschicht

JoergAuch sagte:
spaetschicht sagte:
wollte ich auch gerade fragen ;-) sie meinte sicher den 11. September...

Hast wahrscheinlich Recht. Oder es gab eine fiese Verschwörung mit irgendwas am 9. September ..... 2009!!!


das kann auch nicht sein ;-) den 9. September 2009 gibt es noch nicht. beschwöre das Unglück also nicht mehr herauf!

JoergAuch
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27.06.2009 - 23:55 Uhr
JoergAuch

spaetschicht sagte:
das kann auch nicht sein ;-) den 9. September 2009 gibt es noch nicht. beschwöre das Unglück also nicht mehr herauf!

Ich weiß! :->

Lenny32
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28.06.2009 - 00:28 Uhr
Lenny32

Bin nicht der grosse Fan aber mit ihm aufgewachsen und rein alleine die Medien haben es soweit gebracht dass er nun tot ist.
Auf einmal reden sie alle gut über ihn und die letzten 4 jahre wurde er zerfleischt nur weil 1ne familie dachte mal schnelles geld machen zu müssen mit ihm und ein Staatsanwalt gross rauskommen will auf kosten eines Menschen der die Weltmusik geprägt hat und mehr Leuten geholfen hat wie manch ein anderer.

Das schrieb ein nicht besonders grosser FAN

Digital_Data
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28.06.2009 - 02:08 Uhr
Digital_Data

@Lenny32

Danke !

Mir passiert das mit 9. September auch hin und wieder, das liegt an 911 (nine-eleven).


Digital_Data

hdb
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28.06.2009 - 10:24 Uhr
hdb

Typofix ...
Einen Nachruf hätte ich passender gefunden als diesen merkwürdigen und lieblosen Beitrag.


Diese Dokumentation (Erstaustrahlung) lief gestern bei ARTE.
Interessierte können sich diese 7 Tagen online ansehen.

http://plus7.arte.tv/de/detailPage/16976...

Diese Dokumentation dürfte beim Verfassen eines Nachrufs hilfreich sein.

jushi
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28.06.2009 - 13:56 Uhr
jushi

hdb sagte:
Typofix ...
Einen Nachruf hätte ich passender gefunden als diesen merkwürdigen und lieblosen Beitrag.


Diese Dokumentation (Erstaustrahlung) lief gestern bei ARTE.
Interessierte können sich diese 7 Tagen online ansehen.

http://plus7.arte.tv/de/detailPage/16976...

Diese Dokumentation dürfte beim Verfassen eines Nachrufs hilfreich sein.


der film ist ja super!

hdb
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28.06.2009 - 14:51 Uhr
hdb

jushi sagte:
der film ist ja super!


Finden Sie? Nun, wir können uns auf super entlarvend einigen. Super erschütternd ginge auch. Super ignorant, was den überwiegende Teil der Medien betrifft.

Ich empfehle den untröstlichen Fans jetzt CDs zu kaufen. Die meisten von denen hatten eh keine, wie die Verkaufsstatistiken gerade belegen. Die Familie wird in nächster Zeit sehr viel Geld benötigen. Mit einfachen Schenkungen von Häusern und Schecks wird sich die Wahrheitsliebe dieses Clans nicht weiter regulieren lassen.

Übrigens, der alte Jackson ist ausgebufft, wenn's um Vermarktung und Legendenbildung geht.

---
Der Jackson-Clan erwägt daher, weltweit gleichzeitig mehrere Trauerfeiern für den "King of Pop" auszurichten. Über diesen, seinen Vorschlag wolle er am Sonntag mit der ganzen Familie sprechen, sagte der Priester und Bürgerrechtler Al Sharpton, ein langjähriger Freund der Jacksons. Zwei Brüder des mit 50 Jahren verstorbenen Musikers, Jackie und Jermaine Jackson, hätten ihn dazu eingeladen.
Die Familie wolle sicherstellen, so Sharpton, dass Jackson vor allem wegen seiner Leistungen für Musik, Tanz und Kultur in Erinnerung bleibe - und nicht wegen seiner Schulden, den früheren Vorwürfen des Kindesmissbrauchs oder wegen der Einnahme von Schmerzmitteln, worauf sich viele Medien konzentrierten, sagte Sharpton. Wenn auf der ganzen Welt gleichzeitig um den "King of Pop" getrauert würde, "dann müssten sich die Medien darauf konzentrieren, was Millionen Menschen für ihn fühlten", sagte Sharpton. "Michael Jackson war ein Genie und kein Freak."
---

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1...

