Strom aus der Wüste
Solar-Kraftwerke in der Sahara könnten Europas Energieproblem lösen und Nordafrikas Armut bekämpfen
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PolitikerInnen mit der Frage befasst, was nach dem Erdöl-/Erdgas-Zeitalter mit den Menschen der heutigen Oel und Erdgas exportierenden Länder geschieht. Werden die Nordafrikaner, die bereits jetzt schon an Wasserknappheit leiden, nach Europa auswandern, weil bei ihnen kaum noch Volkseinkommen generiert wird? Lampedusa ist wohl erst ein Vorzeichen einer künftigen Völ-
kerwanderung. Der Einbezug von dezentral erzeugtem Strom aus
solarthermischen (evtl. auch photovoltaischen) Kraftwerken rund ums Mittelmeer in das europäische Stromnetz ist eine wichtige Gegenstrategie zur jetzigen Laissez faire-Aussenpolitik in den europäischen Ländern.
futurenergie
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20.03.2009 - 17:10 Uhr
MorbusBahlsen
Naja, das ist glaube ich der springende Punkt. Ob es sich lohnt, ist glaube ich nicht so klar wie wir denken. Und ob es sich mehr lohnt als Wind+Atom steht eh auf einem anderen Blatt, solange kein weiterer GAU oder Super-GAU passiert. Aber der kommt irgendwann, rein statistisch gesehen zu 100%. Fragt sich nur ob wir den Ausstieg vorher noch schaffen.
Und zu den internationalen Problemen... also Spanien ist doch schonmal nicht schlecht. Oder Texas in den USA. Aber was tut sich innerhalb der nationalen Grenzen? Photovoltaik wird auf Teufel komm raus gefördert, das hier aber nicht präferiert. Wo liegt der Schuh begraben?