Wann sprechen wir von Krieg, Herr Münkler?
In Afghanistan nehmen die Auseinandersetzungen zwischen Taliban und Bundeswehr zu, deutsche Soldaten fallen den Gefechten zum Opfer. Ist das nun "Krieg"? Vier Fragen an Politikprofessor Herfried Münkler
Immer massiver werden die deutschen Soldaten im Norden Afghanistans angegriffen und sie lassen sich auf Gefechte ein. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) sagte unlängst: "Wer uns angreift, wird bekämpft." Während sich Jung vehement sträubt, die Gefechte als "Krieg" zu bezeichnen, ist für den Wehrbeauftragten des Bundestages Reinhold Robbe (SPD) die Sache klar: "Ich frage mich: Wo bleibt das klare Wort der Kirchen, der Gewerkschaften, der Wirtschaft. Ein klares Bekenntnis zum Krieg wäre ein Zeichen menschlicher Zuwendung." Wann werden "Kampfhandlungen" zum "Krieg"? Und was würde es bedeuten, wenn der Nato-Einsatz als "Krieg" bezeichnet würde? jetzt.de sprach mit Herfried Münkler*, Politikprofessor an der Humboldt-Universität in Berlin.

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Das geht mir derbe auf den Wecker.
Was ist denn mit dem Dafur-Konflikt? Ist das auch Krieg? Oder ein Konflikt? Oder was anderes? Äthiopien? Ach, die Liste könnt' man endlos fortsetzen.
Bei dem schönen, wolkenlosen Wetter so sinnlose Diskussionen.
Ach ja, ich vergas, bin ja hier im Süddeutschen Raum. Da ist das Wetter ja beschissen^^
24.06.2009 - 21:12 Uhr
Die_Eintagsfliege
Ob Kampfhandlungen, Konflikt, oder Krieg. Ändert nichts an der Situation.
global war on terror koennte man egtl auch als 3. weltkrieg definieren: globale kampfhandlungen.
und warum meine freiheit am hindukusch verteidigt wuerde, konnte mir bisher noch niemand schluessig erklaeren.
25.06.2009 - 08:54 Uhr
Freiheitsliebe
25.06.2009 - 08:55 Uhr
Freiheitsliebe
;)
25.06.2009 - 12:37 Uhr
__xxx__
Das ist ja klar, weil es auch keine plausible Erklärung gibt oder je geben wird.
Laßt die Kameraden Jung und Co. doch mal ein paar Monate den Aufbaueinsatz selbst mitmachen, dann überlegen sie sich auch das mit den Wörtern noch.
Lieber Herr Professor Münkler, "cui bono?" sollte doch die erste Frage sein, die politikinteressierte Menschen zu stellen lernen. Wem nützt die Einführung des Begriffes "neuer Krieg"? Gestorben wird imemr noch auf die altmodische Art, ziemlich erbärmlich. Durch friendly fire, durch schlechte Ausrüstung und völlig sinnlos. Aber dann tauchen schnell die demokratischen Totengräber auf und erklären den Fortgang ihres Treibens zum Sinntuning des Obsoleten. Erbärmlich auch diese Haltung.
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24.06.2009 - 20:37 Uhr
afrirali