13.03.2009 - 18:30 Uhr

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"Es gibt nur einen Weg: Entwaffnung!"

Text: andreas-glas - Foto: AP

Künstler haben nach dem Schulmassaker von Winnenden die Aktion "Keine Mordwaffen als Sportwaffen!" ins Leben gerufen und fordern Deutschlands Schüler zur Schulverweigerung auf

Neun Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten hat der Amokläufer von Winnenden getötet. Mit einer Sportwaffe. Nun fordert eine Gruppe von Musikern und Schauspielern den "Verbot von Mordwaffen als Sportwaffen". Solange kein entsprechendes Gesetz verabschiedet wird, rufen die Initiatoren Schüler und Eltern auf, den Schulbesuch zu verweigern. jetzt.de hat mit Roman Grafe, dem Autor, Filmemacher und Mitbegründer der Protestgruppe, über ihre Ziele und Hoffnungen gesprochen.
Ein Mann hält auf der internationalen Sport- und Jagdwaffenmesse in Nürnberg eine Waffe der Marke Walther, Modell P99. Zwei Tage nach der Tat von Winnenden hat am Freitag die weltgrößte Fachmesse für Sport- und Jagdwaffen begonnen. jetzt.de: Ihr ruft Deutschlands Schüler dazu auf, solange nicht mehr zur Schule zu gehen, bis es ein Gesetz zum Verbot von tödlichen Sportwaffen gibt. Was versprecht ihr euch davon? Roman Grafe: Wir verbreiten unseren Aufruf in Schüler- und Studentenportalen im Internet und hoffen, dass unser Anliegen und unsere Website wahrgenommen werden. Die Schüler sollen selbst entscheiden, ob sie sich dem Protest anschließen möchten. Dann werden wir sehen, wie lange Schüler und Eltern durchhalten müssen, bis sich die Herrschaften in Berlin ihrer Forderung anschließen. Wenn man nicht mehr ohne Angst in die Schule gehen kann, dann ist es höchste Zeit, den Verantwortlichen klar zu machen, sich nicht wieder in Geschwafel zu flüchten. Welche Fehler wurden denn nach dem Schulmassaker von Erfurt im Jahr 2002 gemacht? Sieben Jahr nach Erfurt sind noch immer Mordwaffen als Sportwaffen erlaubt. Dabei wäre es selbstverständlich gewesen, nach der Mordserie des Sportschützen Robert Steinhäuser, alle tödlichen Sportwaffen aus dem Verkehr zu ziehen. Hat sich denn seit Erfurt gar nichts verändert? Damals wurde das Alter für den Waffenbesitz hoch gesetzt und es erging eine Verordnung zur sicheren Aufbewahrung von Schusswaffen. All das hat es sicherlich schwerer gemacht, zum Mörder zu werden. Trotzdem haben wir jetzt gesehen, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen. Wir haben gesehen, dass ein Junge bloß in das Schlafzimmer des Vaters zu gehen braucht, um sich dessen scharfe Pistole zu holen. Die Lobby der Sportschützen hat bereits erklärt, eine Verschärfung des Waffengesetzes abzulehnen. Wenn es in Deutschland ausnahmslos verantwortungsvolle Sportler geben würde, wäre dagegen auch nichts einzuwenden. Meines Wissens fallen allerdings auf zwei Millionen Sportschützen insgesamt zehn Millionen Schusswaffen. Wer braucht so viele Waffen? Spätestens mit der Mordserie in Winnenden ist klar geworden: Es reicht mit all den halb ausgegorenen Gesetzesänderungen. Es gibt nur einen Weg: Entwaffnung. Ist diese Forderung realistisch? Es stellt sich die Frage, was höher zu bewerten ist: Das elementare Menschenrecht auf Leben oder das Recht auf Sport und Spaß, einschließlich scharf schießen. Nach dem Massaker am Erfurter Gutenberg-Gymnasium haben die verantwortlichen Politiker immer wieder Ausflüchte gesucht. Auch die starke Schützenlobby hat eine größere Verschärfung des Waffenrechts verhindert. Dabei haben wir in der Finanzkrise gesehen, wie schnell der Bundestag reagieren kann, wenn es darum geht, den Banken Milliarden über den Tisch zu schieben. Da muss es auch möglich sein, innerhalb kurzer Zeit ein solches Gesetz zur Entwaffnung durchzusetzen. Gibt es schon Reaktionen auf eure Aktion? Wir versuchen derzeit rund um die Uhr, unser Anliegen publik zu machen. Der gestrige Tag hat um sechs Uhr morgens im Frühstücksfernsehen begonnen und hat um Mitternacht bei Deutschlandradio in Berlin geendet. Im ARD-Studio in Leipzig, wo wir unsere Aktion gestern auch erklärt haben, kamen nach der Sendung sofort Studiotechniker auf uns zu und wollten für das geforderte Verbot unterschreiben. Haben sich auch schon Politiker dazu geäußert? Ich habe gelesen, dass die CDU-Fraktion sich gegen ein verschärftes Waffengesetz ausgesprochen hat. Wie wollt ihr die Politik trotzdem zu schnellem Handeln bewegen? Unsere Hoffnung ist, dass möglichst viele Schüler bis auf weiteres den Schulbesuch verweigern, damit Regierung und Bundestag nicht wieder Ausflüchte finden. Das heißt: Boykott als Druckmittel? Wir sprechen lieber von Verweigerung. Wenn der demokratische Staat in seiner Schutzfunktion versagt, dann ist der Bürger gefragt. Das ist legitim und aus der Erfahrung der Geschichte heraus notwendig. Ich hätte grundsätzlich nichts gegen eine ausführliche parlamentarische Debatte, aber wir haben nicht endlos Zeit dafür. Schließlich vergeht kaum mehr ein Jahr, ohne Mord durch den Gebrauch von Sportwaffen. Es mag in diesem Zusammenhang nebensächlich klingen, aber: Wäre das nicht das Ende des Schützensports? Nein, überhaupt nicht. Mir hat gerade erst ein Sportschütze erzählt, dass in der DDR, zumindest in den Amateurvereinigungen, keine tödlichen Sportpistolen erlaubt waren. Zwar kann man auch mit den Druckluftwaffen auf dem Rummel Menschen verletzen, aber von einem Massenmord auf dem Rummel habe ich noch nie gehört. Welche Reaktionen kommen nach dem Amoklauf von Winnenden aus dem Sportschützenbereich? Als die Leichen noch nicht einmal vollständig abtransportiert waren, haben Funktionäre der Sportschießverbände bereits eine Pressemeldung verbreitet, wonach eine Verschärfung des Waffengesetzes gar nichts bringe. Mit welcher Begründung? Mit der geradezu idiotischen Begründung, dass in Winnenden nichts passiert wäre, wenn sich der Vater des Amokläufers nur an die entsprechenden Gesetze gehalten hätte. Das ist in etwa so, als würde ich sagen: Wenn sich Bankräuber in Deutschland an die Gesetze halten würden, dann gäbe es keine Banküberfälle mehr. Das sind fadenscheinige Sprüche, die in ihrer Gemeinheit der Propagandasprache in nichts nachstehen. Die Gewerkschaft der Polizei (GDP) fordert eine Chipkarte, die es ausschließlich Schülern und Lehrer ermöglichen soll, in ein Schulhaus zu kommen. Das mag im Einzelfall vielleicht hilfreich sein, aber diese Idee ist unzureichend. Ob ein Amokläufer das Schulhaus mit oder ohne Chipkarte, als Schüler oder Ex-Schüler betritt, macht die Opfer nicht lebendiger. Dennoch wird schnell das Argument kommen, wonach selbst eine Entwaffnung nicht alle Probleme lösen könne. Natürlich können wir auch endlos diskutieren, was Robert Steinhäuser und Tim Kretschmer gedacht haben, bevor sie anfingen zu schießen. Aber anstatt uns mit unergründbaren Dingen aufzuhalten, sollten wir überlegen, was wir sofort tun können. Und da sehe ich eine Lösung nur in der Entwaffnung. Hätten wir jeden Monat einen Amoklauf zu beklagen, dann würde der Bundestag natürlich sofort ein entsprechendes Gesetz verabschieden. Es ist Zynismus pur, dass 15 Tote für eine solche Veränderung offenbar noch nicht ausreichen. Wer steckt hinter der Aktion "Keine Mordwaffen als Sportwaffen"? Die Initiatoren sind Ines Geipel, die schon nach dem Massaker von Erfurt in ihrem Buch vergeblich radikale Änderungen gefordert hat, der Student Conrad Krannich und ich. Wir haben sehr schnell herausgefunden, dass wir mit unserem naheliegenden Gedanken nicht allein sind und weitere Unterstützer gewonnen. Wir hoffen jetzt, dass es nicht nur eine Diskussion zwischen Musikern, Schriftstellern und den Verantwortlichen bleibt. Wir glauben, dass es schon genug intellektuelle Debatten gegeben hat und es jetzt an der Zeit ist, dass Schüler und Studenten ihre Interessen selbst in die Hand nehmen. Wie schätzt du die Chancen eurer Aktion ein? Wir haben eine gute Chance, da es kein vernünftiges Argument gibt, das dagegen spricht. Mal sehen, wer hartnäckiger sein wird: Die Schüler und die Eltern oder die Schützenlobby. Ich halte alles für möglich. Hier geht es zur Homepage des Projektes "Keine Mordwaffen als Sportwaffen!" Weitere Berichte zum Amoklauf von Winnenden auf jetzt.de


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douchebag
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Mag ich Mag ich nicht

-34

13.03.2009 - 18:53 Uhr
douchebag

Das Thema wird doch völlig überschätzt. 15 Tote alle 7 Jahre ist doch ein prima Schnitt. Das ist die Gauss'sche Normalverteilung. Gibt ohnehin zu wenig Ausbildungsplätze. Im Strassenverkehr sterben viel mehr Leute.

Dieser Text wurde ausgeblendet, weil er von vielen Usern als schlecht bewertet wurde. Hier kannst Du ihn wieder einblenden.

LarsLarsen
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Mag ich Mag ich nicht

2

13.03.2009 - 18:55 Uhr
LarsLarsen

man kann über alles reden, aber solange ich nicht weiß, was eine mordwaffe sein soll, unterschreib ich gar nix.

komber
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Mag ich Mag ich nicht

0

13.03.2009 - 18:58 Uhr
komber

douchebag sagte:
Das Thema wird doch völlig überschätzt. 15 Tote alle 7 Jahre ist doch ein prima Schnitt. Das ist die Gauss'sche Normalverteilung. Gibt ohnehin zu wenig Ausbildungsplätze. Im Strassenverkehr sterben viel mehr Leute.

ich hoffe dass das zynisch gemeint ist.

über die ursachen von Dingen die Leben kosten wird meistens immer dann diskutiert wenn viele auf einmal sterben.

Ob man das Problem löst wenn man die Mittel verbietet ist fraglich.
Aber vielleicht wäre es ein schritt. Ich muss da nochmal nachdenken.

karrrrrrak
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Mag ich Mag ich nicht

-2

13.03.2009 - 19:39 Uhr
karrrrrrak

was sollen das für interlektuelle sein? die analyse und die konsequenz die sie aus diesem ereignis ziehen ist so flach wie flunder.

das sind keine "interlektuellen" sondern ein haufen knallköpfe die aber auch garnix verstanden haben.

thewombat
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Mag ich Mag ich nicht

-2

13.03.2009 - 19:42 Uhr
thewombat

Was das Problem sicher nicht lösen wird, ist ein Haufen selbsternannter "Intellektueller" (definiert als was, Leute mit einem Abschluss in Geisteswissenschafen, aber ohne richtigen Beruf?) die mit Slogans auf dem Niveau des Verbandes Besorgter Mamis aktionistisch mit symbolischem Bullshit um sich werfen. Das ist an Naivität und Geltungsdrang nur schwer zu überbieten.

Das Problem liegt wohl kaum nur in der Schusswaffenkontrolle, sonst müssten die Amis eine um ein vielfaches höhere Amoklaufrate haben. Und was bitte soll es helfen wenn Kinder monatelang der Schule fernbleiben bis die ganzen gemeingefährlichen Sportschützen entwaffnet werden. Schön auch wie sie die Begriffe aus dem Bereich von ETA, Hamas und Hizbollah entlehnen. Das sind keine militanten Sammler von "Mordwaffen", sondern Dorf-Idioten die gerne gemeinschaftlich auf Holzklötze schiessen und Saufen.

boeserbaer
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Mag ich Mag ich nicht

-2

13.03.2009 - 19:56 Uhr
boeserbaer

Waffen begehen keine Morde, Menschen begehen Morde. Leute wie Herr Grafe machen sich das, oft aus Populistischen Gründen, viel zu Einfach. Mordwaffen sind in den meisten Fällen noch nicht mal Pistolen sondern Messer, Gift, oder auch körperlichen Gewalt. Deutschland hat bereits jetzt eines der schärfsten Waffenrechte der Welt. Um legal an eine Waffe zu kommen muss man schon ganz schöne Anstrengungen unternehmen. Um es auf den Punkt zu bringen müsste man wenn man wirklich Mordwaffen verbieten will die Menschheit verbieten.

Benjowi
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Mag ich Mag ich nicht

3

13.03.2009 - 19:58 Uhr
Benjowi

Grundsätzlich haben die Initiatoren natürlich recht - mir will es nicht eingehen, wieso ein Schützenbruder 15 und mehr Waffen benötigt und darunter Geräte wie eine Beretta, die eindeutig für sportliche Aktivitäten überdimensioniert ist. Das die dann auch im Schlafzimmer griffbereit für einen psychisch labilen Sohn herumliegt und die Munition noch dazu, die gleich für eine Kompanie Soldaten reichen würde ist geradezu grotesk, denn in den Krieg ziehen wollte der Herr Schützenbruder ja wohl nicht. Dieses ganze Waffengetue hat doch Machogehabe als Grund und es gibt keine vernünftigen Argumente gegen die vorgeschlagene Abrüstung. Dafür sprechen dagegen mittlerweile 30 unschuldige Tote!

thewombat
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Mag ich Mag ich nicht

-7

13.03.2009 - 20:05 Uhr
thewombat

Wenn demnächst ein angeknackster Versager mit einem Ford Fiesta in eine Gruppe Schüler rast, sollte man dann nicht schleunigst das Führerscheinalter heraufsetzen und Metallkarosserien verbieten?

Das Problem sind nicht, so dumpf und unsympathisch sie mir auch sind, die Sportschützen, sondern die Psychopathen die irgendwann der Meinung sind es müsste jetzt Rache an ihnen völlig unbekannten 13jährigen geübt werden. Wie wär's wenn man mal bei den unauffälligen höflichen jungen Männern ansetzt, von denen keiner mehr weiss als ihren Namen und dass sie 18h am Tag vor dem Rechner hocken? Das ist nämlich die eigentliche Quelle all dieser Amokläufe (die Kerle, nicht die Rechner), und da sind die Erzeuger gefragt, in ihrer Rolle als Eltern und nicht als Waffenschrankschlüsselwärter.

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montgomeryjones
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Mag ich Mag ich nicht

6

13.03.2009 - 20:06 Uhr
montgomeryjones

Ich sehe keine Notwendigkeit wieso überhaupt jemand eine Schusswaffe besitzen sollte - außer Polizei und vielleicht Jägern

diedrossel
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Mag ich Mag ich nicht

3

13.03.2009 - 20:11 Uhr
diedrossel

du musst auch warten, bis du 18 bist, bevor du deinen führerschein machen kannst. hat auch etwas mit geistiger reife und urteilsvermögen zu tun. warum man da nicht ein mindestalter für sportschützen einführen sollte - wenn man sowas schon meint, sowas als "brauchtum erhalten zu wollen" - leuchtet mir nicht ein.

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Mag ich Mag ich nicht

0

13.03.2009 - 20:17 Uhr
diedrossel

karrrrrrak sagte:
was sollen das für interlektuelle sein? die analyse und die konsequenz die sie aus diesem ereignis ziehen ist so flach wie flunder.

das sind keine "interlektuellen" sondern ein haufen knallköpfe die aber auch garnix verstanden haben.


pst. man schreibt es intellektuelle. ohne R. hat nix mit inter mailand oder interaktion oder so zu tun.

soylentyellow
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Mag ich Mag ich nicht

-4

13.03.2009 - 20:22 Uhr
soylentyellow

Auch wenn die Forderung Waffen zu verbieten sehr platt einfach und darüber hinaus polemisch ist ist sie natürlich trotzdem richtig. Keine Waffe - kein Amoklauf.

So einfach ist das.

Andererseits starben heute statistisch gesehen 12 Menschen im Straßenverkehr - und nach denen kräht kein Hahn und niemand kommt auf die Idee deshalb Autos zu verbieten.

diedrossel
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Mag ich Mag ich nicht

5

13.03.2009 - 20:29 Uhr
diedrossel

soylentyellow sagte:

Andererseits starben heute statistisch gesehen 12 Menschen im Straßenverkehr - und nach denen kräht kein Hahn und niemand kommt auf die Idee deshalb Autos zu verbieten.


liegt vielleicht auch daran, dass a) autos nicht hergestellt werden, um zu töten, b) autos extremst selten als tötungsmittel eingesetzt werden und c) autos notwendig für unsere form der zivilisation sind.

nichts davon trifft auf waffen zu.

thingamajig
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Mag ich Mag ich nicht

-1

13.03.2009 - 20:29 Uhr
thingamajig

hoooray jetz sind sämtliche medien mal wieder für die nächsten wochen beschäftigt

MarylinGossmann
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Mag ich Mag ich nicht

-2

13.03.2009 - 20:34 Uhr
MarylinGossmann

Ein noch schärferes Waffenrecht ist nicht nötig.
Polemik:
Sonst müsste man in Konsequenz alle Küchenmesser, Autos, Steine, usw. verbieten, damit kann ja auch gemordet werden.
Oder noch besser: Verbietet alle Schulen, da wird ja Amok gelaufen.
Und finalemente: Verbietet Hirn, denn das könnte ja dazu verwendet werden, Morde auszuhecken.
Polemik Ende.

thingamajig
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Mag ich Mag ich nicht

-2

13.03.2009 - 20:37 Uhr
thingamajig

MarylinGossmann sagte:
Ein noch schärferes Waffenrecht ist nicht nötig.
Polemik:
Sonst müsste man in Konsequenz alle Küchenmesser, Autos, Steine, usw. verbieten, damit kann ja auch gemordet werden.
Oder noch besser: Verbietet alle Schulen, da wird ja Amok gelaufen.
Und finalemente: Verbietet Hirn, denn das könnte ja dazu verwendet werden, Morde auszuhecken.
Polemik Ende.



seh ich genauso.
is doch alles nur blödes bla bla...

soylentyellow
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Mag ich Mag ich nicht

3

13.03.2009 - 20:59 Uhr
soylentyellow

diedrossel sagte:
soylentyellow sagte:

Andererseits starben heute statistisch gesehen 12 Menschen im Straßenverkehr - und nach denen kräht kein Hahn und niemand kommt auf die Idee deshalb Autos zu verbieten.


liegt vielleicht auch daran, dass a) autos nicht hergestellt werden, um zu töten, b) autos extremst selten als tötungsmittel eingesetzt werden und c) autos notwendig für unsere form der zivilisation sind.

nichts davon trifft auf waffen zu.


Stimme Dir zu 100% zu.

Honesty
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Mag ich Mag ich nicht

3

13.03.2009 - 21:32 Uhr
Honesty

soylentyellow sagte:
diedrossel sagte:
soylentyellow sagte:

Andererseits starben heute statistisch gesehen 12 Menschen im Straßenverkehr - und nach denen kräht kein Hahn und niemand kommt auf die Idee deshalb Autos zu verbieten.

liegt vielleicht auch daran, dass a) autos nicht hergestellt werden, um zu töten, b) autos extremst selten als tötungsmittel eingesetzt werden und c) autos notwendig für unsere form der zivilisation sind.

nichts davon trifft auf waffen zu.

Stimme Dir zu 100% zu.


Dito

Digital_Data
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Mag ich Mag ich nicht

2

13.03.2009 - 21:46 Uhr
Digital_Data

diedrossel sagte:
soylentyellow sagte: Andererseits starben heute statistisch gesehen 12 Menschen im Straßenverkehr - und nach denen kräht kein Hahn und niemand kommt auf die Idee deshalb Autos zu verbieten.liegt vielleicht auch daran, dass a) autos nicht hergestellt werden, um zu töten, b) autos extremst selten als tötungsmittel eingesetzt werden und c) autos notwendig für unsere form der zivilisation sind.nichts davon trifft auf waffen zu.


Knn Dir nur zustimmen. Waffen haben für den Großteil der Bevölkerung überhaupt keinen nutzen. In West-Berlin gab es bis zur Wende ein absolutes Waffenverbot. Nur Besatzungsmächte, die Polizei und Wachdienste mit Sondergenehmigung konnten Waffen tragen. Und keiner beschwerte sich über diese Einschränkung.

boeserbaer sagte:
Um legal an eine Waffe zu kommen muss man schon ganz schöne Anstrengungen unternehmen. Um es auf den Punkt zu bringen müsste man wenn man wirklich Mordwaffen verbieten will die Menschheit verbieten.


Nun Tim mußte keine große Hürden überwinden.

Im Mittelalter geb es ohne Schusswaffen auch eine Menschheit. Die Menschheit existiert ohne Schusswaffen viel länger wie mit. Such Dir neue Nullargumente.

thewombat sagte:
Das Problem liegt wohl kaum nur in der Schusswaffenkontrolle, sonst müssten die Amis eine um ein vielfaches höhere Amoklaufrate haben.


Höst Du keine Nachrichten. In Amerika gibt es mittlerweile fast jede Woche einen Amoklauf, in einem Supermarkt, an einem Arbeitsplatz oder in einer Schule und alle werden mit Schusswaffen ausgeführt.

Ich unterstütze die Aktion 100-protzentig.

Digital_Data

Digital_Data

JohnDoeDude
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Mag ich Mag ich nicht

2

13.03.2009 - 22:21 Uhr
JohnDoeDude

Endlich wird das mal angesprochen. Die Diskussion in den Medien drehte sich bisher immer nur um die sichere Aufbewahrung. Das Übel liegt viel tiefer. Mordwaffen sind eben keine Sportgeräte! Wenn es nur um eine ruhige Hand geht, Körperbeherrschung und Konzentration, dann funktioniert es auch mit Farbpatronen oder anderer Munition, die zwar Papier aber keine Menschen durchschlagen kann. Oder geht es beim Schießsport doch um etwas anderes bzw. muss da etwas anderes kompensiert werden...?

alcofribas
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Mag ich Mag ich nicht

1

13.03.2009 - 22:53 Uhr
alcofribas

keine waffen in private hände, schützenvereine entwaffnen, laserpointer für alle.
wer einen sumpf trockenlegen will, darf die frösche nicht fragen.

buster2609
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Mag ich Mag ich nicht

-1

13.03.2009 - 23:00 Uhr
buster2609

Um zum Thema zu kommen ich bin selbst Sportschütze und habe 2 "scharfe Waffen", heisst eine .45er Colt und eine 9 mm Sig Sauer Pistole. Leider muss ich meinen Vorrednern hier die überhaupt keine Ahnung haben wie man so schön sagen muss, widersprechen. Die Sachlage die sich hier Stellt ist in erster Linie gesellschaftlich. Denn in diesem Fall hat in erste Linie die Gesellschaft als solches versagt. Auch haben die Eltern versagt. Nicht die Gesetze bezüglich Waffenbesitz. In erster Linie der Vater, da er die Waffe offen zugänglich liegen hat lassen. Dann das soziale Umfeld. Laut Berichterstattung der Zeitungen und des Fernsehens wurde der Junge gemobbt. Natürlich baut sich da eine entsprechende Aggression auf. Und als er die Gelegenheit dazu hatte... tja dann ist es passiert.

Um Herrn Grafe zu zitieren: Lt. einer Pressemeldung des Sportschützenverbandes ist bringe eine Verschärfung des Waffenrechts überhaupt nichts. Das ist auch richtig so! Denn nicht die Waffe tötet sondern der Schütze!

Und Sportschützen sind in erster Linie keine Mörder wie so oft behauptet sonder eben was der Name schon sagt, Sportler eben. Und nicht umsonst ist Schießen eine Olympische Disziplin.

Ich für meinen Teil finde es furchtbar was Tim K. getan hat. Aber dafür etwa 3 Millionen Bundesbürger zu diskriminieren ist schon etwas heftig.

cosmashiva
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1

13.03.2009 - 23:06 Uhr
cosmashiva

"can somebody tell me what's wrong with this picture? anybody?"




zum thema:
"sportschützenvereine" sind klar völlig überflüssig und gefährlich. (autos eigentlich auch - wenn man mal drüber nachdenkt.)
ich finde diesen "naiven aktionismus" gut, ich finde es gut, wenn leute was tun.
lieber naiv aktionistisch als zynisch depressiv. und die USA könnten sich glücklich schätzen, wenn sie unsere waffengesetze hätten.

Digital_Data
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Mag ich Mag ich nicht

1

13.03.2009 - 23:06 Uhr
Digital_Data

buster2609 sagte:
Denn nicht die Waffe tötet sondern der Schütze!


Aber die Waffe macht den menschen zum Schützen.

Selbst die Polizei setzt in machen Fällen Gummigeschosse ein. Erklär mir bitte, warum Du als Sportschütze Full Metall Jackets brauchst, nur um mal im Jargon zu bleiben.

Digital_Data

cosmashiva
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Mag ich Mag ich nicht

0

13.03.2009 - 23:07 Uhr
cosmashiva

p.s.: der link war nicht zynisch gemeint. ich hab nur darüber nachgedacht, warum jemand sowas tut, und musste an diese hervorragende filmszene denken.

