29.05.2009 - 18:30 Uhr

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Pfingstticker: Würdest du im Osten studieren?

Text: petra-ebenschwanger - Foto: www.hochschulinitiative.de

Eine Online-Umfrage unter Schülern belegt: Kaum ein Wessi will im Osten studieren. Und du?

Vor zwanzig Jahren fiel die Mauer und seither war eigentlich genug Zeit, die abgenagten Stereotypen von den jammernden, intoleranten oder hinterherhinkenden Ossis in die Tonne zu treten. Aber von wegen. Offenbar haben viele Jugendliche in Deutschland immer noch ausführliche Vorbehalte den östlichen Landesteilen gegenüber. (Umso erstaunlicher, als die den Mauerfall einerseits und die Jahre zuvor andererseits nicht mal miterlebt haben ...) So zumindest kann man es aus einer kleinen Online-Umfrage der Hochschulinitiative Neue Bundesländer lesen, die am Freitag öffentlich wurde. Für die Kampagne Studieren in Fernost, durch die mehr Abiturienten aus dem Westen des Landes an die Hochschulen im Osten gelockt werden sollen, wurden 500 Schüler zwischen 16 und 24 Jahren zum Thema Hochschulwahl befragt. Ergebnis: Nur fünf Prozent der westdeutschen Schüler würden gerne in einem der Neuen Bundesländer studieren. Demnach sind es vor allem Vorbehalte gegenüber den Menschen und dem Osten an sich, die viele von einem Studium im Osten abschrecken. Den westdeutschen Unis hingegen schreiben die Befragten einen angesehenen Ruf, ein hochwertigeres und vielfältigeres Lehrangebot, außerdem eine bessere Ausstattung als ihren ostdeutschen Pendants zu.
Kleine Gruppen, feines Grün - und trotzdem will keiner im Osten studieren. Warum eigentlich? Das Foto entstand an der Fachhochschule Brandenburg. Tatsächlich können sich von 62 Prozent der westdeutschen Schüler, die für ihr Studium die Heimat verlassen würden, nur neun Prozent ein Studium an einer Uni im Osten vorstellen. Und das, obwohl Studenten an ostdeutschen Hochschulen angeblich deutlich zufriedener sind als ihre Kommilitonen im Westen. Denn die FHs und Unis im Osten haben ja in der Tat ihre Vorteile - niedrigere Lebenserhaltungskosten, keine Studiengebühren oder gute Betreuung zum Beispiel. Aber mal ganz ehrlich: Überzeugt dich das? Wäre deine Reaktion in einer solchen Umfrage auch klischeebehaftet? Würdest du im Osten studieren?


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afrirali
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Mag ich Mag ich nicht

1

29.05.2009 - 18:31 Uhr
afrirali

höchstens in leipzig.

alcofribas
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Mag ich Mag ich nicht

3

29.05.2009 - 18:37 Uhr
alcofribas

ah. ich hab mal auf ner party eine getroffen, die in der agentur arbeitete, die diese kampagne machen. die hat mir dann davon erzählt, von wegen dass man "klischees" bzgl. fernost (hightech, innovativ, schlau, etc. pp.) irgendwie transportieren und auf die neuen länder übertragen wollte.

ich habe dann einen ziemlich blöden witz gemacht, der irgendwie mit der chinesischen mauer zu tun hatte. es war spät und ich hatte schon einiges getrunken.

AlbertMarkowski
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Mag ich Mag ich nicht

1

29.05.2009 - 18:37 Uhr
AlbertMarkowski

oder dresden.

CBFX
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Mag ich Mag ich nicht

1

29.05.2009 - 18:43 Uhr
CBFX

hmm. ich studiere in Dresden und bin im Saarland/Rheinland-Pfalz geboren/aufgewachsen. Also klares Ja :)

afrirali
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Mag ich Mag ich nicht

0

29.05.2009 - 18:47 Uhr
afrirali

alco: grüner daumen. ;)

okkasionalsozialist
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Mag ich Mag ich nicht

-4

29.05.2009 - 18:47 Uhr
okkasionalsozialist

nein, noch nicht. das braucht vielleicht nochmal 20 jahre. eher andere westeuropäische länder und usa als deutscher osten.

garamond
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Mag ich Mag ich nicht

-7

29.05.2009 - 18:48 Uhr
garamond

mir reichen die ossis im westen.

canisle
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Mag ich Mag ich nicht

2

29.05.2009 - 19:01 Uhr
canisle

meine nachbarn kommen beide aus dem westen und studieren hier in magdeburg. allerdings bwl und vwl. das wiegt den ortswechsel ja schon wieder auf.

