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18.03.2009 - 18:30 Uhr

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Strom aus der Wüste

Solar-Kraftwerke in der Sahara könnten Europas Energieproblem lösen und Nordafrikas Armut bekämpfen

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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MorbusBahlsen
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Mag ich Mag ich nicht

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20.03.2009 - 17:10 Uhr
MorbusBahlsen

gynt sagte:
udn lohnen würde es sich auf jeden fall.
[...]
womit wir wieder beim konflikt der nationalstaaten wären - also mit nationalstaat ist halt jetzt eher europa + usa bzw die sahelstaaten gemeint.

Naja, das ist glaube ich der springende Punkt. Ob es sich lohnt, ist glaube ich nicht so klar wie wir denken. Und ob es sich mehr lohnt als Wind+Atom steht eh auf einem anderen Blatt, solange kein weiterer GAU oder Super-GAU passiert. Aber der kommt irgendwann, rein statistisch gesehen zu 100%. Fragt sich nur ob wir den Ausstieg vorher noch schaffen.

Und zu den internationalen Problemen... also Spanien ist doch schonmal nicht schlecht. Oder Texas in den USA. Aber was tut sich innerhalb der nationalen Grenzen? Photovoltaik wird auf Teufel komm raus gefördert, das hier aber nicht präferiert. Wo liegt der Schuh begraben?

ElmarHutter
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Mag ich Mag ich nicht

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21.03.2009 - 08:37 Uhr
ElmarHutter

Ein grosser Teil der bei uns benötigten Energie wird bekanntlich im Ausland beschafft (Oel und Erdgas). Bisher haben sich nur wenige
PolitikerInnen mit der Frage befasst, was nach dem Erdöl-/Erdgas-Zeitalter mit den Menschen der heutigen Oel und Erdgas exportierenden Länder geschieht. Werden die Nordafrikaner, die bereits jetzt schon an Wasserknappheit leiden, nach Europa auswandern, weil bei ihnen kaum noch Volkseinkommen generiert wird? Lampedusa ist wohl erst ein Vorzeichen einer künftigen Völ-
kerwanderung. Der Einbezug von dezentral erzeugtem Strom aus
solarthermischen (evtl. auch photovoltaischen) Kraftwerken rund ums Mittelmeer in das europäische Stromnetz ist eine wichtige Gegenstrategie zur jetzigen Laissez faire-Aussenpolitik in den europäischen Ländern.

futurenergie

altona
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Mag ich Mag ich nicht

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23.03.2009 - 21:09 Uhr
altona

Eine aufklärende Anmerkung zu den 360 qkm: Es ist selbstverständlich nicht Vorschlag des DESERTEC Konzepts ein einziges Kraftwerk diesen Ausmaßes zu bauen. Das Quadrat dient lediglich der Veranschaulichung der Größenordnung. Es wird ein Netzwerk vieler Kraftwerke sein. Auch wird es nicht nur eine oder wenige, sondern mehrere Dutzend Leitungen zwischen Nordafrika und Europa geben. Daher sind die Sorgen, ein einzelnes Land könnte Europa den Strom abdrehen, wie es beim Gas mit Russland der Fall ist, unbegründet. Dazu müsste sich schon eine breite Allianz aller Solarstromproduzenten bilden. Wir wären wohl kaum abhängiger als wir es heute von den Öl- und Gaslieferanten sind.

MorbusBahlsen
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Mag ich Mag ich nicht

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23.03.2009 - 21:16 Uhr
MorbusBahlsen

Versuche mir grade vorzustellen, wie man in der Hitze der Wüste das Licht vom äußersten Spiegel des großen Anschauungs-Quadrats auf die 250km entfernte Erhitzstation genau ausrichtet. Lustig das!

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