Crushed_on_You
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1

13.03.2009 - 23:08 Uhr
Crushed_on_You

douchebag sagte:
Das Thema wird doch völlig überschätzt. 15 Tote alle 7 Jahre ist doch ein prima Schnitt. Das ist die Gauss'sche Normalverteilung. Gibt ohnehin zu wenig Ausbildungsplätze. Im Strassenverkehr sterben viel mehr Leute.

Hallo Douchebag: Gratulation, selten einen passenderen Nickname gesehen. Bist du "echt" oder ist das ein postmodernes Spiel mit Identität und Selbstreflexion?

Mandy1986
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-1

13.03.2009 - 23:27 Uhr
Mandy1986

Für was braucht ein Mensch denn eine Waffe? Sieht man von Polizei und Armee (Gewaltmonopol des Staates) ab, dann braucht doch kein Mensch eine Waffe. Ich kann einfach nicht verstehen, wie es möglich ist, als Zivilperson überhaupt an Waffen zu kommen. Schrottpreise sind zwar leider wieder am sinken, dennoch: Alle Privatwaffen in Deutschland einziehen und einschmelzen.

TomJones
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0

13.03.2009 - 23:34 Uhr
TomJones

Mandy1986 sagte:
Für was braucht ein Mensch denn eine Waffe? Sieht man von Polizei und Armee (Gewaltmonopol des Staates) ab, dann braucht doch kein Mensch eine Waffe. Ich kann einfach nicht verstehen, wie es möglich ist, als Zivilperson überhaupt an Waffen zu kommen. Schrottpreise sind zwar leider wieder am sinken, dennoch: Alle Privatwaffen in Deutschland einziehen und einschmelzen.


Woher weißt du, was ein Mensch braucht? Das kann doch niemand für jemand anderen entscheiden. Wenn jemand eine Waffe besitzen will, gibt es keinen Grund, ihm das zu verwehren. Die Waffengesetze sind ausreichend und müssen nur eingehalten werden.

Crushed_on_You
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0

13.03.2009 - 23:46 Uhr
Crushed_on_You

TomJones sagte:
Mandy1986 sagte:
Für was braucht ein Mensch denn eine Waffe? Sieht man von Polizei und Armee (Gewaltmonopol des Staates) ab, dann braucht doch kein Mensch eine Waffe. Ich kann einfach nicht verstehen, wie es möglich ist, als Zivilperson überhaupt an Waffen zu kommen. Schrottpreise sind zwar leider wieder am sinken, dennoch: Alle Privatwaffen in Deutschland einziehen und einschmelzen.


Woher weißt du, was ein Mensch braucht? Das kann doch niemand für jemand anderen entscheiden. Wenn jemand eine Waffe besitzen will, gibt es keinen Grund, ihm das zu verwehren. Die Waffengesetze sind ausreichend und müssen nur eingehalten werden.

Sinnnfreier geht's wohl kaum.

Mandy1986
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13.03.2009 - 23:47 Uhr
Mandy1986

Wer eine Waffe besitzen will.
Na, ich erfinde ein neues Hobby: Beginne einsatzfähige Handgranaten und Panzerfäuste zu sammeln. Kein Problem, hab wenig Platz, kann sie aber in den Bettkasten meiner Couch legen. Ich brauch das, ich finde das ist ein geiles Hobby. Kann doch nix dafür, wenn der Nachbarjunge wieder mal bei mir spielt und einige dieser Dinger mitlaufen lässt.

TomJones
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13.03.2009 - 23:54 Uhr
TomJones

Crushed_on_You sagte:
TomJones sagte:
Mandy1986 sagte:
Für was braucht ein Mensch denn eine Waffe? Sieht man von Polizei und Armee (Gewaltmonopol des Staates) ab, dann braucht doch kein Mensch eine Waffe. Ich kann einfach nicht verstehen, wie es möglich ist, als Zivilperson überhaupt an Waffen zu kommen. Schrottpreise sind zwar leider wieder am sinken, dennoch: Alle Privatwaffen in Deutschland einziehen und einschmelzen.


Woher weißt du, was ein Mensch braucht? Das kann doch niemand für jemand anderen entscheiden. Wenn jemand eine Waffe besitzen will, gibt es keinen Grund, ihm das zu verwehren. Die Waffengesetze sind ausreichend und müssen nur eingehalten werden.

Sinnnfreier geht's wohl kaum.


Erklärst du mir auch bitte, warum?

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-2

13.03.2009 - 23:57 Uhr
TomJones

Mandy1986 sagte:
Wer eine Waffe besitzen will.
Na, ich erfinde ein neues Hobby: Beginne einsatzfähige Handgranaten und Panzerfäuste zu sammeln. Kein Problem, hab wenig Platz, kann sie aber in den Bettkasten meiner Couch legen. Ich brauch das, ich finde das ist ein geiles Hobby. Kann doch nix dafür, wenn der Nachbarjunge wieder mal bei mir spielt und einige dieser Dinger mitlaufen lässt.


Handgranaten sind nicht beim aktuellen Waffengesetz einbegriffen und damit illegal. Abgesehen davon wäre deine Aufbewahrung ebenfalls illegal.

Ich kann zwar sehen, worauf du hinauswillst, aber deine Argumentation geht am Thema vorbei. Ich rede von Legalität, du übertreibst maßlos.

jurette_
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14.03.2009 - 00:27 Uhr
jurette_

mandy,

Was tom Jones Dir sagen will, ist folgendes: Es steht in unserer Gesellschaftsordnung niemanden zu, zu entscheiden, was der andere "braucht". Das ist alleine die Entscheidung des Individuums, das geht die anderen nichts an und das kann von den anderen auch nicht bewertet werden. Weil das kann jeder nur für sich selber entscheiden.

Dies schließt natürlich nicht aus, dass gewisse DInge verboten werden. Aber nicht, weil sie kein Mensch braucht, sondern weil ein INteressenkonflikt besteht und die INteressen, die für ein Verbot sprechen, die Interessen desjenigen, der handeln will, überwiegen.

Tom Jones wendet sich gegen die Argumentation "Wie verbieten etwas, weil es kein Mensch braucht", weil es niemanden zusteht, das zu beurteilen.

Crushed_on_You
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14.03.2009 - 00:37 Uhr
Crushed_on_You

TomJones sagte:
Crushed_on_You sagte:
TomJones sagte:
Mandy1986 sagte:
Für was braucht ein Mensch denn eine Waffe? Sieht man von Polizei und Armee (Gewaltmonopol des Staates) ab, dann braucht doch kein Mensch eine Waffe. Ich kann einfach nicht verstehen, wie es möglich ist, als Zivilperson überhaupt an Waffen zu kommen. Schrottpreise sind zwar leider wieder am sinken, dennoch: Alle Privatwaffen in Deutschland einziehen und einschmelzen.


Woher weißt du, was ein Mensch braucht? Das kann doch niemand für jemand anderen entscheiden. Wenn jemand eine Waffe besitzen will, gibt es keinen Grund, ihm das zu verwehren. Die Waffengesetze sind ausreichend und müssen nur eingehalten werden.

Sinnnfreier geht's wohl kaum.


Erklärst du mir auch bitte, warum?

Gerne. Du schreibst, es gäbe keinen Grund, jemandem zu verwehren, Waffen zu besitzen. Im nächsten Satz schreibst du, es müssten ja nur die Gesetze eingehalten werden.
Was denkst du ist wohl ein Gesetz?
Wenn es eine parlamentarische Mehrheit für ein umfassendes Waffenverbot gäbe, etwa weil man auf den Trichter kommt das Waffen evtl. schädlich für Menschen sind (aber eigentlich völlig egal warum), nun, dann wäre das eben sehr wohl ein Grund jemandem zu verwehren, Waffen zu besitzen. Ganz banal.
Du betreibst Sophisterei.

TomJones
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14.03.2009 - 00:45 Uhr
TomJones

Wenn ein Parlament eine Verschärfung beschließt, muss man sich der beugen, ob man will oder nicht. Ein Gesetz ist laut Wikipedia eine verbindliche Rechtsnorm. Und jetzt?
Sehe da keinen Widerspruch zu meinen beiden Sätzen. Eine Waffe zu besitzen ist ja zunächst kein Verbrechen, sofern alle Gesetze dabei eingehalten werden.

Richtig, FALLS es ein umfassendes Waffenverbot gäbe, dann HÄTTE man einen Grund, Waffenbesitz generell zu untersagen. Egal, wie sinnvoll das ist oder nicht.
Gibt es aber nicht, also ist dein Argument hinfällig.

Kalef
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14.03.2009 - 01:14 Uhr
Kalef

Boah, wenn hier noch einer den billigen, populistischen Scheiss von Verkehrstoten in die Debatte wirft, kotz ich den Kosmos voll.

(Ich weiß, dass diejenigen eh nicht argumentieren wollen, aber nur als Beispiel: 2007 sind an Nebenwirkungen von Medikamenten 6mal mehr Menschen in D gestorben als bei Verkehrsunfällen.)

Ich hab erst durch die Debatte in den Medien mitgekriegt, dass es 10 Millionen legal erworbene Waffen in Deutschland gibt. Mag ja sein, dass unser Waffengesetz so unglaublich streng ist. Aber das ist trotzdem viel zu viel. Das Interesse, *statistisch gesehen* nicht 10% der Bevölkerung zu bewaffnen, ist einfach wichtiger als das Recht auf freie Hobbywahl.

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14.03.2009 - 01:16 Uhr
Kalef

Die Homepage der Aktion ist allerdings schwach.

alcofribas
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14.03.2009 - 01:21 Uhr
alcofribas

die waffenlobby selbst hat heute drauf hingewiesen, dass es 10 mio "legale" und 20 mio "illegale" waffen in deutschland gibt, und die unsinnigkeit eines verbotes damit begründet, dass man damit ja nur 1/3 der waffen aus dem verkehr ziehen würde.

also ich finde das ne super quote.

TomJones
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-2

14.03.2009 - 01:30 Uhr
TomJones

Ja gut, dann hat man nur illegale Waffen, tolle Wurst.

Digital_Data
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14.03.2009 - 01:33 Uhr
Digital_Data

@TomJones

Dann auch an Dich die Frage, warum brauchst Du Full Metall Jackets und warum genügen Gummigeschosse nicht auch ?

Warum brauchst Du automatische Waffen ?

Digital_Data

alcofribas
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14.03.2009 - 01:34 Uhr
alcofribas

das mag jetzt zynisch klingen, aber die aktuelle situation ist eine gute gelegenheit, damit anzufangen, gewisse sümpfe auszutrocknen.

TomJones
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14.03.2009 - 01:35 Uhr
TomJones

Ich habe nirgends gesagt, dass ich automatische Waffen noch sonstwelche Waffen brauche, Digital_Data, oder?

Ich brauch keine, ich will auch keine. Aber was ich brauche oder will, oder sonst hier irgendwer, muss nicht für jeden gelten. Wenn jemand eine Waffe besitzen will und sich dabei ans geltende Recht hält, ist dagegen doch nichts einzuwenden, oder?

alcofribas
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14.03.2009 - 01:36 Uhr
alcofribas

TomJones sagte:
Ja gut, dann hat man nur illegale Waffen, tolle Wurst.


außerdem ist dann das vorhandensein einer waffe per se ein straftatbestand. einfacher gehts nicht.

TomJones
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14.03.2009 - 01:39 Uhr
TomJones

alco, wir drehen uns im Kreis, du hast deine Meinung, ich meine, wir sollten es dabei belassen.

Kalef
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14.03.2009 - 01:40 Uhr
Kalef

@tomjones, da war grad Dein Beispiel.

TomJones sagte:
Wenn jemand eine Waffe besitzen will und sich dabei ans geltende Recht hält, ist dagegen doch nichts einzuwenden, oder?


Doch, siehe all die vorgenannten Einwände.

alcofribas
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14.03.2009 - 01:41 Uhr
alcofribas

TomJones sagte:
Ich habe nirgends gesagt, dass ich automatische Waffen noch sonstwelche Waffen brauche, Digital_Data, oder?

Ich brauch keine, ich will auch keine. Aber was ich brauche oder will, oder sonst hier irgendwer, muss nicht für jeden gelten. Wenn jemand eine Waffe besitzen will und sich dabei ans geltende Recht hält, ist dagegen doch nichts einzuwenden, oder?


ich verweise auf das was jurette gesagt hat: es geht hier nicht um bevormundung, sondern um ein übergeordnetes interesse, nämlich die potentielle infragestellung des ursprünglichsten grundrechts auf leben und unversehrtheit. das ist doch nicht so schwer zu verstehen. egal, wie ich die aufgaben des staates definiere, eng oder weit, minimalst oder umfassend, eines bleibt: dass ich mich drauf verlassen können muss, dass mir nicht einer, weil er grade bock hat, eine knarre an den kopf hält. über jedes andere thema kann man trefflich diskutieren, ob es AKWs "braucht" oder nicht, ob es ganztagsschulen "braucht" oder nicht, ob es ein linear-progressives steuersystem "braucht" oder nicht.

der punkt, dass waffen nicht in private hände gehören, ist für mich weder verhandel- noch diskutierbar.

TomJones
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14.03.2009 - 01:45 Uhr
TomJones

Kalef sagte:
@tomjones, da war grad Dein Beispiel.

TomJones sagte:
Wenn jemand eine Waffe besitzen will und sich dabei ans geltende Recht hält, ist dagegen doch nichts einzuwenden, oder?


Doch, siehe all die vorgenannten Einwände.


Bedaure, aber da sehe ich wirklich nichts, das du mir vorwerfen kannst. Ich sehe die Einwände, und kann sie nachvollziehen, aber wieso die mein Argument entkräften sollten, weiß ich wirklich nicht.

Kalef
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14.03.2009 - 01:50 Uhr
Kalef

Welches Argument?
Im Gegenteil, jurette und alco haben das doch nun gut zusammengefasst. Ich finde auch den Hinweis von d_d einleuchtend, dass man für Sport keine tödliche Munition braucht.

Bei einer Debatte über eine Gesetzesänderung auf das geltende Recht hinzuweisen, ist kein Argument. Auch nicht durch Wiederholung.

TomJones
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14.03.2009 - 01:58 Uhr
TomJones

Ich möchte nur darauf hinweisen, dass der Junge durch die nicht-gesetzeskonforme Aufbewahrung der Waffe überhaupt dieser habhaft geworden ist.
Wäre die Waffe ordentlich weggeschlossen gewesen, wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts passiert, weil er dann nie an eine drangekommen wäre.
Das gilt für alle Waffen, die rechtmäßig verwahrt werden.

Ich hoffe, das zählt jetzt als Argument.

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14.03.2009 - 01:59 Uhr
TomJones

D.h., wenn geltendes Recht korrekt ausgeübt worden wäre, müsste man jetzt nicht die Forderung nach einer Gesetzesänderung stellen. Darauf will ich hinaus, pardon, falls das die ganze Zeit nicht klar geworden ist.

Kalef
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14.03.2009 - 02:03 Uhr
Kalef

Nö, ist in der generellen Debatte kein Argument.

Und auch nicht im speziellen Fall, denn die Munition war ordentlich weggeschlossen. Und dass Kinder nun mal immer an alles rankommen, was zuhaus weggeschlossen ist, ist eine Binsenweisheit.

alcofribas
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14.03.2009 - 02:03 Uhr
alcofribas

und wenn sich ein geltendes recht als unzureichend erweist, weil es unterlaufen werden kann bzw. umgangbar ist, muss es geändert oder wie in diesem fall abgeschafft werden.

TomJones
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14.03.2009 - 02:07 Uhr
TomJones

Eine Binsenweisheit zählt für mich jetzt auch nicht als Argument.

Und durch die Illegalisierung von Waffen schafft man sie physisch sicher nicht ab. Wer weiter Waffen besitzen will, wird sie auch besitzen. Ist ja nicht so, dass man mit nem Waffendetektor rumläuft und plötzlich alle 20 Millionen Waffen findet.
Also kann man die Existenz von Waffen bei Privatpersonen sicher nicht abschaffen, insofern ist ein Waffenverbot gut gemeint, aber nicht durchführbar.

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14.03.2009 - 02:08 Uhr
TomJones

Folglich unzureichend, und was macht man dann?

alcofribas
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14.03.2009 - 02:10 Uhr
alcofribas

"gut gemeint aber nicht durchführbar"
- so, wie es jetzt ist, habe ich dann halt den eindruck, dass sämtliche bundestagsparteien gar nicht gewillt sind, in der richtung was zu machen und sich der waffenlobby beugen. was jetzt mehr zum gesellschaftlichen konsens beiträgt, weiß ich nicht :)

Kalef
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14.03.2009 - 02:11 Uhr
Kalef

Und schon wieder nicht richtig gelesen.
Dann geh ich mal ins Bett.

TomJones
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14.03.2009 - 02:14 Uhr
TomJones

Nun ja, in solchen Situationen sucht man ja immer nach leichten Lösungen und ignoriert erstmal die Durchführbarkeit und Praktikabilität.

Ein Waffenverbot, das ich ablehne, leuchtet mir ja noch weitaus mehr ein als das zyklische Ego Shooter- und Horrorfilmargument. Sind alles, meiner Meinung nach, Scheinlösungen für ein Problem, das nicht zu lösen ist. Was zugegebenermaßen schwer zu akzeptieren ist.

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14.03.2009 - 02:15 Uhr
TomJones

Kalef, wenn ich nicht schreibe, was dir genehm ist, find ich das bedauerlich, aber es ist mir von jetzt an wirklich egal.

alcofribas
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14.03.2009 - 02:15 Uhr
alcofribas

und der eigentliche skandal ist für mich, dass von der CSU bis zur linkspartei keiner das maul aufmacht, und den mut hat, sich mit der schützenlobby anzulegen, weil in einem halben jahr gewählt wird.

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14.03.2009 - 02:16 Uhr
alcofribas

TomJones sagte:
Nun ja, in solchen Situationen sucht man ja immer nach leichten Lösungen und ignoriert erstmal die Durchführbarkeit und Praktikabilität.

Ein Waffenverbot, das ich ablehne, leuchtet mir ja noch weitaus mehr ein als das zyklische Ego Shooter- und Horrorfilmargument. Sind alles, meiner Meinung nach, Scheinlösungen für ein Problem, das nicht zu lösen ist. Was zugegebenermaßen schwer zu akzeptieren ist.


ich bin komplett gegen ein verbot von computerspielen. wieder die lobbyfrage. die daddler haben weniger einfluß als die schützen, deswegen wird auf die zuerst eingeprügelt

tiergarten
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14.03.2009 - 02:31 Uhr
tiergarten

Vielleicht sollten die Menschen einsehen, dass so etwas passieren kann und es eben Menschen gibt, die nicht richtig ticken. Ob ein absolutes Waffenverbot Amokläufe verhindern kann, bezweifle ich stark. Auch Drogen sind verboten und wenn man welche will, kriegt man die auch problemlos. Und wenn ein Mensch Amok laufen will, dann kriegt er auch seine Waffe, auch wenn er die selbst bauen müsste. Es ist tragisch, was passiert ist, keine Frage. Es ist aber falsch, die Schuld bei der Gesellschaft, den Sportschützen oder bei der Politik zu suchen; das ist zu einfach. Mir zeigt das Interview nur das größte Problem der "Intellektuellen": sie haben keine Ahnung von der Welt.

Crushed_on_You
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14.03.2009 - 02:33 Uhr
Crushed_on_You

Aber du, hahaha

GoodMoodSepp
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14.03.2009 - 03:13 Uhr
GoodMoodSepp

tiergarten sagte:
(...). Auch Drogen sind verboten und wenn man welche will, kriegt man die auch problemlos.(...)


Nee man kriegt sie eben nicht Problemlos und wenn, wo? Waffen zu erlauben, die das Töten von Menschen ermöglichen, das Töten selbst aber zu verbieten, ist genauso absurd als würde man Heroin (vielleicht kann man das auch sammeln, oder sonst-was damit machen) erlauben, den Konsum aber weiterhin verbieten.

Dass es für manche Menschen ein besonderer Reiz ist, eine tödliche Waffe zu besitzen, kann ich mir vorstellen; aber dieser Reiz ist kein einziges Menschenleben wert.

Und bitte, liebe Gewallt und Waffen-Menschen, bitte gründet doch ein eigenes Land, wo ihr euch ungestört die Köpfe einschlagen könnt. Bitte.

duennpfiff
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14.03.2009 - 05:46 Uhr
duennpfiff

macht mit und verbreitet alle weiter paranoia!!!
geht nicht mehr ausser haus,nicht mehr ans telefon,verschanzt euch nur noch in den eigenen waenden,weil das boese ist unter uns...

jurette_
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14.03.2009 - 10:08 Uhr
jurette_

alcofribas sagte:
[
ich verweise auf das was jurette gesagt hat: es geht hier nicht um bevormundung, sondern um ein übergeordnetes interesse, nämlich die potentielle infragestellung des ursprünglichsten grundrechts auf leben und unversehrtheit. das ist doch nicht so schwer zu verstehen. egal, wie ich die aufgaben des staates definiere, eng oder weit, minimalst oder umfassend, eines bleibt: dass ich mich drauf verlassen können muss, dass mir nicht einer, weil er grade bock hat, eine knarre an den kopf hält. über jedes andere thema kann man trefflich diskutieren, ob es AKWs "braucht" oder nicht, ob es ganztagsschulen "braucht" oder nicht, ob es ein linear-progressives steuersystem "braucht" oder nicht.

der punkt, dass waffen nicht in private hände gehören, ist für mich weder verhandel- noch diskutierbar.


Da Du auf mich verweist, möchte ich klarstellen, dass ich dennoch nicht Deine Auffassung teile.

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14.03.2009 - 10:11 Uhr
jurette_

Kalef sagte:
Welches Argument?
Im Gegenteil, jurette und alco haben das doch nun gut zusammengefasst. Ich finde auch den Hinweis von d_d einleuchtend, dass man für Sport keine tödliche Munition braucht.

Bei einer Debatte über eine Gesetzesänderung auf das geltende Recht hinzuweisen, ist kein Argument. Auch nicht durch Wiederholung.


Auch Dir - ich habe überhaupt nichts darüber geschrieben, zu welchem Ergebnis man bei der INteressenabwägung kommt - ich habe mich nur geäußert, um klarzustellen, dass Maßgabe für ein Verbot bestimmter Handlungen nicht die Frage sein darf, ob diese Handlung "gebraucht" wird. DAs Verbot muss gerechtfertigt werden und nicht die Handlung.

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14.03.2009 - 10:17 Uhr
jurette_

Ich finde es auch wieder extrem nervig, dass auch diesem Diskussionstrang Meinungen, die nicht genehm sind, rot gebalkt werden.

darkgenius
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2

14.03.2009 - 10:17 Uhr
darkgenius

Meiner Meinung nach eine Effektreaktion. Es wurde eine Pistole benutzt, verbieten wir also die Pistolen. Warum scheinen enn derart wenige wahrzunehmen, dass die Ursachen im System liegen? Warum fasst jemand überhaupt den Plan Amok zu laufen? Und ein verbot von Pistolen wird sicherlich nicht dabei helfen die Situation an sich zu verbessern. Man versucht wieder mal die Symptomatik zu bekämpfen, und lässt die Ursachen völlig außer acht.

okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 10:31 Uhr
okkasionalsozialist

ich hab mal vor ewigkeiten das schießen mit echten waffen gelernt und diverse kurse auch erfolgreich abgeschlossen, aber hab es nicht weiter verfolgt, weil ich dafür einfach zu ungeschickt bin. das gilt bereits für größere messer.

darum halte ich sowohl schusswaffen als auch messer nach möglichkeit aus meinem persönlichen umfeld fern bzw würde es im notfall ausschließlich geübten anwendern überlassen. man muss einfach wissen, was man kann und was nicht.

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14.03.2009 - 10:32 Uhr
okkasionalsozialist

trotzdem ist die sachlage etwas komplizierter....

derwodaso
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1

14.03.2009 - 10:37 Uhr
derwodaso

"Meiner Meinung nach eine Effektreaktion"

nein, keine reaktion auf einen singulären effekt, sondern auf die erfahrung aus mehreren zwischenfällen. wenn es ein schulmassaker gegeben hätte, bei dem schusswaffen benutzt wurden, würde ich dir zustimmen, aber es werden ausnahmlos bei allen schulmassakern seit littleton (wahrscheinlich auch schon davor, man nehme bremen 1913) schusswaffen benutzt und das auch in erfurt, amsdetten und winennde. da von einer effektreaktion zu sprechen ist einfach falsch.