Ioana
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Mag ich Mag ich nicht

4

29.05.2009 - 19:19 Uhr
Ioana

jep klar. osten is cool. alles besser als münchen. sorry. :)

mas
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Mag ich Mag ich nicht

-1

29.05.2009 - 20:08 Uhr
mas

Naja, mit weißer Hautfarbe passiert einem da ja nicht so viel, …

diedrossel
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Mag ich Mag ich nicht

1

29.05.2009 - 20:12 Uhr
diedrossel

dresden würde mich schon reizen.

eisengrau
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Mag ich Mag ich nicht

0

29.05.2009 - 20:32 Uhr
eisengrau

Oh, ich darf es ja kaum sagen, aber als ich 1994 über meinen Studienort nachdachte, hatte ich einen Chef, der mir den guten Rat gab, mich nicht ins gehypte Berlin zu bewerben, sondern ins damals noch ziemlich schäbige Leipzig.
Hab ich natürlich ausgeschlagen.
Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt immer noch im Süden sitze und nicht mit Neo Rauch und Norbert Bisky trinken gehe, sondern mit Taxi-Mike und Tante Rainer.
Naja, wer weiß, wie lang ich im Osten überhaupt überlebt hätte, bei meinem damaligen Erscheinungsbild.

Nelson_
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Mag ich Mag ich nicht

-3

29.05.2009 - 20:42 Uhr
Nelson_

Also lieber Ruhr-Uni als Leipzig/Dresden?
mmmmkay.

lautlos
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Mag ich Mag ich nicht

1

29.05.2009 - 21:39 Uhr
lautlos

ich studier im osten in halle und wollte auch genau hierhin

gewitterhexe
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Mag ich Mag ich nicht

3

29.05.2009 - 21:45 Uhr
gewitterhexe

ich würde. am liebsten in leipzig. dresden, stralsung oder rostock wären auch nicht schlecht.

neuland entdecken!

jinxjordan
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Mag ich Mag ich nicht

3

29.05.2009 - 21:49 Uhr
jinxjordan

nein, ich hänge an meinem leben, verlasse gerne die wohnung nach sonnenuntergang und steh auch nicht drauf angepöbelt zu werden.

marphine
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Mag ich Mag ich nicht

2

29.05.2009 - 21:54 Uhr
marphine

ich hätte total gerne in dresden oder leipzig oder erfurt studiert, leider haben mich die 3 unis nicht genommen, musste ich also im westen bleiben :-|

Nelson_
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Mag ich Mag ich nicht

1

29.05.2009 - 21:58 Uhr
Nelson_

jinx,
Toppgründe, nicht nach zum Beispiel Bochum zu kommen. (Und dann, von wegen nach Sonnenuntergang und so, in Uninähe zu wohnen)

riesenherz
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Mag ich Mag ich nicht

0

29.05.2009 - 22:04 Uhr
riesenherz

So schlecht ist die RUB ja nun auch nicht. Und einen guten Bioladen gleich in Querenburg haben sie da:)

Zur Frage: das erste Mal, das mir jemand auf meine Einlassung entgegengehalten hat, ich solle doch "rübergehen", war 1974. Schon damals habe ich es nicht getan. Es würde mir auch heute noch schwerfallen.
Die Bauhaus-Uni würde ich wohl in Augenschein nehmen. Vorsichtig.

mas
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Mag ich Mag ich nicht

0

29.05.2009 - 22:11 Uhr
mas

Bochum ist da aber ein schlechtes Beispiel.

ohne_umlaute
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Mag ich Mag ich nicht

2

29.05.2009 - 22:27 Uhr
ohne_umlaute

Ich musste leider schon feststellen, dass die Sachsen teilweiße gelernt haben so was wie hochdeutsch zu reden, dass ich nicht jeden Tag angepöbelt oder von Nazis verkloppt werde.

Dafür kostet auch in Dresden das Bier beim weggehn teilweiße weniger als die Hälfte als in München und es geht auch oft mehr, und das in Dresden....

Nelson_
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Mag ich Mag ich nicht

0

29.05.2009 - 22:33 Uhr
Nelson_

mas, da ist natürlich auch etwas dran ;)

aber angepöbelt werden zu können, oder schlimmeres, stelle ich mir im jahr 2009 doch ziemlich regionsunabhängig vor und ich weiss nicht, woran ich festmachen sollte, ob ein Cottbus oder ein Siegen das schlimmere übel ist

(disclaimer: so ganz furchtbar schlimm isses hier im übrigen nicht :)

kikuju
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Mag ich Mag ich nicht

8

30.05.2009 - 01:44 Uhr
kikuju

ich find allein die frage selten dämlich wegen west-zentrisches weltbild. als wären alle jetztler wessis.
zumals auch genug süddeutsche gibt, die nicht im norden studieren wollen. und umgekehrt.
also prinzipiell gibts sehr viele leute, die fürs studium einfach nicht mehr als 100 km von zu hause weg gehen. egal in welche himmelsrichtung.

