Die neuen Leiden der Jammer-Wessis
Ein Schlappschwanz klagt an: Maxim Biller predigt gegen Ossis
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit vor 22 Std.
- Revoluzzer Ratzinger vor 22 Std.
- Bürger werden künftig zur Organspende befragt vor 22 Std.
- Verschwinden wir in der Nacht vor 22 Std.
- Im Namen der Unbarmherzigen 24.05.2012
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Aporia verweist lediglich auf den Beitrag [ink=http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/469380]Polemik von alcofribas vom 22.03., zu Billers 'Artikel' Deutsche deprimierende Republik im FAZ.net Feuilleton, welcher dort bereits am Wochenende nachzulesen war.
ausserdem: dass billers artikel aus der sz kein lob erhaelt ueberrascht ja nicht wirklich; mancheiner hat es da offenbar nicht verkratet, auf der falschen seite der geschichte gestanden zu haben.
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23.03.2009 - 21:06 Uhr
alcofribas
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afrirali sagte:
die mauer muss wieder her!
naja im gewissen sinne haben wir ja eine mauer umd deutschland bzw. europa. nur halt ne umgekehrte, die in der DDR wollten nicht, dass die leute RAUS gehen, wir lassen keinen mehr REIN
schön. Wenn Debatten Realsatire-Wert bekommen.
*kopfschüttelnd-geht
dass wir zu unseren depperten westnazis nun noch die idiotischen ostnazis bekommen haben, das ist das bedauerlichste an der situation.
da ist ja frau angela geradezu eine wohltat dagegen. ich finde die nicht so schlimm wie alco. schröder, im nachhinein betrachtet hat auch nicht so viel mehr hinbekommen, ausser vielleicht ein paar dumme sprüche mehr.
hartz4 ist auf jedenfall voll in die hosen gegangen.
das ich-ag.end(a)e 2010 hat die spd zur 20% partei schrumpfen lassen, leider!
Aporia sagte:
Die Diskussion zu Billers Artikel fand bei Alcofribas statt.
:) so isses
Arbeiterkind sagte:
ich hab ja schon alle probleme kommen sehen, damals, beim fall der mauer.
dass wir zu unseren depperten westnazis nun noch die idiotischen ostnazis bekommen haben, das ist das bedauerlichste an der situation.
da ist ja frau angela geradezu eine wohltat dagegen. ich finde die nicht so schlimm wie alco. schröder, im nachhinein betrachtet hat auch nicht so viel mehr hinbekommen, ausser vielleicht ein paar dumme sprüche mehr.
hartz4 ist auf jedenfall voll in die hosen gegangen.
das ich-ag.end(a)e 2010 hat die spd zur 20% partei schrumpfen lassen, leider!
ein blick in die fakten sagt: 2010 hat die SPD bei weitem nicht soviel zustimmung gekostet wie die große koalition. das sagt alles.
alcofribas sagte:
achja, und das perfideste an merkel ist: man darf bei uns zwar ossis fürs ossi-sein kritisieren (und wessis fürs wessi-sein), man darf aber einer frau nicht ihr frauentypischen eigenschaften vorwerfen. die typischen ossieigenschaften werden bei merkel dann flugs zu "weiblichem" und politikstil umgewidmet und jeder kritik wie der von biller entzogen
Schön, wie Du versuchst zu suggerieren, dass Dir ein Maulkorb auferlegt wird. Von wem denn?
jurette_ sagte:
alcofribas sagte: achja, und das perfideste an merkel ist: man darf bei uns zwar ossis fürs ossi-sein kritisieren (und wessis fürs wessi-sein), man darf aber einer frau nicht ihr frauentypischen eigenschaften vorwerfen. die typischen ossieigenschaften werden bei merkel dann flugs zu "weiblichem" und politikstil umgewidmet und jeder kritik wie der von biller entzogenSchön, wie Du versuchst zu suggerieren, dass Dir ein Maulkorb auferlegt wird. Von wem denn?
nö. wird nicht. würde auch nicht helfen.
24.03.2009 - 08:35 Uhr
alcofribas
Und wenn es keinen Maulkorb gibt, dass kann man ja auch nicht davon reden, dass man etwas nicht darf, nicht war.
jurette_ sagte:
Leider ist sie häufig nicht sachlich
wenn wir uns schon in die niederungen der metadiskussion und b-noten begeben, ich empfinde meine kritikpunkte als sachlich und vielleicht emotional vorgetragen
24.03.2009 - 09:18 Uhr
alcofribas
Findest Du nicht, dass eine Diskussion möglichst sachlich geführt werden und Kritik sachlich vorgetragen werden sollte?
Mit politisch hast Du allerdings recht: Viele Politiker bedienen sich auch eines für mich schwer erträglich Stils der Kritik.
Abgesehen davon: ´Wie kommst Du dadrauf, dass es jetzt um Dich gehen sollte?
24.03.2009 - 09:33 Uhr
jurette_
milagro sagte:
manchmal kann man gar nicht so viel essen wie man kotzen möchte.
