Darjeeling
Ich gieße das noch sprudelnde Wasser über den Thee, ich sehe dem Sprühregen meiner Nase in dem Licht durch das Fenster in meiner Wohnung nach, ich öffne das Fenster zum Stoßlüften, ich habe danach die Füße schon wieder auf dem Glastisch gehabt wo es Flecken macht, ich habe dreizehn Jahre mit der linken Gesichtshälfte auf einer Holzbank gelegen und erinnere mich jetzt daran, ich finde die Flecken nicht mehr, ich habe auf jede Zinke meiner Gabel Erbsten gespießt, ich habe den Wecker viermal nachgestellt, ich habe die Decke mit den lia und den grünen Streifen nicht aufgeräumt, ich habe die Blumen über den Punkt der Gnade hinaus verblühen lassen, ich habe das Wachs vom Kerzenständer gerieben und es ist mir hinutergefallen auf den guten Teppichboden, ich habe einen Strich durch die Staubschicht auf dem alten Plattenspieler meines Onkels gezogen, ich habe von einer Maus im Staubsaugerbeutel geträumt, ich habe mich den Wetterverhältnissen gemaß angezogen und die Musik meiner Wahl gehört, ich habe es nicht mehr geschafft, das Geschnittene vom Rand zu wischen, und der Papierkorb ist voll, als ich das noch sprudelnde Wasser über den Thee gegossen habe, habe ich immer daran gedacht, dass dies ja nicht alles sein kann, dass ich beispielsweise das gute Wetter ausnützen könne, aber es war dann zu spät, da hat mir der Staub einen Strich durch die Rechnung gemacht, und das verstimmte Piano hat mir den Tag ohnehin versaut, ich habe gesagt, dass wer sich mir nähert, nun eben damit leben muss, dass hier Wachs auf dem Boden liegt, oder eben nicht damit leben braucht, dass hier Wachs auf dem Boden liegt, wo man schon einmal ausrutschen kann, wenn man beispielsweise die Decke mit den lila und mit den roten Streifen aufheben möchte, um sie auf das Fußteil zu legen, wo sie eben hingehört, wo sie aber nicht liegt, sondern auf dem Boden, wo jetzt auch das Wachs ist, dafür aber nicht mehr an dem Kerzenständer, der auf dem kleinen miesen Vorsprung, vor dem kleinen miesen dreckigen versifftem ungeputzten Scheißfenster steht, und ich die Füße auf dem ebenso verschmierten und verdreckten und mit Schlieren überzogenen Glastisch liegen habe, es eben genau alles so ist, wie ich es vorgefunden habe, als ich hier einzog unter dem aufbrechenden Stern einer Erneuerung, die nicht eintrat, sowenig wie die Scheißmaus in den Scheißbeutel vom Scheißstaubsauger, ja du bist eine Scheißmaus wenn du kommst und hier herummelodramatisierst du Sabberhirn, ich habe dich auf meine Gabel gespießt, du Stinkerbse, du Erbsenscheißearsch, ich hasse die nämlich, die hier kommen um Kuchen zu essen und ich glaube, dass ihr spinnt, wenn ihr denkt, ich könntet hierher kommen und Kuchen essen, denn eher lasse ich an einem fauligen Fotzenfaden eine stinktote Scheißmaus aus dem Himmel ein Stockwerk tiefer in den Scheißerker deiner Stinkexitenz baumeln, als das ich dir/euch Pissstulpen ein Stück kuchen gebe, ich bind dich hinten zu den andern und lass in deinem Arsch einen Strauß Rosen verblühen, bist du krepierst, du Clown.








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06.06.2009 - 15:53 Uhr
polaroid_android
große Scheiße, großartige!