Die emotionale Intimität
In dem Text Werber gone mad - Fundstück der Woche geht es wieder mal rund. Alle emanzipierten Mädels auf jetzt.de gegen den Date-Doctor ;-). Natürlich mit allen Mitteln, viel Polemik, viel Aussagen über mich, die schlicht nicht stimmen und wenn man es dann vorhält noch meutert, weil man beleidigend wäre, nur weil man die Wahrheit sagt. Aber gut, manchmal da laufen dann die Diskussionen einfach sensationell genial. Irgendwann brachte ich das Gespräch auf die Frau, die ihrem Mann 1 Jahr täglichen Sex geschenkt hatte. Es ging etwas hin und her und die Userin diedrossel wollte unbedingt recht haben und postete zur Bestätigung folgenden Link: http://www.nytimes.com/2008/06/08/fashio... Leider hatte sie wohl nicht so ganz genau gelesen, denn da war auch folgender Absatz enthalten: Nonetheless, sex every day seems to have worked for the Mullers and Browns. Charla Muller and Annie Brown both talk about how mandated physical intimacy created more emotional intimacy. “It required a daily kindness and forgiveness, and not being cranky or snarky, that I don’t think either of us had experienced before,” Charla said. Und noch einmal auf deutsch: Dennoch scheint der tägliche Sex für die Mullers und Browns gearbeitet zu haben. Charla Muller und Annie Brown sprachen beide darüber, wie erzeugte physische Intimität eine höhere emotionalere Intimität schuf. "Es verlangte eine tägliche Güte und Vergebung, und nicht launenhaft oder höhnisch zu sein, die keiner von uns so zuvor erfahren hatte," sagte Carla. Das ist jetzt natürlich schon heftig und stellt die emanzipierte Selbstbeherrschtheit auf eine harte Probe. Täglicher Sex oder noch etwas "härter" ausgedrückt, tägliche Verfügbarkeit der Frau erzeugt eine höhere emotionale Intimität. Ein Dolchstoss mitten ins Emanzenherz. Da fordern sie doch alle von Männern die emotionale Nähe und Intimität und nun stellen zwei Frauen fest, dass man die auch durch eine höhere physikalische sprich sexuelle Intimität bekommt. Oder anders ausgedrückt, die emanzipierte Sexverweigerung torpediert den Wunsch nach emotionaler Intimität. Das ist jetzt wirklich blöd. Was macht also die emanzipierte Frau von heute, sie ignoriert besagtes Zitat, dass von mir am 14.03.2009 um 01:17 auf Seite 48 der Kommentare in die Diskussion eingebracht wurde zumindest bis heute Samstag um 19:45. In der Zwischenzeit haben fast alle der Mädels, die so vehement auf den Date-Doktor einhaken gepostet, aber keine ging auf dieses Zitat ein. Denn was nicht sein kann, dass nicht sein darf. Eigentlich ist es ja logisch, je näher man sich körperlich ist, desto näher muss man sich letzten Endes auch emotional kommen. Die meisten von uns Männern sind ja, auch wenn das Frauen nun extrem überraschen wird, keine seelenlosen Fickmaschinen, die nur mit dem Schwanz denken, sondern wir suchen auch gerade im Sex die Nähe zur Frau. Es zeigt aber eines noch viel deutlicher. Die emanzipierte Aussage, ich bin nicht täglich verfügbar, ist schlicht falsch. Wir Männer wollen aber auch keine Frau, die täglich verfügbar ist, wir wollen eine Frau die es täglich will, weil sie uns will. Und wir sehen, dass Frauen das was sie selbst wollen, durch ihr Verhalten selbst torpedieren. Dies ist das beste Beispiel dafür, dass wir Männer die Dinge selbst in die Hand nehmen müssen und eine Beziehung, so wie auch ich es hier schon mehrfach ausgeführt habe, nach unseren Vorstellungen gestalten müssen. Das ist nicht nur für uns gut. Das ist auch für die Frauen gut, auch wenn sie es durch Polemik und falsche Unterstellungen gerne negieren möchten. Frau weiß selbst nicht, was für sie gut ist. Männer hört endlich auf, auf Frauen zu hören. Führt Beziehungen so, wie ihr es instinktiv für richtig haltet und ihr werdet damit auch eure Frauen glücklicher machen. Danke an diedrossel für diesen Link. Digital_Data- Ma petite fleur 12.11.2011
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14.03.2009 - 20:03 Uhr
diedrossel
super. zum glück zwingen... aber auch das wirst du wieder als den aufschrei einer verbitterten fehlgeleiteten emanze interpretieren "date doktor",... oder sollte man sagen rape-date doktor?
aber wie war das? "was nicht sein kann, dass (sic!) nicht sein darf"
Ich habe nicht jeden Tag Bock auf Sex. So ist das wohl.