"Man versucht wieder mal die Symptomatik zu bekämpfen, und lässt die Ursachen völlig außer acht."

damit hast du natürlich recht. aber die ursachen sind so komplex, dass sie fast gar nicht änderbar sind. bei solch einer (gottseidank) seltenen einzeltat kommen ganz bestimmte faktoren zusammen, die sich einfach nicht alle vermeiden lassen. ich bin der meinung, dass es nie mehr eine zeit ohne solche amokläufe geben wird und das wir egal was wir tun, sie niemals komplett verhindern werden.

allerdings ist imho der fakt "waffen sind leicht zugänglich" eher eine der ursachen, die dazu kommen muss, damit es zu solch einem geschehniss kommt, das haben alle drei deutschen amokläufe gezeigt. daher darf man darüber schon mal diskutieren.

okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 10:38 Uhr
okkasionalsozialist

wie ihr wisst habe ich hier oft angeführt, dass ich im wesentlichen den staat nur in einer hinsicht akzeptiere: als gewaltregulierer. weswegen ich ihn auf diese rolle so gut wie möglich beschränken möchte, um konflikte zwischen seinem recht zu zwingen und individuellen freiheitsrechten zu minimieren. mithin sein gewaltmonopol anerkenne, damit sich der möglichst breit zu fassende private bereich auf gewaltlose einvernehmlichkeitsfindungen per verhandlung (=markt) konzentrieren kann.

bei der wortwörtlichen übertragung des begriffes gewaltmonopol auf den alltag ergeben sich aber etliche probleme. so setzt jede eigenverantwortliche verteidigung gegenüber einem angreifer in einem vom staat nicht permanent überwachten bereich, also notwehr etc, die fähigkeit und rechtlichkeit von privater gewaltanwendung voraus. und unter naturhaft physisch ungleichen menschen kann schon das vorhandensein physischer überlegenheit unter bestimmten umständen als wirksame gewaltandrohung verstanden werden. darüber hinaus können zahlreiche gegenstände des alltags zur waffe umgewidmet werden.

in einer einigermaßen freien gesellschaft in einem einigermaßen großen land kann zudem eine kontrolle „echter“ waffen immer nur annähernd vollständig sein. schon weil sich bei weitgehend freiem güterverkehr und hohem grundrechtsschutz (privateigentum, privatsphäre, freizügigkeit etc) aus zahlreichen alltagsgegenständen leicht „echte“ waffen und waffenähnliche gegenstände herstellen oder illegal in anderen staaten erworbene waffen leicht verstecken lassen.

total ausschließen ließe sich das nur durch ein solch hohes niveau an überwachung und beseitigung der privatsphäre bei schwachem verdacht, dass man für ein geringes maß an mehr sicherheit einen nahezu totalen überwachungsstaat in kauf nehmen müsste. der als solcher wiederum eine massive bedrohung darstellt, weil er als entität leicht außer kontrolle des souveräns geraten kann. die nur unscharf zu definierende optimale machtbalance, bei der sich staat und bürger in etwa gleichermaßen voreinander fürchten müssen, ist immer sehr fragil und verändert sich durch neue technische und gesellschaftliche entwicklungen ständig.

will man also keinen solch totalen überwachungsstaat, dann muss man freien, mündigen menschen eine privatem ermessen überlassene feinverteilung von aktiven verteidigungsfähigkeiten gegenüber jenen zugestehen, die zur erstanwendung von gewalt unter einsatz ihrer physischen präsenz und präventiv nicht erkannter waffen bereit sind. insbesondere in schwach besiedelten regionen ist das recht, sich im notfall zu verteidigen, fast unverzichtbar und stärkt das vertrauen in den staat und seine rechtlichkeit. und zieht bei missbrauch dieses rechtes ja sofort starke konsequenzen nach sich.

diese aktiven verteidigungsfähigkeiten werden wie die passiven technisch immer intelligenter und erfordern nicht immer nachhaltig physisch schädigende gewalt. aber auch solche physisch nachhaltig schädigende waffentechnik muss, ist man meinen vorangegangenen argumentationen gefolgt, bis zu einem gewissen effizienzgrad frei zugänglich sein, was meines erachtens schusswaffen mit einschließt.

ein weiterer, oben angedeuteter aspekt der notwendigkeit des vorhaltendürfens von waffentechnik im privaten bereich bis zu einem bestimmten effizienzgrad ist der gegner staat selbst, dem wir speziell nach nazi- und ddr-diktatur immer mit äußerstem misstrauen begegnen sollten.

wenn ein staat dabei ist, sich zu einem unrechtsstaat zu entwickeln, wird er unter anderem schnell die fein verteilten waffentechnischen ressourcen von privatleuten unter kontrolle bringen wollen, etwa um lokale aufstände zu verhindern. sind solche waffen sowieso auch schon im rechtsstaat illegal, dann stellt den im entstehen befindlichen unrechtsstaat diese breite entwaffnung vor geringere logistische probleme als wenn bis zu diesem zeitpunkt eine gewisse bewaffnung legal war.

zwar bedeutet „gewaltmonopol“, dass der staat von vorneherein waffentechnisch soweit überlegen sein muss, dass an seiner fähigkeit zur physischen durchsetzung keine zweifel aufkommen - auch im rechtsstaat nicht. jedoch kann als absicherung vor der entwicklung hin zu einem unrechtsstaat die private bewaffnung ebenso wie andere freiheitsrechte eine wichtige temporäre hürde darstellen.

darüber hinaus bitte ich zu berücksichtigen:

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzei...

Cancun771
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14.03.2009 - 10:38 Uhr
Cancun771

Unter "Kleinkaliber" fällt auch .22 lr - das Kaliber einer der beiden Waffe des Amokläufers von Virginia Tech. Die Friedhöfe sind voll von Leuten, die glaubten, Kleinkaliber seien nicht tödlich.

miniquark
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14.03.2009 - 10:54 Uhr
miniquark

Was für ein ausgemachter Quatsch. Natürlich ist das logisch aber es setzt doch komplett an der falschen Stelle an. Es macht doch keinen Sinn am Ende etwas zu ändern, wenn wir nicht die Auslöser angehen. Die Waffe ist doch nur Mittel zum Zweck, jeder Täter könnte genauso gut mit einem Messer agieren oder die Schule anzünden. Was dann, sollen wir dann auch noch Messer und Streichhölzer verbieten? Oder sollen wir die Polizei entwaffnen weil Polizisten mit der Dienstwaffe ihre Familie auslöschen?? Es muss dafür gesorgt werden, dass das Bildungssystem stimmt, dass Eltern wieder wissen was Ihre Kinder treiben und dass grundsätzlich unsere Gesellschaft wieder bereit ist für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Unbetreute und überforderte Kinder und Jugendliche können auf derart radikale Gedanken kommen, ohne dass es bemerkt wird. Es ist Sache der Eltern, Familien, Freunde, Ausbilder und Schulen diese Dinge zu erkennen und ein Gegensteuern einzuleiten. Nur so besteht überhaupt eine Chance deratige Taten zu verhindern. Schreit nicht immer nach immer neuen Gesetzen, sondern überlegt Euch was ihr persönlich tun könnt. Erster Schritt: Setzte Euch einfach mal wieder WIRKLICH mit Euren Kindern auseinander. Damit meine ich alle!
Außerdem ist die Aussage falsch, dass Kleinkaliber nicht tödlich sind. Sollten die Aussagen stimmen sind viele der Opfer durch Kopfschüsse hingerichtet worden. Das funktioniert sehr wohl auch mit Kleinkaliberwaffen.
PS: Ich bin werder Waffennarr noch Anhänger irgendeiner Lobby. Ich finde es nur zum Kotzen, dass auch in diesem Fall schnell wieder Schlüsse gezogen werden, ohne dass auch nur ansatzweise eine Aufklärung der Hintergründe stattgefunden hat. Das ist zwar immer sehr einfach aber leider auch wenig geistreich.

kleinhirndompteur
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14.03.2009 - 11:02 Uhr
kleinhirndompteur

Niemand braucht Waffen zu Hause! 10 - 20 nun schon garnicht!

Was das laecherlichste ist an dieser Diskussion, daß nun gefordert wird, die Schulen zu sichern.

Schritt 1 für eine sicherere Welt wäre: Ein Register für alle Schusswaffen.

Schritt 2: Zu Hause darf keine Munition aufbewahrt werden.

Schritt 3: Unter 21 darf nicht mit echten Waffen geschossen werden.

Schritt 4: In Schützenvereinen müssen ähnliche Sicherungen wie bei Banken eingebaut werden, sprich Zeitschlösser für Munition. Minimale Munitionsabgabemengen. Klare individualisierte Munitionskennzeichnungen. Munitionsabgabe nur gegen Regisitrierung und Scheckkarte mit PIN-Nr.

alcofribas
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14.03.2009 - 11:14 Uhr
alcofribas

okkasionalsozialist sagte: (...)


das gerade du hier eine eindeutige position bereitwillig räumst, hätte ich nicht erwartet. allein das argument "private bewaffnung kann einen unrechtsstaat verhindern" (wenn ich die quintessenz deiner einlassung richtig verstanden habe) ist meilenweit von dem von dir immer propagierten minimalstaat entfernt, den du auf die kernaufgabe "schutz des einzelnen vor übergriffen" reduziert hast. immer wieder. entweder hat deine - schon klassisch zu nennende - dauerargumentation lücken oder "ralistan" ist nur eine metaphe für "das recht des stärkeren". deiner argumentation folgend darf ich mich bedenkenlos bewaffnen, weil es ja immer passieren kann, dass sich das umfeld, in dem ich lebe, in eine richtung entwickelt, die mir nicht passt.

nö. wenn du es nicht mal schaffst, in einer so einfachen frage eindeutig farbe zu bekennen (was deine sehr gewundene argumentation vermuten lässt), ist der rest deines gesellschaftsmodells auch unglaubwürdig.

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14.03.2009 - 11:16 Uhr
alcofribas

"notwendigkeit des vorhaltendürfens von waffentechnik im privaten bereich bis zu einem bestimmten effizienzgrad ist der gegner staat selbst"

das sagt ja wohl alles.

okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 11:20 Uhr
okkasionalsozialist

alcofribas sagte:
okkasionalsozialist sagte: (...)das gerade du hier eine eindeutige position bereitwillig räumst, hätte ich nicht erwartet. allein das argument "private bewaffnung kann einen unrechtsstaat verhindern" (wenn ich die quintessenz deiner einlassung richtig verstanden habe) ist meilenweit von dem von dir immer propagierten minimalstaat entfernt, den du auf die kernaufgabe "schutz des einzelnen vor übergriffen" reduziert hast. immer wieder. entweder hat deine - schon klassisch zu nennende - dauerargumentation lücken oder "ralistan" ist nur eine metaphe für "das recht des stärkeren". deiner argumentation folgend darf ich mich bedenkenlos bewaffnen, weil es ja immer passieren kann, dass sich das umfeld, in dem ich lebe, in eine richtung entwickelt, die mir nicht passt. nö. wenn du es nicht mal schaffst, in einer so einfachen frage eindeutig farbe zu bekennen (was deine sehr gewundene argumentation vermuten lässt), ist der rest deines gesellschaftsmodells auch unglaubwürdig.


es geht immer um die abwägung, unter welchen umständen "letzte sicherheiten" erzielbar sind.

ich bin der meinung, dass in einer imperfekten welt mit imperfekten menschen auch der anspruch des rechtsstaates auf die gewährung "letzter sicherheiten" zu einer bedrohung werden kann, der man nur begegnen kann indem man gewisse "letzte risiken" als unausschließbar akzeptiert.

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14.03.2009 - 11:24 Uhr
okkasionalsozialist

alcofribas sagte:
"notwendigkeit des vorhaltendürfens von waffentechnik im privaten bereich bis zu einem bestimmten effizienzgrad ist der gegner staat selbst"das sagt ja wohl alles.


naja, ich hab halt die sorge, eines tages von digital_datas und peter sodanns regiert zu werden ;)

alcofribas
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14.03.2009 - 11:26 Uhr
alcofribas

natürlich gibt es keine "letzten sicherheiten" nicht mal in einem autokratischen system, sonst würden alle diktaturen noch bestehen, um das mal zynisch zu sagen.

ich sehe nicht, wo ein verbot von schußwaffen einer möglichst freiheitlichen grundordnung widerspricht. im gegenteil. das erste und grundlegendste freiheitsrecht ist das auf körperliche unversehrtheit.

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14.03.2009 - 11:27 Uhr
alcofribas

okkasionalsozialist sagte:
alcofribas sagte:
"notwendigkeit des vorhaltendürfens von waffentechnik im privaten bereich bis zu einem bestimmten effizienzgrad ist der gegner staat selbst"das sagt ja wohl alles.


naja, ich hab halt die sorge, eines tages von digital_datas und peter sodanns regiert zu werden ;)


oh, dann ist es also legitim, wenn ich mir schon mal ein zeughaus im keller anlege, für den fall, dass irgendwann der ralismus ausbricht?

okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 11:28 Uhr
okkasionalsozialist

alcofribas sagte:
natürlich gibt es keine "letzten sicherheiten" nicht mal in einem autokratischen system, sonst würden alle diktaturen noch bestehen, um das mal zynisch zu sagen. ich sehe nicht, wo ein verbot von schußwaffen einer möglichst freiheitlichen grundordnung widerspricht. im gegenteil. das erste und grundlegendste freiheitsrecht ist das auf körperliche unversehrtheit.


das habe ich auch nicht in frage gesellt. ich stelle nur

a) die optimale feinverteilung von aktiven verteidigungsfähigkeiten (mit begrenzt effizienter waffentechnik) durch den staat

und

b) die ultimative zuverlässigkeit des staates als solchem in frage

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14.03.2009 - 11:29 Uhr
okkasionalsozialist

alcofribas sagte:
oh, dann ist es also legitim, wenn ich mir schon mal ein zeughaus im keller anlege, für den fall, dass irgendwann der ralismus ausbricht?


der schwarze block jedenfalls tut genau das seit langem ;)

alcofribas
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14.03.2009 - 11:33 Uhr
alcofribas

okkasionalsozialist sagte:


das habe ich auch nicht in frage gesellt. ich stelle nur

a) die optimale feinverteilung von aktiven verteidigungsfähigkeiten (mit begrenzt effizienter waffentechnik) durch den staat

und

b) die ultimative zuverlässigkeit des staates als solchem in frage


damit delegitimierst du halt dein eigenes gesellschaftsmodell, offenbar befürchtest du sogar in deiner ralistischen welt verteilungskämpfe, die "aktive veteidigungsfähigkeit" (schöne metapher aus dem militaristischen sprachreservoir) notwendig machen.

okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 11:39 Uhr
okkasionalsozialist

alcofribas sagte:

damit delegitimierst du halt dein eigenes gesellschaftsmodell, offenbar befürchtest du sogar in deiner ralistischen welt verteilungskämpfe, die "aktive veteidigungsfähigkeit" (schöne metapher aus dem militaristischen sprachreservoir) notwendig machen.


nö, ich meine nur, dass es vorerst weiterhin kriminalität und irre geben wird

will man deren tun am wirksamsten einschränken müsste man irgendwann fragen, warum wir einem ultimativ vertrauenswürdigen staat nicht die permanente ton- und kameraüberwachung unserer privaträume gestatten, auch ohne verdacht.

schon leichte abweichungen im persönlichen verhalten von irgendeinem normverhalten, zb ein leichtfertiger umgang mit scharfen brotmessern, könnten dann zu einer aberkennung von freiheitsrechten führen

ich meine nur, dass es wie gesagt nicht so einfach ist und immer eine abwägung bleiben wird. es könnten auch sicherheitskräfte mal durchdrehen, polizisten amok laufen oder so. gabs auch schon.

m0n0
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14.03.2009 - 12:29 Uhr
m0n0

Das elementare Menschenrecht auf Leben oder das Recht auf Sport und Spaß, einschließlich scharf schießen.

Stichwort für Insider der (politischen) Philosophie: Biopolitik.

Halte ich zwar für Quatsch, das Konzept, aber vielleicht erkennts ja noch jemand wieder...

sonnenblumenmaler
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14.03.2009 - 13:06 Uhr
sonnenblumenmaler

Vielleicht sollte man mal die Frage stellen, ob nicht das Verhältnis Lehrer - Schüler das Problem sein kann.
Offensichtlich kommen zu viele Schüler auf eine Lehrkraft. Wenn 30 oder mehr Kinder in einer Klasse sind, kann man nicht vernünftig fördern. Genau diese Förderung ist aber notwendig, wenn man Perspektivlosigkeit verhindern möchte.

Zum Thema Schußwaffen:
Ich glaube, dass der Vater noch ernsthafte Probleme kriegen wird, weil er nicht verantwortungsvoll mit seinen Schusswaffen umgegangen ist. Ansonsten könnte man ja mal überlegen, die Waffen oder die Munition im Schützenverein zu lagern und sie im Privathaus zu verbieten.

okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 13:25 Uhr
okkasionalsozialist

sonnenblumenmaler sagte:
Vielleicht sollte man mal die Frage stellen, ob nicht das Verhältnis Lehrer - Schüler das Problem sein kann.Offensichtlich kommen zu viele Schüler auf eine Lehrkraft. Wenn 30 oder mehr Kinder in einer Klasse sind, kann man nicht vernünftig fördern. Genau diese Förderung ist aber notwendig, wenn man Perspektivlosigkeit verhindern möchte.


wenn das so schlimm ist, warum passieren solche sachen dann so selten? und eigentlich nur als nachahmungstaten? warum gibt es allgemein immer weniger morde in deutschland?

mikudosan
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14.03.2009 - 13:46 Uhr
mikudosan

Wieso müssen Schützen ihren sogenannten Sport mit mehrschüssigen oder halbautomatischen Waffen ausüben? Beim Bogen- oder Armbrustschießen muss halt vor jedem Schuss nachgeladen werden, geht doch auch. Jene Waffen sollten für die "Sport"-Ausübung verboten werden!

zitator
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14.03.2009 - 14:06 Uhr
zitator

Liebe SZ,

Im Text wird der volle Nachname des Amokläufers genannt. Muss das denn sein?

Kalef
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14.03.2009 - 14:10 Uhr
Kalef

@jurette: Deine Position hatte ich schon verstanden. Aber aus Deiner sehr richtigen Ausführung zur Interessenabwägung ergibt sich meiner Ansicht nach nur ein logischer Schluss. (Unter der einzigen Prämisse, dass Menschenleben wichtiger sind als Spaß zu haben.)

Es ist natürlich klar, dass es im Falle eines Verbots damit noch keinem einzigen jugendlichen Außenseiter besser oder schlechter geht. Aber darum geht es hier gar nicht.

Elevoltek
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-1

14.03.2009 - 14:13 Uhr
Elevoltek

Das Problem ist das man viel zu leicht Waffen kriegen kann.
Waffen richtig zu verbieten wäre aber auch unfair denen gegenüber die verantwortungsvoll damit umgehen. Man sollte die, die eine Waffe haben wollen überprüfen(nicht gegen Datenschutz oder andere Gesetze verstoßen)und auch darauf achten ob Hausmitbewohner depressiv sind oder anderweitig geistig schwach sind.

soylentyellow
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14.03.2009 - 14:15 Uhr
soylentyellow

Vielleicht ist das mit Amoklauf ja wie mit der Kinderpornographie im Internet. Soll es geben, kommt zum Glück recht selten vor, ist aber eine ganz schlimme Sache und alle finden es scheiße.

Von der Leyen möchte also eine Art "Great Firewall of Germany" einrichten (analog zum britischen Cleanfeed System) machen. Dies verhindert Kinderpornographie natürlich nicht (weil es umgangen werden kann), erschwert den Zugang dazu aber und könnte zu einer geringeren Inzidenz von unerwünschtem Verhalten führen.

Analog das Waffenverbot. Gibt es keine legalen privaten Waffen kann diese niemand verwenden um damit Amok zu laufen. Natürlich kann ein potentieller Amokläufer dieses Verbot umgehen und sich eine illegale Waffe besorgen aber dies erhöht den Aufwand signifikant Amok zu laufen und dürfte zu einer geringeren Inzidenz führen (sagen wir ein Amoklauf alle zehn Jahre anstatt alle fünf).

ABER: Bei beiden an sich guten Ideen werden viele andere Rechte eingeschränkt, es entstehen unbeabsichtigte Kollateralschäden und außerdem bestimmen andere was ich darf und was nicht und wie ich lebe.

Ob ich das wirklich will bezweifle ich mal. Bei Religion will ich das schließlich auch nicht.

jurette_
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14.03.2009 - 14:15 Uhr
jurette_

Kalef, das ändert nichts daran, dass ich diese Interessenabwägung nicht vorgenommen habe - also zitiere mich bitte nicht als Referenz für das Ergebnis Deiner Abwägung.

Und ich finde Deine Abwägung sehr verkürzt - es geht hier nicht nur um Recht auf Waffen vs. Menschenleben. Was ist mit der Verhältnismäßigkeit? gibt es denn wirklich keine anderen Mittel, um das von Dir gewünschte Ziel zu erreichen?

Einen logischen Schluss gibt es da nicht wirklich.

Besorgte
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14.03.2009 - 14:15 Uhr
Besorgte

oh man ... wie armselig. Natürlich sind mal wieder die Waffen schuld. Und wenn nicht die Waffen, dann die Computerspiele.

Dass dieser Junge, wie vermutlich viele weitere, schon psychisch krank war bevor er jemals nen Computer und ne Waffe in der Hand gehalten hat, wird mal wieder gänzlich ausgeblendet. Es ist ja auch wesentlich einfacher ein Waffengesetz zu ändern, als Erwachsene dazu zu bewegen sich um die Leiden ihrer Kinder zu kümmern, sie ernst zu nehmen und ihnen Aufmerksamkeit und Liebe zu schenken.

Ein Mensch mit einer gesunden Psyche und einem sozialen Umfeld in dem er sich wohlfühlt, erschiesst keine 15 Menschen, nur weil mal eben der Vater ne Waffe im Schlafzimmer liegen hat. Aber flüchten wir uns lieber wieder mal in die profanen Ausreden, als dem Kern des Problems auf den Grund zu gehen...genau diese Oberflächlichkeit bringt doch Kinder/Jugendliche und auch Erwachsene dazu auszuticken.

Kranke Welt.

jurette_
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14.03.2009 - 14:17 Uhr
jurette_

soylentyellow sagte:
Vielleicht ist das mit Amoklauf ja wie mit der Kinderpornographie im Internet. Soll es geben, kommt zum Glück recht selten vor, ist aber eine ganz schlimme Sache und alle finden es scheiße.

Von der Leyen möchte also eine Art "Great Firewall of Germany" einrichten (analog zum britischen Cleanfeed System) machen. Dies verhindert Kinderpornographie natürlich nicht (weil es umgangen werden kann), erschwert den Zugang dazu aber und könnte zu einer geringeren Inzidenz von unerwünschtem Verhalten führen.

Analog das Waffenverbot. Gibt es keine legalen privaten Waffen kann diese niemand verwenden um damit Amok zu laufen. Natürlich kann ein potentieller Amokläufer dieses Verbot umgehen und sich eine illegale Waffe besorgen aber dies erhöht den Aufwand signifikant Amok zu laufen und dürfte zu einer geringeren Inzidenz führen (sagen wir ein Amoklauf alle zehn Jahre anstatt alle fünf).

ABER: Bei beiden an sich guten Ideen werden viele andere Rechte eingeschränkt, es entstehen unbeabsichtigte Kollateralschäden und außerdem bestimmen andere was ich darf und was nicht und wie ich lebe.

Ob ich das wirklich will bezweifle ich mal. Bei Religion will ich das schließlich auch nicht.


Welche unbeabsictigten Kollateralschäden hast Du da im Sinn?

(Ich frage, weil ich mir da noch keine abschließende Meinung gebildet habe)

Fuss09
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14.03.2009 - 14:21 Uhr
Fuss09

Ich hab auch mal so gedacht.
Mittlerweile denke ich, wenn das Volk sich entwaffnen lässt, dann öffnet das möglichen Putschisten Tür und Tor.
Klingt abenteuerlich (für deutsche Verhältnisse) ist aber nicht so abwegig...

Menschen töten, nicht Waffen und bekloppte (bzw. Opfer der Gesellschaft) gibts überall, die können mit einem Kugelschreiber genauso töten, wie mit einer Schusswaffe.

Besorgte
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14.03.2009 - 14:27 Uhr
Besorgte

Wenn jemand wirklich Amoklaufen will, lässt er sich auch nicht davon abhalten keine Schusswaffe zu haben, dann nimmt er ne Machete, ne Axt, ein Küchenmesser oder bastelt sich ne Bombe, Beschreibungen dazu finden sich ja nun wirklich zur Genüge um Netz.

Ich kanns nur immer wieder wiederholen: es sind nicht die Waffen, es sind die kranken Psychen, die töten. Und die züchten wir uns mit unsere "modernen" Welt unzählig heran.

Kalef
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14.03.2009 - 14:45 Uhr
Kalef

@jurette, sorry, wenn Du Dich instrumentalisiert fühlst :) War nicht meine Absicht.

Das Konzept von "Verhältnismäßigkeit" ist allerdings gerade kein Beleg dafür, dass mein Schluss nicht logisch ist, da Verhältnismäßigkeit immer eine Aufforderung ist, Gesetze der Logik nicht als Maß zur Entscheidung zuzulassen.

Als Analogie dafür greife ich mal auf die hier nicht relevanten Verkehrstoten zurück. Wenn man alle Autos verbietet und dann irgendwann alle abgeschafft sind, kann keiner mehr überfahren werden. Das erscheint mir ein logischer Schluss. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nimmt man diesen Schluss aber nicht als Handlungsaufforderung, was übersetzt heißt: Die Gesellschaft nimmt in Kauf, dass grundsätzlich Leute überfahren werden können und versucht, durch Regulierungen die tatsächliche Zahl an Verkehrsunfällen zu vermindern. Das heißt, hier kommt Logik nicht zur Anwendung. Wegen der Verhältnismäßigkeit. Dadurch bleibt der logische Schluss aber trotzdem wahr.

Da im Gegensatz zu nützlichen Dingen wie dem Auto, einem Messer oder gewissen Chemikalien Waffen nur zum Spaß oder zum Verletzen/Töten da sind, möchte ich die Mahnung zur Verhältnismäßigkeit in dem Fall nicht gelten lassen, weil die Interessen in unserem Fall eben doch Spaß/Sport und Recht auf Unversehrtheit heißen.

TroyMcLure
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14.03.2009 - 15:50 Uhr
TroyMcLure

Ahh, die Schulschwänzer wird die Aktion freuen.
Hielten sich die RAF-Leute nicht auch für Intellektuelle?

---------------------------------------------------------
Überflüssige Dinge die dem Leben ein jähes, unerwartetes und unschönes Ende bescheren können:

1. PKWs sind weitesgehend überflüssig, wozu gibt es Bus, Bahn und Fahrrad.
2. Alkohol braucht kein Mensch zum überleben, allein zum desinfizieren sollte man ihn erlauben.
3. Zigaretten - wozu, zum Ausräuchern von Wespennestern?
4. Leistungssport ist Schachsinn und ungesund.