(und ich kenn auch ossis, die nicht in den westen wollen zum studieren).

sopranina
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Mag ich Mag ich nicht

1

30.05.2009 - 07:39 Uhr
sopranina

kikuju sagte:
also prinzipiell gibts sehr viele leute, die fürs studium einfach nicht mehr als 100 km von zu hause weg gehen. egal in welche himmelsrichtung.


Und angenommen, man geht mehr als 100km weg, dann kommen ja weitere private Gründe dazu: Wo studiert/lebt der Partner, wo gibt es "meine" Freizeitgestaltung (jemand mit einer Leidenschaft für Berge und Klettern ist halt nun mal in der Nähe von Bergen besser aufgehoben, während der, der gerne auf dem Meer segelt, wohl auch gern an die Küste zieht etc.), wo gehen meine Freunde hin....

Und selbst wenn o.g. alles keine Rolle spielt, ist doch vor allem auch entscheidend, wo ich "mein" Fach gut studieren kann. Abgesehen davon, dass es früher mal die ZVS gab und immer mehr Fächer Aufnahmeprüfungen haben, so dass man ohnehin nicht immer frei wählen kann, wo man letztendlich hinkommt, sondern das nur durch seine Bewerbungen ein bisschen steuern kann.

mas
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Mag ich Mag ich nicht

0

30.05.2009 - 09:40 Uhr
mas

kikuju sagte: […] als wären alle jetztler wessis. […]

WAS? Willst damit etwas sagen, es gibt hier auch Zonenzombies im jetzt-Kosmos? Die von drüben, hier? Ach Du scheiße …

kikuju sagte: […] zumals auch genug süddeutsche gibt, die nicht im norden studieren wollen. und umgekehrt. […]
Naja, wer will schon freiwillig nach Bayern oder Baden-Württemberg? Ich meine, alleine schon wie die Leute im Süden sprechen, außerdem sind die viel (rechts-)konservativer. Und manche der Eingeborenen tragen sogar Trachtenkleidung, …

douchebag
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1

30.05.2009 - 10:16 Uhr
douchebag

Ich hab in Greifswald studiert, war OPTIMAL:

Tolle Ausstattung, viel besser als bei den Westkollegen; viel Geld auch für Auslandsaufenthalte, da MV als "Zielregion 1" der EU eingestuft wird und damit auf der niedrigsten Stufe = höchste Förderung.

Viel Eigeninitiative nötig, da wenig vorhanden war, hab also den Arsch gezwungernermassen hochgekriegt. Die Stadt war saufroh und war immer sehr sehr kulant, gerade was Bauvorschriften anging....

5 Minuten mit dem Fahrrad zum STRAAAAAND.

2 Stunden mit Direktverbindung nach Berlin.

Noch Fragen ? Geil wars !

dropsofjupiter
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Mag ich Mag ich nicht

2

30.05.2009 - 11:12 Uhr
dropsofjupiter

hab in Ilmenau (Thüringen) studiert und fands ebenfalls sehr gelungen!

mich würde interessieren, welcher Teil von den "Ost-Studium-Ablehnern" einfach nur "wohnortsnah" studieren will und bei welchem Teil es sich wirklich um Ost-Vorbehalte handelt.

ich denke es gibt hier wie da kleine Unis/ große Unis, bessere/ schlechtere Studienbedingungen (kulturell/ partymäßig oder sonstwie) reizvollere und weniger reizvolle Städte.

Die Trennung Ost/ West ist doch total überholt (wobei die Studie leider was anderes sagt)

thema Fremdenhass: Ilmenau hat einen der höchsten Ausländeranteile, total problemloses und friedliches Miteinander; gibts also auch!!

afrirali
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Mag ich Mag ich nicht

-1

30.05.2009 - 11:36 Uhr
afrirali

kikuju sagte:
... als wären alle jetztler wessis.


die anderen sind halt eine quantité négligable.

douchebag
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0

30.05.2009 - 11:39 Uhr
douchebag

Und billige Mieten natürlich. 24qm Altbau-Zimmer direkt neben der Fakultät und gegenüber dem Dom für 120 Mark.... :-)

Und natürlich gabs da Glatzen. Aber ich fahr ja hier auch nicht Marzahn oder Hellersdorf...

miainparis
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2

30.05.2009 - 11:45 Uhr
miainparis

leipzig ist wunderbar.

smaennchen
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1

30.05.2009 - 12:05 Uhr
smaennchen

Ich komme aus München und studiere an der HU in Berlin, was ja mal "ost" war. Alles topsuper! Kann ich nur empfehlen! Und wenn ich mir die Studiengebühren in München usw. ansehe: Warum auch nicht?