Mir ist schon klar, dass Du offenbar ne Frau willst die es täglich will, freu dich wenn du eine gefunden hast.
Ich brauch mich von Dir aber hoffentlich im Fortlauf dieser Diskussion nicht als irgendwie geschädigt beschimpfen lassen, weil ich es nicht täglich will.
Und bitte unterlasse es doch alle Menschen dazu aufzurufen ihre Frauen täglich sexuell zu belästigen.
wahrscheinlich, weil die Männer das Eheleben "so brilliant" in ihre Hände genommen haben, dass die Frauen es nach ein paar Jahren einfach satt sind und lieber allein weiterleben wollen, als sich von einem Mann weiterhin sagen zu lassen, wo es lang gehen soll.
Der Instinkt des Mannes ist wahrlich nicht zuverlässig für das Ehe- oder Partnerleben.
digital_data: dein eigentliches problem ist die sexuelle selbstbestimmung des menschen - und zu den menschen gehören bekanntlich auch frauen ;) ist natürlich ne interessante lösung , sie zur aufgabe ihrer selbstbestimmung bewegen zu wollen ist, weil sie andernfalls nicht glücklich würden.
ps--- ich persönlich hasse kondome auch, schon weil ich zu ungeschickt für ihre anwendung bin.
querspieler sagte:
okka, dann zählst du aber nicht zu kikujus emanzipierten Männern. Ich glaub ich aber auch nicht. Aber wenigstens hast du mal wieder was lustiges und natürlich rali-mäßiges aber sehr freundliches und treffendes gesagt, da könnten sich alle mal ein Scheibchen abschneiden.
danke, aber letztlich beuge ich mich stets der gewalt der frauen.
das kann auch den versuchsweisen einsatz eigentlich unerwünschter hilfsmittel mit einschließen.
Natürlich ist das Beispiel der beiden Paare nicht optimal. Warum ? Weil sie sich täglichen Sex verordnen müssen, denn sie haben es in ihren Beziehungen nicht geschafft, dass sie es wollten. Alle meine Ausführungen laufen daraufhin, dass ich eine Atmosphäre schaffe, wo sie es will:
Aber bedenke, Du kannst Sie nicht dazu überreden, Du kannst Sie nicht dazu zwingen, Du kannst Sie nicht mit Geld oder eigenem Status dazu bringen, sondern Du mußt erreichen, dass Sie es will.
Das sie es will, ist freister Wille unter diesem Himmel ! Ich will nicht einer Frau spontan meinen Schwanz reinschieben und wissen, dass sie es nicht will oder nur duldet. Ich will, dass wir in einer Beziehung leben, in der sie es will.
Die alles entscheidende Frage ist also nicht, ob Frau täglich verfügbar ist, sondern warum Ihr Euch so dagegen wehrt täglich Lust zu haben, einfach weil man es will.
ShesSoHigh sagte:
Ich habe nicht jeden Tag Bock auf Sex. So ist das wohl.
Was wäre also, wenn Dein Mann es schaffen würde, dass Du es täglich willst. Es wäre wohl das Schlimmste auf dieser Welt. Solange Du denkst, dass es nicht okay ist jeden Tag Lust zu haben, solange ist es verkehrt. Und nein das heißt nicht es jeden auch Tag zu tun.
Digital_Data
das eingehen einer beziehung bedeutet eigentlich nur die aufnahme einer permanenten verhandlungsbereitschaft.
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14.03.2009 - 20:01 Uhr
diedrossel
Doug said in an interview that on their 101st day, he felt “sort of like you had some long-forgotten appointment to hear some tax attorney talk about estate planning.”
After that, he said, “I think we didn’t do it for a month.”
The Mullers, or at least Charla, hit a wall somewhere around the 10th month. In her book, she describes the gift then as “my stupid idea” and “a hidden cross to bear.”
...
Today, the Browns report they have sex approximately six times a month, or double their frequency before their adventure. The Mullers decline to discuss their habits, except to say that they fall well within the national average. And, Brad said, the sex is better. “It made it much easier to be open to the idea, more spontaneous,” he said, “So you don’t go back to that always gaming for it and always trying to get out of it.”
Charla agrees: “It’s a lot better than it used to be. I may be slow to the take, but it was a really meaningful lesson.”
Douglas Brown suffers less stage fright than he once did. “There’s much less of a sense of having to perform,” he said. “After 100 days, that kind of melted away.”
All the same, he doesn’t recommend the experience to everyone.
“I’m glad we did it,” he said. “But as far as a practical message, nobody needs to do it 100 days. You don’t have to climb Mount Everest to understand alpine sublime.”