Also ihr Intellektuellen, Kippe aus, Rotwein in den Abguß und rauf auf den Drahtessel. Aber nicht zu feste reintreten, s. Punkt 4.


Ich finde die Aktion trotzdem Klasse, denn sie zeigt auf wo Deutschland in Sachen Intellekt angelangt ist.

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14.03.2009 - 15:52 Uhr
TroyMcLure

TroyMcLure sagte:
4. Leistungssport ist Schachsinn und ungesund..


Haha, Schachsinn, wie tiefsinnig, ich glaub ich bin ein Intellektueller.

Mannheimer
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14.03.2009 - 16:45 Uhr
Mannheimer

diedrossel sagte:
pst. man schreibt es intellektuelle. ohne R. hat nix mit inter mailand oder interaktion oder so zu tun.


ha, ha, drossel, das ist echt gelungen.
inter mailand..., na da muss man erst mal drauf kommen.
geil.

jurette_
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14.03.2009 - 17:58 Uhr
jurette_

Kalef sagte:


Das Konzept von "Verhältnismäßigkeit" ist allerdings gerade kein Beleg dafür, dass mein Schluss nicht logisch ist, da Verhältnismäßigkeit immer eine Aufforderung ist, Gesetze der Logik nicht als Maß zur Entscheidung zuzulassen.



Vielleicht habe ich einen falsche Vorstellung vom Begriff des "Logischen Schlusses". Aber eine Interessenabwägung erfordert ja ein Abwägen der Interessen gegeneinander - unter Berücksichtigung von Maßstäben wie Verhältnismäßigkeit. Ein logischer Schluss kann doch nur dann eine Rolle spielen, wenn es um die Frage geht, ob eine Maßnahme die gewünschte Wirkung herbeiführen kann. Das hat mit einer INteressenabwägung erst mal nichts zu tun. Deswegen kann sich aus einer Abwägung kein logischer Schluss ergeben. Das Ergebnis einer Abwägung ist immer eine Wertung, und die hat ja zumindest meinem Verständins nach nicht so viel mit Logik zu tun.

Das sind zwar nur Begrifflichkeiten, aber ich störe mich schon ein bisschen daran, dass staatliche Eingriffe "logisch" sein sollen - das klingt so, als ob ein Naturgesetz verwirklicht werden würde oder sowas. Dabei ist das Handeln des Staates immer das Ergebnis von Wertungen.

Wenn unser Gesetzgeber allerdings dieses von sich geben würde

Kalef sagte:

möchte ich die Mahnung zur Verhältnismäßigkeit in dem Fall nicht gelten lassen,


dann wäre das entsprechende Gesetz rucki zucki vom BVerfG aufgehoben. Ein staatliche Maßnahme muss immer immer verhältnismäßig sein. Und dann kann unter Umständen auch ein Verbot sein.

boeserbaer
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14.03.2009 - 18:49 Uhr
boeserbaer

Digital_Data sagte:



Nun Tim mußte keine große Hürden überwinden.

Im Mittelalter geb es ohne Schusswaffen auch eine Menschheit. Die Menschheit existiert ohne Schusswaffen viel länger wie mit. Such Dir neue Nullargumente.

Digital_Data


Ja ich weiß schon im Mittelalter war eh alles besser LoL.

Leider hat es Amokläufe schon viel früher auch ohne Schusswaffen gegeben. Im von Dir zitierten Mittelalter sogar Massen-Amokläufe, die so genannten Kreuzzüge. Die hatten dann sogar den Vorteil das Massenhaft Agressionen abgebaut werden konnten :-))

Nochmal, ein Schusswaffenverbot löst das Problem nicht, auch wenn die Dinger verboten werden wird es immer möglich sein sich Schusswaffen Illegal zu beschaffen. Das es im Fall von Tim so einfach war an eine Pistole heranzukommen muss sicher zum großen Teil seinem Vater angelastet werden. Wer einen Waffenschein besitzt und Waffen so Fahrlässig zugänglich macht gehört bestraft.

Die entscheidende Frage ist jedoch wie erkennt man im Vorfeld Menschen die potentiell zu Massenmördern (Amokläufer) werden können, irgendetwas muss doch ein Auslöser für diese Taten sein. Man kann dies nicht auf ein Schußwaffenproblem reduzieren.

Und hier ist es aus meiner Sicht Nullproduktiv immer wieder die gleichen Phrasen Gebetsmühlenartig herunterzuleiern, wie Computer- (Killer)Spiele verbieten oder Waffengesetz verschärfen. Die Verschärfung des Waffengesetzes hatten wir vor kurzem schon, hat offensichtlich nicht geholfen. Und die Forderung Egoshooter zu verbieten wird das Problem sicherlich auch nicht lösen.

Vielmehr muss individuell herausgefunden werden was die Auslöser für solche Wahnsinnstaten sind.

jajedala
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14.03.2009 - 20:37 Uhr
jajedala

Zum Thema Sport: Hier taucht öfter die Frage auf „wozu brauchen wir Waffen?“ und „…Oder geht es beim Schießsport doch um etwas anderes bzw. muss da etwas anderes kompensiert werden...?“

JAAAAAAA verdammt, natürlich!! Es geht um Hass, um Verachtung, es geht um Rache und Vergeltung, es geht um List, es geht darum der Beste sein zu müssen, es geht um Taktik und um Boshaftigkeit, um Leid und Schmerz und die Lust daran, es geht um Siegen und Besiegen. Es geht darum besiegt zu werden. Es geht um Allianzen mit dem Gegner, um Loyalität und Verrat. Es geht um Liebe und um Freiheit!
(Ich spreche gerade vom Bahnradsport, den Schießsport hab ich noch nicht probiert.)

Wie wünsch ich mir manchmal, die Kolegen würden nach der Arbeit gelegentlich um den Block rennen, statt sich immer nur vor die Glotze zu knallen. Mein Leben wäre wesentlich entspannter.

Wer tatsächlich denkt im Sport ginge es darum das Fett an der Hüfte los zu werden oder eine „ruhige Hand“ zu trainieren, wie im Schießsport, dem fehlt es tatsächlich an „Intellekt“.
(Ja das ist die männliche Sichtweise).

Ich erinnere mich noch daran wir ich als Kind im Schuppen meiner Großeltern ein altes Luftdruckgewehr gefunden hatte. Ein Gefühl, als ob ich damit alleine das Nachbardorf stürmen könnte (mir zittern heut noch die Knie). Wer so eine großkalibrige Waffe in die Hand nimmt als wärs ne Rohrzange muss vollkommnen tot sein.

Wenn Sie diese Waffen verbieten wollen, nur zu. Es gibt noch einige Sportarten, die ich noch nicht probiert hab.

Ach so: Wenn diese Verwahrlosten keine Schusswaffen mehr haben, bauen sie Rohrbomben mit Metallsplittern. In einem Klassenzimmer sterben dann sicher mehr als 16 Menschen. Also hören Sie bitte auf Stellvertreterkriege zu führen.

Und noch etwas zum Thema Intellekt: Können Sie sich Probleme vorstellen, die nicht zu lösen sind. Weder durch Technik noch durch Organisation. Auch nicht durch Bildung.

Sie können zappeln, wie Sie wollen, Sie haben keine Macht über diese Irren!

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14.03.2009 - 20:37 Uhr
jajedala

Zum Thema Sport: Hier taucht öfter die Frage auf „wozu brauchen wir Waffen?“ und „…Oder geht es beim Schießsport doch um etwas anderes bzw. muss da etwas anderes kompensiert werden...?“

JAAAAAAA verdammt, natürlich!! Es geht um Hass, um Verachtung, es geht um Rache und Vergeltung, es geht um List, es geht darum der Beste sein zu müssen, es geht um Taktik und um Boshaftigkeit, um Leid und Schmerz und die Lust daran, es geht um Siegen und Besiegen. Es geht darum besiegt zu werden. Es geht um Allianzen mit dem Gegner, um Loyalität und Verrat. Es geht um Liebe und um Freiheit!
(Ich spreche gerade vom Bahnradsport, den Schießsport hab ich noch nicht probiert.)

Wie wünsch ich mir manchmal, die Kolegen würden nach der Arbeit gelegentlich um den Block rennen, statt sich immer nur vor die Glotze zu knallen. Mein Leben wäre wesentlich entspannter.

Wer tatsächlich denkt im Sport ginge es darum das Fett an der Hüfte los zu werden oder eine „ruhige Hand“ zu trainieren, wie im Schießsport, dem fehlt es tatsächlich an „Intellekt“.
(Ja das ist die männliche Sichtweise).

Ich erinnere mich noch daran wir ich als Kind im Schuppen meiner Großeltern ein altes Luftdruckgewehr gefunden hatte. Ein Gefühl, als ob ich damit alleine das Nachbardorf stürmen könnte (mir zittern heut noch die Knie). Wer so eine großkalibrige Waffe in die Hand nimmt als wärs ne Rohrzange muss vollkommnen tot sein.

Wenn Sie diese Waffen verbieten wollen, nur zu. Es gibt noch einige Sportarten, die ich noch nicht probiert hab.

Ach so: Wenn diese Verwahrlosten keine Schusswaffen mehr haben, bauen sie Rohrbomben mit Metallsplittern. In einem Klassenzimmer sterben dann sicher mehr als 16 Menschen. Also hören Sie bitte auf Stellvertreterkriege zu führen.

Und noch etwas zum Thema Intellekt: Können Sie sich Probleme vorstellen, die nicht zu lösen sind. Weder durch Technik noch durch Organisation. Auch nicht durch Bildung.

Sie können zappeln, wie Sie wollen, Sie haben keine Macht über diese Irren!

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14.03.2009 - 20:38 Uhr
jajedala

hups...

okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 20:41 Uhr
okkasionalsozialist

jajedala sagte:
Wer tatsächlich denkt im Sport ginge es darum das Fett an der Hüfte los zu werden....dem fehlt es tatsächlich an „Intellekt“. (Ja das ist die männliche Sichtweise).


mir schon ;)

mann

jajedala
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14.03.2009 - 21:01 Uhr
jajedala

okkasionalsozialist sagte:
jajedala sagte:
Wer tatsächlich denkt im Sport ginge es darum das Fett an der Hüfte los zu werden....dem fehlt es tatsächlich an „Intellekt“. (Ja das ist die männliche Sichtweise).


mir schon ;)

mann


Du hast auch ein Hündchen als Avatar.



(Scherz).

Als ich meinen Text geschrieben hatte hat er mir schon wieder Leid getan. Pathetisch und irgendwie überheblich.

Jetzt da ich gesehen hab, das ich zweimal gepostet hab bin ich wieder ins Internet verliebt… ich bin zu blöd zu posten.

Mandy1986
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14.03.2009 - 21:42 Uhr
Mandy1986

Komisch, von wo kommen all die User auf einmal her? Da wird völlig untypisch argumentiert, das Feindbild "Intellektuelle" wiederholt beschworen und dann noch Beiträge von Menschen, die mit den hiesigen Gepflogenheiten nicht vertraut sind. Erlebe erstmals ein Siezen in den Kommentaren. Irgendwie habe ich das Gefühl, ein Schützenverein hat seinen Stammtisch auf jetzt.de verlagert.

Aber mal zur Sache: Mir ist es völlig egal, ob es Menschen gibt, die es für einen Sport halten, mit Tötungsintrument irgendwelche Zielscheiben zu treffen. Es geht um Menschenleben. Ein in psychischer Behandlung gewesener Jugendlicher (wird nicht mal von den Eltern dementiert, wenn man die Stellungnahme des Anwalts wirklich gut durchliest) mit einer Freude an Killerspielen wächst in einem Elternhaus mit Waffen auf. Er darf sogar mit dem Herr Papa üben richtig zu zieleln. Und das ein Mensch mit Depressionen und Freude an Tötungsspielen. Die Waffen liegen da in der Wohnung dann einfach rum. So etwas darf es nicht geben.
Natürlich gibt es verantwortliche Schützen, welche ihre Waffen in einen Schrank einsperren, der den Sohnemann nicht aufbrechen kann, oder solche, welche wenn sie feststellen Söhnchen ist ein Fall für den Psychiater und killst stundenlang am PC irgendwelche Figuren, die Waffen doch lieber nicht im Haus lagern.
Aber überall geht es um Aufwand und Nutzen. Ich bin in meiner Freiheit auch eingeschränkt, wenn am Flughafen meine Taschen durchleuchtet werden, ich durch den Metalldetektor muss und meine Nagelschere aus dem Handgepäck rausgenommen wird. Obwohl 99,999% der Fluggäste kein anderes Ziel haben, als möglichst schnell von A nach B zu kommen, gibt es für alle diese unangenehmen Einschränkungen, wegen einer verschwindend kleinen Minderheit.
So müssen auch die Schützen zu Gunsten der öffentlichen Sicherheit auf ihre Hobby verzichten. Die können dann ja an Simulatoren ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen.

Der Staat ist verpflichtet, schnell zu handeln: Alle Gewehre und Pistolen in Privatbesitz sofort einziehen. Denn sonst macht er sich mitschulde, wenn es in nächster Zeit wieder zu einem solchen Fall kommt.

okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 21:57 Uhr
okkasionalsozialist

Mandy1986 sagte:
Der Staat ist verpflichtet, schnell zu handeln: Alle Gewehre und Pistolen in Privatbesitz sofort einziehen. Denn sonst macht er sich mitschulde, wenn es in nächster Zeit wieder zu einem solchen Fall kommt.


schauen die beim abholen der waffen dann auch in der küche vorbei?

http://www.kikuichi.net/index.asp?PageAc...

LarsLarsen
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14.03.2009 - 22:20 Uhr
LarsLarsen

nun wird also doch nicht mehr abgewogen... nicht zwischen sportschützen, waffensammlern, jägern, sicherheitspersonal, gefährdeten personen... klar, ist schön einfach, dann hab ich keine abwägungsprobleme mehr.
unabhängig von der frage, ob sportschützen ihre wummen wirklich mit nach hause nehmen dürfen sollten (was ich persönlich bezweifle, aber nur weil einem keine gründe für etwas einfallen, heißt das nicht, dass es keine gibt; das sollten einige hier vielleicht auch mal bedenken), wird das recht des einzelnen auf leben und körperliche unversehrtheit durch waffenbesitz erst mal überhaupt nicht verletzt oder auch nur gefährdet. insofern kann ich damit auch nicht abwägen. die regulierung des waffenbesitzes dürfte eher mit der öffentlichen sicherheit und ordnung zusammenhängen. wenn die gesellschaftliche mehrheit zu dem ergebnis kommt, ein generelles waffenverbot für sportschützen würde die welt sicherer machen UND die freiheit des einzelnen nicht unverhältnismäßig beeinträchtigen - so sei es. aber ständig zu sagen, hier stehe "spaß gegen leben" ist unseriös.

noch eine frage zu den zahlen: wieviele millionen schusswaffen? "Schusswaffen sind Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung, zur Signalgebung, zur Jagd, zur Distanzinjektion, zur Markierung, zum Sport oder zum Spiel bestimmt sind und bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden" (anl. 1 zu § 1 IV waffg) da fällt genau genommen jedes erbsenblasrohr drunter... luftgewehre gleich dreimal. weiß jemand, was genau die gdp da schätzt? ich fürchte ja: nein.

Kalef
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14.03.2009 - 23:00 Uhr
Kalef

@jurette, da möchte ich Dich aber doch bitten, meine letzten Einträge noch mal zu lesen. Du vermischst da zwei verschiedene Punkte. Ich habe nirgends gesagt, dass staatliche Eingriffe logisch sein müsen, wohl aber einzelne Denkschritte, um die es mir geht. Eine Handlung ist nie logisch, im besten Fall aber das zuvor Gedachte.

In dem Punkt hast Du das letzte Zitat aus dem Zusammenhang gerissen und es leider vermieden, Dich zu dem, was dem Komma noch folgte, zu äußern.

Hier noch mal meine Prämisse:

Die Unversehrtheit des Menschen ist wichtiger als das Hobby Sportschiessen.

Stellt das irgendjemand in Abrede?

Falls nicht - und nur dann - ist es logisch, nur solche Waffen zum Sport zuzulassen, die die Unversehrtheit des Menschen nicht gefährden.

Und danach kommt die Frage der Abwägung. Und da gibt es speziell zum Thema Waffen (im Verhältnis zu anderen Dingen, die verletzen können) eben nicht so komplexe Fakten. Wie ich im letzten Kommentar geschrieben hab.

Erstaunlich, dass sich zu dem Punkt all die Waffenverteidiger hier nicht äußern. Womit ich Dich, jurette, ausdrücklich nicht meine.

LarsLarsen
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14.03.2009 - 23:06 Uhr
LarsLarsen

@ kalef: die unversehrtheit des menschen wird durch das hobby sportschießen nicht berührt. es geht daher nicht um wichtiger oder nicht.

gott, ich klinge ja schon wie irgendso'n rali... ;)

das waffengesetz sieht bereits eine sog. bedürfnisprüfung vor, die, nach gegenwärtiger rechtslage, bei sportschützen unter bestimmten bedingungen gegeben ist. das kann man ja ändern, wenn man will. aber es geht nicht um "hobby gegen leben". das ist polemik.

Digital_Data
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15.03.2009 - 00:24 Uhr
Digital_Data

Das Argument, dass wenn man Waffen verbieten würde, dass dann die Leute illegal Waffen haben würde, finde ich schon drollig. Bei allen Amokläufen bisher, hatten die Väter alle legale Waffen. Das Ergebgnis wäre dann nämlich jetzt, dass der Vater von Tim entweder keine Waffen gehabt hätte oder jetzt sitzen würde.

Hier muss man auch mal deutlich sagen. Wir hatten den Fall 2002 in Erfurth. Die Gesetze wurden verschärft, die Schützenvereine hätten durchaus reagieren können und zum Beispiel selbst die sichere Aufbewahrung zu kontrollieren. Das hat man versäumt, selbst schuld.

Wie gesagt, automatische Waffen und scharfe Munition sollte wirklich schön langsam hinterfragt werden. Mein Opa hatte ein Gewehr mit Explosivgeschossen. Vollkommen legal, dass muss man sich mal reinziehen.

Es gibt schon heute Plätze an denen Waffen aller Art verboten sind. Polizeirevier, Flughafen, Flugzeug, Gerichtssäle und wir kommen gut damit zu recht.

Beim Verbot von Killerspielen komm ich immer nicht ganz mit. Den Alcopops kam man auch mit Strafsteuer entgegen. Ballerspiele müssen einfach eine Strafsteuer bekommen. Wenn man damit nichts verdient, dann haben sie auch keine Hersteller mehr. Das sollte sogar Ralis einleuchten.

Digital_Data

P.S. Da siehst Du jurette_ ja mal, wie es ist wenn Zitate missbenutzt werden.

BenUtzBar
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15.03.2009 - 02:15 Uhr
BenUtzBar

Bringt bestimmt richtig was, wenn es Mordwaffen nur noch auf dem Schwarzmarkt zu kaufen gibt, dass würde ja mal richtig viel ändern...


wie wannabe youtube kann man denn sein und den kommentaren bewertungen zumuten...

schwach jetzt.de schwach

Kalef
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15.03.2009 - 03:21 Uhr
Kalef

LarsLarsen sagte:
@ kalef: die unversehrtheit des menschen wird durch das hobby sportschießen nicht berührt.


Das glaube ich nicht.

LarsLarsen
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15.03.2009 - 09:14 Uhr
LarsLarsen

Kalef sagte:
LarsLarsen sagte:
@ kalef: die unversehrtheit des menschen wird durch das hobby sportschießen nicht berührt.


Das glaube ich nicht.



okay.

TomJones
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15.03.2009 - 11:19 Uhr
TomJones

Steuern auf "Killerspiele"? Oh man, das schreit geradezu vor Verzweiflung.
Warum keine Steuer auf Tischtennis? Hat er ja auch gespielt. Aber halt, einfach auf Verdacht alles besteuern, das irgendwelche Konsequenzen haben könnte is ne super Idee und mit Sicherheit äußerst ergiebig.

Selbstverständlich hat Sportschießen mit körperlicher Unversehrtheit nichts zu tun. Sind zwei völlig verschiedene Sachen.

jurette_
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15.03.2009 - 12:01 Uhr
jurette_

Kalef sagte:
@jurette, da möchte ich Dich aber doch bitten, meine letzten Einträge noch mal zu lesen. Du vermischst da zwei verschiedene Punkte. Ich habe nirgends gesagt, dass staatliche Eingriffe logisch sein müsen, wohl aber einzelne Denkschritte, um die es mir geht. Eine Handlung ist nie logisch, im besten Fall aber das zuvor Gedachte.

Da hast Du mich falsch verstanden, das habe ich so nicht gesagt. Ich bezog mich auf Deinen Aussage, dass ein Waffenverbot der einzig logische Schluss sei - und ein Waffenverbot ist doch staatliches Handeln und nicht nur ein einzelner SChritt. Zudem habe ich ja nicht behauptet, dass Du der Auffassung seist, dass Logik das allein maßgeblich Kriterium für einen Eingriff staatlicher INstitutionen in die Grundrechte sei - ich habe nur gesagt, dass ich mich daran störe, dass Du ein Waffenverbot als logisch bezeichnest. UNd DU hast ja gesagt, dass es für Dich nur einen einzigen logischen Schluss gibt, der aus dem von mir gesagten (der Interessesabwägung) resultiert. Oder etwas nicht?


Kalef sagte:
In dem Punkt hast Du das letzte Zitat aus dem Zusammenhang gerissen und es leider vermieden, Dich zu dem, was dem Komma noch folgte, zu äußern.


Lieber Kalef, auch wenn Du begründest, warum hier der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht gelten soll, und nichts anderes tust Du ja mit Deinen Ausführungen nach dem Komma, dann bleibt es trotzdem dabei, dass Du hier den Grundsatz nicht anwenden willst.

Wenn Du sagst, dass Du nach Prüfung der Verhältnismäßigkeit zu dem Ergebnis kommst, dass ein Waffenverbot gerechtfertigt ist, dann ist das formal nicht zu beanstanden - das hast Du aber nicht getan, sondern Du hast gesagt, dass Du die Mahnung der Verhältnismäßigkeit nicht gelten lassen willst.

Und zum Rest: Deine Prämisse ist doch schon das Ergebnis einer Abwägung. Du baust Deinen "logischen Schluss" also schon auf dem Ergebnis eine Abwägung auf. Und Du berücksichtigst keine anderen Alternativ-Maßnahmen, was man tun mnuss, damit einen Maßnahme gerechtfertigt ist. Die Interessen sind nicht sauber rausgearbeitet und und und.

Nochmal: ich habe mir noch keine abshcließende Meinung gebildet. Aber hier ist mir das alles zu verkürzt dargestellt.



Abgesehen davon: nach dem Komma stand ja lediglich, das ein INteresse überwiegt das andere. Was soll ich denn dazu schreiben?


Hier noch mal meine Prämisse:

Die Unversehrtheit des Menschen ist wichtiger als das Hobby Sportschiessen.

Stellt das irgendjemand in Abrede?

Falls nicht - und nur dann - ist es logisch, nur solche Waffen zum Sport zuzulassen, die die Unversehrtheit des Menschen nicht gefährden.

Und danach kommt die Frage der Abwägung. Und da gibt es speziell zum Thema Waffen (im Verhältnis zu anderen Dingen, die verletzen können) eben nicht so komplexe Fakten. Wie ich im letzten Kommentar geschrieben hab.

Erstaunlich, dass sich zu dem Punkt all die Waffenverteidiger hier nicht äußern. Womit ich Dich, jurette, ausdrücklich nicht meine.

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15.03.2009 - 12:06 Uhr
jurette_

O verdammt, da ist mit der Zitierfunktion was schiefgegangen - Kalef, ich hoff, Du kommst klar :)

okkasionalsozialist
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15.03.2009 - 12:44 Uhr
okkasionalsozialist

dirk von gehlen gerade im presseclub auf phoenix (auf ard geht er gerade zu ende)

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15.03.2009 - 12:49 Uhr
okkasionalsozialist

Kalef sagte:

Und danach kommt die Frage der Abwägung. Und da gibt es speziell zum Thema Waffen (im Verhältnis zu anderen Dingen, die verletzen können) eben nicht so komplexe Fakten. Wie ich im letzten Kommentar geschrieben hab.

Erstaunlich, dass sich zu dem Punkt all die Waffenverteidiger hier nicht äußern. Womit ich Dich, jurette, ausdrücklich nicht meine.


ich habe ne relativ komplexe abwägung vorgenommen. vielleicht interessieren dich sachen, die von mir kommen, prinzipiell nicht, aber da ich auch grob unter "all die waffenverteidiger" falle will ich das doch festhalten.

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15.03.2009 - 12:54 Uhr
okkasionalsozialist

LarsLarsen sagte:
gott, ich klinge ja schon wie irgendso'n rali... ;)


fast jeder ist auf seinem interessengebiet rali. mehr und tiefere verbotebefürworten die meisten nur für dinge, auf die sie selbst auch ohne staatliche einmischung verzichtet hätten.

RuBBeRBuLLeT
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15.03.2009 - 13:08 Uhr
RuBBeRBuLLeT

Danke Herr von Gehlen,
für ihren Standpunkt den sie eben im Presseclub ARD eingenommen haben! Es ist schlicht und ergreifend eine Frechheit das hier einige Politiker versuchen die sogenannten "Killerspiele" als Ursache für diesen Amoklauf aufführen. Wie sie eben sagten gilt es das Risiko an Waffen zu kommen so weit wie möglich zu minimieren. Und ein Schritt wäre, das man diese Waffen und deren Munition dann zentral im Schützenhaus lagert. Die Kosten die dadurch enstehen (24h Wachdienst undsoweiter) hat selbstverständlich der Verein also seine Mitglieder zutragen. Ich für meinen Teil spiele diese sogenannten "Killerspiele" nur online im Team gegen menschliche Gegenspieler. Eigentlich ist es nichts anderes als das klassiche "Räuber & Gendarm" in digitaler Form. Und den Umgang mit realen Waffen lernt man beim Onlinespielen erst recht nicht. Einfach nur lächerlich wie zur Zeit zum Teil so diskutiert wird!

eisengrau
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15.03.2009 - 13:14 Uhr
eisengrau

montgomeryjones sagte:
Ich sehe keine Notwendigkeit wieso überhaupt jemand eine Schusswaffe besitzen sollte - außer Polizei und vielleicht Jägern


Nicht mal da sehe ich die unbedingte Notwendigkeit. Gibt doch nichts Feigeres als andere verletzen und töten zu wollen, aber dabei den Körperkontakt zu scheuen.

