"Viele wissen nichtmal, dass dieser Aufstand passiert ist"
Ein Mann, eine Tüte, ein Tanz: Ann Katrin Rudorf, 21, koordiniert eine weltweite Performance, die an den aufrechten Mann erinnern soll, der sich vor 20 Jahren auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking den Panzern entgegenstellte
Der Platz trägt den Namen Tien'anmen, Platz des Himmlischen Friedens, und ist als Ort eines Blutbads weltberühmt geworden. Vor zwanzig Jahren hatten sich auf diesem zentralen Platz in Chinas Hauptstadt Peking Studenten zu friedlichen Protesten für mehr Demokratie, Pressefreiheit und gegen Parteiprivilegien versammelt. Begonnen hatten die Demostrationen nach dem Tod des in Ungnade gefallenen Chefs der Kommunistischen Partei, Hu Yaobang. Die Studenten kamen, um am Platz des Himmlischen Friedens Kränze niederzulegen. Aus der Trauer erwuchs eine politische Demonstration, die am 4. Juni 1989 blutig niedergeschlagen wurde. Am Tag drauf, als die Panzer noch immer durch die Stadt rollten, stellte sich auf dem Cangan Boulevard vor einem großen Hotel ein Mann den Panzern in den Weg. Der unbekannte Mann trug eine Einkaufstüte und wurde zum stummen Symbol für den Protest.
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wollte schon selber einen reinstellen....
diese kunstaktion ist allerdings nicht so meines. der bericht hätte lieber mehr inhalt über die hintergründe und begebenheiten haben sollen. oder ein interview mit chin. studenten was die darüber denken.
das hätte mich interessiert. aber so finde ich nur das "ob" und nicht das "wie" des berichts in ordnung.
Meander sagte:
Was ich sehr viel spannender finde als diese Tanz-Geschichte, ist der Umstand, dass man auch zwanzig Jahre später keine Ahnung hat, wer der Mann mit der Plastiktüte war.
ja!
owen_meany sagte:
der bericht hätte lieber mehr inhalt über die hintergründe und begebenheiten haben sollen. oder ein interview mit chin. studenten was die darüber denken.
das hätte mich interessiert. aber so finde ich nur das "ob" und nicht das "wie" des berichts in ordnung.
nochmal ja!
..dass eine Regierung gegen die eigene Bevölkerung Waffen richtet - obwohl die nur ihre Menschenrechte einforderten. Sowas ist, glaube ich, noch nicht oft passiert.
nun ja, eigentlich immer wieder. um nur in europa der letzten 60 jahre zu bleiben:
- DDR 17. Juni 1953
- Ungarn 1956
- Prager Frühling 1968
- Januar 1991 Baltikum
- August 1991 Moskau
usw., hab sicher noch einige vergessen. Immer rollten Panzer, mal gabs es mehr, mal weniger Opfer...
wenn man aus europa rausgeht, gibts dann noch so dinge wie kambodscha...
naja. will das in peking gar nicht kleinreden. nur einzigartig ist es leider überhaupt nicht. so ne scheiße gab es immer und wird es immer geben. leider.
Doch, doch, in der DDR gab es Schiessbefehl, wenn jemand in den Westen wollte.
Noch viel beklemmender, dass Politiker mit diesen Handeln und gar unterstützen (Stichwort Schröder und die Aufhebung des Waffenembargos).
Realpolitik leider. Gier gier gier.
China ist sowieso so ein Beispiel. In den (deutschen) Medien hört man nur von "Aufschwung" "bald Supermacht" und und und.
Von anderen Dingen (Demonstrationsverboten und -niederschlagungen; massiver Internetzensur; Umerziehungs- und Arbeitslager; Verfolgung von Minderheiten (Falun-Gong); Hinrichtungen im fünfstelligen Bereich pro Jahr (und anschließender Organhandel mit den Hingerichteten, obwohl eigentlich in China verboten), und und und ) hört man leider nichts.
Aber China ist ja nicht das einzige Land, welches die Menschenrechte so verletzt.
(Dennoch sollte man es aufzeigen!)
strikingback sagte:]http://www.bildungsstreik2009.de/
"Viele wissen nicht einmal, dass dieser Aufstand geplant ist..."
[link=http://www.bildungsstreik2009.de/
wird die bundeswehr während des bildungsstreik im einsatz sein?
strikingback sagte:]http://www.bildungsstreik2009.de/
"Viele wissen nicht einmal, dass dieser Aufstand geplant ist..."
[link=http://www.bildungsstreik2009.de/
Es gibt kein Recht auf Leistungen des Staates - Gundrechte sind immer Schutzrechte gegenüber dem Staat.
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03.06.2009 - 21:26 Uhr
Met