JoergAuch
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28.06.2009 - 15:04 Uhr
JoergAuch

letzter Satz: -k

Besuch
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28.06.2009 - 19:18 Uhr
Besuch

Diese Arte-Doku ist ein echter Knaller. Ein böser alter Mann, ein Typ, der mal auf nem Foto mit Michael Jackson zu sehen war und eine Klatschjournalistin als "exklusive" Interviewpartner! Und als Höhepunkt des investigen Journalismus fährt man dann ne Runde ums Haus. Ich bin echt erschüttert.

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28.06.2009 - 19:19 Uhr
Besuch

investigativ wollt ich schreiben

hdb
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28.06.2009 - 19:47 Uhr
hdb

Upsala, ein Fan?

Na, dann haben Sie aber reichlich oft die Augen vor den Fakten verschlossen. Kein Mensch nimmt ihnen das Übel. Diffamieren sollten Sie allerdings nicht, auch nicht versuchsweise. Falls Sie ein Fan sind, bedaure ich Sie bereits heute. Schwere Zeiten werden auf Sie zukommen. Noch stehen Sie hoch oben auf dem Sockel, den Sie Ihrem King errichteten, per Identifikation haben Sie sich gleich dazu gesellt. Sonst würde das ganze wenig Sinn machen. Von dem Sockel werden Sie früher oder später steigen müssen.

Vergessen Sie alles Fan bezogene, wenn Sie kein solcher sind. Der Rest ist aber in jedem Fall zu beachten, Sie möchten doch ernst genommen werden.

So, zweiter Versuch für Sie. Jetzt aber konkret werden. Was war falsch? Die Zahlungen, im Einzellfall bis zu 20.000.000 $, die Schecks, die Hotelgeschichten, die Aussage seiner Schwester usw.?

Besuch
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28.06.2009 - 19:58 Uhr
Besuch

Nein, als Fan kann man mich mit Sicherheit nicht bezeichnen. Aber ich habe mich immer mal wieder mit dem "Phänomen" Michael Jackson beschäftigt, weil ich es einfach interessant finde. Ich habe von den Fakten zu den Prozessen gehört und ich will mir auch gar nicht anmaßen irgendeine Aussage darüber zu treffen, ob er schuldig oder unschuldig des Kindesmißbrauchs ist. Ich habe mir nur erlaubt, den Informationsgehalt der angegebene Doku, die Ausgewogenheit und das Gewicht der präsentierten Aussagen zu beurteilen. Und die finde ich alles in allem dürr beziehungsweise tendenziös. In der Gesamtheit wirkt die Doku auf mich einfach lächerlich.

hdb
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28.06.2009 - 20:33 Uhr
hdb

Gut, auch Fakten können lächerlich wirken. Übrigens der alte Mann, dem Sie offensichtlich nur sein Alter entgegen halten, war kein Unschuldiger! Er agierte sehr ausweichend und legte großen Wert auf die Feststellung "nie auf der selben Etage gewohnt zu haben". Das wiederholte er, um ganz sicher zu gehen. Sie verstehen sicher warum.

Dürr fand ich es nicht, tendenziös schön.

Sicher ist es schwer belastbare Aussagen vorzuzeigen, wenn Eltern bereit sind ihre eigenen Kinder im Nachhinein zu prostituieren. Das wurde aber doch ausreichend deutlich. Und wenn Mutti fünf Tage im Gerichtssaal eine Bekloppte spielt, um ihre eigene Glaubwürdigkeit zu ruinieren, dann hat auch das seinen Preis.

Ok, freut mich auf einer konkreteren Ebene mit Ihnen kommuniziert zu haben.

