Zum Beispiel Konsum: Lohas werden die Welt nicht retten
Er hat das "Schwarzbuch Markenfirmen" geschrieben, in "Uns gehört die Welt!" erklärt er Macht und Machenschaften von Konzernen - für jetzt.de macht Klaus Werner-Lobo Wirtschaft plastisch. Heute: Warum Lohas blauäugig sind!
Seit Organisationen wie Greenpeace die Kampagne für saubere Kleidung und Publikationen wie das Schwarzbuch Markenfirmen auf Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit, globale Ausbeutung und Umweltzerstörung durch multinationale Unternehmen hinweisen, wollen immer mehr Menschen ihre Konsumprodukte aus ethisch und ökologisch „korrekter“ Herkunft beziehen. Häufig erhalte ich Anfragen, ob man diese oder jene Marke denn mit reinem Gewissen kaufen könne. Verlage drängen mich, doch endlich ein „Weißbuch Markenfirmen“ zu schreiben, also sozusagen eine Liste ethisch „unbedenklicher“ Marken. Auch wenn ich damit womöglich viel Geld verdienen könnte: Eine solche Liste wird es von mir nicht geben. Weil es erstens unmöglich ist, weltweit agierende Konzerne mit Tausenden Zulieferbetrieben so umfassend zu kontrollieren, dass man sie „freisprechen“ könnte. Zweitens hat jeder Multi, der seine Profite auf Basis der Unterschiede zwischen armen und reichen Ländern erwirtschaftet, ein systematisches Interesse daran, diese Unterschiede aufrecht zu erhalten: Das liegt nicht an „bösen“ oder unwilligen ManagerInnen, sondern an einem Wirtschaftssystem, das Ausbeutung ökonomisch belohnt und so zur Geschäftsgrundlage macht. Natürlich gibt es Hunderttausende kleine und mittlere Firmen, denen eine ökologisch und sozial nachhaltige Wirtschaftsweise wichtiger ist als die schnelle Rendite. Doch ein „Weißbuch“ über meinen Lieblingsschuster oder die Fahrradhändlerin ums Eck würde Leserinnen und Leser in Frankfurt, Budapest oder Buenos Aires relativ wenig interessieren. Dennoch suggeriert eine Fülle aktueller Buchtitel, wie man mit „Shopping die Welt verbessern“ oder nur ein paar einfache Einkaufstipps beachten muss, um „die Welt zu retten“. Mit den LOHAS gibt es sogar einen von der Werbeindustrie umworbenen Konsumtrend, der auf gesunde und nachhaltige Lebensweise setzt. In den USA sollen 30 Prozent der VerbraucherInnen diesem Typ entsprechen, in Deutschland etwa 15 Prozent. Das ist schon ganz nett: In einer Marktwirtschaft bestimmt die Nachfrage zumindest zum Teil das Angebot, und je mehr Menschen Bio, aus Fairem Handel, vegetarisch oder aus der Region einkaufen, desto mehr wird sich der Markt diesen Bedürfnissen anpassen. Wenn aber nun einige dieser Lohas glauben, ihren Teil zur Rettung des Planeten beizutragen, indem sie sich ein Hybridauto zulegen, halte ich das für ziemlichen Unsinn. Fahrrad und Bahn belasten nämlich die Umwelt immer noch weniger, aber vor allem können sich diese Art reinen Gewissens nur die leisten, die genug Geld dafür haben, und das gilt in geringerem Maß leider auch für die immer noch relativ teuren Öko- und Fairtradeprodukte. Wenn dann manche sogar meinen, demokratische Entscheidungen würden heutzutage an der Supermarktkasse getroffen, dann heißt das nichts anderes, als dass die Reichen in dieser „Konsumentendemokratie“ mehr mitzubestimmen haben als die weniger Wohlhabenden. Und damit wird genau das vorangetrieben, was wir eigentlich bekämpfen sollten – die Ökonomisierung und Privatisierung von Demokratie und Gesellschaft. Denn eine Hartz-IV-Empfängerin oder ein