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24.06.2009 - 18:30 Uhr

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"Gleichgeschlechtliche Paare haben Pflichten, aber keine Rechte"

Bild: ap

Niemand soll wegen seiner sexuellen Orientierung benachteiligt werden. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) setzt sich für die Gleichstellung und Gleichbehandlung von homosexuellen Lebenspartnerschaften ein.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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JoergAuch
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Mag ich Mag ich nicht

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24.06.2009 - 18:33 Uhr
JoergAuch

Mit Lebenspartnerschaften, gleich welcher Art, sollte der Staat nichts zu tun haben. Ein Anachronismus. Das schließt natürlich auch die Ehe mit ein.

7DeadlySins
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24.06.2009 - 20:02 Uhr
7DeadlySins

ohne Gleichwertigkeit keine Gleichberechtigung

taylorthelatteboy
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24.06.2009 - 20:40 Uhr
taylorthelatteboy

"Auch im Adoptionsrecht sehe ich noch Lücken."

Aber hallo.

SchalentierBerrit
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24.06.2009 - 21:55 Uhr
SchalentierBerrit

taylorthelatteboy sagte:
"Auch im Adoptionsrecht sehe ich noch Lücken."

Aber hallo.


hallalalalo!
hat sie irgendwie süß formuliert. "Sehe ich noch Lücken" klingt wie "alles fast top" anstatt von alles flop!

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Mag ich Mag ich nicht

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24.06.2009 - 21:55 Uhr
SchalentierBerrit

taylorthelatteboy sagte:
"Auch im Adoptionsrecht sehe ich noch Lücken."

Aber hallo.


hallalalalo!
hat sie irgendwie süß formuliert. "Sehe ich noch Lücken" klingt wie "alles fast top" anstatt alles flop!

factorycity
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24.06.2009 - 22:14 Uhr
factorycity

i sink she does what she cän.

okkasionalsozialist
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25.06.2009 - 01:38 Uhr
okkasionalsozialist

JoergAuch sagte:
Mit Lebenspartnerschaften, gleich welcher Art, sollte der Staat nichts zu tun haben. Ein Anachronismus. Das schließt natürlich auch die Ehe mit ein.


hossa! so ist es. schön, dass du es auf diesem gebiet schon kapiert hast, dann klappt das auch noch auf anderen irgendwann ;)

JoergAuch
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25.06.2009 - 08:44 Uhr
JoergAuch

Hängt vom Gebiet ab. Aber es ist wirklich nicht einzusehen, warum der Staat sich dafür interessieren sollte, wer wie mit wem liiert ist.

Freiheitsliebe
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25.06.2009 - 09:04 Uhr
Freiheitsliebe

natürlich muss (leider!) der staat legislativ und judikativ involviert sein. wer schlichtet ansonsten ehestreitigkeiten, rosenkriege und scheidungsdramen!? dazu ist eine gesetzgebung notwendig und ein gericht, welches ggf. anordnet und entscheidet. traurig, aber wahr. die ehe ist ein vertrag, weil sich mitmenschen selbst in dieser kleinen gemeinschaft oft nicht einigen und streitlos verhalten können.

zum anderen thema: der mensch hat unzählige facetten, dutzende, wenn nicht hunderte. eine einzige davon ist die mehr oder wenig ausgeprägte sexuelle orientierung. von daher verstehe ich die "schwulen- und lesbenverbände" etc....nicht...die diese einzige eigenschaft zum eigenen namen erheben.

auch gibt es sog. positive vorurteile, vom jungmädchentraum vom "schwulen besten freund" bis hin zu, "die sehen alle gut aus, sind so nett, etc...". aus der geschichte wissen wir, dass die bandbreite vom strammen nazi bis hin zur tunte in federboa reicht...oder halt vom schmierigen fettsack bis zur marcus-schenkenberg-kopie..

nur mal so am rande....

jurette_
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25.06.2009 - 09:23 Uhr
jurette_

Freiheitsliebe, nein, die Ehe muss nicht gesetzlich geregelt sein. Wenn die Partner es für notwendig halten, könnten sie die wichtigsten Dinge privat vertraglich regeln - bei Streitigkeiten könnte dann ein Gericht auf der Grundlage des Vertrages entscheiden. Ansonsten ist das nicht notwendig - es gibt ja genug Lebensgemeinschaften, die ohne Ehe funktionieren.