Besuch
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28.06.2009 - 21:27 Uhr
Besuch

Das was sie über den alten Mann (wieso soll ich dem denn sein Alter vorhalten um Himmels willen?) schreiben ist mir eben auch aufgestoßen. Also ich sag mal zwei Möglichkeiten: entweder er weiß sicher, das sich da schreckliche Dinge abgespielt haben in den Hotelzimmer, hat davor aber die Augen verschlossen und will auch jetzt nur Andeutungen dazu machen, dann ist ihm ja wohl einiges vorzuwerfen. Oder aber er weiß eben nix so richtig, weiß aber ganz genau, was man in so nem Interview von ihm an Andeutungen erwartet. In jedem Falle: böser alter Mann. Finde ich.

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28.06.2009 - 21:28 Uhr
Besuch

hach, die Fehler! Verzeihung! Ich weiß eigentlich wann man dass mit ss schreibt, Ich schwöre!

Mannheimer
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28.06.2009 - 21:38 Uhr
Mannheimer

Digital_Data sagte:
Ich muss mir eben nicht diese Videos anschauen um zu sehen, was für ein guter Performer er war, wir haben damals in den 80igern regelmäßig darüber diskutiert und gestaunt. Damals gab es in den Discos auch x Leute, die versuchten den Tanzstil nachzuahmen.

sag mal digi, in welchen münchner landdiscos hast du dich denn rumgetrieben? in den "damals" angesagten nachtclubs hat niemand auch nur an m. j. gedacht bzw. ihn gespielt.

ansonsten ist das thema uninteressant, ein kinderliebhaber weniger.
aber ein bisschen mitleid spielt doch mit, im grunde war er eine armer kerl. but, shit happens.

MichaelsPrincess
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29.06.2009 - 01:58 Uhr
MichaelsPrincess

ich kann echt net beschreiben wie traurig ich wegen MJs tod bin :-((
für mich ist das einfach nur ein alptraum, ich muss die ganze zeit weinen....es ist sooooo TRAURIG....einfach unbeschreiblich, aber ich hoffe das es ihm jetzt dort besser geht und er von dem ganzen leid, die er mit sich getragen hat erlöst ist:-( es wird nie wieder jemanden wie MJ geben, er war, ist und wird auch immer der "king of pop" bleiben, er wird in unserem herzen immer weiter leben...
R.I.P Michael jackson, wir werden dich NIE vergessen....

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29.06.2009 - 01:58 Uhr
MichaelsPrincess

ich kann echt net beschreiben wie traurig ich wegen MJs tod bin :-((
für mich ist das einfach nur ein alptraum, ich muss die ganze zeit weinen....es ist sooooo TRAURIG....einfach unbeschreiblich, aber ich hoffe das es ihm jetzt dort besser geht und er von dem ganzen leid, die er mit sich getragen hat erlöst ist:-( es wird nie wieder jemanden wie MJ geben, er war, ist und wird auch immer der "king of pop" bleiben, er wird in unserem herzen immer weiter leben...
R.I.P Michael jackson, wir werden dich NIE vergessen....

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29.06.2009 - 01:58 Uhr
MichaelsPrincess

ich kann echt net beschreiben wie traurig ich wegen MJs tod bin :-((
für mich ist das einfach nur ein alptraum, ich muss die ganze zeit weinen....es ist sooooo TRAURIG....einfach unbeschreiblich, aber ich hoffe das es ihm jetzt dort besser geht und er von dem ganzen leid, die er mit sich getragen hat erlöst ist:-( es wird nie wieder jemanden wie MJ geben, er war, ist und wird auch immer der "king of pop" bleiben, er wird in unserem herzen immer weiter leben...
R.I.P Michael jackson, wir werden dich NIE vergessen....

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29.06.2009 - 01:59 Uhr
MichaelsPrincess

ich kann echt net beschreiben wie traurig ich wegen MJs tod bin :-((
für mich ist das einfach nur ein alptraum, ich muss die ganze zeit weinen....es ist sooooo TRAURIG....einfach unbeschreiblich, aber ich hoffe das es ihm jetzt dort besser geht und er von dem ganzen leid, die er mit sich getragen hat erlöst ist:-( es wird nie wieder jemanden wie MJ geben, er war, ist und wird auch immer der "king of pop" bleiben, er wird in unserem herzen immer weiter leben...
R.I.P Michael jackson, wir werden dich NIE vergessen....