afrikanischer Kleinbauer haben kaum die Möglichkeit für solcherlei Gewissenspflege. Ein Beispiel für die Blauäugigkeit vieler Lohas ist auch das deutsche „Internetportal für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil“ Utopia. „Kaufe dir eine bessere Welt“, heißt es da, als ob es nicht im Gegenteil darum ginge, die Welt vor ihren Verkäufern zu retten. Weil man „nicht von Spenden oder anderen gemeinnützigen Zuwendungen abhängig sein“ will, finanziert sich Utopia „durch das private Engagement der Gründer und erste Kooperationen“. Darunter auch Konzerne wie OTTO und Henkel. OTTO stand 2006 im „Schwarzbuch Markenfirmen“ noch für „Ausbeutung, sexuelle Belästigungen und andere Missstände in Zulieferbetrieben“, die Kampagne für Saubere Kleidung vermutet, dass China, die Türkei und Indien die Hauptlieferländer für Textilien sind. Überall dort sind desaströse Arbeitsbedingungen die Regel. Im Dezember 2006 wurde einem OTTO-Lieferanten sogar Kinderarbeit vorgeworfen. Immer mehr Utopia-User beklagen sich übrigens, dass ihr Account wegen kritischer Bemerkungen gesperrt worden sei. Wenn wir für unsere Handlungen wirklich Verantwortung übernehmen wollen, dann dürfen wir uns nicht nur, wie das die Werbeindustrie gerne hätte, als KonsumentInnen sehen. Wir müssen wieder Menschen - und aktive Mitglieder der Gesellschaft - werden. ******
- Zum Beispiel: Aktiv werden 12.06.2009
- Zum Beispiel Rinderzucht: Kühe, die subventionierten Klimakiller 05.06.2009
- Zum Beispiel: Das gute Image der Konzerne - und wie leicht es leidet 29.05.2009
- Zum Beispiel Festung Europa: Wie Italien Bootsflüchtlinge umschifft 15.05.2009
- Zum Beispiel Spaß: Subversiver Humor ist der beste Protest 07.05.2009
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Man stelle sich aber mal vor, Lobo würde vor 200 oder 150 Jahren leben und die Zustände in England / Wales / Schottland / Nordirland beschreiben. Die Ergebnisse wären ähnlich und Lobo würde fordern, die Gesellschaft müsse von der Industrialisierung Abstand nehmen.
Kein fliessend Wasser, kein elektrischer Strom, Pferde als Individualverkehrsmittel machen zuviel Pferdeäpfel und sind auch Pfui, Baumwolle aus Afrika ist Pfui (damals schon) und überhaupt ist die Welt mit 200 Millionen Menschen eh schon viel zu dicht bevölkert.
Bisher fand ich deine Artikel immer Super, aber dieser hier geht mir irgendwie in die falsche Richtung.
Mag sein, dass es daran liegt, dass ich selbst ein ganz anderes Umfeld habe, aber ich fände auch alleiniges Konsumbewusstsein schon eine prima Sache. Und meinetwegen können die sich danach auch auf die Schulter klopfen und denken sie hätten die Welt gerettet.
Den größten Anteil den ich erlebe mach rein gar nichts, der ist einfach nur Konsument, und sonst nichts. Interessenlos.
Aus diesem Grund solte doch Utopia und Lohas lieber beworben als angegriffen werden.
22.04.2009 - 20:31 Uhr
klaus-werner-lobo
klaus-werner-lobo sagte:
Und der durchschnittliche ökologische Fußabdruck eines Lohas ist mit Sicherheit wesentlich größer als der eines durchschnittlichen Hartz-IV-Empfängers, da sollte ein bisschen Kritik schon drin sein.
Eine Bessere Welt also über Angleichung aller an den Lebensstandard eines Harz4 Empfängers ?
Die Umwelt retten durch einfach kein Geld für Auto, UrlaubsFlieger, Steak aus Argentinien ?
Mit Verlaub, mit dieser Art verquerer Verzichtsethik werden sie nicht viele begeistern können.