Ich hätte allerdings ebensowenig ein Problem mit Leipzig oder Dresden oder sonstwo gehabt. Ich habe seit dem Mauerfall so viele tolle "Ossis" kennengelernt, dass ich jeden überheblichen Blick verloren habe. Ausserdem sollte da echt mal langsam Gras drübergewachsen sein. An meiner Uni studieren mittlerweile Leute, die waren noch nicht mal geboren, als die Mauer fiel!

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1

30.05.2009 - 12:06 Uhr
smaennchen

PS: Ich kenne auch Wessis, die in Dessau studieren und zufrieden sind!

mas
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0

30.05.2009 - 12:23 Uhr
mas

dropsofjupiter sagte: […] Ilmenau hat einen der höchsten Ausländeranteile […]

Naja, prozentual, in Thüringen.

alces
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30.05.2009 - 12:26 Uhr
alces

mas sagte:
kikuju sagte: […] als wären alle jetztler wessis. […]

WAS? Willst damit etwas sagen, es gibt hier auch Zonenzombies im jetzt-Kosmos? Die von drüben, hier? Ach Du scheiße …

kikuju sagte: […] zumals auch genug süddeutsche gibt, die nicht im norden studieren wollen. und umgekehrt. […]
Naja, wer will schon freiwillig nach Bayern oder Baden-Württemberg? Ich meine, alleine schon wie die Leute im Süden sprechen, außerdem sind die viel (rechts-)konservativer. Und manche der Eingeborenen tragen sogar Trachtenkleidung, …


Mann mann mann... g.k., Alter - aber bitte hinter Meppen.

mieke
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1

30.05.2009 - 12:49 Uhr
mieke

ich werd zum ws nach dresden gehen, die stadt ist einfach wunderschoen und der studiengang klingt interessant. nach meinen bisherigen erfahrungen in "westdeutschland" (irgendwie albern), besser gesagt niedersachsen, hat es mich nicht so umgehauen dass ich da bleiben muesste.
und leipzig hat doch einen super ruf?
im osten nicht studieren zu wollen heisst doch im endeffekt eher dass man noch nie da war (wie die meisten meiner freunde ulkiger oder traurigerweise)

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2

30.05.2009 - 12:56 Uhr
mieke

und ich finde kikuju hat recht. frage ist irgendwie merkwuerdig

superritschie
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0

30.05.2009 - 13:19 Uhr
superritschie

ich wär schon in den osten gegangen, aber zu dem zeitpunkt hatten se schon alle auf bätscheler umgestellt. dann bin ich halt in bayern geblieben und hab noch den guten alten magister begonnen.

dropsofjupiter
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30.05.2009 - 13:28 Uhr
dropsofjupiter

@mas:
2004: 9% in ilmenau
vielleicht ist das aber auch gar nicht so hoch...

karzinom
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0

30.05.2009 - 13:57 Uhr
karzinom

sofort und jederzeit

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30.05.2009 - 13:57 Uhr
karzinom

sofort und jederzeit

Bernsteinhexe
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1

30.05.2009 - 14:12 Uhr
Bernsteinhexe

jinxjordan sagte:
nein, ich hänge an meinem leben, verlasse gerne die wohnung nach sonnenuntergang und steh auch nicht drauf angepöbelt zu werden.


Heißt, du meidest das Ruhrgebiet?

TomJones
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1

30.05.2009 - 14:26 Uhr
TomJones

Die ganzen Mandys sind allemal ein Grund, in den Osten zu gehen. Wer da mit harten West-Euros ankommt hat leicht gut lachen.

la_dingue_fille
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1

30.05.2009 - 18:18 Uhr
la_dingue_fille

jinxjordan 29.05.2009 | 21:49
nein, ich hänge an meinem leben, verlasse gerne die wohnung nach sonnenuntergang und steh auch nicht drauf angepöbelt zu werden.

ich auch, deswegen hätte ich lieber in meiner heimat (magdeburg) studieren sollen, da muss ich keine angst haben im gegensatz zu bremerhaven, im "westen" wo man nichtmal am tage sicher sein kann.

von daher erlebe ich die ganze geschichte grad eher andersherum.

zudem denke ich auch, dass die meisten kinder die da befragt wurden keine ahnung haben und noch nie im "osten" gewesen sind, sondern nur die vorurteile kennen, die ihnen ihre verbohrten eltern weitergegeben haben.

mas
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-1

30.05.2009 - 18:41 Uhr
mas

smaennchen sagte: Ich komme aus München und studiere an der HU in Berlin, was ja mal "ost" war. […]

Berlin ist aber nicht der Osten. Den dort enstanden auch die Begriffe „Ossi“ und „Wessi“ schon vor der Wende.

la_dingue_fille sagte: […] zudem denke ich auch, dass die meisten kinder die da befragt wurden keine ahnung haben und noch nie im "osten" gewesen sind, sondern nur die vorurteile kennen, die ihnen ihre verbohrten eltern weitergegeben haben.

