Pfingstticker: Würdest du im Osten studieren?
Eine Online-Umfrage unter Schülern belegt: Kaum ein Wessi will im Osten studieren. Und du?
Vor zwanzig Jahren fiel die Mauer und seither war eigentlich genug Zeit, die abgenagten Stereotypen von den jammernden, intoleranten oder hinterherhinkenden Ossis in die Tonne zu treten. Aber von wegen. Offenbar haben viele Jugendliche in Deutschland immer noch ausführliche Vorbehalte den östlichen Landesteilen gegenüber. (Umso erstaunlicher, als die den Mauerfall einerseits und die Jahre zuvor andererseits nicht mal miterlebt haben ...) So zumindest kann man es aus einer kleinen Online-Umfrage der Hochschulinitiative Neue Bundesländer lesen, die am Freitag öffentlich wurde. Für die Kampagne Studieren in Fernost, durch die mehr Abiturienten aus dem Westen des Landes an die Hochschulen im Osten gelockt werden sollen, wurden 500 Schüler zwischen 16 und 24 Jahren zum Thema Hochschulwahl befragt. Ergebnis: Nur fünf Prozent der westdeutschen Schüler würden gerne in einem der Neuen Bundesländer studieren. Demnach sind es vor allem Vorbehalte gegenüber den Menschen und dem Osten an sich, die viele von einem Studium im Osten abschrecken. Den westdeutschen Unis hingegen schreiben die Befragten einen angesehenen Ruf, ein hochwertigeres und vielfältigeres Lehrangebot, außerdem eine bessere Ausstattung als ihren ostdeutschen Pendants zu.
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ich habe dann einen ziemlich blöden witz gemacht, der irgendwie mit der chinesischen mauer zu tun hatte. es war spät und ich hatte schon einiges getrunken.
Hab ich natürlich ausgeschlagen.
Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt immer noch im Süden sitze und nicht mit Neo Rauch und Norbert Bisky trinken gehe, sondern mit Taxi-Mike und Tante Rainer.
Naja, wer weiß, wie lang ich im Osten überhaupt überlebt hätte, bei meinem damaligen Erscheinungsbild.
mmmmkay.
neuland entdecken!
Toppgründe, nicht nach zum Beispiel Bochum zu kommen. (Und dann, von wegen nach Sonnenuntergang und so, in Uninähe zu wohnen)
Zur Frage: das erste Mal, das mir jemand auf meine Einlassung entgegengehalten hat, ich solle doch "rübergehen", war 1974. Schon damals habe ich es nicht getan. Es würde mir auch heute noch schwerfallen.
Die Bauhaus-Uni würde ich wohl in Augenschein nehmen. Vorsichtig.
Dafür kostet auch in Dresden das Bier beim weggehn teilweiße weniger als die Hälfte als in München und es geht auch oft mehr, und das in Dresden....
aber angepöbelt werden zu können, oder schlimmeres, stelle ich mir im jahr 2009 doch ziemlich regionsunabhängig vor und ich weiss nicht, woran ich festmachen sollte, ob ein Cottbus oder ein Siegen das schlimmere übel ist
(disclaimer: so ganz furchtbar schlimm isses hier im übrigen nicht :)
zumals auch genug süddeutsche gibt, die nicht im norden studieren wollen. und umgekehrt.
also prinzipiell gibts sehr viele leute, die fürs studium einfach nicht mehr als 100 km von zu hause weg gehen. egal in welche himmelsrichtung.
(und ich kenn auch ossis, die nicht in den westen wollen zum studieren).
kikuju sagte:
also prinzipiell gibts sehr viele leute, die fürs studium einfach nicht mehr als 100 km von zu hause weg gehen. egal in welche himmelsrichtung.
Und angenommen, man geht mehr als 100km weg, dann kommen ja weitere private Gründe dazu: Wo studiert/lebt der Partner, wo gibt es "meine" Freizeitgestaltung (jemand mit einer Leidenschaft für Berge und Klettern ist halt nun mal in der Nähe von Bergen besser aufgehoben, während der, der gerne auf dem Meer segelt, wohl auch gern an die Küste zieht etc.), wo gehen meine Freunde hin....