Klar retten LOHSen durch ihr LOHAS-Sein nicht die Welt, aber im Gegensatz zu anderen (der Mehrheit !), denen alles wurscht ist, haben sie zumindest schonmal angefangen, in die richtige Richtung zu denken. Und wenn dann die Politik dieses neue um sich greifende Denken in aufgreift und in allegemeingültige Regeln gießt - dann werden auch die LOHASen zustimmen (im Gegensatz zur Mehrheit). Ist schon passiert, siehe Euro-BIO etc.
Und: Ob es sich bei den "immer mehr UTOPIA-Usern", die sich darüber beklagen, wegen "kritischer Bemerkungen" gelöscht worden sei, wohl um die Immergleichen handelt, die nach Ausgehen ihrer "Argumente" zum verbalen Prügel greifen?
Würde mich nicht wundern ;-)) Das ist auch sicher hier nicht anders - ein Blick in die Nettiquette genügt.
- was will ich haben (der nutzen, den ich aus dem konsum ziehe)
- was kann ich mir leisten (das mir dazu zur verfügung stehende budget)
das kann, muss aber nicht zwingend zu regionalen, nachhaltig produzierten und / oder fair gehandelten produkten führen.
....aber das find ich war schon immer ein extrem gezwirbelter Versuch von Werbe/Marketingfritzen eine neue Zielgruppe auszumachen um dann den Firmen massgeschneiderte Werbekonzepte andrehen zu können....
... mal vorweg ich bin 100%ig gegen Kinderarbeit und ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen im allgemeinen und finde solche Praktiken sollten durch "mündige" Kosumenten zu Druck auf multinationale Firmen "bestraft" werden... aber ich bin mir trotzdem nicht so sicher ob sich die Arbeiter/Arbeiterinnen der Textilindustrie in China/Indien/Türkei/Nordafrika/Vietnam etc. wirklich freuen würden, wenn wir aufhören die von ihnen produzierten Waren zu kaufen.....
welche Auswirkungen eine Reduzierung der globalen Nachfrage gerade in China hat, war ja auch schon Gegenstand in einem anderen Artikel hier.. wenn ich mich recht erinnere war da von 20 Mio. arbeitslosen Wanderarbeitern und katastrophalen Auswirkungen auf die Betroffenen + Familien die Rede.....
Ein Schwarz- und oder Weiß-Liste ist nach meiner Meinung gar nicht notwendig. Was einzig und alleine notwendig wäre ist eine vollumfangliche Haftung der Aktionäre für Verluste und Haftungsfragen. Wenn Aktionäre im gewinnfall Dividenden ausbezahlt haben wollen, dann sollten sie im Verlustfall auch für die Verluste aufkommen, dass würde zu wesentlich nachhaltigeren Rendite-Forderungen führen. Außerdem würde das Durchgreifen der Haftung auf den Aktionär auch über den Aktienkurs und den Firmenanteil hinaus dazu führen, dass die Aktionäre wissen wollen, wie das Geld verdient wird. Im Prinzip kann es dem Aktionär heute selbst wurscht sein, ob das Unternehmen dessen Aktien er hält mit z.B. Pädophilie sein Geld verdient (z.B. Webserver). Das kann so nicht sein. Der selbstzerstörerische Egoismus darf nicht länger nur belohnt werden, er muss auch bestraft werden können.
Digital_Data
gut, dass du die Widersprüche auf utopia.de öffentlich machst.
Es ist nichts gegen kritischen, politischen, strategischen Konsum als (Geschäfts)idee zu sagen. Dann sollte man es jedoch auch konsequent betreiben.
Sicher macht es einen Unterschied, ob ich bei den "nachhaltigen" Firmen einkaufe, oder bei den großen, allein auf Gewinnmaximierung orientierten Konzernen.
Die nachhaltig orientierten sind meist die kleinen und Mittelständler, weil dort eben nicht allein die Gewinnmaximierung, sondern langfristige Werte und Ziele ausschlaggebend sind.