JoergAuch
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-1

25.06.2009 - 09:30 Uhr
JoergAuch

@jurette: Exakt. Und dann wäre es völlig egal, ob da ein w und ein m den Vertrag schließen oder zwei m oder zwei w oder drei w und zwei m. Und diesen ganzen Steuerfirlefanz mit Ehegattensplitting usw. könnte man sich auch schenken. Würde viel Zeit und Geld sparen.

jurette_
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25.06.2009 - 09:32 Uhr
jurette_

das wird aber nie passieren - wäre zu teuer für unsere Sozialversicherungen

JoergAuch
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25.06.2009 - 09:33 Uhr
JoergAuch

Freiheitsliebe sagte:
von daher verstehe ich die "schwulen- und lesbenverbände" etc....nicht...die diese einzige eigenschaft zum eigenen namen erheben.

Vielleicht, weil sie nicht wegen ihres Markus-Schenkenberg-Körpers diskriminiert werden/wurden? ;-)

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25.06.2009 - 09:34 Uhr
JoergAuch

@jurette: Warum wäre das teuer für die Sozialversicherungen?

jurette_
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25.06.2009 - 09:45 Uhr
jurette_

Weil der ganze Rattenschwanz, der da dran hängen würde wie Unterhaltspflichten etc. wegfallen würde.

heulen_aufm_punkkonzert
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25.06.2009 - 09:59 Uhr
heulen_aufm_punkkonzert

"Denn die persönliche und rechtliche Verantwortung, die Menschen in diesen Beziehungen füreinander übernehmen, verdient genauso viel Respekt und rechtliche Anerkennung wie die Ehe."

kann sein, dass ich aufm schlauch stehe, aber warum noch mal ist eine ehe oder eingetragene partnerschaft mehr wert als eine, die einfach so vor sich hin läuft? oder warum bekommen leute, die eine dauerhafte beziehung vorteile, die singles nicht zustehen? was ist denn da mit der gleichstellung?

Freiheitsliebe
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25.06.2009 - 10:04 Uhr
Freiheitsliebe

das steuerrecht in d-land is eh noch mittelalter: die ehe (!) wird darin als "keinzelle der gesellschaft" definiert. nicht etwa die "familie". ergo: ein kinderloses paar wird genauso steuerlich bessergestellt, wie ein paar mit nachwuchs.

zu jurette: privatvertraglich gut und schön. aber wer regelt bei streitigkeiten oder auslegungsfragen eines privaten ehevertrages die streitigkeiten? muss wieder der staat sein, als hoffentlich objektive und übergeordnete instanz.

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25.06.2009 - 10:06 Uhr
Freiheitsliebe

JoergAuch sagte:
Freiheitsliebe sagte: von daher verstehe ich die "schwulen- und lesbenverbände" etc....nicht...die diese einzige eigenschaft zum eigenen namen erheben.Vielleicht, weil sie nicht wegen ihres Markus-Schenkenberg-Körpers diskriminiert werden/wurden? ;-)


ok...dieses argument muss ich gelten lassen.

aber markus schenkenberg wird doch sicherlich auch diskriminiert. denn wer SO aussieht, kann doch ganz sicherlich NIX im hirn haben ;) ...aussehrdem stelle ich es mir anstrengend vor, wenn ca. 90% der weiblichen mitmenschen gerne mit einem in's bett gehen wollen..wie soll sich der arme mann denn mal je für eine entscheidne können *g

jurette_
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25.06.2009 - 10:16 Uhr
jurette_

heulen_aufm_punkkonzert sagte:
kann sein, dass ich aufm schlauch stehe, aber warum noch mal ist eine ehe oder eingetragene partnerschaft mehr wert als eine, die einfach so vor sich hin läuft? oder warum bekommen leute, die eine dauerhafte beziehung vorteile, die singles nicht zustehen? was ist denn da mit der gleichstellung?


Es geht ja nicht um mehr wert - sondern nur um andere Rechte und Pflichten. Du kannst Dich ja jederzeit dazu entscheiden, eine Ehe oder eP einzugehen - dann hast Du diese Vorteile auch, aber auch die daraus resultierenden Verpflichtungen.

Und man hat eben nicht nur Rechte, sondern auch Verpflichtungen in einer Ehe, Verpflichtungen die man als Single nicht hat. Oder welche Vorteile meinst Du jetzt konkret?

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25.06.2009 - 10:20 Uhr
jurette_

Freiheitsliebe sagte:
privatvertraglich gut und schön. aber wer regelt bei streitigkeiten oder auslegungsfragen eines privaten ehevertrages die streitigkeiten? muss wieder der staat sein, als hoffentlich objektive und übergeordnete instanz.