Allein die Idee, eine Maschine zu erfinden, die auf große Distanz mit großer Wucht Metallteile in die Körper anderer treibt, und dort Muskeln, Knochen und Organe zerfetzt, hört sich ja schon krank an und würde sicher als Erfindung eines gewaltpornografischen Filmemachers abgetan, wenn es nicht vor ca. 500 Jahren geschehen wäre.

LarsLarsen
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15.03.2009 - 13:26 Uhr
LarsLarsen

eisengrau sagte:

Nicht mal da sehe ich die unbedingte Notwendigkeit. Gibt doch nichts Feigeres als andere verletzen und töten zu wollen, aber dabei den Körperkontakt zu scheuen.



bist du veganer? ansonsten empfehle ich: alle wildtiere eigenhändig erwürgen. alles andere wäre feige...

Jollscherl
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15.03.2009 - 13:28 Uhr
Jollscherl

erschreckend viele rosarote profilbildchen in dieser diskussion...

übrigens find ich das bild nicht gerade schön und dazu geeignet, um das ganze wochenende an erster stelle der texte auf den sich einloggenden user zu zielen. muss alles immer so gnadenlos sein?

Guhvieh
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15.03.2009 - 13:32 Uhr
Guhvieh

"Intellektuelle haben...."
Ich dachte immer, "intellektuell" hätte mit Intellekt zu tun. Jetzt muß ich feststellen, daß ich mich getäuscht habe. aber, vielleicht, sind auch dieses nur Erfindungen. Genaus aus dem Nichts gesaugt, wie die unglaublichen Erfindungen des Herrn von Gehlen aus gleichem Hause, welche er heute in der ARD-Sendung "Presseclub" äußerte.
Etwas, nur ein kleines bisschen, Verstand ist zuviel verlangt.

douchebag
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15.03.2009 - 13:33 Uhr
douchebag

Jollscherl
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15.03.2009 - 13:33 Uhr
Jollscherl

soylentyellow sagte:
Auch wenn die Forderung Waffen zu verbieten sehr platt einfach und darüber hinaus polemisch ist ist sie natürlich trotzdem richtig. Keine Waffe - kein Amoklauf.

So einfach ist das.

Andererseits starben heute statistisch gesehen 12 Menschen im Straßenverkehr - und nach denen kräht kein Hahn und niemand kommt auf die Idee deshalb Autos zu verbieten.


dieses argument, das ich die letzten tage mehrfach gelesen habe, macht mich übrigens ziemlich stutzig, wenn nicht sogar ein wenig wütend. das ist doch überhauptnicht zu vergleichen. am straßenverkehr teilzunehmen ist nunmal eine notwenigkeit, wenn man irgendwie am sozialen leben, an der berufswelt, an irgendwas außerhalb der 4 wände teilnehmen will. aber der verein der schusswaffen-faszinierten ist absolut unnötig für den normalbürger.
da werden äpfel und birnen verglichen, wenn immer drauf hingewiesen wird, dass bei anderen dingen auch todesfälle zu verzeichnen sind. eine person mit einer waffe ist doch nicht dasselbe wie eine person mit einem auto, um gottes willen.

Buddy_08
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15.03.2009 - 13:34 Uhr
Buddy_08

eisengrau sagte:
montgomeryjones sagte:
Ich sehe keine Notwendigkeit wieso überhaupt jemand eine Schusswaffe besitzen sollte - außer Polizei und vielleicht Jägern


Nicht mal da sehe ich die unbedingte Notwendigkeit. Gibt doch nichts Feigeres als andere verletzen und töten zu wollen, aber dabei den Körperkontakt zu scheuen.

Allein die Idee, eine Maschine zu erfinden, die auf große Distanz mit großer Wucht Metallteile in die Körper anderer treibt, und dort Muskeln, Knochen und Organe zerfetzt, hört sich ja schon krank an und würde sicher als Erfindung eines gewaltpornografischen Filmemachers abgetan, wenn es nicht vor ca. 500 Jahren geschehen wäre.



Ihnen ist doch hoffentlich bekannt, dass es Waffen, wie Pfeil und Bogen
schon vor mehr als 500 Jahren gab und die Pistole ist praktisch nichts weiter als ein weiterentwickelter Bogen.
Solche Waffen hat sich die Menschheit schon beinahe immer zu nutze gemacht.
Allerdings muss ich sagen, dass im Moment mehr als nur ein bisschen übertrieben wird, was solche Dinge angeht.
So finde ich, dass es doch wirklich nicht sein kann, dass ein einzelner Mann 15 oder mehr waffen zu Hause ,,Bunkert".

Valis
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15.03.2009 - 13:41 Uhr
Valis

Wieso endet jeder Amoklauf eigentlich damit, dass sich Waffenliebhaber und PC-Spieler (evtl auch Horrorfilme-fans) gegenseitig ihre Hobbys verbieten wollen? Hat man Angst, tiefer zu bohren und evtl keine Antwort auf was "Warum?" zu finden? Wollen Politiker nach "Opium fürs Volk"-Manier zeigen, dass sie in Aktion treten können?
Wer die Scream-trilogie kennt, weiß: Horrorfilme (analog Killerspiele) machen keine Psychopathen, sie machen Psychopathen kreativer.
Und Gewalt-prävention an Schulen: kann höchstens ein gebrochenes Bein oder 'nen ausgeschlagenen Zahn verhindern, nie einenn Amoklauf! (Alle 3 Amokläufer waren auffällig unauffällig, in keine Schulschlägereien verwickelt)
Und Schusswaffen: Die sind das MITTEL. Ich kann ohne weiteres auch mit nem Fillettiermesser (erhältlich in jedem Haushaltsshop) oder ner Spiegelscherbe und etwas anatomischen Kenntnissen körperlich unterlegene 5.-Klässler im Klo abstechen. Das funktioniert dann halt anders, nicht wie Rambo auf die Opfer zurennen, sondern unauffälliger von hinten.

TomJones
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15.03.2009 - 13:43 Uhr
TomJones

Also, ne witzig Idee wärs schon, wenn ein Polizist und ein Bankräuber oder sonstige Kriminelle sich einfach nur die Scheiße aus dem Leib prügeln würden. Dumm nur, wenn der Kriminelle die Spielregeln verletzt und doch ne Wumme oder ein Messer hat.
Aber machen die ja sicher nicht, schließlich sind Schwerverbrecher ja nicht feige oder unfair.

eisengrau
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15.03.2009 - 13:46 Uhr
eisengrau

Buddy_08
Ihnen ist doch hoffentlich bekannt, dass es Waffen, wie Pfeil und Bogen
schon vor mehr als 500 Jahren gab und die Pistole ist praktisch nichts weiter als ein weiterentwickelter Bogen.
Solche Waffen hat sich die Menschheit schon beinahe immer zu nutze gemacht.


Ja, seit einigen Tagen lese ich diese Argumentation in zahlreichen Internetforen. Dazu ist zu sagen: Auch das Schießen mit dem Bogen ist schon kein Akt, auf den man besonders stolz sein muss. Dabei ist es egal, wie lange es schon Menschen gibt, die darauf stolz sind.

(Spaß macht es natürlich trotzdem, ich habe es auch schon ausprobiert, wenn auch nicht auf Menschen oder andere Lebewesen.)

Jollscherl
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15.03.2009 - 13:49 Uhr
Jollscherl

eisengrau sagte:
Buddy_08
Ihnen ist doch hoffentlich bekannt, dass es Waffen, wie Pfeil und Bogen
schon vor mehr als 500 Jahren gab und die Pistole ist praktisch nichts weiter als ein weiterentwickelter Bogen.
Solche Waffen hat sich die Menschheit schon beinahe immer zu nutze gemacht.


Ja, seit einigen Tagen lese ich diese Argumentation in zahlreichen Internetforen. Dazu ist zu sagen: Auch das Schießen mit dem Bogen ist schon kein Akt, auf den man besonders stolz sein muss. Dabei ist es egal, wie lange es schon Menschen gibt, die darauf stolz sind.

(Spaß macht es natürlich trotzdem, ich habe es auch schon ausprobiert, wenn auch nicht auf Menschen oder andere Lebewesen.)


mit pfeil und bogen schießen und stolz drauf sein: das ist ok, solange man jäger ist und was zu essen besorgt hat.
und genau das gilt meiner meinung nach auch für schusswaffen. ausnahme (wie so oft erwähnt): polizei.

aber konnte inzwischen schon EIN EINZIGER mensch sinnvoll erklären und begründen, wozu ein mensch, der nicht vor hat, einen anderen abzuknallen, scharfe waffen braucht? zielschießen und sowas, dazu brauchts keine tödlichen projektile. wozu also? wo ist die begründung? "nur so, weil ich's laut gesetz kann"??

okkasionalsozialist
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15.03.2009 - 13:55 Uhr
okkasionalsozialist

also gut jollscherl, dann halt nochmal

okkasionalsozialist sagte:
wie ihr wisst habe ich hier oft angeführt, dass ich im wesentlichen den staat nur in einer hinsicht akzeptiere: als gewaltregulierer. weswegen ich ihn auf diese rolle so gut wie möglich beschränken möchte, um konflikte zwischen seinem recht zu zwingen und individuellen freiheitsrechten zu minimieren. mithin sein gewaltmonopol anerkenne, damit sich der möglichst breit zu fassende private bereich auf gewaltlose einvernehmlichkeitsfindungen per verhandlung (=markt) konzentrieren kann.

bei der wortwörtlichen übertragung des begriffes gewaltmonopol auf den alltag ergeben sich aber etliche probleme. so setzt jede eigenverantwortliche verteidigung gegenüber einem angreifer in einem vom staat nicht permanent überwachten bereich, also notwehr etc, die fähigkeit und rechtlichkeit von privater gewaltanwendung voraus. und unter naturhaft physisch ungleichen menschen kann schon das vorhandensein physischer überlegenheit unter bestimmten umständen als wirksame gewaltandrohung verstanden werden. darüber hinaus können zahlreiche gegenstände des alltags zur waffe umgewidmet werden.

in einer einigermaßen freien gesellschaft in einem einigermaßen großen land kann zudem eine kontrolle „echter“ waffen immer nur annähernd vollständig sein. schon weil sich bei weitgehend freiem güterverkehr und hohem grundrechtsschutz (privateigentum, privatsphäre, freizügigkeit etc) aus zahlreichen alltagsgegenständen leicht „echte“ waffen und waffenähnliche gegenstände herstellen oder illegal in anderen staaten erworbene waffen leicht verstecken lassen.

total ausschließen ließe sich das nur durch ein solch hohes niveau an überwachung und beseitigung der privatsphäre bei schwachem verdacht, dass man für ein geringes maß an mehr sicherheit einen nahezu totalen überwachungsstaat in kauf nehmen müsste. der als solcher wiederum eine massive bedrohung darstellt, weil er als entität leicht außer kontrolle des souveräns geraten kann. die nur unscharf zu definierende optimale machtbalance, bei der sich staat und bürger in etwa gleichermaßen voreinander fürchten müssen, ist immer sehr fragil und verändert sich durch neue technische und gesellschaftliche entwicklungen ständig.

will man also keinen solch totalen überwachungsstaat, dann muss man freien, mündigen menschen eine privatem ermessen überlassene feinverteilung von aktiven verteidigungsfähigkeiten gegenüber jenen zugestehen, die zur erstanwendung von gewalt unter einsatz ihrer physischen präsenz und präventiv nicht erkannter waffen bereit sind. insbesondere in schwach besiedelten regionen ist das recht, sich im notfall zu verteidigen, fast unverzichtbar und stärkt das vertrauen in den staat und seine rechtlichkeit. und zieht bei missbrauch dieses rechtes ja sofort starke konsequenzen nach sich.

diese aktiven verteidigungsfähigkeiten werden wie die passiven technisch immer intelligenter und erfordern nicht immer nachhaltig physisch schädigende gewalt. aber auch solche physisch nachhaltig schädigende waffentechnik muss, ist man meinen vorangegangenen argumentationen gefolgt, bis zu einem gewissen effizienzgrad frei zugänglich sein, was meines erachtens schusswaffen mit einschließt.

ein weiterer, oben angedeuteter aspekt der notwendigkeit des vorhaltendürfens von waffentechnik im privaten bereich bis zu einem bestimmten effizienzgrad ist der gegner staat selbst, dem wir speziell nach nazi- und ddr-diktatur immer mit äußerstem misstrauen begegnen sollten.

wenn ein staat dabei ist, sich zu einem unrechtsstaat zu entwickeln, wird er unter anderem schnell die fein verteilten waffentechnischen ressourcen von privatleuten unter kontrolle bringen wollen, etwa um lokale aufstände zu verhindern. sind solche waffen sowieso auch schon im rechtsstaat illegal, dann stellt den im entstehen befindlichen unrechtsstaat diese breite entwaffnung vor geringere logistische probleme als wenn bis zu diesem zeitpunkt eine gewisse bewaffnung legal war.

zwar bedeutet „gewaltmonopol“, dass der staat von vorneherein waffentechnisch soweit überlegen sein muss, dass an seiner fähigkeit zur physischen durchsetzung keine zweifel aufkommen - auch im rechtsstaat nicht. jedoch kann als absicherung vor der entwicklung hin zu einem unrechtsstaat die private bewaffnung ebenso wie andere freiheitsrechte eine wichtige temporäre hürde darstellen.

darüber hinaus bitte ich zu berücksichtigen:

[link=http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzei...
]http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzei...

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15.03.2009 - 13:57 Uhr
okkasionalsozialist

dazu kommt, dass es in deutschland immer weniger morde gibt:

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzei...

Jollscherl
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15.03.2009 - 14:01 Uhr
Jollscherl

also im endeffekt: selbstverteidigung.
rechtfertigt das 10 und mehr waffen im haus?

FrecHdaQs
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15.03.2009 - 14:12 Uhr
FrecHdaQs

Ich finde, dass das das Problem nicht lösen wird. Viele Menschen sterben aus irgendwelchen Gründen und bei solchen Sachen wie diesem Amoklauf wird schnell etwas gesucht, dass der Grund für die Tat ist, aber meiner Meinung nach gibt es keine Gründe für sowas!

Verbote von Sport-/Mordwaffen find ich genauso sinnlos wie ein Verbot von Videospielen. Man sollte lieber die Beschaffung erschweren. Z.B. kein Privatbesitz von Waffen (nur eben Vereinsbestände/Forst- und Jagdämter, u.ä.) und Videospiele mit minimaler Gewalt erst ab 18. Wobei man bei den Videospielen wieder diskutieren kann, ab wann man ein Spiel als gewalttätig einstuft. (Erst wenn Menschen/Tiere/Geschöpfe zu Schaden kommen oder ist rücksichtsloses Fahren mit Autos schon "Gewalt"?)

okkasionalsozialist
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15.03.2009 - 14:12 Uhr
okkasionalsozialist

Jollscherl sagte:
also im endeffekt: selbstverteidigung.
rechtfertigt das 10 und mehr waffen im haus?


ich persönlich finde das vollkommen überflüssig und ich selbst will mit waffen nichts zu tun haben. in einer gegend mit üppiger polizeipräsenz wie dem tatort winnenden und allgemein der stuttgarter umgebung sowieso.

aber nur die vermeintlich guten/ehrlichen, die sich nur legal bewaffnen, zu entwaffnen, erhöht das das allg sicherheitsniveau eher nicht. und alle entwaffnen ist entweder unmöglich oder nur in einem totalen staat.

mein argument ist darüber hinaus, dass man dem staat niemals total vertrauen darf. ich persönlich vertraue dem staat so, wie er ist, relativ weitgehend, und verlasse mich auch einigermaßen auf seine sicherheitskräfte, aber das muss nicht für alle zukunft gelten.

SelzerMcKenzieSelMcKenzie
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15.03.2009 - 14:18 Uhr
SelzerMcKenzieSelMcKe…

Meine Herren, einer von Ihnen war ja heute als Teilnehmer beim Internationalen Frühschoppen bei der ARD als Diskutant, und ich will Ihnen nur mitteilen, ich habe soeben bei YouTube und anderen Videportalen ein Video eingestellt, als der Täter gestellt und erschossen wurde. Mit dem nachfolgenden Text. Der Täter hat sich nicht selbst erschossen, sondern ist von der Polizei erschossen worden. Das geht aus den Bildern zweifelsfrei hervor. Sehen Sie nur, als er zusammensackt, ist deutlich zu sehen, wie die Waffe nach aussen auf die Polizisten gerichtet ist. Und dann, als der Täter wahrscheonlich tot am Boden liegt, ein Polizist, blaue Jeans, weisses Hemd, hervorkommt und sich die Waffe hinten ind en Halfter steckt. Ein typüisches Verhalten, sehen Sie es sich genau an, für einen Polizisten, für den es auch sehr schwierig ist und war,. auf einen Menschen schiessen zu müssen.
Dr. D. Selzer-Mckenzie
Melbourne Australia


Attentäter Tim Kretschmer hat sich nicht selbst erschossen!
In dem Video sehen Sie live die letzten Secunden des Winnenden-Attentäters Tim Kretschmer, als er offenbar von der Polizei auf einem Parkplatz gestellt und erschossen wurde.
Ich habe im Anschluss an das Video noch ein paar Aussschnittbilder gestellt, die zweifelsfrei und ganz eindeutig belegen, dass sich der Attentäter nicht selbst, sondern von der Polizei erschossen wurde.
Eas ist eigentlich unverständlich, warum die Polizei das hier anders darstellt. Der finale Todesschuss war von Seiten der Polizei dringend erforderlich, wenn man berücksichtigt, was der Attentäter angerichtet hat. Das es sich bei dem Täter um einen Jugendlichen handelt, spielt dabei überhaupt keine Rolle , die deutsche Polizei musste so handeln und ihr blieb garnichts anders übrig, als den Täter zu erschiessen. Es ist unvesrtändlich, warum man das nicht auch so sagt und stattdessen die Falschmeldung verbreitet, der Täter habe sich selbst erschossen.
Nochmals zu den Bildern: Deutlich ist zu sehen, als der Täter sich eingekreist fühlt und dort unbehilflich herumwankt, weil er nicht weiss, was er jetzt machen soll. Ich habe den Ton aus dem Video (der Originalton der sich auf dem Parkplatz abgespielt hat) herausgenommen. Aber der Täter suchte, nachdem er eingekreist war, einen Weg, abzuhauen, was nicht geht, weil ringsherum hinter den parkenden Autos Polizisten lagen. Und man sieht es deutlich, dass der Täter die Hand hebt mit der Waffe in der Hand und versucht, rechts in die parkenden Autos wahrscheinlich auf Polizisten zu schiessen und dann langsam umfällt. Der KLauf der Waffe ist noch beim Umfallen auf die Autos gerichtet und sogar nachdem der Täter auf dem Boden liegt, zeigt die Waffe in der Hand den Lauf nach aussen. Unwiderlegbar, der Täter ist von der Polizei erschossen worden und hat niemals Selbstmord begangen. Warum sagt man das nicht, der Polizei blieb doch garnichts anders übrig als so zu handeln. Und wenn Sie dann im Video sehen, nachdem der Täter kampfunfähig auf dem Boden dieses Parkplatzes liegt, kommen aus den parkenden Autos links und rechts Polizeibeamte heraus und treten an die Stelle, wo der wohl inzwischen tödlich getroffene Täter liegt.

Ich möchte noch etwas zur Sache sagen, was mir schlicht gesagt unverständlich ist. Am Donnerstag dem 12.3.2009 hat die Polizei eine Pressekonferenz gegeben, die live bei der ARD Deutsches Fernsehen auch per Internet übertragen wurde. Um 13.20 Uhr erklärt der Polizeichef, die Tat habe der Täter im Internet nachts zuvor angekündigt und hat sogar die Internetdomain, auf der diese schriftliche Ankündigung gemacht wurde, buchstabiert. Ich habe in gleicher Minute mich sofort dort eingeloggt und diesen Eintrag gab es tatsächlich. Aber es war eine Fälschung. Es war sofort feststellbar, dass es sich da um eine Fälschung handelte, weil ältere Einträge noch über dem besagten Eintrag standen und es ist möglich, auch dahinterzusehen, weil das Sendeprotokoll verschlüsselt angezeigt wird. Aufgrund des Sendeprotokolls kann man exakt feststellen, von welchem telefonanschluss dieser Eintrag, diese Fälschung, gemacht wurde. Die Polizei ist auf diese Fälschung hereingefallen, wohl weil man keine Ahnung vom Internet hat. Man hat die Sendezeit gesehen, das war tatsächlich nachts, aber US-Pacific-Time. Das hängt damit zusammen, dass der Server in den USA in California liegt und Einträge mit der dortigen Zeit, dort ist man gegenüber Deutschland noch 10 Stunden zurück, versehen werden. Tatsächlich ist diese Fälschung von irgendjemanden, der auch leicht über das Sendeprotokoll ermittelt werden kann, m,orgens um 10.03 Uhr gemacht worden. Lediglich der Server in den USA hat die dortige örtliche Zeit den Abend vorher noch korreklt eingetragen.
Ich selbst habe noch sofort, nachdem um 13.30 in der Pressekonferenz, die live weltweit übertragen wurde, ein Fax an die deutsche Polizei nach Stuttgart-Waiblingen gesandt und die Sache erläutert, nämlich das diese Ankündigung des Attentäters eine Fälschung ist und erst am nächsten morgen um 10.03 Uhr von irgendeinem Witzbold ins Internet gesetzt wurde.
Bei allem Trauer für dieses schwere Verbrechen, aber die Umstände sollten trotzdem wahrheitsgemäss ermittelt werden.

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15.03.2009 - 14:18 Uhr
SelzerMcKenzieSelMcKe…

Meine Herren, einer von Ihnen war ja heute als Teilnehmer beim Internationalen Frühschoppen bei der ARD als Diskutant, und ich will Ihnen nur mitteilen, ich habe soeben bei YouTube und anderen Videportalen ein Video eingestellt, als der Täter gestellt und erschossen wurde. Mit dem nachfolgenden Text. Der Täter hat sich nicht selbst erschossen, sondern ist von der Polizei erschossen worden. Das geht aus den Bildern zweifelsfrei hervor. Sehen Sie nur, als er zusammensackt, ist deutlich zu sehen, wie die Waffe nach aussen auf die Polizisten gerichtet ist. Und dann, als der Täter wahrscheonlich tot am Boden liegt, ein Polizist, blaue Jeans, weisses Hemd, hervorkommt und sich die Waffe hinten ind en Halfter steckt. Ein typüisches Verhalten, sehen Sie es sich genau an, für einen Polizisten, für den es auch sehr schwierig ist und war,. auf einen Menschen schiessen zu müssen.
Dr. D. Selzer-Mckenzie
Melbourne Australia


Attentäter Tim Kretschmer hat sich nicht selbst erschossen!
In dem Video sehen Sie live die letzten Secunden des Winnenden-Attentäters Tim Kretschmer, als er offenbar von der Polizei auf einem Parkplatz gestellt und erschossen wurde.
Ich habe im Anschluss an das Video noch ein paar Aussschnittbilder gestellt, die zweifelsfrei und ganz eindeutig belegen, dass sich der Attentäter nicht selbst, sondern von der Polizei erschossen wurde.
Eas ist eigentlich unverständlich, warum die Polizei das hier anders darstellt. Der finale Todesschuss war von Seiten der Polizei dringend erforderlich, wenn man berücksichtigt, was der Attentäter angerichtet hat. Das es sich bei dem Täter um einen Jugendlichen handelt, spielt dabei überhaupt keine Rolle , die deutsche Polizei musste so handeln und ihr blieb garnichts anders übrig, als den Täter zu erschiessen. Es ist unvesrtändlich, warum man das nicht auch so sagt und stattdessen die Falschmeldung verbreitet, der Täter habe sich selbst erschossen.
Nochmals zu den Bildern: Deutlich ist zu sehen, als der Täter sich eingekreist fühlt und dort unbehilflich herumwankt, weil er nicht weiss, was er jetzt machen soll. Ich habe den Ton aus dem Video (der Originalton der sich auf dem Parkplatz abgespielt hat) herausgenommen. Aber der Täter suchte, nachdem er eingekreist war, einen Weg, abzuhauen, was nicht geht, weil ringsherum hinter den parkenden Autos Polizisten lagen. Und man sieht es deutlich, dass der Täter die Hand hebt mit der Waffe in der Hand und versucht, rechts in die parkenden Autos wahrscheinlich auf Polizisten zu schiessen und dann langsam umfällt. Der KLauf der Waffe ist noch beim Umfallen auf die Autos gerichtet und sogar nachdem der Täter auf dem Boden liegt, zeigt die Waffe in der Hand den Lauf nach aussen. Unwiderlegbar, der Täter ist von der Polizei erschossen worden und hat niemals Selbstmord begangen. Warum sagt man das nicht, der Polizei blieb doch garnichts anders übrig als so zu handeln. Und wenn Sie dann im Video sehen, nachdem der Täter kampfunfähig auf dem Boden dieses Parkplatzes liegt, kommen aus den parkenden Autos links und rechts Polizeibeamte heraus und treten an die Stelle, wo der wohl inzwischen tödlich getroffene Täter liegt.