Und selbst wenn o.g. alles keine Rolle spielt, ist doch vor allem auch entscheidend, wo ich "mein" Fach gut studieren kann. Abgesehen davon, dass es früher mal die ZVS gab und immer mehr Fächer Aufnahmeprüfungen haben, so dass man ohnehin nicht immer frei wählen kann, wo man letztendlich hinkommt, sondern das nur durch seine Bewerbungen ein bisschen steuern kann.
kikuju sagte: […] als wären alle jetztler wessis. […]
WAS? Willst damit etwas sagen, es gibt hier auch Zonenzombies im jetzt-Kosmos? Die von drüben, hier? Ach Du scheiße …
kikuju sagte: […] zumals auch genug süddeutsche gibt, die nicht im norden studieren wollen. und umgekehrt. […]Naja, wer will schon freiwillig nach Bayern oder Baden-Württemberg? Ich meine, alleine schon wie die Leute im Süden sprechen, außerdem sind die viel (rechts-)konservativer. Und manche der Eingeborenen tragen sogar Trachtenkleidung, …
Tolle Ausstattung, viel besser als bei den Westkollegen; viel Geld auch für Auslandsaufenthalte, da MV als "Zielregion 1" der EU eingestuft wird und damit auf der niedrigsten Stufe = höchste Förderung.
Viel Eigeninitiative nötig, da wenig vorhanden war, hab also den Arsch gezwungernermassen hochgekriegt. Die Stadt war saufroh und war immer sehr sehr kulant, gerade was Bauvorschriften anging....
5 Minuten mit dem Fahrrad zum STRAAAAAND.
2 Stunden mit Direktverbindung nach Berlin.
Noch Fragen ? Geil wars !
mich würde interessieren, welcher Teil von den "Ost-Studium-Ablehnern" einfach nur "wohnortsnah" studieren will und bei welchem Teil es sich wirklich um Ost-Vorbehalte handelt.
ich denke es gibt hier wie da kleine Unis/ große Unis, bessere/ schlechtere Studienbedingungen (kulturell/ partymäßig oder sonstwie) reizvollere und weniger reizvolle Städte.
Die Trennung Ost/ West ist doch total überholt (wobei die Studie leider was anderes sagt)
thema Fremdenhass: Ilmenau hat einen der höchsten Ausländeranteile, total problemloses und friedliches Miteinander; gibts also auch!!
kikuju sagte:
... als wären alle jetztler wessis.
die anderen sind halt eine quantité négligable.
Und natürlich gabs da Glatzen. Aber ich fahr ja hier auch nicht Marzahn oder Hellersdorf...
Ich hätte allerdings ebensowenig ein Problem mit Leipzig oder Dresden oder sonstwo gehabt. Ich habe seit dem Mauerfall so viele tolle "Ossis" kennengelernt, dass ich jeden überheblichen Blick verloren habe. Ausserdem sollte da echt mal langsam Gras drübergewachsen sein. An meiner Uni studieren mittlerweile Leute, die waren noch nicht mal geboren, als die Mauer fiel!
30.05.2009 - 12:06 Uhr
smaennchen
dropsofjupiter sagte: […] Ilmenau hat einen der höchsten Ausländeranteile […]
Naja, prozentual, in Thüringen.
mas sagte:
kikuju sagte: […] als wären alle jetztler wessis. […]
WAS? Willst damit etwas sagen, es gibt hier auch Zonenzombies im jetzt-Kosmos? Die von drüben, hier? Ach Du scheiße …
kikuju sagte: […] zumals auch genug süddeutsche gibt, die nicht im norden studieren wollen. und umgekehrt. […]Naja, wer will schon freiwillig nach Bayern oder Baden-Württemberg? Ich meine, alleine schon wie die Leute im Süden sprechen, außerdem sind die viel (rechts-)konservativer. Und manche der Eingeborenen tragen sogar Trachtenkleidung, …
Mann mann mann... g.k., Alter - aber bitte hinter Meppen.
und leipzig hat doch einen super ruf?
im osten nicht studieren zu wollen heisst doch im endeffekt eher dass man noch nie da war (wie die meisten meiner freunde ulkiger oder traurigerweise)
30.05.2009 - 12:56 Uhr
mieke
2004: 9% in ilmenau
vielleicht ist das aber auch gar nicht so hoch...
30.05.2009 - 13:57 Uhr
karzinom
jinxjordan sagte:
nein, ich hänge an meinem leben, verlasse gerne die wohnung nach sonnenuntergang und steh auch nicht drauf angepöbelt zu werden.