Ich habe sicherlich auch Vorurteile, aber ich war auch schon drüben im Osten (und weiß wovon ich rede).

Bernsteinhexe sagte: […] Heißt, du meidest das Ruhrgebiet?

Damit tust Du dem Ruhrgebiet großes Unrecht!

sopranina
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5

30.05.2009 - 19:39 Uhr
sopranina

la_dingue_fille sagte:
zudem denke ich auch, dass die meisten kinder die da befragt wurden keine ahnung haben und noch nie im "osten" gewesen sind, sondern nur die vorurteile kennen, die ihnen ihre verbohrten eltern weitergegeben haben.


Naja, meine Schwester studiert im Osten und hatte bis vor ein paar Wochen eine italienische Mitbewohnerin, mit der sie auch italienisch spricht. Zudem hat meine Schwester dunkle Haare. Die beiden wurden am hellichten Tag auf offener Straße von Einheimischen beschimpft. Und solche Sachen erzählt sie häufiger, auch im Hinblick auf die eher unrühmliche Rolle, die die Polizei dann mitunter spielt.

Sowas wie mit der Mitbewohnerin ist uns im Westen noch nie mit irgendwelchen Austauschschülern oder ausländischen Freunden passiert, selbst wenn ich nicht sagen will, dass hier der Hort der Aufgeschlossenheit und Toleranz ist und ich umgekehrt auch viele Ostdeutsche kenne, die solche Sachen wie oben verurteilen.

jinxjordan
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2

30.05.2009 - 20:37 Uhr
jinxjordan

ich war schon mal ein paar wochen im ruhrgebiet, sehr entspannte sache.

alcofribas
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0

30.05.2009 - 20:43 Uhr
alcofribas

ich bin da immer etwas hin- und hergerissen, auf der einen seite zeugt es natürlich von wenig differenzierungsvermögen, den osten mit no go areas gleichzusetzen, auf der anderen seite habe ich aus anderen regionen noch nicht gehört, dass wahlveranstaltungen von demokratischen parteien unter polizeischutz stattfinden müssen, infostände mit leuchtspurmunition beschossen werden oder leute zusammengeschlagen werden, weil sie in den falschen bezirken SPD-plakate aufhängen. das alles ist 2006 in berlin passiert, allerdings in "ost" wie in "west"

susette
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0

31.05.2009 - 12:07 Uhr
susette

tja. vor meinem haus hängt wahlwerbung auf russisch, und hier hat noch niemand gepöbelt. aber der eine oder andere jetztler würde auch urteilen, dass ich ja sowieso total deutsch aussehe.

CBFX
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2

31.05.2009 - 14:10 Uhr
CBFX

ich muss sagen, dass ich im Westen genauso häufig angepöbelt werden wie im Osten (seit ein paar Jahren nicht mehr). Und nachts auf die Straßen traue ich mich auch noch.
Es gibt sowohl im Osten, als auch im Westen Städte wo ich gerne oder eben nicht so gerne wohnen würde, aber ich muss sagen, dass ich noch nie in einer so tollen Stadt wie Dresden gelebt habe, was Kultur, Stadtbild, Menschen etc. angeht.
Von daher kann ich auch nicht verstehen, warum es immer nur pauschal um Ost-West geht, als ob alle West-Städte toll und alle Ost-Städte total verkommen wären.
Deswegen wundert es mich, dass es Leute gibt die generell nicht in Ostdeutschland studieren wollen.
PS: Die meisten Sachsen, die ich kenne sprechen übrigens tadellos hochdeutsch

eisengrau
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31.05.2009 - 14:34 Uhr
eisengrau

CBFX sagte:

Deswegen wundert es mich, dass es Leute gibt die generell nicht in Ostdeutschland studieren wollen.
PS: Die meisten Sachsen, die ich kenne sprechen übrigens tadellos hochdeutsch


Ich glaube, das liegt nicht nur an den Vorstellungen der Wessis von der öffentlichen Sicherheit im Osten, sondern auch daran, dass die Unis bis vor wenigen Jahren in einem reichlich miesen Zustand waren (Medizinische Fakultär der Uni Greifswald: noch im Jahre 1997 nicht telefonisch erreichbar), was der ganzen Ausbildung im Osten einen Stempel der Rückständigkeit aufgedrückt hat, der nur langsam wieder wegzukriegen ist.

40 Jahre Stagnation im Osten und stetig beschleunigter Fortschritt im Westen sind eben nichts, was spurlos an den Deutschen vorübergegangen ist, Das kann sicher nochmal 20 Jahre dauern, bis der Osten diesbezüglich sein Image aufgemöbelt hat (falls er sich überhaupt dem westlichen Idealbild anpassen will).