Ich möchte noch etwas zur Sache sagen, was mir schlicht gesagt unverständlich ist. Am Donnerstag dem 12.3.2009 hat die Polizei eine Pressekonferenz gegeben, die live bei der ARD Deutsches Fernsehen auch per Internet übertragen wurde. Um 13.20 Uhr erklärt der Polizeichef, die Tat habe der Täter im Internet nachts zuvor angekündigt und hat sogar die Internetdomain, auf der diese schriftliche Ankündigung gemacht wurde, buchstabiert. Ich habe in gleicher Minute mich sofort dort eingeloggt und diesen Eintrag gab es tatsächlich. Aber es war eine Fälschung. Es war sofort feststellbar, dass es sich da um eine Fälschung handelte, weil ältere Einträge noch über dem besagten Eintrag standen und es ist möglich, auch dahinterzusehen, weil das Sendeprotokoll verschlüsselt angezeigt wird. Aufgrund des Sendeprotokolls kann man exakt feststellen, von welchem telefonanschluss dieser Eintrag, diese Fälschung, gemacht wurde. Die Polizei ist auf diese Fälschung hereingefallen, wohl weil man keine Ahnung vom Internet hat. Man hat die Sendezeit gesehen, das war tatsächlich nachts, aber US-Pacific-Time. Das hängt damit zusammen, dass der Server in den USA in California liegt und Einträge mit der dortigen Zeit, dort ist man gegenüber Deutschland noch 10 Stunden zurück, versehen werden. Tatsächlich ist diese Fälschung von irgendjemanden, der auch leicht über das Sendeprotokoll ermittelt werden kann, m,orgens um 10.03 Uhr gemacht worden. Lediglich der Server in den USA hat die dortige örtliche Zeit den Abend vorher noch korreklt eingetragen.
Ich selbst habe noch sofort, nachdem um 13.30 in der Pressekonferenz, die live weltweit übertragen wurde, ein Fax an die deutsche Polizei nach Stuttgart-Waiblingen gesandt und die Sache erläutert, nämlich das diese Ankündigung des Attentäters eine Fälschung ist und erst am nächsten morgen um 10.03 Uhr von irgendeinem Witzbold ins Internet gesetzt wurde.
Bei allem Trauer für dieses schwere Verbrechen, aber die Umstände sollten trotzdem wahrheitsgemäss ermittelt werden.

Jollscherl
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15.03.2009 - 14:19 Uhr
Jollscherl

schlimm ist nur, dass die menschliche dummheit hier wieder keine grenzen hat. wenn ich kinder, vor allem welche, die ohnehin schon einen leichten seelischen knacks haben, im haqus habe, dann muss es mir doch nicht nur ein anliegen sein, sondern an erster stelle stehen, dass den kindern nix passiert. und dann miet ich mir ein schließfach und tu da meine waffen rein. wenn ich sie nicht brauche. was ja zu hause normalerweise der fall sein sollte. aber eine knarre unterm kopfkissen... wo sind wir denn? im wilden westen? da investier ich lieber in ein anständiges alarmsystem an meinem haus. das beschützt die kinder um einiges mehr, als wenn ich ihnen eine waffe zugänglich mache. ich versteh solche menschen einfach nicht.
aber das gehört halt auch dazu, wenn jeder zipfelschwinger sich waffen kaufen darf.

Buddy_08
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15.03.2009 - 14:19 Uhr
Buddy_08

Jollscherl sagte:
eisengrau sagte:
Buddy_08
Ihnen ist doch hoffentlich bekannt, dass es Waffen, wie Pfeil und Bogen
schon vor mehr als 500 Jahren gab und die Pistole ist praktisch nichts weiter als ein weiterentwickelter Bogen.
Solche Waffen hat sich die Menschheit schon beinahe immer zu nutze gemacht.



Ganz meine Meinung,
ich wollte mit meinem Kommentar in keinster Weise gutheißen,
was irgend so ein Waffennarr in seiner Freizeit tut.
ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es so was schon immer
gab, also wird es schwer diese Dinge zu verbieten.
So sehe auch ich keinen Grund, mit scharfen Waffen zum Schießstand zu gehen, geschweige denn, unmengen an Waffen und munition zu Hause zu lagern.
Ja, seit einigen Tagen lese ich diese Argumentation in zahlreichen Internetforen. Dazu ist zu sagen: Auch das Schießen mit dem Bogen ist schon kein Akt, auf den man besonders stolz sein muss. Dabei ist es egal, wie lange es schon Menschen gibt, die darauf stolz sind.

(Spaß macht es natürlich trotzdem, ich habe es auch schon ausprobiert, wenn auch nicht auf Menschen oder andere Lebewesen.)


mit pfeil und bogen schießen und stolz drauf sein: das ist ok, solange man jäger ist und was zu essen besorgt hat.
und genau das gilt meiner meinung nach auch für schusswaffen. ausnahme (wie so oft erwähnt): polizei.

aber konnte inzwischen schon EIN EINZIGER mensch sinnvoll erklären und begründen, wozu ein mensch, der nicht vor hat, einen anderen abzuknallen, scharfe waffen braucht? zielschießen und sowas, dazu brauchts keine tödlichen projektile. wozu also? wo ist die begründung? "nur so, weil ich's laut gesetz kann"??

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15.03.2009 - 14:20 Uhr
Buddy_08

Irgendwie ist mein text gerade vollkommen durcheinander gekommen

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15.03.2009 - 14:22 Uhr
Buddy_08

Der eigentliche Text:


Buddy_08 15.03.2009 | 14:19

Jollscherl sagte:

eisengrau sagte:

Buddy_08
Ihnen ist doch hoffentlich bekannt, dass es Waffen, wie Pfeil und Bogen
schon vor mehr als 500 Jahren gab und die Pistole ist praktisch nichts weiter als ein weiterentwickelter Bogen.
Solche Waffen hat sich die Menschheit schon beinahe immer zu nutze gemacht.




Ganz meine Meinung,
ich wollte mit meinem Kommentar in keinster Weise gutheißen,
was irgend so ein Waffennarr in seiner Freizeit tut.
ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es so was schon immer
gab, also wird es schwer diese Dinge zu verbieten.
So sehe auch ich keinen Grund, mit scharfen Waffen zum Schießstand zu gehen, geschweige denn, unmengen an Waffen und munition zu Hause zu lagern.

Jollscherl
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15.03.2009 - 14:23 Uhr
Jollscherl

ja, aber dass es irgendwas schon immer gab, das ist ja kein argument für gar nix... der mensch ist das gefährlichste tier von allen...

Buddy_08
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15.03.2009 - 14:29 Uhr
Buddy_08

ja, es ist kein argument, es zeigt lediglich, dass das mit den waffen nicht so ne kleine masche unserer zeit ist...das dümmste tier ist der mensch obendrein auch noch, wenn man bedenkt, wie wir mit unserer umwelt (im doppelten sinne) umgehen.

eisengrau
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15.03.2009 - 14:38 Uhr
eisengrau

Jollscherl sagte:

mit pfeil und bogen schießen und stolz drauf sein: das ist ok, solange man jäger ist und was zu essen besorgt hat.
und genau das gilt meiner meinung nach auch für schusswaffen. ausnahme (wie so oft erwähnt): polizei.


Nun beherrscht der Mensch aber seit 8.000 Jahren Ackerbau und Viehzucht, wieso hängt er dann immer noch am Akt des Jagens wie ein Höhlenbewohner? Das Vieh wäre doch immer verfügbar. Eine Jagd ist also kaum noch nötig. Und wenn ein Tier schneller rennt als er selbst und er es deswegen nicht erwischt, ist das nur fair.
Beschiss bleibt die Benutzung von Schusswaffen also allemal.

Warum sollte die Polizei denn in einer Welt ohne Schusswaffen welche besitzen? Das lese ich jetzt schon zum zweiten Mal, mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre das Töten oder Verletzen auf Distanz etwas ganz Normales und gar nicht zu hinterfragen.

karrrrrrak
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15.03.2009 - 14:40 Uhr
karrrrrrak

eine welt ohne schusswaffen? ´rein theoretisch währe soetwas möglich, aber nur rein theoretisch...

Jollscherl
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15.03.2009 - 14:44 Uhr
Jollscherl

eisengrau sagte:
Jollscherl sagte:

mit pfeil und bogen schießen und stolz drauf sein: das ist ok, solange man jäger ist und was zu essen besorgt hat.
und genau das gilt meiner meinung nach auch für schusswaffen. ausnahme (wie so oft erwähnt): polizei.


Nun beherrscht der Mensch aber seit 8.000 Jahren Ackerbau und Viehzucht, wieso hängt er dann immer noch am Akt des Jagens wie ein Höhlenbewohner? Das Vieh wäre doch immer verfügbar. Eine Jagd ist also kaum noch nötig. Und wenn ein Tier schneller rennt als er selbst und er es deswegen nicht erwischt, ist das nur fair.
Beschiss bleibt die Benutzung von Schusswaffen also allemal.

Warum sollte die Polizei denn in einer Welt ohne Schusswaffen welche besitzen? Das lese ich jetzt schon zum zweiten Mal, mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre das Töten oder Verletzen auf Distanz etwas ganz Normales und gar nicht zu hinterfragen.


beim tieretöten hat es wohl was mit effektivität zu tun. das bevölkerungswachstum stieg ja auch an, nachdem man anständige waffen gebaut und in gruppen gejagt hat. und einem jäger sagen, er soll zur tierpopulationsregulation einen hirsch mit der hand fangen und umbringen - das wird schwierig. und auf eine diskussion über den sinn und unsinn des jagens will ich jetzt auch gar nicht raus.

wegen poliztei: von mir aus dürfen die auch gerne andere dinge hernehmen, um bösewichte zu fangen. von mir aus gummibolzen oder fangnetze. ich denke nur, dass eine gewisse art von ordnungshütern als schutz nicht von vornherein abzulehnen ist. auch, wenn das manch einer anders sieht. dass die dann schusswaffen haben müssen - muss nicht sein, wenn auch sonst keiner welche hat. aber momentan den polizisten die waffen abnehmen - das wär eher lächerlich als sinnvoll. als gäbe man einem boxer aufblasbare riesengummihandschuhe, die "möööp" machen, wenn man jemanden damit haut, während der gegner lederhandschuhe und an jeder hand noch einen schlagring hat.

TomJones
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15.03.2009 - 15:05 Uhr
TomJones

karrrrrrak sagte:
eine welt ohne schusswaffen? ´rein theoretisch währe soetwas möglich, aber nur rein theoretisch...


Wow, ich stimme dir zu. ;-)
Funktioniert genauso theoretisch wie der Sozialismus. Hehe.

Buddy_08
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15.03.2009 - 15:09 Uhr
Buddy_08

eisengrau sagte:
Jollscherl sagte:

mit pfeil und bogen schießen und stolz drauf sein: das ist ok, solange man jäger ist und was zu essen besorgt hat.
und genau das gilt meiner meinung nach auch für schusswaffen. ausnahme (wie so oft erwähnt): polizei.


Nun beherrscht der Mensch aber seit 8.000 Jahren Ackerbau und Viehzucht, wieso hängt er dann immer noch am Akt des Jagens wie ein Höhlenbewohner? Das Vieh wäre doch immer verfügbar. Eine Jagd ist also kaum noch nötig. Und wenn ein Tier schneller rennt als er selbst und er es deswegen nicht erwischt, ist das nur fair.
Beschiss bleibt die Benutzung von Schusswaffen also allemal.

Warum sollte die Polizei denn in einer Welt ohne Schusswaffen welche besitzen? Das lese ich jetzt schon zum zweiten Mal, mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre das Töten oder Verletzen auf Distanz etwas ganz Normales und gar nicht zu hinterfragen.


Jagen verbieten, aber Tierzucht erlauben?
Glauben sie mir, jagen ist eindeutig das kleinere übel.
Hätten sie einmal gesehen, was in den meisten schlachtbetrieben so vor sich geht, wären sie vermutlich anderer meinung.
Außerdem ist das tier, welches auf der jagd erschossen wurde bis zu
diesem augenblick, ein freies lebewesen gewesen.
Im gegensatz zu tieren aus der viehzucht, die noch nie den "süßen duft" der freiheit schnuppern durften. (Hierzu: http://video.google.de/videosearch?q=ear... )
Denken sie mal drüber nach, auch wenn sie sich das video höchstwahrscheinlich eh nicht ankucken werden...

Jollscherl
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15.03.2009 - 15:11 Uhr
Jollscherl

wird sich hier seit neuestem gesiezt? hab ich was nicht mitbekommen?

eisengrau
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15.03.2009 - 15:11 Uhr
eisengrau

Jollscherl sagte:
beim tieretöten hat es wohl was mit effektivität zu tun. das bevölkerungswachstum stieg ja auch an, nachdem man anständige waffen gebaut und in gruppen gejagt hat.


Eine der grandiosen Fehlleistungen der Natur übrigens: Den Menschen immer intelligenter zu machen, ohne ihm die Aggression raus zu nehmen. Das Ergebnis: kreatives Töten. So gesehen sind Amokläufe gar nichts Ungewöhnliches.

Jollscherl sagte:
und einem jäger sagen, er soll zur tierpopulationsregulation einen hirsch mit der hand fangen und umbringen - das wird schwierig. und auf eine diskussion über den sinn und unsinn des jagens will ich jetzt auch gar nicht raus.


Der Diskussion müsste sich jemand, der anderen Säugetieren das Lebenslicht ausbläst, aber durchaus stellen, das kann man von ihm verlangen. Auch das Argument der Populationsregelung funktioniert nur innerhalb eines Weltbildes, das den Menschen über die Natur stellt. Denn: Wer hat dem Menschen aufgetragen, andere Populationen zu regeln? Er hat ja nicht mal die eigene im Griff.

Jollscherl sagte:
wegen poliztei: von mir aus dürfen die auch gerne andere dinge hernehmen, um bösewichte zu fangen. von mir aus gummibolzen oder fangnetze. ich denke nur, dass eine gewisse art von ordnungshütern als schutz nicht von vornherein abzulehnen ist. auch, wenn das manch einer anders sieht. dass die dann schusswaffen haben müssen - muss nicht sein, wenn auch sonst keiner welche hat. aber momentan den polizisten die waffen abnehmen - das wär eher lächerlich als sinnvoll. als gäbe man einem boxer aufblasbare riesengummihandschuhe, die "möööp" machen, wenn man jemanden damit haut, während der gegner lederhandschuhe und an jeder hand noch einen schlagring hat.


Ich erinnere an den Giftgaseinsatz der Polizei in einem Moskauer Theater im Jahre 2002. Damals schwappte eine große Debatte hoch, ob man zur Beendigung der Geiselnahme zu diesem Mittel hätte greifen dürfen. Und auch beim Thema Folter und Überwachung herrscht in der Menschheit zunehmender Konsens, dass zur Bekämpfung von Verbrechen nicht jedes Mittel recht sein darf.
Warum stellt man also alle Methoden der Polizei auf den Prüfstand, nur die Bewaffnung nicht? Einfach, weil wir den Anblick von klein auf gewöhnt sind?

Ich rede auch nicht vom aktuellen Zeitpunkt, wo theoretisch jeder eine Waffe besitzen könnte, der man entsprechendes Equipment entgegen setzen müsste. Ich beziehe mich vielmehr auf Deine Vision (und die anderer) von einer Gesellschaft, in der niemand eine Schusswaffe besitzt, die Polizei aber schon. Die erscheint mir unlogisch.

Buddy_08
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15.03.2009 - 15:16 Uhr
Buddy_08

Jollscherl sagte:
wird sich hier seit neuestem gesiezt? hab ich was nicht mitbekommen?

sorry, ab ich gar nicht drauf geachtet ;D

okkasionalsozialist
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15.03.2009 - 15:18 Uhr
okkasionalsozialist

Jollscherl sagte:
wird sich hier seit neuestem gesiezt? hab ich was nicht mitbekommen?


find ich gut ;) also ich selbst würde ungern gesiezt, aber ich denke ich sieze in zukunft etwas mehr

eisengrau
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15.03.2009 - 15:24 Uhr
eisengrau

Mich darf man gerne siezen. Ich bin ja jetzt auch in dem Alter und dem sozialen Status. ;-)

karrrrrrak
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15.03.2009 - 15:24 Uhr
karrrrrrak

TomJones sagte:
karrrrrrak sagte: eine welt ohne schusswaffen? ´rein theoretisch währe soetwas möglich, aber nur rein theoretisch...Wow, ich stimme dir zu. ;-)Funktioniert genauso theoretisch wie der Sozialismus. Hehe.

der sozialismus funktioniert auch mit schusswaffen...hehe :P

eisengrau
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15.03.2009 - 15:25 Uhr
eisengrau

...und duzen klingt auch so nach Sozialpägdagogik. ;-)

karrrrrrak
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15.03.2009 - 15:30 Uhr
karrrrrrak

du eisengrau...darf ich auch opi zu dir sagen?

eisengrau
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15.03.2009 - 15:32 Uhr
eisengrau

karrrrrrak sagte:
du eisengrau...darf ich auch opi zu dir sagen?


Ich weiß nicht... hab ich auch Deine Mama gezeugt? Ich verliere langsam den Überblick... ;-)

karrrrrrak
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15.03.2009 - 15:34 Uhr
karrrrrrak

eisengrau sagte:
karrrrrrak sagte: du eisengrau...darf ich auch opi zu dir sagen?Ich weiß nicht... hab ich auch Deine Mama gezeugt? Ich verliere langsam den Überblick... ;-)

kommt darauf an wie alt du bist. ;-)

eisengrau
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15.03.2009 - 15:35 Uhr
eisengrau

Laut Max Goldt bin ich seit einer Woche alt. :-/

Aber Schluss damit jetzt, das ist hier vollkommen off topic.

Jollscherl
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15.03.2009 - 15:36 Uhr
Jollscherl

menschen und andere säugetiere töten: schon alleine das gebiss des menschen spricht dafür, dass er nicht nur für vegetarisches essen prädestiniert ist. abgesehen davon: gejagt werden muss ja anscheinend. die natur kann sich nicht mehr selbst regulieren - woran natürlich der mnesch schuld ist, aber da brauchen wir jetzt nicht drüber reden, da sind wir uns sicher einig. nun stellt sich also die frage: was tun mir den tieren, die getötet werden müssen, damit die natur nicht noch mehr aus der balance gerät?
aber gehts hier wirklich drum? ich denke nicht,
keine waffen für niemanden: ideal. aber wie?
besser: waffen nur für die, die verantwortungsvoll damit umgehen. aber wie?

duzen und siezen: beides recht. aber dann auch mit groß- und kleinschreibung, sonst kenn ich mich nicht mehr aus.

okkasionalsozialist
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15.03.2009 - 15:37 Uhr
okkasionalsozialist

karrrrrrak sagte:
TomJones sagte:
karrrrrrak sagte: eine welt ohne schusswaffen? ´rein theoretisch währe soetwas möglich, aber nur rein theoretisch...Wow, ich stimme dir zu. ;-)Funktioniert genauso theoretisch wie der Sozialismus. Hehe.


der sozialismus funktioniert auch mit schusswaffen...hehe :P


gerade der funktioniert sogar nur mit waffen. nur mit schusswaffen, solange es keine leicht transportablen alternativen gibt.

karrrrrrak
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15.03.2009 - 15:39 Uhr
karrrrrrak

@okka
der kapitalismus lebt von schusswaffen!

Buddy_08
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15.03.2009 - 15:45 Uhr
Buddy_08

Sicher?

karrrrrrak
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15.03.2009 - 15:46 Uhr
karrrrrrak

ja!
der handel mit kleinwaffen ist einer der profitabelsten

Buddy_08
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15.03.2009 - 15:50 Uhr
Buddy_08

mag schon sein, aber der illegale handel mit kleinwaffen ist auch nicht gerade klein und daran dürfte der staat ( zumindest unserer ) wohl nicht verdienen, zumindest nicht viel.

eisengrau
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15.03.2009 - 15:53 Uhr
eisengrau

Jollscherl sagte:
menschen und andere säugetiere töten: schon alleine das gebiss des menschen spricht dafür, dass er nicht nur für vegetarisches essen prädestiniert ist.


Die Selbstdomestikation des Menschen ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass wir den Geruch unserer Artgenossen als unangenehm empfinden, Polygamie als unmoralisch und das Ausscheiden von Ekrementen als intimen Vorgang.
Aber ausgerechnet beim Thema Töten sollen wir auf den Neandertaler in uns hören? Es ist heute für die meisten Menschen möglich, sich auch mit Fleisch zu ernähren, ohne selbst zu töten. Das ist nicht sehr naturverbunden, aber Teil des allseits gewünschten Zivilisationsprozesses.

Jollscherl sagte: abgesehen davon: gejagt werden muss ja anscheinend. die natur kann sich nicht mehr selbst regulieren - woran natürlich der mnesch schuld ist, aber da brauchen wir jetzt nicht drüber reden, da sind wir uns sicher einig. nun stellt sich also die frage: was tun mir den tieren, die getötet werden müssen, damit die natur nicht noch mehr aus der balance gerät?


Das würde ich nicht so unterstreichen. Man gibt der Natur ja keine Gelegenheit mehr, sich selbst zu regulieren. Woher will man da wissen, ob sie es kann?

Jollscherl sagte: aber gehts hier wirklich drum? ich denke nicht,

Ich denke schon. Denn wie soll man Schusswaffen ächten, wenn man gleichzeitig ihren Gebrauch durch bestimmte Personengruppen (womöglich ohne moralische Grundlage) verklärt und rechtfertigt?

Jollscherl sagte:keine waffen für niemanden: ideal. aber wie?
besser: waffen nur für die, die verantwortungsvoll damit umgehen. aber wie?

Das kann ich auch nicht beantworten. Mein Kerngeschäft ist es nicht, Antworten zu liefern, sondern Fragen aufzuwerfen. ;-)

Buddy_08
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15.03.2009 - 16:03 Uhr
Buddy_08

Dazu:

"talente finden lösungen, genies entdecken probleme"
-Jean Genet

Jollscherl
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15.03.2009 - 16:05 Uhr
Jollscherl

"verklärt und rechtfertigt"? nein, also den schuh zieh ich mir nicht an. mit verlaub. ich bin kein jäger. ich würde auch nichts über den haufen schießen wollen. aber ich finds moralisch genauso daneben, wenn man fleisch zu seiner ernährung zählt, aber komplett verdrängt, woher es kommt. ein schnitzel wächst nicht am baum.
und ich denke, es ist auch für das tier "schöner", wenn man so will, wenn es im wald vom jäger erlegt wird, als wenn es direkt gezüchtet und dann getötet wird. und das hat jetzt nichts mit verklären und rechtfertigen zu tun, sondern mit zu-ende-denken. denn einfach zu sagen, man könne sich auch von fleisch ernähren, ohne ein tier zu erschießen, ist reichlich kurz gedacht, würde ich meinen. irgendwoher muss das ganze fleisch ja kommen. und warten, bis die tiere von selber umfallen... ich weiß ja nicht. im grunde gibt es ja dann nur die alternative, gar kein fleisch zu essen.
und wegen der selbstregulierung der natur: da magst du recht haben - man kann schlecht beurteilen, ob sie sich auf lange sich regulieren könnte. man lässt sie ja nicht. aber ich denke, die gründe hierfür liegen eben in den kurzfristigen folgen.

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15.03.2009 - 16:06 Uhr
Jollscherl

und jetzt reden wir ja doch übers jagen. das wollt ich vermeiden. weil's eigentlich nicht hier hin gehört.

Buddy_08
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15.03.2009 - 16:09 Uhr
Buddy_08

Jollscherl sagte:
"verklärt und rechtfertigt"? nein, also den schuh zieh ich mir nicht an. mit verlaub. ich bin kein jäger. ich würde auch nichts über den haufen schießen wollen. aber ich finds moralisch genauso daneben, wenn man fleisch zu seiner ernährung zählt, aber komplett verdrängt, woher es kommt. ein schnitzel wächst nicht am baum.
und ich denke, es ist auch für das tier "schöner", wenn man so will, wenn es im wald vom jäger erlegt wird, als wenn es direkt gezüchtet und dann getötet wird. und das hat jetzt nichts mit verklären und rechtfertigen zu tun, sondern mit zu-ende-denken. denn einfach zu sagen, man könne sich auch von fleisch ernähren, ohne ein tier zu erschießen, ist reichlich kurz gedacht, würde ich meinen. irgendwoher muss das ganze fleisch ja kommen. und warten, bis die tiere von selber umfallen... ich weiß ja nicht. im grunde gibt es ja dann nur die alternative, gar kein fleisch zu essen.
und wegen der selbstregulierung der natur: da magst du recht haben - man kann schlecht beurteilen, ob sie sich auf lange sich regulieren könnte. man lässt sie ja nicht. aber ich denke, die gründe hierfür liegen eben in den kurzfristigen folgen.


genau das ist der punkt: Wenn man sein fleisch nicht durch jagd bekommt, woher dann?
aus dem schlachtbetrieb! Das diese art der tötung unbeschreiblich viel grausamer ( ich verweise erneut auf den film: http://video.google.de/videosearch?q=ear... ) ist, als die jagd,
interrissiert nur die wenigsten.

Jollscherl
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15.03.2009 - 16:12 Uhr
Jollscherl

Buddy_08 sagte:

genau das ist der punkt: Wenn man sein fleisch nicht durch jagd bekommt, woher dann?
aus dem schlachtbetrieb! Das diese art der tötung unbeschreiblich viel grausamer ( ich verweise erneut auf den film: http://video.google.de/videosearch?q=ear... ) ist, als die jagd,
interrissiert nur die wenigsten.


ach, das stimmt doch im jahr 2009 nicht mehr. das bewusstsein für die wichtigkeit, darauf zu achten, was man kauft (beispielsweise eier aus freilandhaltung und ähnliches), ist doch heute größer denn je. die bio-produkte sind wahnsinnig gefragt (dass das auch nicht die lösung sein kann, liegt auf der hand), und ich denke, es ist nicht mehr den "reichen" vorbehalten, fleisch und andere produkte aus regionaler, nicht tierquälender herstellung zu kaufen. von "interessiert nur die wenigsten" kann meiner meinung nach keine rede mehr sein. wissen tut's zumindest schonmal jeder, und ich denke, immer mehr leute ziehen konsequenzen aus diesem wissen.