Heißt, du meidest das Ruhrgebiet?
nein, ich hänge an meinem leben, verlasse gerne die wohnung nach sonnenuntergang und steh auch nicht drauf angepöbelt zu werden.
ich auch, deswegen hätte ich lieber in meiner heimat (magdeburg) studieren sollen, da muss ich keine angst haben im gegensatz zu bremerhaven, im "westen" wo man nichtmal am tage sicher sein kann.
von daher erlebe ich die ganze geschichte grad eher andersherum.
zudem denke ich auch, dass die meisten kinder die da befragt wurden keine ahnung haben und noch nie im "osten" gewesen sind, sondern nur die vorurteile kennen, die ihnen ihre verbohrten eltern weitergegeben haben.
smaennchen sagte: Ich komme aus München und studiere an der HU in Berlin, was ja mal "ost" war. […]
Berlin ist aber nicht der Osten. Den dort enstanden auch die Begriffe „Ossi“ und „Wessi“ schon vor der Wende.
la_dingue_fille sagte: […] zudem denke ich auch, dass die meisten kinder die da befragt wurden keine ahnung haben und noch nie im "osten" gewesen sind, sondern nur die vorurteile kennen, die ihnen ihre verbohrten eltern weitergegeben haben.
Ich habe sicherlich auch Vorurteile, aber ich war auch schon drüben im Osten (und weiß wovon ich rede).
Bernsteinhexe sagte: […] Heißt, du meidest das Ruhrgebiet?
Damit tust Du dem Ruhrgebiet großes Unrecht!
la_dingue_fille sagte:
zudem denke ich auch, dass die meisten kinder die da befragt wurden keine ahnung haben und noch nie im "osten" gewesen sind, sondern nur die vorurteile kennen, die ihnen ihre verbohrten eltern weitergegeben haben.
Naja, meine Schwester studiert im Osten und hatte bis vor ein paar Wochen eine italienische Mitbewohnerin, mit der sie auch italienisch spricht. Zudem hat meine Schwester dunkle Haare. Die beiden wurden am hellichten Tag auf offener Straße von Einheimischen beschimpft. Und solche Sachen erzählt sie häufiger, auch im Hinblick auf die eher unrühmliche Rolle, die die Polizei dann mitunter spielt.
Sowas wie mit der Mitbewohnerin ist uns im Westen noch nie mit irgendwelchen Austauschschülern oder ausländischen Freunden passiert, selbst wenn ich nicht sagen will, dass hier der Hort der Aufgeschlossenheit und Toleranz ist und ich umgekehrt auch viele Ostdeutsche kenne, die solche Sachen wie oben verurteilen.
Es gibt sowohl im Osten, als auch im Westen Städte wo ich gerne oder eben nicht so gerne wohnen würde, aber ich muss sagen, dass ich noch nie in einer so tollen Stadt wie Dresden gelebt habe, was Kultur, Stadtbild, Menschen etc. angeht.
Von daher kann ich auch nicht verstehen, warum es immer nur pauschal um Ost-West geht, als ob alle West-Städte toll und alle Ost-Städte total verkommen wären.
Deswegen wundert es mich, dass es Leute gibt die generell nicht in Ostdeutschland studieren wollen.
PS: Die meisten Sachsen, die ich kenne sprechen übrigens tadellos hochdeutsch
CBFX sagte:
Deswegen wundert es mich, dass es Leute gibt die generell nicht in Ostdeutschland studieren wollen.
PS: Die meisten Sachsen, die ich kenne sprechen übrigens tadellos hochdeutsch
Ich glaube, das liegt nicht nur an den Vorstellungen der Wessis von der öffentlichen Sicherheit im Osten, sondern auch daran, dass die Unis bis vor wenigen Jahren in einem reichlich miesen Zustand waren (Medizinische Fakultär der Uni Greifswald: noch im Jahre 1997 nicht telefonisch erreichbar), was der ganzen Ausbildung im Osten einen Stempel der Rückständigkeit aufgedrückt hat, der nur langsam wieder wegzukriegen ist.
40 Jahre Stagnation im Osten und stetig beschleunigter Fortschritt im Westen sind eben nichts, was spurlos an den Deutschen vorübergegangen ist, Das kann sicher nochmal 20 Jahre dauern, bis der Osten diesbezüglich sein Image aufgemöbelt hat (falls er sich überhaupt dem westlichen Idealbild anpassen will).
31.05.2009 - 14:35 Uhr
eisengrau
Also ich hoffe jetzt mal, dass das ironisch gemeint war. Sonst gibts hier gleich die Lokalpatriotismus-Klatsche ;)
suesswarenabteilung sagte:
been there. done it. super studienbedingungen. die sind aber leider nicht alles. allerdings müssten auch erstmal mehr studis hinziehen, damit sich die lebensbedingungen ändern...
dann ändern sich auch die studienbedingungen. mehr studis pro prof.
Ich hab alles rund um Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und Worms abgeklappert. Dann musste etwas Neues her.