Bezieht sich das jetzt auf Biller oder auf Müller?
jurette_ sagte:
alco, Du brauchst das gar nicht so abwertend als "Niederungen" oder "B-Noten" zu bezeichnen. Aber netter Versuch Kritik an Deinen Ansichten schlechtzumachen.Findest Du nicht, dass eine Diskussion möglichst sachlich geführt werden und Kritik sachlich vorgetragen werden sollte?Mit politisch hast Du allerdings recht: Viele Politiker bedienen sich auch eines für mich schwer erträglich Stils der Kritik.Abgesehen davon: ´Wie kommst Du dadrauf, dass es jetzt um Dich gehen sollte?
ich mache kritik nicht schlecht. ich bin - und das gebe ich gerne zu, wenn ich das nicht schon habe - eben nicht an einer akademischen diskussion über die gewichteten, abgewogenen und gegeneinander gestellten vor- und nachteile von diesem oder jenem politiker oder partei interessiert. wenns sein muss, kann ich das auch, das nenne ich dann aber hausarbeit oder vorlesung, nicht politische diskussion
jurette_ sagte:
Achso - was ist denn dann eine politische Diskussion? Inhalte und abwägen spielen da ja anscheinend keine Rolle
wenn ich eine feststehende meinung vertrete, suche ich nach argumenten für diese meinung, ich leite nicht meine meinung aus den - mir oder anderen - genehmen fakten ab. abwägen darf dann der, den ich versuche zu überzeugen.
Aber nichtsdestotrotz: Es geht hier um Argumente. Sollen die Deiner Meinung nach denn nicht sachlich sein?
24.03.2009 - 10:45 Uhr
jurette_
Aber nichtsdestotrotz: Es geht hier um Argumente. Sollen die Deiner Meinung nach denn nicht sachlich sein?
24.03.2009 - 10:45 Uhr
jurette_
Aber nichtsdestotrotz: Es geht hier um Argumente. Sollen die Deiner Meinung nach denn nicht sachlich sein?
jurette_ sagte:
alco, also ich bilde mir meine Meinung schon auf der Grundlage von Fakten und komme nicht einfach so zu einer feststehenden Meinung. Das scheint bei Dir anders zu sein.Aber nichtsdestotrotz: Es geht hier um Argumente. Sollen die Deiner Meinung nach denn nicht sachlich sein?
ich sehe, wir kommen nicht zusammen in dem punkt. wenn ich politisch diskutiere, gehe ich von meiner meinung, meinem weltbild, meiner prägung, meiner gewichtung der fakten aus. wäre ich davon überzeugt, tiefsten herzens davon überzeugt, dass merkel ein glücksgriff ist, die beste kanzlerin, die deutschland je hatte und obendrein charme, witz und ein bezauberndes auftreten hat und wäre ich darübehinaus der meinung, dass die CDU die beste partei von hier bis texas ist, ich wäre schon längst eingetreten.
bin ich aber nicht. weil für jeden dieser punkte ich zur genau gegenteiligen ansicht gekommen bin.
und für mich ist es z.b. durchaus ein sachliches, sogar soziopsychologisch nachprüfbares argument, dass seiteneinsteiger in ihrer partei "fremdeln", nur mal so als beispiel.
24.03.2009 - 10:58 Uhr
jurette_
Du scheinst davon auszugehen, dass sachliche Argumentation beinhaltet, beide Seiten einer These zu beleuchten. das verstehe ich anders. Natürlich ist es nicht Deine Aufgabe, wenn Du überzeugen willst, die Gegenargumente zu servieren.
Aber das heisst doch nicht, dass die Argumente für Deine These nicht sachlich sein können (und m. E. nach sollten).
Und zu deinem letzen Satz: das ist ja auch sachlich. Du behauptest ja nur, dass jeder Kritik an Merkel glich als frauenfeindlich gebrandmarkt wird. Und das ist eben nicht der Fall.
jurette_ sagte:
Du behauptest ja nur, dass jeder Kritik an Merkel glich als frauenfeindlich gebrandmarkt wird. Und das ist eben nicht der Fall.
das war mehr als einmal der fall, wenn ich mich geäußert habe, ich habe jetzt grade nicht die muße, den betreffenden thread zu suchen, da wurde mir frauenfeindlichkeit unterstellt, weil ich eben charakterliche eigenschaften merkels kritisiert habe, die in der veröffentlichten meinung als "typisch weiblich" (ruhige art, abwägen, abwarten, zuhören, wenig impulsives handeln etc. pp.) gerühmt wurden. als ich dann zumindest den verdacht der frauenfeindlichkeit teilweise ausräumen konnte, wurde mir dann ossifeindlichkeit nachgesagt.
ich bin halt nicht der meinung, dass oben genannte eigenschaften jemanden auszeichnen sollten, der gewählt wird, um entscheidungen zu treffen. und ich bin ja zumindest in letzter zeit nicht allein mit meiner meinung, wenn ich die reaktionen in ihrer partei, in der öffentlichkeit und den medien richtig interpretiere.
24.03.2009 - 11:18 Uhr
jurette_
ich finde ihn total langweilig. und sein problem ist: er ist total 1989. und eben nicht 2009.










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23.03.2009 - 18:37 Uhr
Aporia