Buddy_08
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15.03.2009 - 16:14 Uhr
Buddy_08

das mag ja für deutschland und andere Eu staaten zutreffen,
amerika z.B. ist davon jedoch noch weit entfernt...

diedrossel
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15.03.2009 - 16:15 Uhr
diedrossel

Buddy_08 sagte:
das mag ja für deutschland und andere Eu staaten zutreffen,
amerika z.B. ist davon jedoch noch weit entfernt...


ach? woher hast du denn die info?

Jollscherl
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15.03.2009 - 16:16 Uhr
Jollscherl

Buddy_08 sagte:
das mag ja für deutschland und andere Eu staaten zutreffen,
amerika z.B. ist davon jedoch noch weit entfernt...


das führt jetzt aber schon arg vom thema weg...

jurette_
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15.03.2009 - 16:22 Uhr
jurette_

diedrossel sagte:

ach? woher hast du denn die info?


Ach drossel, Du weisst doch: Alles SChlechte kommt aus den USA.

eisengrau
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15.03.2009 - 16:22 Uhr
eisengrau

@Jollscherl: Wir reden deswegen übers Jagen, weil es der Beruf (bzw. das Hobby) ist, der wieder und wieder als traditioneller Beweis für die Sinnhaftigkeit und Wichtigkeit des Tötens mit Schusswaffen herangezogen wird.

Und wir reden über die Polizei, weil sie als Beispiel für die Unabdingbarkeit von Schusswaffen zur Wahrung der Sicherheit herangezogen wird. (zudem wird der harte Cop, der alle Bösen niederschießt, in unzähligen Krimis, Serien und Actionfilmen gerne zur moralisch korrekten Identifikationsfigur verklärt. Man muss nur mal das TV-Programm für eine Woche durchblättern)

Verklärung und Rechtfertigung, ich habe die beiden Begriffe nicht mit Unbedacht gewählt, auch wenn es sich Dir nicht mit dieser Intensität darstellen mag. Aber jeder trägt eben sein Scherflein dazu bei, auch ich hin und wieder, muss ich gestehen.

diedrossel
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15.03.2009 - 16:23 Uhr
diedrossel

es führt vom thema weg und ist dazu auch noch nicht einmal korrekt. in den usa haben die aldi brüder zum beispiel eine supermarktkette, die nur bioware vertreibt. der markt für bioware und das interessen an slow food oder vegan/vegetarischer ernährung ist weit aus größer in den städten und urbanen zentren, als in deutschland.

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15.03.2009 - 16:24 Uhr
diedrossel

wie warb die cma so schön: fleisch ist ein stück lebenskraft. hahahaha

eisengrau
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15.03.2009 - 16:29 Uhr
eisengrau

Ob es für das Tier übrigens angenehmer ist, in Freiheit angeschossen zu werden und an der Schusswunde zu verenden oder in einer Zucht zu leben und auf eine der dort praktizierten Arten zu Tode zu kommen, kann ich nicht beurteilen.
Ich glaube aber auch nicht, dass die Benutzer von Schusswaffen sich viele Gedanken darüber machen, was ihr Opfer empfindet, wenn sie abdrücken. Ich nehme an, da geht es nur darum, die eigenen Ziele durchzusetzen.

Buddy_08
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15.03.2009 - 16:31 Uhr
Buddy_08

diedrossel sagte:
es führt vom thema weg und ist dazu auch noch nicht einmal korrekt. in den usa haben die aldi brüder zum beispiel eine supermarktkette, die nur bioware vertreibt. der markt für bioware und das interessen an slow food oder vegan/vegetarischer ernährung ist weit aus größer in den städten und urbanen zentren, als in deutschland.


was vielleciht daran liegt, das die USA auch insegsamt weitaus größer als deutschland ist 0.o

du solltest dir lieber mal das verhältniss Einwohner:bio-nutzer ( oder wie auch immer man sie nennen mag) in den USA und in deutschland ankucken, ok?

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15.03.2009 - 16:33 Uhr
Buddy_08

eisengrau sagte:
Ob es für das Tier übrigens angenehmer ist, in Freiheit angeschossen zu werden und an der Schusswunde zu verenden oder in einer Zucht zu leben und auf eine der dort praktizierten Arten zu Tode zu kommen, kann ich nicht beurteilen.
Ich glaube aber auch nicht, dass die Benutzer von Schusswaffen sich viele Gedanken darüber machen, was ihr Opfer empfindet, wenn sie abdrücken. Ich nehme an, da geht es nur darum, die eigenen Ziele durchzusetzen.


es geht ja auch nicht ausschlielich darum, wie die tiere zu tode kommen, sondern auch um die lebensqualität, die sie vorher hatten
und hierbei sind die unterschide klar

diedrossel
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15.03.2009 - 16:34 Uhr
diedrossel

nö, ich vergleiche lieber demographisch ähnliche gruppen und da schneiden die usa inzwischen besser ab, auch wenn das vielen nicht ins bild passt.

Buddy_08
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15.03.2009 - 16:41 Uhr
Buddy_08

diedrossel sagte:
nö, ich vergleiche lieber demographisch ähnliche gruppen und da schneiden die usa inzwischen besser ab, auch wenn das vielen nicht ins bild passt.


falls du damit unter anderem mich meinst, solltest du wissen, dass ich nichts gegen die USA habe, ich sage nur, das dort das verständniss insgesamt nicht gerade hoch ist.
Da dies bis vor ein paar jahren in deutschland auch noch so war, mache ich damit jetzt niemandem vorwürfe.

Wenn du mir ein beispiel dafür geben kannst, dass das nicht so ist,
würde mich das freuen.

Ambiguitaet
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15.03.2009 - 17:03 Uhr
Ambiguitaet

Des deutschen Hang zum Populismus its in dieser Initiative einmal erneut deutlichst zu tage getreten! Die Forderung nach dem Verbot saemtlicher "Mordwaffen", zeugt von einer grenzenlosen Naivitaet.

Z.B. starben 2008 jeden Tag 12 Menschen im bundesdeutschen Strassenverkehr! Wollen wir deshalb den Strassenverkehr verbieten?

Es gibt 46 Millionen Pkw in Deutschland. Diese verursachten 4467 Verkehrstote. Und es gibt ca. 24 Millionen Schusswaffen in Deutschland. 91 mal wurde 2007 in Deutschland in Toetungsabsicht auf einen Menschen geschossen.

Daher fordere ich ein allgemeines Verbot aller Lkw, Pkw, Fahrraeder und Eisenbahnen.

eisengrau
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15.03.2009 - 17:09 Uhr
eisengrau

Ambiguitaet sagte:
Des deutschen Hang zum Populismus its in dieser Initiative einmal erneut deutlichst zu tage getreten! Die Forderung nach dem Verbot saemtlicher "Mordwaffen", zeugt von einer grenzenlosen Naivitaet.

Z.B. starben 2008 jeden Tag 12 Menschen im bundesdeutschen Strassenverkehr! Wollen wir deshalb den Strassenverkehr verbieten?

Es gibt 46 Millionen Pkw in Deutschland. Diese verursachten 4467 Verkehrstote. Und es gibt ca. 24 Millionen Schusswaffen in Deutschland. 91 mal wurde 2007 in Deutschland in Toetungsabsicht auf einen Menschen geschossen.

Daher fordere ich ein allgemeines Verbot aller Lkw, Pkw, Fahrraeder und Eisenbahnen.


Den Straßenverkehr in diesem Zusammenhang zu Vergleichszwecken heranzuziehen, ist der eigentliche Populismus. Denn die beiden Technologien kann man nicht gleichsetzen, nur weil beides mit der Bedienung einer Mechanik einhergeht.
Die Zerstörung von Dingen und lebenden Körpern bedeutet im Straßenverkehr die größtmögliche Verfehlung des Zwecks, bei Schusswaffen ist es die Grundfunktion.

Kalef
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15.03.2009 - 17:12 Uhr
Kalef

Oh nein, nicht schon wieder dieser saudämliche Vergleich!
Das ist das dümmste Argument überhaupt!
Warum? Nachzulesen auf den Seiten vorher. Zuletzt auch von Jollscherl noch mal ausgeführt!

(Ich nehme gerne rote Balken dafür in Kauf. Es will mir nicht gelingen, darauf ernsthaft einzugehen.)

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15.03.2009 - 17:13 Uhr
Kalef

Ah, da war eisengrau schneller. Und sogar noch argumentierend drauf geantwortet. Respekt! ;)

diedrossel
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15.03.2009 - 17:14 Uhr
diedrossel

ich bin inzwischen dazu übergegangen, menschen, die so argumentieren, pauschal in die iq klasse einzuordnen, die sonst verschimmelten brot und wirbellosen tieren aus dem teich vorbehalten ist.

Buddy_08
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15.03.2009 - 17:18 Uhr
Buddy_08

vielleicht sollte man sich einmal den textverlauf durchlesen, so könnte man ganz einfach feststellen, ob nicht schon 20 leute vor einem das gleiche gesagt haben.

lea2
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15.03.2009 - 17:25 Uhr
lea2

Buddy_08 sagte:
vielleicht sollte man sich einmal den textverlauf durchlesen, so könnte man ganz einfach feststellen, ob nicht schon 20 leute vor einem das gleiche gesagt haben.

habs grad versucht. war nicht einfach und so ganz isses mir noch nicht klar
immerhin hat kalef nicht den kosmos vollgekotzt und eisengrau möchte gesietzt werden

Kalef
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15.03.2009 - 17:30 Uhr
Kalef

@jurette, nein, nicht meine Schlußfolgerung beruht auf einer Abwägung, meine Prämisse beruht auf ihr. Ist ein kleiner, aber formal wichtiger Unterschied, wenn wir über Gesetze der Logik streiten. Aber wir verlieren an der Stelle die inhaltliche Debatte.

Ich finde eine "Verkürzung" hier übrigens notwendig, damit sich keiner hinter Rhetorik verstecken kann.

Dann lass uns doch mal über die Abwägung streiten. Wie kann ein Ergebnis pro (Sport-)Waffen denn aussehen? Doch nur wie folgt: Die Gesellschaft nimmt in Kauf, dass die Möglichkeit besteht, dass Menschen mit Sportwaffen getötet werden können.

Richtig? Und genau das nehme ich nicht in Kauf (was kein logischer Schluss, sondern meine Prämisse war, über die man natürlich streiten kann).

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15.03.2009 - 17:34 Uhr
Kalef

@lea, das hast Du schön gesagt :)

lea2
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15.03.2009 - 17:37 Uhr
lea2

Kalef sagte:
@lea, das hast Du schön gesagt :)

hehe :)

jurette_
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15.03.2009 - 18:06 Uhr
jurette_

Kalef,

Dann hast Du Dich am Anfang aber sehr missverständlich ausgedrückt. Im übrigen finde ich es sehr schwierig, mit einer INteressenabwägung zu beginnen, und von dem Ergebnis ausgehend die Mittel zu bestimmen. Das Mittel muss doch der Verhaltnismäßigkeit stand halten.

Eine Verkürzung erschwert die Diskussion, da Du Deine Argumentation nicht darlegst. Worauf soll ich denn dann eingehen?

Ich habe im MOment nicht die Muße dazu, eine INteressenabwägung bzw. Verhältnismäigkeitsprüfung durchzuführen, weil cih mich mit der Materie nicht befasst habe.

Aber nur soviel: Du hast die in Frage stehenden Interessen meiner Meinung nach noch nicht hinreichend definiert, neben einem Verbot gibt es noch die Möglichkeit, an der Aufbewahrung anzussetzen usw.

Ich verstehe auch nicht, warum Du von einem "Ergebnis pro Sportwaffen" sprichst. Darum geht es mir doch überhaupt nicht. Ich finde nur nicht, dass hier bereits alle Möglichkeiten ausgelotet worden sind, um den EIngriff in die Rechte der Waffenbesitzer so niedrig wie möglich zu halten

Gradwandermaedchen
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15.03.2009 - 18:19 Uhr
Gradwandermaedchen

Solche Idioten! Das ist wie Symptome behandeln statt Ursachen. Ich kassier sicher keine Fehltage wegen einem Gesetz, das sowieso nichts bringt. Die, die sowas tun wollen, werden auch andere Wege finden. Man sollte eher da ansetzen, wo das Problem entsteht, im sozialen Bereich. Dann bin ich lieber freundlicher zu meinen Mitschülern, als ganz daheim zu bleiben.

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15.03.2009 - 18:23 Uhr
Gradwandermaedchen

Achja, ich lese mir hier ausnahmsweise mal nicht die ganzen Kommentare durch und es ist mir auch wurschd, ob das schon ausdiskutiert wurde. Ich find das, was der da sagt, naiv, einseitig und nicht gut durchdacht.

Little_Joe
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15.03.2009 - 18:38 Uhr
Little_Joe

Ich möchte hier noch einen Vergleich anführen, der soweit ich das im Schnelldurchlauf überblicken konnte noch nicht angeführt wurde.

Die Verkehrstoten... Aber nicht irgendwelche sondern solche, die von einem SUV über den Haufen gefahren wurde. Kein anderes Auto ist insbesondere für Kinder so gefährlich wie die dicken Münchner Stadtautos à la q7, m6... Den selben Zweck würde auch ein Kombi erfüllen: Viel Platz, Komfort, etc... Der einzige Vorteil, den der Kombi nicht hat: Den Schwanzverlängerungseffekt.

Genauso verhält es sich meiner Meinung nach mit Waffen. Kein Sportschütze braucht eine vollautomatische Mordwaffe, aber für den Penis-Boost-Effekt ist esganz hilfreich.

Jollscherl
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15.03.2009 - 19:21 Uhr
Jollscherl

Kalef sagte:
Oh nein, nicht schon wieder dieser saudämliche Vergleich!
Das ist das dümmste Argument überhaupt!
Warum? Nachzulesen auf den Seiten vorher.


Dito. Ich kanns nicht mehr hören, bzw. lesen.

boeserbaer
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15.03.2009 - 20:16 Uhr
boeserbaer

Hier findet Ihr einen Interessanten Artikel zum Thema aus unserem Nachbarland der Schweiz. Wenn ich mir die Art der Bereichterstattung in den unseren Medien und die Timeline der Amokläufe anschaue haben die nicht ganz unrecht die Schweizer. Nach dem Motto, wer hats erfunden, die Medien?!

Hier der Link zum Artikel: http://schweizmagazin.ch/news/336/ARTICL...

Hugo45
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15.03.2009 - 20:56 Uhr
Hugo45

Erfurt-Amok: Der Dritte Mann

http://www.gerhard-wisnewski.de/Allgemei...

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15.03.2009 - 20:57 Uhr
Hugo45

Erfurt-Amok: Der Dritte Mann

http://www.gerhard-wisnewski.de/Allgemei...

eisengrau
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15.03.2009 - 21:15 Uhr
eisengrau

Hugo45 sagte:
Erfurt-Amok: Der Dritte Mann

[link=http://www.gerhard-wisnewski.de/Allgemei...
]http://www.gerhard-wisnewski.de/Allgemei...

Das hat für mich einiges von Verschwörungstheorie. Dieser Journalist klammet sich an Fragen des Motivs fest, die den aktuellen Stand der psychologischen Forschung nicht berücksichtigen oder seinem eigenen Logikbegriff folgen.

Ich will jetzt hier nicht alles detailliert aufdröseln, nur zwei Dinge herausgreifen:

Die Frage nach dem Umziehen ist schnell beantwortet, wenn man weiß, dass Amokläufer wie Steinhäuser sich im Moment ihrer Tat in eine Art Krieger verwandeln wollen. Sie sehen dann weniger den eigenen Selbstmord vor Augen, sondern nehmen eine rächende oder regulierende Funktion ein.
(ich empfehle in diesem Zusammenhang die Forschungen des Mühlhauser Psychiaters Dr. Lothar Adler, von dem habe ich in letzter Zeit die brauchbarsten Beiträge zum Thema gelesen.)

Zum Thema Ohrstöpsel ist zu sagen, auch wenn jemand nicht mehr lange zu leben gedenkt, hat er vielleicht trotzdem ein Schmerzempfinden im Ohr und will dieses unangenehme Gefühl vermeiden. Es heißt ja nicht, dass einem auch im Vorfeld eines abzusehenden Todes alle Grundbedürfnisse egal sind.

Übrigens ist auch das hier eher off topic, denn hier geht es ja um das Thema Bewaffnung ja oder nein.

RuBBeRBuLLeT
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15.03.2009 - 22:03 Uhr
RuBBeRBuLLeT

übrigens genau jetzt, debatte auf ARD "anne will"

Kalef
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15.03.2009 - 22:44 Uhr
Kalef

boeserbaer sagte:
Hier findet Ihr einen Interessanten Artikel (...)
wer hats erfunden, die Medien?!

Hier der Link zum Artikel: [link=http://schweizmagazin.ch/news/336/ARTICL...
]http://schweizmagazin.ch/news/336/ARTICL...

Wenn auch der Artikel nicht gerade durch Sachlichkeit besticht, finde ich den Punkt nicht schlecht, wenn man die schon wieder unterstellte Monokausalität abzieht.

Ich hatte auch ein ungutes Gefühl, als phoenix ab dem Mittag nach dem Amoklauf zwei Tage lang die schönsten Amokläufe der letzten Jahre zeigte.

Aber zur Erinnerung: Hier gehts eigentlich nicht um die Ursachen der Tat, das sollte man sauber trennen.

Digital_Data
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-1

16.03.2009 - 05:34 Uhr
Digital_Data

So sauber kann man es aber von den Ursachen nicht trennen, denn nur wenn die Ursachen bekannt sind, kann man abschätzen ob ein Verbot die richtige Wirkung erzielt. Zunächst einige Fakten:

Amokläufe von älteren Personen werden immer ganz gezielt gegen bestimmte Personen gerichtet. Ist dieser Teil erledigt, endet der Amoklauf meistens. Jugendliche hingegen machen dies anscheinend eher wahllos.

Es gibt keine Abschiedsbriefe oder Erklärungen.

Jugendliche Amokläufer sind aus einer ganz bestimmten sehr eng eingrenzbaren Altersgruppe.

Es gibt keine weiblichen Amokläufer.

Sie haben in irgendeiner Form Zugang und Umgang mit Waffen.

Der reine Jagdinstinkt kann ausgeschlossen werden es werden nicht Räume abgearbeitet oder fliehende Personen verfolgt.

Ego-Shooter bzw. realitätsnahe Schießspiele sind zumindest bisher eigentlich immer vorhanden. Hier findet aber Jagd bzw. das Abarbeiten von Räumen statt. Dies ist anders zu Amokläufen.

So nun versuchen wir diese Punkte in einen engeren Zusammenhang zu bringen. Etwas was vor allem Jungen gemein ist, ist der Wunsch zu sehen und zu erfahren, wie etwas passiert. Ich denke fast jeder männliche Jetzt-User kann mir bestätigen, dass man als Junge irgendwann mal das Matchboxauto nicht nur die Bahn runterlaufen läßt, sondern etwas in den Weg stellt um zu sehen, was beim Aufprall passiert.

Ähnlich ist es beim Rumballern. Nach anfänglichem Schießen mit einer Luftpistole z.B. probiert man aus, was passiert, wenn man auf einen Luftballon, Kürbis oder eine Melone schießt. Zwar machen Mädchen sowas auch, mal ner Barbi den Arm ausreißen, aber dieser destruktive Faktor legt sich bei Mädels deutlich eher und ist bei weitem nicht so ausgeprägt.

Egoshooter nun bringen eine ungeheure Realität in die ganze Geschichte. Und gerade Jungs versuchen immer die Realität noch zu erhöhen. Siehe Spielprogrammierer oder auch Filmemacher. Es muss immer realistischer werden. Und das nächste Update ist noch realistischer und muss sofort ausprobiert werden.

Ich denke, dass bei vielen Egoshooter-Spielern im Kopf durchaus die Gedanken umgehen, ob ein Mensch in Wirklichkeit so blutet, umfällt, stirbt. Die Egoshooter erreichen dabei eine Realitätsnähe, die eigentich nur noch den "Freilandversuch" als letzte Steigerung zuläßt. Tim wurde beschrieben, dass er ohne mit der Wimper zu zucken wahllos Schüler erschoß. Er wollte ersehen und erfühlen, wie das ist. Nach fünf abgeknallten Schülern wußte er das und ging zum nächsten Szenario.

Das Verfolgen von Fliehenden ist dabei viel zu aufwändig und man kann diesen Moment wo möglich gar nicht richtig erleben. Das Benutzen von Sportwaffen nun ist ein weiterer Schlüssel dazu. Es erlaubt es, neben der virtuellen Realität des Egoshooters, dass reale Erleben des Schießens zu erleben. Das einzige was fehlt, ist das reale Erleben des Treffens.

Der Mensch liebt diesen Realismus, siehe Voyeurrismus bei Unfällen und Unglücken, bei den Berichten dazu im Fernsehen oder bei dem oft unausgesprochenen Wunsch beim Rennsport einen Unfall "mitzuerleben". Nicht umsonst gibt es so Serien wie Havoc oder Menschen in brenzlichen Situationen.

Viele machen dies nicht, weil sie eben ein "Leben haben" oder anders ausgedrückt einfach abgelenkt sind. Das Schätzen des eigenen Lebens ist in dieser Zeit noch deutlich unterentwickelt und wird vom Ausprobieren deutlich überragt. Ob Komasaufen, Schlägereien, das Ausprobieren von Drogen oder schnelles gefährliches Fahren. All diese Dinge werden in einem engen Zeitrahmen ausprobiert, oft auch ohne Rücksicht auf das eigene Leben. Es spielt keine Rolle.

Bei jugendlichen Amokläufern spielen diese Dinge Hand in Hand. Das eigene Risiko wird unterdrückt (es hält uns je älter wir werden immer mehr von Blödsinn ab). Die Sportwaffe liefert eine reale Erfahrung, die mit der virtuellen Erfahrung im Egoshooter abgeglichen werden will.

Ein generelles Waffenverbot und Schießverbot, auch im Sportverein, unter 21 Jahren, eine Einschränkung der Realitätsnähe von Egoshootern, die als weiteren Schritt nur noch die Realität zu lassen und eine Erhöhung des Wertes des Lebens im sozialen Umfeld scheinen mir eine entsprechende Antwort auf die Vorfälle darzustellen.

Übrigens gibt es andere Ausfälle wie Komasaufen, Base-Jumping, zu schnelles Fahren, Risikosportarten etc. bei Mädels um einen ganz extremen Faktor weniger. Die Mädels holen hier aber schon auf. Der Zusammenhang zum Amoklauf erscheint mir hier aber deutlich, die fehlende Werthaftigkeit des eigenen Lebens ist ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt.

Wie schon an anderer Stelle geschrieben ist unser Leben heute sehr ungefährlich geworden gegenüber regelmäßigen Kriegen und Kämpfen in noch sehr naher Vergangenheit. Diesen Thrill versuchen viele mit immer riskanteren Freizeitbeschäftigungen nachzuholen. Auch Ausschreitungen bei Fußballspielen z.B. gehen in diese Richtung oder auch die immer heftigeren Nachbarsstreitigkeiten. Es fehlen auch die Ventile.

Digital_Data

eisengrau
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16.03.2009 - 10:34 Uhr
eisengrau

@Digital_Data: Woher beziehst Du denn Deine "Fakten"?
Natürlich gab es Abschiedsbriefe und Erklärungen, z.B. e-mails oder Filme im Internet.
Natürlich gibt es auch weibliche Amokläuferinnen, nur seltener.

*Ego-Shooter bzw. realitätsnahe Schießspiele sind zumindest bisher eigentlich immer vorhanden. Hier findet aber Jagd bzw. das Abarbeiten von Räumen statt. Dies ist anders zu Amokläufen.* Den Abschnitt versteh ich schlichtweg nicht.

lea2
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16.03.2009 - 13:35 Uhr
lea2

Digital_Data sagte:
.Es gibt keine weiblichen Amokläufer.

jetzt wo du es schreibst wundert es mich, denn siehe da:

http://de.wikipedia.org/wiki/Brenda_Ann_...
lea2s bescheidener beitrag zu weiblichen amokläufern.
das mit dem heutigen wochentag ist eher ein zufall

Digital_Data
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16.03.2009 - 17:31 Uhr
Digital_Data

@eisengrau

Es ergeben sich aber aus den Abschiedsbriefen keine Motive oder habe ich da was übersehen. Bei Ego-Shootern muss man alle Gegner besiegen, während die Amokläufer nur ein paar Leute in einem Raum erschießen und dann weiter ziehen. Die Handlungsarten sind unterschiedlich.

@lea2 Ist eine Ausnahmen, da gebe ich Dir Recht, ich kannte das schon auch von dem Song, aber es geht ja um die grundsätzliche Verteilung. Es wird ja gerade auch immer in den Medien gefragt, warum immer Jungen.

Digital_Data

Matho
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-1

16.03.2009 - 17:52 Uhr
Matho

Als nächstes läuft einer mit ner Axt Amok. Was dann? Schonmal vorsichtshalber die ganze Eisenwarenabteilung im Supermarkt verbieten und die Baumärkte dicht machen?

Ihr Spinner habt sie doch nicht mehr alle. Am besten ihr lasst euch von Vater Staat gleich in eine Zelle einsperren, dann braucht ihr auch keine Angst mehr zu haben, dass ihr Opfer eines Amoklaufes werdet.