Und ich merke, dass ich HIER in der Hauptstadt absolut richtig bin.
jinxjordan 29.05.2009 | 21:49
nein, ich hänge an meinem leben, verlasse gerne die wohnung nach sonnenuntergang und steh auch nicht drauf angepöbelt zu werden.
alles klar. so was gibts natürlich nur im osten. und ich trau mich natürlich selbst nicht auf die straße bei nacht, und der westen ist natürlich das paradies.
ach ja und was war das mit von wegen 'die ossis haben gelernt hochdeutsch zu reden'.. ahhja. von bayern reden wir natürlich mal überhaupt nicht, die reden natürlich hochdeutsch.
seid ihr eigentlich in der gegenwart angekommen? 'ich war schon drüben im osten und ich weiß wovon ich rede'??
alles was eure hochqualifizierten west-kommentare zeigen ist.. es wird keine deutsche einheit geben so lange leute wie ihr noch leben.
(vielleicht ist das grad nicht sachlich. aber ich hab eine stink wut wenn ich so was im jahr 2009 immer noch lesen muss. und wir im osten immer noch als menschen eines anderen volkes, als 'anders' bezeichnet werden.
jinxjordan sagte:
ich war schon mal ein paar wochen im ruhrgebiet, sehr entspannte sache.
komisch. ich leben im 'osten'. auch sehr entspannte sache.)
31.05.2009 - 22:45 Uhr
Dregonar
schlechter moment zum verschreiben ;)
bei einem schnitt von 2,5 beispielsweise kann man sich da nicht mehr soviel aussuchen.
wobei die ncs im osten teilweise recht hoch sind im gegensatz zu den westedeutschen,natürlich studienfachabhängig.
warum nicht im osten studieren?
besser universitäten gibt es dort auf jedenfall!
aber der dialekt gefällt ja den kiddies dann doch nicht!
schade finde ich es wirklich, dass so wenige meiner Freunde hier in Mannheim tatsächlich mal im Osten waren - nämlich, ähem einer, achnee zwei mittlerweile, wenn man mal von Berlin absieht
Dialekt spricht man im Osten tatsächlich nicht so viel - außer in Sachsen und noch ein paar angrenzenden Gebieten klingt man als "Ossi" eigentlich eher etwas berlinerisch wie ich finde
dafür hab ich hier in Mannheim weder die Frauen an der Supermarktkasse noch Arzt, Hausmeister etc. verstanden, war am Anfang eine totale Katastrophe, Pfälzisch ist noch schlimmer
ich find es ist ganz nett im Osten, die Mehrheit spricht auch gut verständliches Deutsch, allerdings:
die Problem mit ausländerfeindlicher Gewalt oder Gewalt gegen Linke durch Nazis wird allerdings meiner Meinung nach eher noch verharmlost, das ist aber auch von Stadt zu Stadt verschieden
afrirali sagte:
hurrikane: "besser universitäten gibt es dort auf jedenfall!" genau, deshalb sind ja auch alle exzellenz unis im osten.
Tolle Begründung! Die "Exzellenzunis" sind ja auch aaaaaalle sowas von exzellent! ;) Da spielte Politik bei der Vergabe der Titel ja auch gaaaar keine Rolle ...
Und auch wenn Pauschalurteile wirklich nicht hilfreich sind: so wie man bei 80 Prozent von Touris unterscheiden kann, ob sie aus Deutschland- Ost oder Deutschland-West stammen, kann man bei Lehrpersonen auch schnell merken, wo die identitätsgründende Sozialisation erhalten wurde.
Selbst bei den Lehrkräften, die nach der Wende (irgendwann) die "Seite " gewechselt haben: erst recht bei den aus dem Osten kommenden Lehrkräften, klar; aber auch bei jenen (durchaus eine Auswahl darstellenden Lehrkräften, die aus beruflichen Gründen von West nach Ost gewechselt sind).
Und damit ist erst mal keine Wertung (in Gute und Schlechte) verbunden, sondern eine kulturelle Differenz in der Verstehbarkeit beschrieben. Nicht anders, als man nach einer zehnminütigen Unterhaltung sehr gut zwischen Lehrkräften aus der bayerischen, pfälzischen oder schleswig-holsteinischen Provinz einerseits und jenen aus den nrw-Metropolen unterscheiden kann.
Und noch einmal: es gibt etliche Ausnahmen, keine Frage, aber die Mehrheit einer Kultur, eines Bürgerverständnisses prägt die Bedingungen, die das soziale und politische Klima einer Region ausmachen.
susette sagte:
riesenherz, wolltest du damit irgendwas zum thema sagen?
