Bananenrepublik: Zum Beispiel Dole
Er hat das "Schwarzbuch Markenfirmen" geschrieben, in "Uns gehört die Welt!" erklärt er Macht und Machenschaften von Konzernen - für jetzt.de macht Klaus Werner-Lobo Wirtschaft plastisch. Heute stellt er Machenschaften in der Obstindustrie vor
Letzte Woche habe ich eine Erklärung dafür angekündigt, warum ich den globalisierten Kapitalismus der Multis für nichts anderes halte als für eine beschleunigte und anonymere Form kolonialer Ausbeutung. Weil’s mich aber gerade so ärgert, möchte ich diesmal doch noch ein aktuellen Vorfall loswerden. Es geht nämlich um den Supermarkt bei mir ums Eck.
- Zum Beispiel: Aktiv werden 12.06.2009
- Zum Beispiel Rinderzucht: Kühe, die subventionierten Klimakiller 05.06.2009
- Zum Beispiel: Das gute Image der Konzerne - und wie leicht es leidet 29.05.2009
- Zum Beispiel Festung Europa: Wie Italien Bootsflüchtlinge umschifft 15.05.2009
- Zum Beispiel Spaß: Subversiver Humor ist der beste Protest 07.05.2009
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14.03.2009 - 13:56 Uhr
Aporia
Aporia sagte:
Klarer kann man es wohl kaum auf den Punkt bringen. Danke, Klaus!
was kann man klarer kaum auf den punkt bringen?
es gilt das gleiche, was wir bereits beim letzten artikel festgestellt haben: eine einordnung unerwünschter verhältnisse ist erst möglich, wenn wir die alternative kennen.
okkasionalsozialist sagte: es gilt das gleiche, was wir bereits beim letzten artikel festgestellt haben: eine einordnung unerwünschter verhältnisse ist erst möglich, wenn wir die alternative kennen.
Lieber Okka, die Alternative wird im Rahmen von Fairtrade erprobt -- durchaus mit Erfolg, wie mir scheint.
Aporia sagte:
Lieber Okka, die Alternative wird im Rahmen von Fairtrade erprobt -- durchaus mit Erfolg, wie mir scheint.
"unfair trade" (mit link zum ausführlichen pdf):
http://www.adamsmith.org/publications/ec...
ich geb aber zu, auch ich hätte nicht den nerv jeder ausführlichen gegenthese nachzugehen. wenn es dich aber interessiert...lohnt sich.
Aporia sagte:
Ja nun, es geht bestimmt noch besser. Das wollte ich garnicht ausschließen, Okka. Aber als ersten Schritt finde ich das schonmal ganz gut. Vor allem, weil es in den westlichen Abnehmerländern ja sowas wie einen Bewusstseinswandel unterstützt.
ich finde fairtrade auch als ersten schritt schlecht. weil sie objektiv zu einer nachhaltigen verschlechterung der verhältnisse vor ort beitragen.
ich kaufe manchmal - mit schlechtem gewissen - fairtrade-produkte, wenn sie als endprodukt objektiv besser sind. das gilt zb für die schokolade von gepa, für mich mit die beste auf dem markt.
dafür sind die fairtrade-espressi meist ungenießbar ;)
14.03.2009 - 14:18 Uhr
okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 13:55 Uhr
Aporia