Natürlich. Das habe ich doch geschrieben. Ich sagte ja nur, dass ich eine gesetzliche Regelung der Ehe nicht für notwendig erachte. Verträge, die Lebenspartnerschaften regeln, sollten eben behandelt werden, wie alle anderen Verträge auch - d.h. Streitigkeiten können gerichtlich gelöst werden.

Freiheitsliebe
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25.06.2009 - 10:22 Uhr
Freiheitsliebe

stellt sich lediglich noch die frage: warum stellt jetzt.de einen beitrag zum themenfeld "ehe" unter die rubrik "sex".

lebensende mit 3 buchstaben!? EHE.

auch ein standpunkt :-)

JoergAuch
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25.06.2009 - 12:56 Uhr
JoergAuch

jurette_ sagte:
Weil der ganze Rattenschwanz, der da dran hängen würde wie Unterhaltspflichten etc. wegfallen würde.

Warum muss es denn da überhaupt irgendwelche Unterhaltspflichten geben? Wir reden ja von Partnerschaften zwischen erwachsenen Menschen. Ich denke, das muss sich kostenneutral umstellen lassen. Wären ja nicht mehr Menschen als vorher.

Was anderes ist es natürlich, wenn Kinder dazukommen. Kinder bzw. Familien mit Kindern würde ich auch weiterhin so behandeln wie bisher.

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25.06.2009 - 12:57 Uhr
JoergAuch

... bzw. besser als bisher. Da ist ja wirklich einiges im Argen.

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25.06.2009 - 12:59 Uhr
JoergAuch

Freiheitsliebe sagte:
aber markus schenkenberg wird doch sicherlich auch diskriminiert. denn wer SO aussieht, kann doch ganz sicherlich NIX im hirn haben ;)

Hat man vom Gouvernator früher auch gesagt. Scheint aber nicht zu stimmen. Diesen Schenkelberg kenn ich aber nciht.
Freiheitsliebe sagte:
...aussehrdem stelle ich es mir anstrengend vor, wenn ca. 90% der weiblichen mitmenschen gerne mit einem in's bett gehen wollen.

Och, das geht schon. Wird eben manchmal bißchen eng. :-D

riesenherz
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-1

25.06.2009 - 13:15 Uhr
riesenherz

habe ich das richtig verstanden? bislang konnte man wenig tun, weil die konservativen schon reflexhaft dagegen sein würden. zukünftig wird das nicht anders sein. aber jetzt sollte man das thema auf die agenda setzen. nicht wegen des wahlkampfes, sondern weil...

o mann und frau, die spd in bestform.

jurette_
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3

25.06.2009 - 14:26 Uhr
jurette_

JoergAuch sagte:
Warum muss es denn da überhaupt irgendwelche Unterhaltspflichten geben? Wir reden ja von Partnerschaften zwischen erwachsenen Menschen. Ich denke, das muss sich kostenneutral umstellen lassen. Wären ja nicht mehr Menschen als vorher.Was anderes ist es natürlich, wenn Kinder dazukommen. Kinder bzw. Familien mit Kindern würde ich auch weiterhin so behandeln wie bisher.


Durch das Wegfallen von Unterhaltsverpflichtungen steigt die Zahl der Menschen, die einen Anspruch auf Sozialleistungen haben, an. Jede Mutter, die nicht arbeitet, hat ein theoretisch einen Anspruch auf Sozialleistungen, weil keiner verpflichtet ist, für sie zu zahlen. Gleiches gilt nach Scheidungen.

Natürlich wäre auf der anderen Seiten Einsprarungen möglich, durch den Wegfall von Ehegattensplitting usw. - aber ob sichd as die Waage hält ist unsicher.

Und aus diesem Grund wird der Staat bei der Beibehaltung eines Sozialsystems wie dem unseren die Ehe nicht abschaffen. Rein finanzielle Gründe, keine ideologischen. Sieh Dir Harz IV an - da wird ja auch eine Einstandpflicht geschaffen, wo rechtlich keine Unterhaltsverpflichtung herrscht.

ich sage ja nicht, dass ich das richtig finde, aber ich denke, dass der Staat so denkt.

JoergAuch
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25.06.2009 - 15:02 Uhr
JoergAuch

jurette_ sagte:
Jede Mutter, die nicht arbeitet, hat ein theoretisch einen Anspruch auf Sozialleistungen, weil keiner verpflichtet ist, für sie zu zahlen. Gleiches gilt nach Scheidungen.