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31.05.2009 - 14:35 Uhr
eisengrau

FakultäT

Little_Joe
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-1

31.05.2009 - 15:21 Uhr
Little_Joe

Naja, wer will schon freiwillig nach Bayern oder Baden-Württemberg? Ich meine, alleine schon wie die Leute im Süden sprechen, außerdem sind die viel (rechts-)konservativer. Und manche der Eingeborenen tragen sogar Trachtenkleidung, …

Also ich hoffe jetzt mal, dass das ironisch gemeint war. Sonst gibts hier gleich die Lokalpatriotismus-Klatsche ;)

suesswarenabteilung
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31.05.2009 - 19:26 Uhr
suesswarenabteilung

been there. done it. super studienbedingungen. die sind aber leider nicht alles. allerdings müssten auch erstmal mehr studis hinziehen, damit sich die lebensbedingungen ändern...

afrirali
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31.05.2009 - 19:53 Uhr
afrirali

suesswarenabteilung sagte:
been there. done it. super studienbedingungen. die sind aber leider nicht alles. allerdings müssten auch erstmal mehr studis hinziehen, damit sich die lebensbedingungen ändern...


dann ändern sich auch die studienbedingungen. mehr studis pro prof.

sugarloaf86
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31.05.2009 - 20:42 Uhr
sugarloaf86

Ich bin Exil-Hesse in Berlin.
Ich hab alles rund um Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und Worms abgeklappert. Dann musste etwas Neues her.
Und ich merke, dass ich HIER in der Hauptstadt absolut richtig bin.

niepilot
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1

31.05.2009 - 22:40 Uhr
niepilot

mach ich schon und finde es super hier im "osten".

Dregonar
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2

31.05.2009 - 22:43 Uhr
Dregonar

ICH KÖNNT KOTZEN wenn ich den ticker les.
jinxjordan 29.05.2009 | 21:49
nein, ich hänge an meinem leben, verlasse gerne die wohnung nach sonnenuntergang und steh auch nicht drauf angepöbelt zu werden.

alles klar. so was gibts natürlich nur im osten. und ich trau mich natürlich selbst nicht auf die straße bei nacht, und der westen ist natürlich das paradies.

ach ja und was war das mit von wegen 'die ossis haben gelernt hochdeutsch zu reden'.. ahhja. von bayern reden wir natürlich mal überhaupt nicht, die reden natürlich hochdeutsch.

seid ihr eigentlich in der gegenwart angekommen? 'ich war schon drüben im osten und ich weiß wovon ich rede'??

alles was eure hochqualifizierten west-kommentare zeigen ist.. es wird keine deutsche einheit geben so lange leute wie ihr noch leben.

(vielleicht ist das grad nicht sachlich. aber ich hab eine stink wut wenn ich so was im jahr 2009 immer noch lesen muss. und wir im osten immer noch als menschen eines anderen volkes, als 'anders' bezeichnet werden.
jinxjordan sagte:
ich war schon mal ein paar wochen im ruhrgebiet, sehr entspannte sache.

komisch. ich leben im 'osten'. auch sehr entspannte sache.)

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31.05.2009 - 22:45 Uhr
Dregonar

*lebe
schlechter moment zum verschreiben ;)

afrirali
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-3

31.05.2009 - 23:49 Uhr
afrirali

als auslandsaufenthalt, für feldstudien, ja.

hurrikane
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0

01.06.2009 - 00:20 Uhr
hurrikane

ach, die schüler sollen erst einmal ihr abitur machen und ihre studienrichtung finden, dann kann man darüber reden, wo man studiert und wo man angenommen wird.
bei einem schnitt von 2,5 beispielsweise kann man sich da nicht mehr soviel aussuchen.
wobei die ncs im osten teilweise recht hoch sind im gegensatz zu den westedeutschen,natürlich studienfachabhängig.
warum nicht im osten studieren?
besser universitäten gibt es dort auf jedenfall!

aber der dialekt gefällt ja den kiddies dann doch nicht!

partita
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Mag ich Mag ich nicht

1

01.06.2009 - 02:41 Uhr
partita

hab im osten wie im westen studiert und mich letzten Endes für eine finanziell sehr gut ausgestattete uni mit guten Kontakten in die Wirtschaft (Uni Mannheim) entschieden

schade finde ich es wirklich, dass so wenige meiner Freunde hier in Mannheim tatsächlich mal im Osten waren - nämlich, ähem einer, achnee zwei mittlerweile, wenn man mal von Berlin absieht

