Die Macht der Gemeinsamkeiten
Ein Dating-Text für Männer und Frauen ! In letzter Zeit häufen sich bei mir Anfragen zum Themenkomplex, ich kriege nie Beziehungen oder schaffe es nicht, was Festes zu bekommen. Zunächst sage ich immer, man bekommt, was man anfordert. Wenn man also keine Beziehung bekommt, dann vor allem, weil der andere unterbewusst denkt, man will gar keine Beziehung. Aber selbst wenn der andere keine Beziehung will, kann man ihn in den Beziehungshafen lotsen. Hier gibt es nun drei meiner besten Tipps zu diesem Thema 1. Dinge gemeinsam tun Will man eine Beziehung, muss man unterbewusst Gemeinsamkeiten aufbauen. Einige Vorgehensweisen, wie ich das erreiche. Ich treffe mich nicht an einem Ort, sondern ich treffe mich und gehe dann gemeinsam zu dem vereinbarten Ort. Wenn man gemeinsam hingeht, dann geht man als Paar hin, nicht einzeln. Die Hürde nicht gemeinsam wieder wegzugehen ist dann sehr hoch. Im Regelfall mache ich das so, dass ich Sie abhole oder mich abholen lasse. Hole ich sie ab, bin ich wenige Minuten zu früh, so dass sie noch nicht fertig ist, in der Hoffnung, dass sie mich kurz in ihre Wohnung bittet. Kommt sie zu mir, bitte ich sie kurz herein, ich bin noch nicht ganz fertig. Man geht dann von der Wohnung gemeinsam zum Date und kehrt wieder zurück. Ich frage dann auch gar nicht, ob wir noch gemeinsam reingehen, ich nehme sie bei mir einfach mit rein oder gehe mit ihr bei ihr rein. Das ist ganz einfach und keine große Sache mehr, wenn man schon mal drin war (nicht doppeldeutig verstehen) in der Wohnung ;-). Klappt das mit dem Abholen nicht, dann treffe ich mich zunächst mit ihr in einem Cafe oder in einer Eisdiele. Dort kommen wir getrennt an und gehen dann gemeinsam zum eigentlichen Dating-Ort. Geht auch das nicht, frage ich während des Abends: "Gehen wir noch ins xy !" Dieses gemeinsam wo hingehen ist ganz wichtig. Und man sollte alles gemeinsam tun. Sie wohin mitzunehmen, wo man selbst die Attraktion oder ein Mitorganisator ist, ist nicht gut, man tut es dann nicht gemeinsam und sie kommt sich als eine Art Anhängsel vor. 2. Follow-Ups erzeugen Follow-Ups sind Erwiderungen meinerseits auf Dinge, die uns gemeinsam passiert sind. Also sie schüttet ihr Glas um, dann werde ich das immer wieder charmant auf den Teller bringen. Ich versuche mir alles zu merken, was passiert, was sie tut und sagt. Das klappt sogar wenn man sich noch nicht kennt. Zwei Beispiele: Eine Frau kommt nachts alleine aus der Kneipe, mit Sonnenbrille. Ansprechen ohne hinzugehen aus einer Entfernung von wenigen Metern: "Die Sonne ist schon weg !" - Meistens lächelt sie jetzt schon. Bleibt sie nicht stehen, dann folgendes: "Nächstes Mal eher aufstehen !" Weiteres Beispiel, im Kaufhaus fotografiert anscheinend eine Mitarbeiterin die Auslage für Umdekorationen, als sie beim Geschenkpapierständer ankommt: "Das ist raffiniert, das Geschenkpapier fotografieren und dann zu Hause ausdrucken. Da bin ich noch nicht drauf gekommen!" Die Wirkung solcher situationsbedingter "Ansprachen" lässt nicht lange auf sich warten. Es wirkt nicht wie eine Anmache und erzeugt früh Gemeinsamkeiten, eine gemeinsame "Story". Das muss man fortführen. Kommt es zu einem Date und es ist schon Dunkel, dann sage ich: "Du hast Deine Sonnenbrille vergessen !" Oder ich bringe ihr ein kleines Mitbringsel mit und sage: "Das Geschenkpapier ist selbst gedruckt, das funktioniert wirklich !" Das System verstanden ? Diese Follow-Ups erzeugen unterbewusst Vertrautheit ohne den Nervenkitzel des Neuen wie erste Umarmung, erster Kuss, erster Sex zu killen. Sie sind ein guter Weg, alles Richtung Beziehung zu lenken. Ich versuche hierbei in einem Gespräch auch immer mindestens ein Wort, das sie beim letzten Satz benutzt hat in meinen neuen Satz einzubauen. Kann man diese Follow-Ups noch mit Humor verbinden, dann ist es noch besser. Ich versuche immer Follow-Ups zu erzeugen, auch wenn ich die Frau nicht anspreche ! Selbst wenn mich eine Frau nicht interessiert, überlege ich mir für die Situation ein Follow-Up. Das ist Training und ich erzeuge neue Follow-Ups für einen anderen Moment, man ist nicht immer so spontan, und trainiere mein Hirn für diese Situationen. Irgendwann wird es eine Art Automatismus. 3. Beziehung leben Was machen denn Paare eigentlich. Sie treffen sich nicht ständig zu Dates, sie verbringen auch viel Zeit zu Hause. Das Treffen zum Date ist also keine Beziehung. Also eine DVD ausleihen, die der andere sicher mag und auch einmal einen gemütlichen DVD-Abend zu Hause einschieben oder für den anderen Kochen. Morgens gemeinsam Frühstücken, in Arbeiten einbeziehen, zum Beispiel Bett machen, Knaberzeug aufräumen etc. Je mehr es sich nach Beziehung anfühlt desto eher bekommt man Beziehung. Abholen, wenn man sich schon kennt, ist dann Pflicht. Etwas eher kommen und noch Zeit beim anderen in der Wohnung verbringen auch. Eine Nacht ohne Sex nur mit kuscheln und nebeneinander einschlafen und wieder aufwachen kann da Wunder wirken. Je mehr man darüber weiß, was wie Beziehung wirkt und was wie lose Sexbekanntschaft, desto besser kann man die Richtung in die es geht steuern. Digital_Data- Online-dating. Eine peinliche Katastrophengeschichte. Fast. Teil 7: Wo ist denn nun endlich meine Katastrophe? 09.05.2012
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16.04.2009 - 09:35 Uhr
lenasophie
2. wenn ein Typ sagt er will nichts festes: ich zieh mich daraufhin zurück! alles andere ist doch gefühlsmäßiger Selbstmord!
denn wenn ich ihn mag verlieb ich mich, auch mit so einer ansage seinerseits, und dann muss ich es ausbaden und er kann nichtmal was für- er hatte es ja so angekündigt.
anderereseits, wer nichts wagt der nicht gewinnt,.. frau fählt es nur sooo schwer gefühle auszuschalten!
Völlig richtig ist aber, daß nur gemeinsam verbrachte Zeit die Möglichkeit für eine Miteinanderteilen des Lebens ist. Und daß natürlich jeder Mensch wahrgenommen werden will. Erst recht in einer Zeit, in der das Betrachtet- und Wahrgenommenwerden, die Aufmerksamkeit durch andere Menschen, für viele den eigentlichen Seinsbeweis darstellt.
Digital_Data
Digital_Data








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16.04.2009 - 02:04 Uhr
lenasophie
nein nein, wie auch immer, ich danke dir