Wie gesagt, sobald Kinder da sind, ist das was anderes. Ich spreche nur von Partnerschaften. Wenn ein Paar Kinder hat, ist klar, dass beide dafür sorgen müssen. Das soll der Staat dann auch fördern und unterstützen.

Freiheitsliebe
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25.06.2009 - 15:13 Uhr
Freiheitsliebe

natürlich hat es der staat lieber, wenn ein (ex)-partner zahlen muss, als wenn sozialleistungne fließen müssen! und auch mit der neuen gesetzgebung im SGB hat jurette recht...es genuegt schon, mit jemandem in "eheaehnlicher gemeinschaft" zusammen in einer whg zu leben, um einstandspflichtig zu sein. dann muss man ersma nachweisen, dass das nur ne WG ist. kommt ja dann einer und guckt nach getrennten betten, etc...etc..

jurette_
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Mag ich Mag ich nicht

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25.06.2009 - 16:01 Uhr
jurette_

Joerg, bitte genau lesen - ich meinte nicht den Unterhaltsanspruch der Kinder gegen ihren Vater, sondern den Unterhaltsanspruch der Mutter gegenüber ihrem Ehemann. Und mir geht es auch nicht darum, ob dieser Anspruch bestehen sollte, sondern dass ein Wegfallen dieses Anspruchs zu Mehrausgaben für die Sozialkassen führen würde und dass das für den Staat meines Erachtens ein Grund dafür sein wird, die Ehe nicht abzuschaffen.

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25.06.2009 - 16:03 Uhr
jurette_

Freiheitsliebe, eben - und deswegen denke ich, dass eine Abschaffung der Ehe mit allen gesetzliche daran geknüpften KOnsequenzen aus Sicht des Staates nicht wünschenswert ist.

JoergAuch
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25.06.2009 - 16:08 Uhr
JoergAuch

@jurette: Den mein ich ja auch, bzw. beide Arten von Unterhalt. Wenn das Paar Kinder hat, müssen beide für die Kinder sorgen. Das kann so aussehen, dass beide arbeiten und die Kids im Kindergarten/Schule betreut sind oder das eine(r) arbeitet und der/die andere zu Hause ist und beide vom Partner versorgt werden.

Mir geht es ja vor allem darum, dass die vielen kinderlosen Paare oder Gruppen nicht besonders behandelt werden, nur weil sie irgendwie registriert sind.

jurette_
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25.06.2009 - 16:13 Uhr
jurette_

Also meinst Du dann ja doch einen Unterhaltsanspruch der Mutter. Der wäre nach Deiner Konzeption aber nur zeitlich begrenzt.

Aber es gibt ja noch andere Fälle, in denen keine Kinder involviert sind und der Ehepartner einen Anspruch auf Sozialleistungen hätte.

douchebag
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25.06.2009 - 16:59 Uhr
douchebag

Wahlkampfgeschätz. Und vor allem kostet es nix.

okkasionalsozialist
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-2

25.06.2009 - 17:08 Uhr
okkasionalsozialist

die idee vom sozialstaat, der auch hier erfreulicherweise wieder als übler klotz am bein eines erträglichen staatswesens identifiziert wurde, ist überwindbar. dafür muss man ihn gar nicht (wie ich das gerne tue) direkt als feind benennen.

er muss - um nicht zu kollabieren - sowieso bald vollständig umstrukturiert werden. er wird sich dann vielleicht immer noch sozialstaat nennen, aber aus heutiger sicht etwas vollkommen anderes sein. mehr etwas, dass in meine richtung geht.

jurette_
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25.06.2009 - 17:09 Uhr
jurette_

ach, der ralibot ist wieder da.

okkasionalsozialist
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25.06.2009 - 17:17 Uhr
okkasionalsozialist

jurette_ sagte:
ach, der ralibot ist wieder da.


naja, wenn die scheinbare unabänderlichkeit dieser dinge beklagt wird kann man auch gleich nochmal den urgrund alles bösen auf diesem gebiet ansprechen - und nicht nur die symptome.

JoergAuch
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25.06.2009 - 17:39 Uhr
JoergAuch

jurette_ sagte:
Also meinst Du dann ja doch einen Unterhaltsanspruch der Mutter. Der wäre nach Deiner Konzeption aber nur zeitlich begrenzt.

Im Prinzip ja, wobei man wahrscheinlich sowas wie einen langfristigen Lastenausgleich braucht, der auch berücksichtigt, dass der daheim gebliebene Elternteil in der Zeit möglicherweise den ANschluss an seinen Job verloren hat. Wie immer das auch aussehen mag.
jurette_ sagte:
Aber es gibt ja noch andere Fälle, in denen keine Kinder involviert sind und der Ehepartner einen Anspruch auf Sozialleistungen hätte.