Dialekt spricht man im Osten tatsächlich nicht so viel - außer in Sachsen und noch ein paar angrenzenden Gebieten klingt man als "Ossi" eigentlich eher etwas berlinerisch wie ich finde

dafür hab ich hier in Mannheim weder die Frauen an der Supermarktkasse noch Arzt, Hausmeister etc. verstanden, war am Anfang eine totale Katastrophe, Pfälzisch ist noch schlimmer

ich find es ist ganz nett im Osten, die Mehrheit spricht auch gut verständliches Deutsch, allerdings:

die Problem mit ausländerfeindlicher Gewalt oder Gewalt gegen Linke durch Nazis wird allerdings meiner Meinung nach eher noch verharmlost, das ist aber auch von Stadt zu Stadt verschieden

afrirali
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-2

01.06.2009 - 06:05 Uhr
afrirali

hurrikane: "besser universitäten gibt es dort auf jedenfall!" genau, deshalb sind ja auch alle exzellenz unis im osten.

smaennchen
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2

01.06.2009 - 11:04 Uhr
smaennchen

afrirali sagte:
hurrikane: "besser universitäten gibt es dort auf jedenfall!" genau, deshalb sind ja auch alle exzellenz unis im osten.


Tolle Begründung! Die "Exzellenzunis" sind ja auch aaaaaalle sowas von exzellent! ;) Da spielte Politik bei der Vergabe der Titel ja auch gaaaar keine Rolle ...

susette
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01.06.2009 - 11:43 Uhr
susette

was bitte soll denn der dialekt im osten sein? klingt der anders als der dialekt im westen?

riesenherz
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01.06.2009 - 12:38 Uhr
riesenherz

Ich finde, daß es gerade im Bereich Bildung und Erziehung erhebliche kultur- und demokratiespezifische Unterschiede auch zwischen Ost und West gibt.

Und auch wenn Pauschalurteile wirklich nicht hilfreich sind: so wie man bei 80 Prozent von Touris unterscheiden kann, ob sie aus Deutschland- Ost oder Deutschland-West stammen, kann man bei Lehrpersonen auch schnell merken, wo die identitätsgründende Sozialisation erhalten wurde.

Selbst bei den Lehrkräften, die nach der Wende (irgendwann) die "Seite " gewechselt haben: erst recht bei den aus dem Osten kommenden Lehrkräften, klar; aber auch bei jenen (durchaus eine Auswahl darstellenden Lehrkräften, die aus beruflichen Gründen von West nach Ost gewechselt sind).

Und damit ist erst mal keine Wertung (in Gute und Schlechte) verbunden, sondern eine kulturelle Differenz in der Verstehbarkeit beschrieben. Nicht anders, als man nach einer zehnminütigen Unterhaltung sehr gut zwischen Lehrkräften aus der bayerischen, pfälzischen oder schleswig-holsteinischen Provinz einerseits und jenen aus den nrw-Metropolen unterscheiden kann.

Und noch einmal: es gibt etliche Ausnahmen, keine Frage, aber die Mehrheit einer Kultur, eines Bürgerverständnisses prägt die Bedingungen, die das soziale und politische Klima einer Region ausmachen.

susette
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01.06.2009 - 21:04 Uhr
susette

riesenherz, wolltest du damit irgendwas zum thema sagen?

kikuju
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02.06.2009 - 00:17 Uhr
kikuju

susette sagte:
riesenherz, wolltest du damit irgendwas zum thema sagen?


*kicher*

silberwald
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02.06.2009 - 16:09 Uhr
silberwald

Niemals!

ujk1
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02.06.2009 - 19:27 Uhr
ujk1

ich studiere in halle.
pro:
traumhafte altbau-wohnungen für lau. schöne grünanlagen. attraktive kneipenszene. tolle professoren. gemütlichkeit. was neo-nazis angeht: halle ist eher links-alternativ geprägt, die trauen sich (glücklicherweise) meistens erst gar nicht rein in die stadt.
contra:
wenn man einen nebenjob braucht, weil bafög-amt oder eltern nicht so viel überweisen, kann es allerdings schwierig werden. mehr als 6 euro / stunde sind zumindest am anfang nicht drin. für ausflüge ins umland (z.b. badeseen) ist ein auto schon hilfreich, leider haben die studis mehrheitlich gegen die einführung eines regional gültigen semestertickets gestimmt. innerhalb der stadt kann man alles mit s-bahn und straßenbahn erreichen.
und (okay, das wird vielen egal sein): bis zum nächsten bundesligaverein sind es wenigstens zwei stunden zugfahrt ...
naja, nobody is perfect.

alles in allem kann man halle durchaus als studienort empfehlen.

roter_elephant
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2

03.06.2009 - 15:40 Uhr
roter_elephant

Ich bin ehrlich gesagt ganz schön erschrocken ueber einige Kommentare gerade am Anfang der Diskussion. War auch nur einer von euch Ost-Gegnern schon mal in Leipzig, Dresden, Erfurt oder Potsdam? Die uebertrumpfen Essen, Bochum, Frankfurt und Duesseldorf aber locker...
Achso und was diese Dialekt Geschichte mit der Studienortwahl zu tun hat, versteh ich nicht so ganz.

