"Kommunizieren ist anstrengend": Miriam Meckel in der Jobkolumne
Welche Schlüsselqualifikationen sind im Beruf wirklich wichtig? Heute: Miriam Meckel über Kommunikationsfähigkeit
In Stellenanzeigen wird von Bewerbern so einiges verlangt: Teamfähig sollen sie sein, flexibel und zuverlässig. Doch wie wichtig sind Schlüsselqualifikationen im Job wirklich? Wir fragen bekannte Persönlichkeiten. Folge 11: Miriam Meckel über Kommunikationsfähigkeit. jetzt.de: Im Buchhandel gibt es inzwischen eine Unzahl an Karriereberatern, die bestimmte Kommunikationsstrategien für den Job vorschlagen. Warum ist das heute so wichtig? Miriam Meckel: Kommunikation ist erst seit einigen Jahren zum Beratungsthema avanciert. Ich finde es sehr gut, dass es in diesem Themenfeld theoretische und praktische Hilfestellungen gibt. Was sollte ich auch anderes sagen, ich habe ja selbst eine geschrieben (lacht). Ist Kommunikationsfähigkeit denn überhaupt erlernbar? Ja und nein. Es gibt Menschen, die haben ein ausgesprochenes Kommunikationstalent, sind rhetorisch begabt, können Emotion und Intellekt auf bewundernswerte Weise zusammenbringen, haben Humor und erzählerisches Talent... ... und sind sehr selten zu finden. Sie sind eher die Ausnahme, klar. Für alle anderen gilt: Sie können Kommunikationsfähigkeit durchaus erlernen. Nicht indem sie ein nachträgliches Naturtalent werden, aber indem sie lernen, sich in Kommunikationssituationen zu öffnen, gut zuzuhören, um damit besser zu reagieren.
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pelin sagte:
AAAAALLLLLLGEEEEMEEEEEIIIINNNPLÄÄÄTTZZZZEEEEE zu verschenken. schön.
ich bitte, das sind doch keine allgemeinplätze, die frau ist immerhin professorin für dingsda in tralala.
Ob das der Authentizität nicht ein anderes Antlitz gegeben hätte?
Im Beruf folgt zuerst die Rangordnung,dann das Gespräch.
Oder wer diskutiert mit seinem Chef,läßt ihn ausreden,
hört ihm zu,nimt seine Emotionen wahr?
Frau Meckel ist die Lebensgefährtin von Anne Will,
und da dachte ich,warum hat sie Frau Will nicht besser trainiert?
Genau das aws sie beschrieben hat,
fehlt mir bei Frau Will.
Da habe ich immer die Wahrnehmung sie stülpt ihren Gästen
was über,hört nicht richtig zu,manipuliert das Gespräch
dahin wie sie es gerne möchte.
Es müßen ihre Ergenisse herauskommen.
Gockeline sagte:
Alles schöne Theorie.
Im Beruf folgt zuerst die Rangordnung,dann das Gespräch.
Oder wer diskutiert mit seinem Chef,läßt ihn ausreden,
hört ihm zu,nimt seine Emotionen wahr?
Frau Meckel ist die Lebensgefährtin von Anne Will,
und da dachte ich,warum hat sie Frau Will nicht besser trainiert?
Genau das aws sie beschrieben hat,
fehlt mir bei Frau Will.
Da habe ich immer die Wahrnehmung sie stülpt ihren Gästen
was über,hört nicht richtig zu,manipuliert das Gespräch
dahin wie sie es gerne möchte.
Es müßen ihre Ergenisse herauskommen.
Sippenhaft?
Und wer erwartet von Anne Will, Sabine Christensen und übrigen und der-/n Sendung-/en auf dem Sendeplatz denn wirklich mehr?
@allgemeinplätze:
das liegt glaube ich am thema...
Kann ich meine Kollegen durch gezielte Kommunikationsstrategien manipulieren?
Manipulieren kann man nur diejenigen, die sich auch manipulieren lassen. Aber es geht auch nicht um Manipulation, es geht um begründete Überzeugung, durch die man bei den anderen Begeisterung für das Thema entfacht.
Für mich ist da kein großer Unterschied. Man kann auch nur denjenigen überzeugen, der sich überzeugen lässt bla bla. Nazi-Propaganda war halt auch nur begründete Überzeugung...
Zu viel Kalkül bei der Alltagskommunikation macht also auf Dauer unglücklich?
Gerade im Privaten ist es eben wichtig, gelegentlich klar zu sagen, was Sache ist. Sonst erstarren Freunde und Partner in Kommunikationsmustern
Wieso, man will doch bloß überzeugen. Und überhaupt, warum sagt man nicht einfach klipp und klar bei der Arbeit was Sache ist? Wieso muss da immer so geschwirbelt werden?
Naja, ihre Fachaufsätze sind immerhin etwas aussagekräftiger.
Beru sagte:
…
Zu viel Kalkül bei der Alltagskommunikation macht also auf Dauer unglücklich?
Gerade im Privaten ist es eben wichtig, gelegentlich klar zu sagen, was Sache ist. Sonst erstarren Freunde und Partner in Kommunikationsmustern
Wieso, man will doch bloß überzeugen. Und überhaupt, warum sagt man nicht einfach klipp und klar bei der Arbeit was Sache ist? Wieso muss da immer so geschwirbelt werden?
Tja, ich denke, da es in der Realität blöderweise hauptsächlich darum geht, aus Autoritätshörigkeit und Duckmäusertum Firmenhirarchien nicht zu hinterfragen, sondern einzuhalten. Soft Skills werden allzu oft als nach-oben-Schleimen-und-nach-unten-Treten fehlinterpretiert und ausgenutzt. Typische Doppelbindungstatsache, selbige Theorie also komplett mißverstanden und angewandt. Bestes Bsp., verschwurbelte Arbeitszeugnisfloskeln:
Ob sie nun umschreibenderweise die Tatsachen treffen oder nicht, jeder hat letztenendes rechtl. gesehen das ‘Recht’, ein gutes Z. zu erhalten, damit ihm die Zkunft nicht versaut wird, egal, was er ‘verbrochen’ hatte - er muss sich nur selbst kümmern. Und letzteres machen die wenigsten aus eigenem Antrieb. Niemand wehrt sich, es wird ‘so hingenommen’, denn ‘die-da-oben’ wissen (und können) ja mehr, tsss.
Der Papierkrieg und das Geschwurbel bleibt also. Es geht nicht um Transparenz und Ehrlichkeit, Lösungen und Gerechtigkeit, sondern um’s Anpassen, Verschleiern und Mürbekochen= Anpassung um jeden Preis.…
Der Watzlawick läßt grüßen, indem er mit einem ganzen Lattenzaun winkt, aber Bretter haben die meisten ja schon selbst - vor’m Kopp…
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19.05.2009 - 19:41 Uhr
scholle
Traurig, aber Alltag.