Beru
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29.06.2009 - 12:18 Uhr
Beru

diebahnfahrerin sagte:
jane_lane sagte:
ich bin generation internet, aber das sich leute auf allen möglichen kanälen, sms und schließlich telefon nachts gegenseitig erzählen müssen, das jemand, den sie nicht kennen gestorben ist, finde ich bizarr.


Exakt so siehts aus! Bizarr ist wohl noch ein eher nettes Wort. Ich finde es lächerlich pseudo-modern. Modern in vielerlei Hinsicht. Von der gekünstelten Aufregung über Twitter "Zeitgeschehen" ""beeinflussen"", kommentieren oder bewerten zu müssen, bis hin zum Versuch Erlebtes historisch irgendwo verankern zu wollen.

Den Vergleich mit dem 9. September finde ich demnach weniger geschmacklos als viel mehr maßlos übertrieben.


wieso, habt ihr von den opfern jemanden gekannt oder?

jedenfalls versteh ich nicht was das problem daran ist, dass erlebtes = historisches ist. jeder verbindet eben seinen eigenen teil mit dieser öffentlichkeitsperson. wieso respektierst du die gefühle der trauernden nicht? und wieso ist er was schlechteres als ein unbekannter mensch, nur weil er bekannt war? und wieso gekünstelt? und wieso kannst du das beurteilen? und wieso modern? als hätte es einen personenkult nicht auch schon vor dem 20. jahrhundert gegeben. wieso bist Du so pseudo?


Emil_Empire sagte:
Beru sagte:
JoergAuch sagte:
ChrisJumper sagte:
MJ war einer von den Guten.

Du meinst ein Kinderschänder, der schön singen und tanzen kann, ist ein Guter? Na ich weiß nicht ...


Wann hat er denn eins geschändet?


Laut seiner Schwester La Toya hat er ganze Menge Jungen missbraucht.


Ja wahrscheinlich war sie auch dabei!
Und ganz ehrlich, glaubt IHR einer Kinderschänderin? haha, also ich nicht!

Jazzyis21
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-2

29.06.2009 - 16:57 Uhr
Jazzyis21

Iwie habt ihr alle kein herz von wegen es ist nur eine Person wie jede andere gestorbensowas wie du ist HIRNLOS!

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29.06.2009 - 17:01 Uhr
Jazzyis21

Michael Jackson war einer der Menschen der einiges in der Welt zum Leben geweckt hat.
Auch wenn seit langem nichts mehr von ihm zu hören war war er immer noch einer der,der die WELT ZUM ROCKEN gebracht hat.
Alle die meinen Negativ über ihn zu schreiben der sollte es einfach lassen.. meiner meinung nach er ist doch schon tot was wolltihr denn mehr ?
leute die über jemanden Negatives schreiben dier nicht mehr Leben hat für mich nicht mehr alle auf den Zaun.
Sorry aber dann Lieber die Fresse halten und Schluken !

JACKSON WAR DER BESTE DEN ES JE GAB !!!

JoergAuch
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29.06.2009 - 17:50 Uhr
JoergAuch

@Jazzyis21: Bist du mit Michaela Jackson verwandt? Dein Beitrag ist ähnlich bizarr wie seine ...

tomanic
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29.06.2009 - 19:42 Uhr
tomanic

Sicher - Michael Jackson verfügte über jede Menge Talent. Aber vor allem hat er einer unerbittlichen und perfiden Mediendiktatur sein Gesicht (und zum Schluss muss man leider sagen: seine Fratze) geliehen. Er wurde ihnen ja auch von Kindesbeinen an zum Fraß vor geworfen und hatte dann noch das zweifelhafte Glück zum Kometen der anbrechenden MTV-Dekade der Musikvideos zu werden. Aus dieser Kunstfigur kam er nie wieder raus, und niemand kann sich wahrscheinlich vorstellen, wie es sich anfühlen muss, sein ganzes Leben einer medialen Retortenexistenz zu opfern. Hatte er eine Wahl?

