"Derzeit ist es opportun, Computerspiele zu bashen"
In der Debatte um die Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden fordern Politiker ein Verbot so genannter Killerspiele. Der Münchner Blogger Deef Pirmasens wehrt sich dagegen. Er hat auf Gefühlskonserve einen offenen Brief an Medien, Eltern und Politiker veröffentlicht. jetzt.de sprach mit dem 34-Jährigen Magister der Kommunikations- und Medienwissenschaft, der als Texter und Medienberater arbeitet, über die Beweggründe.
Du hast einen Offenen Brief zu der medialen Verarbeitung des Amoklaufs von Winnenden veröffentlicht. Warum? Deef: Zunächst mal war ich nach dem schrecklichen Massenmord auch schockiert und fassungslos. In der Folge wurde in der Berichterstattung immer die Frage nach dem „Warum?“ gestellt. Das ist eine sehr menschliche Frage. Warum passieren Dinge? Und wie kann man sie verhindern? Bei dieser Debatte ist es nur leider wieder so, dass Videospiele einseitig als Ursache von Amokläufen dargestellt werden. Die andere Perspektive fehlt in der Diskussion, die Seite, die die Millionen von friedlichen Spielern vertritt und die sagt, wir wollen nicht, dass Videospiele als Sündenbock herhalten müssen und womöglich verboten werden. Videospieler haben also keine Lobby in der Öffentlichkeit. Leider nicht. Und die Hersteller von Videospielen haben sich bisher auch zurückgehalten, was bedauerlich ist. Derzeit ist es opportun, Computerspiele zu bashen. Das ist leider nichts Neues: Es war schon immer so, dass neue Medien als Prügelknaben herhalten mussten. Sogar Bücher wurden verteufelt. Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ wurde zum Beispiel vorgeworfen, junge Männer in den Selbstmord zu treiben.
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Arbeiterkind sagte:
gefühle verbieten kann der staat sowieso nicht, den verkauf von waffen oder ähnlichem kann ein staat natürlich verbieten, auch konderpornografie kann und darf der verbieten, auch rassistische neonazipropaganda darf der verbieten und spiele, die zum töten animieren auch. damit muss niemand geld verdienen.
die gedanken si-hind freiiii.... :-)
25.03.2009 - 19:46 Uhr
GigShadow
gibt es nicht.
27.03.2009 - 09:45 Uhr
derwodaso
"Schon bei Affen wurde eine Unterscheidung zwischen spielerischem und echtem Kampf festgestellt."
aus einem der links von gigashadow
13.09.2009 - 18:56 Uhr
volksphoner
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25.03.2009 - 15:05 Uhr
Arbeiterkind
gefühle verbieten kann der staat sowieso nicht, den verkauf von waffen oder ähnlichem kann ein staat natürlich verbieten, auch konderpornografie kann und darf der verbieten, auch rassistische neonazipropaganda darf der verbieten und spiele, die zum töten animieren auch. damit muss niemand geld verdienen.