Nachdem es keinen Ehepartner gibt, wäre da dann jeder für sich selbst zuständig.

jurette_
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25.06.2009 - 17:43 Uhr
jurette_

JoergAuch sagte:
Im Prinzip ja, wobei man wahrscheinlich sowas wie einen langfristigen Lastenausgleich braucht, der auch berücksichtigt, dass der daheim gebliebene Elternteil in der Zeit möglicherweise den ANschluss an seinen Job verloren hat. Wie immer das auch aussehen mag.

Also einen Unterhaltsanspruch, der über die Betreuungszeit des Kindes hinausgeht. Für alle, die Kinder haben und sich der Betreuung des Kindes widmen.

JoergAuch sagte:
Nachdem es keinen Ehepartner gibt, wäre da dann jeder für sich selbst zuständig.


Nichts anderes sage ich doch. Und zusätzlich sage ich noch, dass der Staat aus genau diesem Grund die Wirkungen der Ehe beibehalten wird. (Abgesehen davon, dass viele Wähler eine Abschaffung der Ehe nicht wollen)

kleinerheiner
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25.06.2009 - 18:11 Uhr
kleinerheiner

Ja ist denn schon Wahlkampf?
Davon werden wir die ab Oktober die nächsten 4 Jahre nix mehr hören.

Gockeline
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29.06.2009 - 12:04 Uhr
Gockeline

Es ist eine spielerei mit Worten die mir nicht gefällt.
Die Ehe ist im Grundgesetz geschützt.
Eine Ehe ist aber nur Mann und Frau.
Mit programmierung auf Kinder.
Gleichgeschlechtliche Paare wollen nun auf diese Stand
mit allen Rechten auch auf Kinder.
Es ist eine Nötigung der Gesellschaft samt den Kindern
die sie wollen.
Gesetze sind nicht dazu da sie so weit auszuhöhlen bis sie keine mehr sind.

okkasionalsozialist
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29.06.2009 - 18:47 Uhr
okkasionalsozialist

Gockeline sagte:
Es ist eine spielerei mit Worten die mir nicht gefällt.
Die Ehe ist im Grundgesetz geschützt.
Eine Ehe ist aber nur Mann und Frau.
Mit programmierung auf Kinder.
Gleichgeschlechtliche Paare wollen nun auf diese Stand
mit allen Rechten auch auf Kinder.
Es ist eine Nötigung der Gesellschaft samt den Kindern
die sie wollen.
Gesetze sind nicht dazu da sie so weit auszuhöhlen bis sie keine mehr sind.


Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der grundgesetzliche Schutz der Ehe abgeschafft wird.

Nicht weil die Ehe unbedingt schlecht wäre. Aber weil alles, was der Ehe moralische Qualitäten verleihen könnte, außerhalb des Einflussbereichs des Staates liegt. Die materielle Absicherung, speziell was die Brutpflege angeht, kann man auch auf tausend andere Arten sicherstellen als durch eine klassische Ehe.

Und wer die Ehe als religiöse Angelegenheit betrachtet kann doch weiterhin im Rahmen der Rituale seiner Religion heiraten - und das so ernst nehmen, wie er das für richtig hält. Dafür braucht man den großen Verbrecher Staat nicht.

Trollunge
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03.07.2009 - 20:37 Uhr
Trollunge

Im Allgemeinen hackt es meiner Meinung nach wirklich an der Gleichberechtigung gleichgeschlechtlicher Beziehungen/Ehen.

ABER von der Gleichstellung im Adoptionsrecht halte ich rein gar nichts.

Es ist nun mal nicht so gegeben, dass zwei Menschen gleichen Geschlechtes Nachwuchs bekommen.

Die erwachsenen Homosexuellen werden auch damit klarkommen, keien Kinder zu haben, da sie sich für den Weg der gleichgeschlechtlichen Beziehung entscheiden. Dann werden sie auch die Einschränkung in Kauf nehmen müssen, keine Kinder adoptieren zu können.

Die Kritiker des Adoptionsverbotes für Homosexuelle Paare möchte ich fragen, wie sie sich als Kind gefühlt hätten, wenn ihre "Mutter" ein Mann gewesen wäre!???

Das ist einem Kind nicht zuträglich und bestimmt nicht im Sinne einer guten geistigen Entwicklung.


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