Nun, jedenfalls hat er den Kampf um sich selbst verloren und schließlich vielleicht auch einfach keine Lust oder auch keine Kraft mehr gehabt, diesen ganzen Schwindel noch einmal von Neuem loszutreten durch ein Comeback. Zu musikalischer Tiefe hat es – anders etwa als bei Ray Charles, John Lennon oder Jeff Buckley - nie gereicht, aber der Unterhaltungsfaktor war stets gewährleistet. Und das reichte uns Medienjunkies ja auch vollkommen.
Jackson war jemand, der über ein unglaubliches Reservoir an Ausdrucksmöglichkeiten verfügte aber eigentlich nichts zu sagen hatte und der an diesem inneren Überdruck zu leiden schien. So jedenfalls klang sein Gesang – das Gekiekse; Gestöhne und Geschluchze, so als ginge es stets um das Letzte, während es doch nur um die unterhaltsame Show ging.

Ein Comeback wäre einer verheerenden Ernüchterung gleichgekommen – es hätte der Schatten seiner selbst getanzt.

wwywmjd
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30.06.2009 - 00:09 Uhr
wwywmjd

Haben uns genau dieser Frage auch angenommen und schon einige schöne Kommentare bekommen. http://wwywmjd.com/ Where were YOU when Michael Jackson died?

ayse10
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30.06.2009 - 19:27 Uhr
ayse10

king of pop

deby
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18.09.2009 - 16:33 Uhr
deby

REST IN PEACE JACKO

healtheworld
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21.12.2009 - 12:37 Uhr
healtheworld

michael jackson war und ist immer noch einer der gr´ößten künstler aller zeiten warum gibt es im fall michael jackosn keine gerechtigkeit wieso ist der leibartz auf freien füßen ? wieso wurde DR CONRAD MURRAY nicht verhaftet oder gleich auf den elektrischen stuhl gesteckt alles zu traurig
wenn andere fans das lesen und icq haben könnt ihr gerne mit mir schreiben ICQ 575100160

lieber gott wir vermissen den pop

sandrasingh
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17.03.2010 - 18:18 Uhr
sandrasingh

warum wird michael jackson nicht einfach in frieden gelassen als noch lebte hat ihn niemand verstanden und jetzt sagen viele er lebt michael jack son ist tod warum machen die das er wahr auch nur ein mensch seine kinder leiden darunter sandra singh

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17.03.2010 - 18:23 Uhr
sandrasingh

warum wird er nicht in ruhe gelassen sein kindern fehlt es schwer ohne seinen vater zu sein ich weiss wie es ist mein vater ist seit 15 jahre tod und mir fehlt es heute noch schwer damit um zu gehen aber michael jackson gab mir die kraft nach vorne zu schauen er michael jackson fehlt mir sehr genauso wie mein vater lasst ihn in freiden ruhn er hat es nicht verdiehnt über ihn so zu reden sandra singh

fenjala
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29.09.2011 - 00:57 Uhr
fenjala

Moin! Der Artikel ist toll! Gut nachvollziehbar und meiner Wahrnehmung sehr nah! Habe gerade mal wieder "smooth criminal" gehört und MJ's Talent bestaunt. Ich war früher nie ein leidenschaftlicher Fan; der schräge Typ gehörte eben zu meiner Jugend. Aber heute fehlt er mir irgendwie. Ich denke, dass Michael Jackson von meiner Generation wegen seiner "schrillen Eskapaden" unterschätzt und missbilligt wurde. Und das ist schade! Ich bedauere sehr, dass ich ihn nicht ernster genommen habe - er war ein genialer Musiker!

drolli
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29.09.2011 - 01:08 Uhr
drolli

EloiseMigraine sagte:
deine mitbewohnerin geht um 23:35 uhr joggen? ui.


ist doch nciht so ungewoehnlich Sport nachts zu treiben, oder? Also ich liebe naechtliche Fahrradfahrten.


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