*kicher*
pro:
traumhafte altbau-wohnungen für lau. schöne grünanlagen. attraktive kneipenszene. tolle professoren. gemütlichkeit. was neo-nazis angeht: halle ist eher links-alternativ geprägt, die trauen sich (glücklicherweise) meistens erst gar nicht rein in die stadt.
contra:
wenn man einen nebenjob braucht, weil bafög-amt oder eltern nicht so viel überweisen, kann es allerdings schwierig werden. mehr als 6 euro / stunde sind zumindest am anfang nicht drin. für ausflüge ins umland (z.b. badeseen) ist ein auto schon hilfreich, leider haben die studis mehrheitlich gegen die einführung eines regional gültigen semestertickets gestimmt. innerhalb der stadt kann man alles mit s-bahn und straßenbahn erreichen.
und (okay, das wird vielen egal sein): bis zum nächsten bundesligaverein sind es wenigstens zwei stunden zugfahrt ...
naja, nobody is perfect.
alles in allem kann man halle durchaus als studienort empfehlen.
Achso und was diese Dialekt Geschichte mit der Studienortwahl zu tun hat, versteh ich nicht so ganz.
roter_elephant sagte: […] War auch nur einer von euch Ost-Gegnern schon mal in Leipzig, Dresden, Erfurt oder Potsdam? […]Ja, hier, ich. Zumindest in Potsdam und Dresden. Und in Essen, Bochum, Frankfurt und Düsseldorf fühle ich mich einfach wesentlich wohler. Auch wenn die Dresdner Altstadt, Neustadt und Blasewitz durchaus hübsch sind, muß ich zugeben. Und Potsdam auch, diese Straße da wo Joop, Jauch und andere wohnen. Da gibt es nachts Füchse im Park, das ist ganz amüsant.
05.06.2009 - 13:36 Uhr
Onkelzgraf
Onkelzgraf sagte: was is das hier schon wieder für ne Bayrische Hasskampangne gegen den Osten?
Es heißt „Bayerisch“. Aber ich bin kein Bayer und kein Franke.Bist Du eigentlich auch aus'm Osten? Würde mich nicht wundern, wenn Du Dich nach einer Nazi-Band benannt hast.
Und im Mai 2001 hat das Berliner Landgericht in einem Urteil verkündet, daß die Onkelz als „berüchtigte rechtsradikale Band“ bezeichnet werden dürfen.
1. Ja ich bin ausm Osten und stolz darauf!
2. Ja Onkelzfan!
3. Nein nicht rechts und noch nie gewesen!
4. Onkelz sind und waren nie rechts (waren mal skins und in dieser Zeit sind auch die 3 Lieder entstanden weswegen Ihre 25 Jahre lange Karriere immer unter den verleumdungen "die sind rechts" stand.
Sie waren damals 16 und wurden merfach von Türkischen Mitbürgern verprügelt (da kriegt ja wohl jeder nen Hass auf die selbigen... ) Daher dass Lied Türken raus...
Im übrigen muss man auch Jugendsünden verzeihen könn.
Skins waren in dieser Zeit noch nicht Politischrechts! Und als selbiges Begann waren die Onkelz schon längst in der Punkszene (bekanntlich ja alles andere als rechts).
Ich war auf vielen Onkelzkonzerten und dort gab es nie irgendwelche Rechtsfreundlichen Parolen und der gleichen... Ganz im gegenteil die Türsteher haben sehr genau geschaut und wenn sie Hakenkreuze oder andere Erkennungen fanden, durften diese Leute Ihre Karte zurückgeben und nach Hause fahren. Die Handvoll die es vielleicht doch rein schaftte (mir sind nie welche aufgefalln) waren nie auffällig!
So mas und nu hr auf auf die Ossis zu schimpfen, der Westen hat auch genug von der Wende profitiert! Schließlich gabs mit "Öffnung" Wieder nen großen Absatzmarkt und daraus resultierend nen Wirtschaftsaufschwung, die BRD war vorher auch im ziemlichen Wirtschaftstief! Und Arbeitslose sowie Schmarotzer gabs hier nicht so viele wie heute (nachdem die ganzen Ostfirmen aufgekauft und dichtgemacht wurden) siehe Zellwolle, Ölmühle und Singer allein in Wittenberge. Befass dich mal damit!!!
08.06.2009 - 08:50 Uhr
Onkelzgraf








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29.05.2009 - 18:31 Uhr
afrirali