mas
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03.06.2009 - 23:07 Uhr
mas

roter_elephant sagte: […] War auch nur einer von euch Ost-Gegnern schon mal in Leipzig, Dresden, Erfurt oder Potsdam? […]
Ja, hier, ich. Zumindest in Potsdam und Dresden. Und in Essen, Bochum, Frankfurt und Düsseldorf fühle ich mich einfach wesentlich wohler. Auch wenn die Dresdner Altstadt, Neustadt und Blasewitz durchaus hübsch sind, muß ich zugeben. Und Potsdam auch, diese Straße da wo Joop, Jauch und andere wohnen. Da gibt es nachts Füchse im Park, das ist ganz amüsant.

Onkelzgraf
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05.06.2009 - 13:30 Uhr
Onkelzgraf

was is das hier schon wieder für ne Bayrische Hasskampangne gegen den Osten?

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05.06.2009 - 13:36 Uhr
Onkelzgraf

Dialekt im Osten = Plattdeusch, Berliner und Sächsisch ike quatsch sön missmasch aus all

mas
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-2

05.06.2009 - 14:54 Uhr
mas

Onkelzgraf sagte: was is das hier schon wieder für ne Bayrische Hasskampangne gegen den Osten?

Es heißt „Bayerisch“. Aber ich bin kein Bayer und kein Franke.Bist Du eigentlich auch aus'm Osten? Würde mich nicht wundern, wenn Du Dich nach einer Nazi-Band benannt hast.

kikuju
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05.06.2009 - 14:57 Uhr
kikuju

sach ma mas, spinnst du eigentlich?

susette
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05.06.2009 - 15:00 Uhr
susette

hmmm, hab ich jetzt auch gedacht.

mas
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-1

05.06.2009 - 15:34 Uhr
mas

Da gab es doch vor ein paar Jahren diesen Witz: Was sagt eine ostdeutsche Mutter, wenn sie ihren Sohn sucht? Genau: „Ich muß mal nach dem rechten gucken.“

Und im Mai 2001 hat das Berliner Landgericht in einem Urteil verkündet, daß die Onkelz als „berüchtigte rechtsradikale Band“ bezeichnet werden dürfen.

kikuju
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05.06.2009 - 15:40 Uhr
kikuju

und das rechtfertigt warum genau jetzt die sackdämlichen sprüche, die du hier einen nach dem anderen raus haust?

holly_golightly84
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07.06.2009 - 00:40 Uhr
holly_golightly84

Auf jeden Fall nicht in Greifswald...

Onkelzgraf
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08.06.2009 - 08:50 Uhr
Onkelzgraf

@ mas (auch wenn ich mich sonst nicht mit sowas wie Dir abgebe!)

1. Ja ich bin ausm Osten und stolz darauf!
2. Ja Onkelzfan!
3. Nein nicht rechts und noch nie gewesen!
4. Onkelz sind und waren nie rechts (waren mal skins und in dieser Zeit sind auch die 3 Lieder entstanden weswegen Ihre 25 Jahre lange Karriere immer unter den verleumdungen "die sind rechts" stand.
Sie waren damals 16 und wurden merfach von Türkischen Mitbürgern verprügelt (da kriegt ja wohl jeder nen Hass auf die selbigen... ) Daher dass Lied Türken raus...
Im übrigen muss man auch Jugendsünden verzeihen könn.
Skins waren in dieser Zeit noch nicht Politischrechts! Und als selbiges Begann waren die Onkelz schon längst in der Punkszene (bekanntlich ja alles andere als rechts).
Ich war auf vielen Onkelzkonzerten und dort gab es nie irgendwelche Rechtsfreundlichen Parolen und der gleichen... Ganz im gegenteil die Türsteher haben sehr genau geschaut und wenn sie Hakenkreuze oder andere Erkennungen fanden, durften diese Leute Ihre Karte zurückgeben und nach Hause fahren. Die Handvoll die es vielleicht doch rein schaftte (mir sind nie welche aufgefalln) waren nie auffällig!

So mas und nu hr auf auf die Ossis zu schimpfen, der Westen hat auch genug von der Wende profitiert! Schließlich gabs mit "Öffnung" Wieder nen großen Absatzmarkt und daraus resultierend nen Wirtschaftsaufschwung, die BRD war vorher auch im ziemlichen Wirtschaftstief! Und Arbeitslose sowie Schmarotzer gabs hier nicht so viele wie heute (nachdem die ganzen Ostfirmen aufgekauft und dichtgemacht wurden) siehe Zellwolle, Ölmühle und Singer allein in Wittenberge. Befass dich mal damit!!!

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08.06.2009 - 08:50 Uhr
Onkelzgraf

Auch so und wie man bayrisch schreibt is mir scheiß egal!!!


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