Utopia hat sich mit den Großkonzernen Otto und Henkel fragwürdige Partner an die Seite geholt. das hat zu sehr kritschen Fragen und Diskussionen im dortigen Forum geführt. Alles nachzulesen, wenn man die Stichworte Nachhaltigkeit, Henkel oder Otto auf www.utopia im Forum eingibt. Besonders bemerkenswert sind auch die Diskussionen "In eigener Sache".
Als Kenner der Plattform utopia sehe ich einen schweren Konflikt. Einerseits sucht man "strategische" Konsumenten, die von haus aus, eher kritisch sein dürften, sperrt aber sich allzu kritisch äußernde User aus.
Wäre schön, wenn sich mal ein investigativer Journalist dem Thema Kritikfähigkeit und Meinungsfreiheit auf utopia.de widmet.
eventuell hätte herr lobo eher einen beitrag zu umweltschutz und nachhaltigkeit leisten können, indem er mal kein buch verfasst. papier, druckerschwärze, transportkosten etc..etc..
dachte werbung wäre hier verboten...was für user gilt, sollte auch für "jetzt-mitarbeiter" gelten..
Guenther_Maria_Juana sagte:
Wovor muss die Welt nochmal gerettet werden ... ?
Hach, was für eine störend grundsätzliche Frage!
Das hat was von Sekten wir Scientology oder so.
Mehr steckt da aus meiner Sicht nicht hinter. Ist doch klar, dass die kritische Geister von ihrer Website fernhalten wollen.
auf utopia.de schaue ich auch hin und wieder vorbei. manche der artikel finde ich sehr interessant. häufig jedoch habe ich den eindruck, dass die utopia-macher oftmals nur das ziel vor augen haben, für wirklich alles ein "öko-korrektes ersatzprodukt" ausfindig zu machen.
anstatt sich um "öko-korrekte ersatzprodukte" umzusehen, wäre es wohl oftmals klüger, zu überlegen, ob man dieses produkt überhaupt braucht? denn auch für öko-korrekte produkte werden energie und rohstoffe verbraucht, müll wird produziert (sei es verpackungsmüll bzw. bei der späteren entsorgung des produktes selbst), abgase werden (zB bei der produktion bzw. beim transport) in die luft gepustet. bei konventionell erzeugten produkten kommt dann halt noch hinzu, dass - lapidar ausgedrückt - „unser erdboden“ kaputt gemacht wird. zudem müssen die arbeitskräfte zumeist unter menschenunwürdigen bedingungen arbeiten, oftmals wird gar deren gesundheit leichtsinnig aufs spiel gesetzt wird (zB beim anbau von konventioneller baumwolle; tausende menschen sterben jedes jahr aufgrund der eingesetzten hochgiftigen pestizide).
was mich betrifft: ich verdiene nicht viel. aber ich habe für mich entschieden, dass ich mit dem geld, das ich verdiene, meinen bio-ab-hof-laden unterstützen möchte, und nicht „die großen chefs“ die reich werden indem sie die welt kaputt machen und menschen ausbeuten. und dass ich seit einigen monaten kein einziges t-shirt aus herkömmlicher baumwolle mehr gekauft habe, liegt daran, dass ich mir jedes mal, wenn mir ein t-shirt gefällt, die frage stelle: „ist es dieses t-shirt wirklich wert, dass das leben anderer menschen dafür aufs spiel gesetzt wird?“
ja den Eindruck macht das dort. man soll gaaaanz lieb miteinander umgehen und alles gaaaanz positiv sehen. das hat wirklich was von sekte.
Kurz vor Ostern wurden dort mehrere kritische User u.A. mit der Begründung gesperrt, sie würden negative Stimmung verbeiten.
Ein erklärtes Ziel Utopias ist es, Unternehmen dahingehend zu überzeugen, dass sie nachhaltige Produkte entwickeln.
Inzwischen wurden die AGB jedoch derart geändert, dass ein kritischer Dialog mit Firmen so gut wie unmöglich ist, will man nicht gegen die Bestimmungen verstoßen.
Krirische Fragen an Henkel werden und wurden so lange nicht beantwortet, bis das Thema vom Tisch war, denn der Großteil der nun bereinigten Community frönt einem nachhaltig-nichtssagenden wischi-waschi-Hedonismus. Es scheint wichtiger zu sein, ein Bild seines Hundes zu präsentieren anstatt sich mit komplexen Themen zu beschäftigen.
