Kämpfen für die Bildung
„Bundesweiter Bildungsstreik 2009“: Ab Montag protestieren Schüler und Studenten in mehr als 50 deutschen Städten fünf Tage lang für eine Bildungsreform. Geplant sind auch "Banküberfälle"
Seit jeher klagen Lernende an Schule und Uni gleichermaßen ihr Leid: Über die vielen Hausaufgaben, den blöden Lehrer, die Bürokratie, schwere Klausuren und überhaupt das Lernen an sich. Doch seit längerem geht die Unzufriedenheit der deutschen Schüler über Alltagswehwehchen hinaus. Ihr Frust über unliebsame Änderungen im Bildungssystem der vergangenen Jahre treibt die Jugendlichen immer öfter wortwörtlich auf die Barrikaden. Den bisher größten Aufstand im Bildungskampf soll nun die Kampagne „Bundesweiter Bildungsstreik 2009“ einläuten. Vom 15. bis 19. Juni protestieren Azubis, Schüler, Studenten, Lehrer und Gewerkschaften in ganz Deutschland geschlossen gegen das deutsche Bildungssystem. Dazu haben sich im Vorfeld in mehr als 50 deutschen Städten lokale Schüler- und Studentengruppen zusammengeschlossen und in mehreren Treffen ihre Aktionen geplant. Ziel ist es, den öffentlichen Diskurs über Alternativen in der Bildungspolitik anzuregen.
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genießen durfte. Und habe leider gemerkt, daß auf Pilotenschulen fast nur noch (z.T. hochnäsige) Abkömmlinge von Geld-Eltern fliegen lernen dürfen, und selbst an der Uni oder FH´s die Bildung lange schon nicht mehr allen gleichermaßen zugänglich ist. Und Herr Ingeniuer, Bildung ist für unser Land so ziemlich das wichtigste, und relevanteste, was man sich vorstellen kann.
16.06.2009 - 13:54 Uhr
JochenZM
genießen durfte. Und habe leider gemerkt, daß auf Pilotenschulen fast nur noch (z.T. hochnäsige) Abkömmlinge von Geld-Eltern fliegen lernen dürfen, und selbst an der Uni oder FH´s die Bildung lange schon nicht mehr allen gleichermaßen zugänglich ist. Und Herr Ingeniuer, Bildung ist für unser Land so ziemlich das wichtigste, und relevanteste, was man sich vorstellen kann.
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16.06.2009 - 05:53 Uhr
electrolux
"Eine Warnung vorneweg: Wer will, kann mit den hier zusammengetragenen Artikeln etwas über die Schule und den dort gepflegten Geist lernen, für die Schule eher weniger. Wer also hier angebotene Argumente in eine Erörterung oder für ein Referat übernehmen oder als Studienrat für seine Tafelanschrift verwenden möchte, könnte sich hart tun oder unangenehm auffallen: Beliebt macht sich in dieser Schule und Gesellschaft nämlich nicht, wer sie erklären kann.
Wer sich aber ungeachtet dessen für die Kritik des Schulstoffs interessiert, der ihn bislang vielleicht nur irgendwie genervt hat, der kann auf diesen Seiten fündig werden: Schonungslos auseinander genommen werden da die Dauerbrenner diverser Fächer, mit denen der nachwachsende Staatsbürger seine geistige Reife erwerben soll, ebenso wie die sonstigen Themen, die den politischen Zeitgeist umtreiben und (nicht nur) in der Schule ideologisch verkehrt daherkommen. Nicht zuletzt soll das Schulsystem selbst einer gründlichen Kritik unterzogen werden. [...]"
http://arguschul.net/Org/Editorial.htm