Wie sagte eine Utopistin so schön: Utopia ist eine Plattform für Konsum. Nicht mehr und nicht weniger.
Und ein anderer definierte den Begriff Konsum folgendermaßen:
Kauft Ohne Nachzudenken Sofort Unseren Mist
03.05.2009 - 11:40 Uhr
Moinsn
"Die Globalisierung hat dazu geführt, dass Kapital weltweit relativ ungehindert zur Gewinnmaximierung eingesetzt werden kann. Konzerne, die von hohen Einkommensunterschieden und niedrigen Sozial- und Umweltstandards profitieren, tendieren automatisch dazu, diesen Zustand aufrecht zu erhalten und zu verschärfen. Da geht’s nicht um moralische Mängel Einzelner, da geht’s um ein krankes System, das uns und den Planeten an den Abgrund treibt.
Dass es dazu auch Alternativen gibt, die gar nicht so kompliziert wären, wenn man nur will, möchte ich in meinen nächsten Kolumnen ein bisschen näher ausführen."
So weit so gut. Was ist den noch einfacher, als den total kranken Scheiss einfach nicht mehr zu kaufen? Sich auf die Straße stellen und Gutmensch spielen? Nur um sich nach der ganzen Arbeit beim Mc einen Burger reinzupressen?
Wenn die Gutmenschen wie Du nur einen Hauch von Verständnis für ökonomische Zusammenhänge hätten, wäre die Hälfte schon geschafft. Du weisst doch genau, dass Deine Beiträge nichts anderes als die intellektuelle Fortsetzung des Öko-A...peelings und des Bio-Baumwollshirts sind. Dafür, dass Du uns das gute Gefühl gibst, uns mit den großen Fragen der Welt zu beschäfftigen, wirst Du bezahlt. Willst Du also nach obigem Artikel konsequent sein, dann musst du Deine Backen halten. Moinsn
http://tinyurl.com/dhra7l
Wittenberg sagte:]http://tinyurl.com/dhra7l
Warum wir heute ein wirtschaftliches Bürgerrecht brauchen:
[link=http://tinyurl.com/dhra7l
huch, immer noch nicht aufgegeben mit diesem blödsinn? mein beileid.
Ich habe Schwarzbuch der Markenfirmen gelesen und sehe trotzdem nicht die Lösung in Utopia / bewustem konsumverhalten.
Denn was sich hier die gehobene Bildungsschicht herrausnimt ist für mich nur eine weitere Form des Kolonialismus. >Wir schlauen zeigen euch dummen wie man richtig lebt.<
Der Ansatz sich als schlag kräftige Masse zu sehn, die in der Lage ist Missstände zu ändern, ist Unterstützeswert. Doch da letzlich nach den Spielregeln des "verhassten" Systems gespielt wird, wird dieses gestärkt.
Wir reden von Grundeinkommen und Wertewandel und erwähnen dass die Nachfrage das Angebot bestimmt in einem Atemzug. Das ist paradox.
Zu meiner Person:
Ich zähle wohl zum Bildungsbürgertum und zu den 15% der deutschen die man Lohas nenn.
Lösungen? Die entwickle ich hier bei mir vor Ort im Waldviertel. Gemeinsam mit den Menschen der nächsten Umgebung. Schritt für Schritt. Da gibts nämlich nix Allgemeingültiges. Dass das Konsumieren dabei nicht im Mittelpunkt stehen kann ist uns klar.
18.03.2010 - 08:01 Uhr
camenzindpeter
18.03.2010 - 08:02 Uhr
camenzindpeter
18.03.2010 - 08:03 Uhr
camenzindpeter








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22.04.2009 - 18:38 Uhr
synthie_und_roma
das ist en einfall einer industrie wie die blumen zum valentins- oder muttertag.
KIK! ist immer noch am fairsten - für hartz 4 empfänger die sich die neue ökologisch korrekte top-designermode nicht leisten können.