Ach ja, vorsicht, wenn ihr vor die Tür geht, ihr könntet ja vom Blitz getroffen werden. Schade, dass Politiker nichts gegen Unwetter unternehmen können, das würde Deutschland bestimmt um ein Vielfaches sicherer machen, wenn sie den Wettergott erstmal hinter Gitter gebracht hätten.

BTW: Dazu fällt mir dieses Zitat ein: "A fear of weapons is a sign of retarded sexual and emotional maturity." - Sigmund Freud

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16.03.2009 - 17:52 Uhr
Matho

Als nächstes läuft einer mit ner Axt Amok. Was dann? Schonmal vorsichtshalber die ganze Eisenwarenabteilung im Supermarkt verbieten und die Baumärkte dicht machen?

Ihr Spinner habt sie doch nicht mehr alle. Am besten ihr lasst euch von Vater Staat gleich in eine Zelle einsperren, dann braucht ihr auch keine Angst mehr zu haben, dass ihr Opfer eines Amoklaufes werdet.

Ach ja, vorsicht, wenn ihr vor die Tür geht, ihr könntet ja vom Blitz getroffen werden. Schade, dass Politiker nichts gegen Unwetter unternehmen können, das würde Deutschland bestimmt um ein Vielfaches sicherer machen, wenn sie den Wettergott erstmal hinter Gitter gebracht hätten.

BTW: Dazu fällt mir dieses Zitat ein: "A fear of weapons is a sign of retarded sexual and emotional maturity." - Sigmund Freud

alces
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16.03.2009 - 18:41 Uhr
alces

Hier ist oft genug schon der leidliche Vergleich mit den Verkehrstoten angestrengt worden, und auch, vermutlich zurecht, mit dem Hinweis auf die gesellschaftliche Notwendigkeit des Straßenverkehrs abgeschmettert worden. Einmal wurden die in München wirklich unbotmäßig beliebten und vermutlich zur Bezwingung des Anstiegs zum Friedensengel oder zum Nockherberg auch notwendigen SUVs angeprangert. Aber niemand wagt sich an des deutschens allerheiligste Kuh: das Fehlen einer grundsätzlichen Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen. Einzigartig auf der Welt, ermöglicht dies völlig legal öffentliche Testfahrten mit aufgemotzen Vorserienfahrzeugen und das allgemeine Brettern mit Vmax in den tendentiell übermotorisierten Produkten heimischer Karossenbauer.
Es ist nicht einfach, an belastbare Zahlen zu kommen, die eine Aufschlüsselung der Verkehrstoten nach Unfallursache ermöglichen - vermutlich nicht ohne Grund. Mit der Forderung nach pauschal 130 km/h ist politisch natürlich kein Blumentopf zu gewinnen, im Gegensatz zu Verboten für Waffen oder "Killerspiele", egal ob unterm Strich dadurch mehr Leute am Leben blieben.

okkasionalsozialist
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16.03.2009 - 18:48 Uhr
okkasionalsozialist

noch unnötiger als das tempolimit oder das gemeckere über suv dürfte nur die forderung nach einem (stellvertreter)wahlrecht für kinder sein

eisengrau
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16.03.2009 - 19:28 Uhr
eisengrau

Digital_Data sagte:
@eisengrauEs ergeben sich aber aus den Abschiedsbriefen keine Motive oder habe ich da was übersehen.


Es steht nicht immer das in den Abschiedsbriefen oder Videobotschaften drin, was die Nachwelt zur lückenlosen Aufkläung gerne lesen würde, aber sie existieren dennoch.
Es schreibt natürlich keiner rein: "ich habe eine total verquere Weltsicht, ich gehe jetzt sinnlos und theatralisch Leute umbringen." Jeder sucht irgendwelche Rechtfertigungen für seine anstehende Tat.


Digital_Data sagte: Bei Ego-Shootern muss man alle Gegner besiegen, während die Amokläufer nur ein paar Leute in einem Raum erschießen und dann weiter ziehen. Die Handlungsarten sind unterschiedlich.


Ja. Spiel und Realität sind eben selten deckungsgleich. Und? Wofür oder wogegen ist das nun ein Indiz?

Digital_Data sagte: @lea2 Ist eine Ausnahmen, da gebe ich Dir Recht, ich kannte das schon auch von dem Song, aber es geht ja um die grundsätzliche Verteilung. Es wird ja gerade auch immer in den Medien gefragt, warum immer Jungen.Digital_Data


Ausnahme oder nicht, geringer Anteil oder nicht, bei solch sensiblen Themen wäre eine gewisse Präzision schon angebracht, vor allem, wenn man den Anspruch hat, mit harten Fakten zu hantieren.

Hast Du Dir den Adler schon reingezogen? Der äußert sich zu den Geschlechterunterschieden.

Arbeiterkind
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-1

17.03.2009 - 01:37 Uhr
Arbeiterkind

diese idee mit der chipkarte für schulhäuser ist ja wohl lächerlich. einfacher ist es da schon den waffenirren die 10 und mehr waffen haben, zu verbieten munition zu hause zu lagen. in der schweiz wurde das gerade gemacht.
und wenn sie schiessen wollen im verein, dann nur jeweils so viel munition aushändigen, wie verschossen wird. dann können nicht so arme karnake menschen wie tim mit 250 kugeln durch die landschaft laufen und unheil veranstalten.
wenn nun so ein armer intellektueller minderleister ankommt und von auto als waffe stammelt oder die axt aus dem keller räumt, dann können wir ob dieser vergleichenden dummheit nur müde lächeln.

Kalef
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17.03.2009 - 11:52 Uhr
Kalef

bestgucci sagte:
[link=http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2...
]http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2...


Guter Link. Hoffentlich schauen sich das auch alle an, die offensichtlich ohne Sachkenntnis die Schweizer Verhältnisse als Argument für einen privaten Waffenbesitz angeführt haben.

Matho
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2

17.03.2009 - 16:33 Uhr
Matho

Die Waffen in den Vereinshäusern auf zu bewahren, ist aber noch gefährlicher, da es sich in dem Falle sehr lohnen würde dort ein zu brechen, der Wert, der schon in einem kleineren Verein gelagert wäre, dürfte sich da schon auf locker Hunderttausend EURO beziffern.

Dadurch dürfte der Anteil der illegalen Waffen noch weiter in die Höhe schießen. So wie es jetzt geregelt ist, ist es optimal.

Arbeiterkind
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-1

18.03.2009 - 01:50 Uhr
Arbeiterkind

Matho sagte:
Die Waffen in den Vereinshäusern auf zu bewahren, ist aber noch gefährlicher, da es sich in dem Falle sehr lohnen würde dort ein zu brechen, der Wert, der schon in einem kleineren Verein gelagert wäre, dürfte sich da schon auf locker Hunderttausend EURO beziffern.

Dadurch dürfte der Anteil der illegalen Waffen noch weiter in die Höhe schießen. So wie es jetzt geregelt ist, ist es optimal.


wer es sich leisten kann und will, waffen für lockere hunderttausend € zu besitzen, für den sollte eine sichere aufbewahrung selbiger keine kleinliche geldfrage sein. ansonsten gilt auch hier, wer sich das teure hobby nicht leisten kann, der soll es halt lassen.
der staat bezahlt mir auch nicht meinen golfclub.

und wie gesagt, ein verbot von munition zu hause, das ist sofort unkopmliziert durchführbar, effizient, ziemlich billig und einfach zu überwachen.

verflucht
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-1

19.03.2009 - 08:57 Uhr
verflucht

In Umfeld meines 8 jährigen habe ich in den letzten Tagen 3 legale Waffenbesitzer, einer davon mit automatischer 16 Schuß Haushalts MP nach art der Beretta ("mein Papa kann 16 Leute umballern") ausgemacht, bei zweien davon kannten die Steppkes laut eigenen Angaben die Kombination des Tresors! Leute Tut was !
Die Politik mutet uns ein Restrisiko von 15 bis 20 Toten Schülern Lehrern Polizisten und Passanten in jeder Legislaturperiode zu!.

Digital_Data
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19.03.2009 - 15:26 Uhr
Digital_Data

verflucht sagte:
In Umfeld meines 8 jährigen habe ich in den letzten Tagen 3 legale Waffenbesitzer, einer davon mit automatischer 16 Schuß Haushalts MP nach art der Beretta ("mein Papa kann 16 Leute umballern") ausgemacht, bei zweien davon kannten die Steppkes laut eigenen Angaben die Kombination des Tresors! Leute Tut was !Die Politik mutet uns ein Restrisiko von 15 bis 20 Toten Schülern Lehrern Polizisten und Passanten in jeder Legislaturperiode zu!.

Von den Hunderten psychologischen Problemfällen der Schüler und Lehrer sowie der Angehörigen, die das an der Schule mitmachen müssen und ihr Leben nicht mehr in den griff bekommen, ganz zu schweigen.

Digital_Data

anyvja
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-2

19.03.2009 - 19:50 Uhr
anyvja

sehr geehrter Herr Glas,
Eine Frage wie fühlt man sich wenn man auf kosten der Wahrheit politik macht?
Haben Sie sich schon mal sachkundig gemacht? Wie scharf in Deutschland das Waffengesetz ist, Das legale Waffenbesitzer mehrfach überprüft sind und als zuverlässig gelten?
Was tun sie wenn ein Amokfahrer wider in eine Fussgängerzone fährt und mehrere menschen tötet? Autofahren verbieten? Nein Sorry da verdient ja der Vater Staat zuviel dran, dasselbe gitl für Alkohol. Auto und Alkohol töten in Deutschland mehr Menschen als irgendeine Sportwaffe, das wird aber in kauf genommen.
Denken Sie bitte auch mal an die Opfer. Diese tat wurde nur möglich weil ein mensch ( der Vater ) ein Fehler gemacht hat. Dieser Fehler verstösst ausserdem gegen geltendes Recht, Stichwort sichere aufbewahrung. Ihre forderung alle schusswaffen zu verbieten ist schlichtweg übertrieben. Denn die Hintergründe der Tat sollten mal erörtert werden, kein mensch läuft von heute auf morgen Amok. Das ist ein schleichender Prozess, und wenn man diese Hintergründe kennt und rechtzeitig erkennt, kann man diesen menschen einen ausweg bieten und so die tat verhindern. Mit einem sinnlosen und zudem überzogenen Verbot von Grosskalibrigen Sportwaffen ist es nicht getan.

Michel89
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1

19.03.2009 - 20:34 Uhr
Michel89

Das ist ja wohl das nicht zu glauben !!!
Ja, ich bin Sportschütze, ich schieße nun seit fast 9 Jahren.
Es kann nicht sein das durch die psychisch kranke Tat eines einzelnen soetwas ins Rollen kommt. Das Sportschießen ist ein Sport wie Fussball oder Tennis, die Waffe unser Sportgerät wie ein Tennisschläger oder der Golfball.
Ich empfinde ganz klar trauer und Mitleid über das geschehene, auch mit den Eltern des Täters, und verstehe auch in gewissem Maße eine Art "Wut" auf die Vereine, dies jedoch nur auch reiner UNWISSENHEIT über diesen Sport !
JEDER in dieser absurden Unterschriften Liste sollte sich ersteinmal einen solchen Verein angesehen haben, das miteinander und die kameradschaft wie in jedem anderen Sportverein erleben, um sich ein Urteil zu bilden!
Dies ist wohl eine der agressionslosesten, ruhigesten Sportarten die ich kenne, mit einem enormen teil an Selbstbeherrschung.
Ich bin jetzt 19 Jahre, aber jeder "Erwachsene" Mensch sollte in der lage sein unvoreingenommen an eine Sache heranzugehen, dich zu informieren und nicht aus Wut schuldige zu suchen!
Michel

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2

19.03.2009 - 20:46 Uhr
Michel89

Ich bin jetzt seit fast 9 Jahren Sportschütze!
Und dieses Gerede, und vorallem die Unterschriften Aktion ist unmöglich...
Das Sportschießen ist ein Sport wie Fussball oder Tennis, unsere Waffe ein Sportgerät wie Ein Golfschläger oderder Fussball.
Ich empfinde tiefe Trauer und Mitleid über das Geschehene, auch mit den Eltern des Täters, aber die Tat hatte NICHTS mit seinem Hobby als Sportschütze gemein!
Es war krank und abscheulich was passiert ist, aber über eine Entwaffnung der Vereine zu reden ist lächerlich.
Warum nicht gleich mit Autos verbieten, so gäbe es keine verkehrstoten mehr, oder wir starten eine Unterschriftenaktion gegen Fast-Food...
Was soll das Alles...
Ich verstehe eine Art "Wut" auf unsere Vereine, die allerdings aus reiner Unwissenheut über diesen Sport. Es ist wohl einer der agressionslosesten und Ruhigsten Sportarten überhaupt, mit einem Enormen Maß an Selbstbeherschung...
Ich bin jetzt 19 Jahre alt, aber jeder vermeitlich "Erwachsene" Mensch sollte vorurteilslos an etwas herangehen, wenn man sich nicht auskennt einmal das miteinander und die Kollegialität in einem Solchen Verein erlebt haben.
Aus Unwissenheit und Wut angefangene Aktionen wie diese sind lächerlich...
Michel

Kalef
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-1

19.03.2009 - 23:28 Uhr
Kalef

Toll. Neuanmeldungen mit g*a*n*z n*e*u*e*n "Argumenten". Lest doch wenigstens die Kommentare mal quer, bevor Ihr hier auftrumpft.

Übrigens: Je länger die Debatte dauert, umso klarer wird, dass unsere Waffengesetze gar nicht so streng sind, wie die Lobby glauben macht.
(siehe z.B. monitor im link oben)

Digital_Data
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-1

20.03.2009 - 07:32 Uhr
Digital_Data

@anyvja

Es gibt genug Leute, die für 0% Alkohol am Steuer sind, dass der Staat das nicht macht, hat die selben Gründe, wie das Waffengesetz. Eine Lobby, die das nicht will und unsere Politik beeinflußt.

Wir leben in einer Demokratie. Wenn die Mehrheit aus Sicherheitsgründen das Auto verbieten wollte, dann müßte sich die Minderheit dran halten, so ist das. Und das ist mit den Sportwaffen das gleiche. Das Problem ist, die mehrheit wäre bei den Sportwaffenda, beim Auto nicht. Wir werden es demnächst sehen, dann kommt in der Schweiz ein Volksbefragung dazu. Die Waffenlobby kann nur froh sein, dass es solche Abstimmungen bei uns nicht gibt.

Digital_Data

Joachim988
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1

20.03.2009 - 12:54 Uhr
Joachim988

Zitat:
"Wir haben eine gute Chance, da es kein vernünftiges Argument gibt, das dagegen spricht. Mal sehen, wer hartnäckiger sein wird: Die Schüler und die Eltern oder die Schützenlobby. Ich halte alles für möglich."

Von wegen kein Vernünftiges Argument!
0,7% aller Straftaten mit Waffen werden von legalen Waffen gemacht.
Von daher wäre es lächerlich, alle Sportwaffen zu verbieten.

UND:Man wird nicht durch eine Schusswaffe zum Amokläufer. Wenn ein Solcher keine Schusswaffe bekommt, dann nimmt er halt ein Messer, oder bastelt sich Bomben.
Dies ist 06 in Nordrhein Westfalen passiert, doch das verschweigen die Verfasser dieses Textes einfach.

27192912
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20.03.2009 - 16:17 Uhr
27192912

In Kanada sind sogar mehr waffen in Privathänden als in den USA,und dort LAUFEN SIE ABER nicht Amok,ein waffenverbot nützt also nichts weil dann fliegt eben ein Brandsatz ins klassenzimmer denn man an Tankstellen schön befüllen kann,ein waffenverbot würde nur den normalen gesetztestreuen Bürger einschränken,kriminelle scheren sich ein Dreck um waffengesetzte.Mexiko und England sind gute beispiele was eine Total entwaffnung bewirkt.

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20.03.2009 - 16:25 Uhr
27192912

Und noch was,winnenden ist ein gutes beispiel was strenge waffengesetzte nützten und wenn jetzt jemand sagt Deutschland wäre liberal hat keine Ahnung und soll seine klappe halten.

Jollscherl
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20.03.2009 - 16:27 Uhr
Jollscherl

27192912 sagte:
...hat keine Ahnung und soll seine klappe halten.


bei den worten kommt sicherlich keiner drauf, dass in deutschland irgendwer liberal wäre.

Markomaus
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20.03.2009 - 18:21 Uhr
Markomaus

Ach, Kleinkaliberwaffen sind nicht tödlich...?
Besser ihr geht mal wieder ein bißchen in die Schule....

Michel89
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20.03.2009 - 21:17 Uhr
Michel89

Digital_Data scheint hier ja über alles genau bescheid zu wissen...
Waren sie schonmal mit in einem Schützenverein??
Da geht es anders vor als sich die Leute vorstellen.
Das ist eine ungewöhnlich ruhige und ausgeglichene Sportart, mit einer enormen Selbstbeherrschung, wer dort schießt, weiß was er tun und lassen muss, jeder Sportschütze weiß das das kein Spielzeug ist womit wir umgehen, die Waffen werden nichteinem ungeladen aus der hand gelegt, sind wenn sie weggeschlossen sind, oder in taschen immer mehrfach gesichert, wer hier rumschlampt wir von turnieren ausgeschlossen, jeder Sportschütze ist sich seiner verantwortung bewusst, und in diesem umgang wohl am wenigsten gefählich als jeder andere.
Jeder andere Sportart ist wohl mit agressionsbetont asl das was wir machen, also sehe ich KEINEN zusammenhang zwischen Schützen und Amokläufern!!!

maierjohn
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21.03.2009 - 05:35 Uhr
maierjohn

Zitat: "Mir hat gerade erst ein Sportschütze erzählt, dass in der DDR, zumindest in den Amateurvereinen, keine tödlichen Sportpistolen erlaubt waren. In diesen Schützenvereinen habe es damals nur Kleinkaliberwaffen gegeben."

Ich find diese Antwort etwas wiedersprücklich. Ist eine Kleinkalieberwaffe nicht auch eine scharfe Waffe. Diese unterscheidet sich ja nur durch den Geschossdurchmesser 6mm - 9 mm? Ich möchte nicht mit einer Kleinkalieberwaffe getroffen werden. Somit bleibt nur das Luftwehr übrig und wir währen eines der ersten Länder die bei Olympia die aus Gesetzesgründen nicht bei allen Wettbewerben antretten dürften. Für mich währe das ein Grund auszuwandern. Am besten nach Österreich, da wird kein so Terz daraus gemacht!

Hans

Digital_Data
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21.03.2009 - 08:43 Uhr
Digital_Data

Michel89 sagte:
Das ist eine ungewöhnlich ruhige und ausgeglichene Sportart, mit einer enormen Selbstbeherrschung, wer dort schießt, weiß was er tun und lassen muss, jeder Sportschütze weiß das das kein Spielzeug ist womit wir umgehen, die Waffen werden nichteinem ungeladen aus der hand gelegt, sind wenn sie weggeschlossen sind, oder in taschen immer mehrfach gesichert, wer hier rumschlampt wir von turnieren ausgeschlossen, jeder Sportschütze ist sich seiner verantwortung bewusst, und in diesem umgang wohl am wenigsten gefählich als jeder andere.


Jeder Schütze ist sich dieser Verantwortung bewußt. Der Vater von Tim, der Vater des Erfurther Dramas, der Vater der Geschichte in Bad Reichenhall. Das sind schon mal 3 Leute, die nicht verantwortungsbewußt umgegangen sind, damit ist die Behauptung "Jeder" klar widerlegt. Die Dunkelziffer ist sicher deutlich höher. Dazu kommt, dass die Amokschützen auch im Schützenverein waren. Hier ist also anscheinend nicht nur die Person verantwortungslos gewesen, sondern auch der Verein bei der Vermittlung von Verantwortungbewußtsein.

Stehlt Euch nicht mit einfachen Argumenten aus der Verantwortung.

Und mehr, wenn ihr hier immer mit dem Straßenverkehr ankommt. Die Amokläufer sind alle Jugendliche, die noch keinen Führerschein bekommen hätten, aber mit Waffen schießen durften !! Den Führerschein bekommen 16-jährige auch deswegen nicht, weil man ihnen die dafür notwendige Verantwortung abspricht. Aber die Verantwortung für eine Schußwaffe haben sie anscheinend.

Ist das ihre Argumentationskette ? Dann muss ich Ihnen mitteilen, dass die gerade in sich zusammengebrochen ist. Aufgrund der Gefährlichkeit ist ein Verboit von Personen unter 18 Jahren für die Benutzung von Schußwaffen auszusprechen, genauso wie beim Autofahren, wo man seine Eignung auch noch staatlichen Stellen gegenüber belegen muss. Diese Eignungsprüfung sollte man wohl dann doch auch für Leute einführen, die 14 Schusswaffen und 5000 Schuss Munition zu Hause haben.

Digital_Data

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21.03.2009 - 08:49 Uhr
Digital_Data

Und abschließend, ja ich weiß wie es in Vereinen zu geht. ich weiß, dass gerade die Freundschaften, gemeinsame Saufgelage aber auch die Seilschaften in Vereinen ein klarer Gegenpol zu Verantwortungsbewußtsein sind. Und erklären Sie mir nicht, das es in Schützenvereinen keine Freundschaften gibt, durch die man über bestimmte Dinge hinweg sieht. Dass das passiert zeigen die Amokläufe.

Digital_Data

GegenDummFug
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21.03.2009 - 08:52 Uhr
GegenDummFug

1.800 Tote durch Alkohol im Strassenverkehr. Zuerst muß also Schnaps und Bier verboten werden, danach können wir ja bei den
Waffen weiter machen.

Digital_Data
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21.03.2009 - 09:00 Uhr
Digital_Data

Schnaps und Bier beim Autofahren sind ja verboten. So viel zum Verantwortungsbewußtsein von Menschen. und ich bin sicher, dass bei dieser Statistik auch verantwortungsbewußte Sportschützen beteiligt sind.

Wir sollten erst mal dahin kommen, wo wir beim Auto schon sind. Keine Waffen an Nicht-Volljährige.

Digital_Data

Michel89
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21.03.2009 - 18:50 Uhr
Michel89

Es ist auch garnicht abzustreiten das solche leute das schießen in vereinen lernen, aber soetwas gibt noch lange nicht uns die schuld, und auch keine mitschuld!!!
Ich habe sehr früh angefangen, bin wie jeder Mensch ab und an deprimiert, oder wütend, aber noch lange kein Amokläufer.
Ich bin mir der Verantwortung bewusst wie JEDER im verein, wir haben viele jungschützen, von denen JEDER weiß das die Waffe kein Spielzeug ist und selbst in dem jungen alter seine verantwortung trägt.
Und natwürlich sind auch nur Sportschützen die Amokläufer, weil unser sport ja soooo agressiv macht...
ein Tennisspieler ist wohl mehr von Agressionen betroffen als wir...
Und was heißt Freudschaften sind ein gegenpol zur Verantwortung???
Aslo entweder sind sie ein echt einsamer mensch oder unglaublich verantwortungslos und amokgefährdet !!!

Aber sie haben natürlich recht, Menschen über 18 haben sich ja noch nie erschossen, ich vergaß...

Digital_Data
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21.03.2009 - 19:04 Uhr
Digital_Data

Ich hatte das schon angesprochen, dass Amokläufer in höherem Alter hauptsächlich aus Haß gegen bestimmte Personen handeln. Während jüngere Amokläufer in Schulen einfach gegen alle gehen.

Feundschaften sind eshalb ein Gegenpol zu Verantwortung, weil man a) geneigt ist ein Auge zuzudrücken und b) auch sicher Probleme damit hat, Dinge hart durchzusetzen. Wer dies verneint hat keine wirklich echten Freunde.

Digital_Data

Mannheimer
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21.03.2009 - 22:52 Uhr
Mannheimer

kindisch. lasst es sein oder zieht endlich eure colts.

m0n0
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1

22.03.2009 - 10:58 Uhr
m0n0

verflucht sagte:
Leute Tut was !Die Politik mutet uns ein Restrisiko von 15 bis 20 Toten Schülern Lehrern Polizisten und Passanten in jeder Legislaturperiode zu!.


Es gibt ne Menge mehr Restrisiken - und zu erwarten, die Politik könne diese alle kontrollieren führt unter anderem auch zu den Auswüchsen des Überwachungsstaates. (Das soll keine direkte Meinung zu einer Verschärfung des Waffenrechts sein. Dafür wär ich durchaus.) Aber entschlossenen Tätern kann man es nur schwerer machen, wer will, findet trotzdem einen Weg. Bei Bedarf gibt auch Papis Auto eine brauchbare Tatwaffe ab... Alle Lebensrisiken sind nunmal nicht kontrollierbar.

Michel89
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22.03.2009 - 20:16 Uhr
Michel89

Oh man...
Was gut das sie mir die Augen geöffnet haben...
Nun weiß ich endlich wer meine wahren Freunde sind, ich bin unendlich dankbar...

Natürlich steht man seinen freunden weniger kritisch gegenüber als anderen, das ja wohl klar, aber da muss man trennen zwischen der privaten Freundschaft und dem Verein, und da sollte man so reif sein das nicht rumspielt...

Aber Digital_Data lebt wohl auch mehr in seiner Digitalen Welt als in der Realen, und kaum kommt ein Thema auf muss man sich natürlich mal einmischen und wichtig machen...

Mit Sciherheit hat jeder von uns Schützen mehr Disziplin und Verantwortungsbewusstsein als jemadn der den ganzen tag vor seinen Killerspielen hängt oder auch nur vor dem PC, sich völlig abstumpfen lässt und das reale Leben völlig an sich vorbeiziehen lässt!

Digital_Data
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-2

22.03.2009 - 22:07 Uhr
Digital_Data

Michel89 sagte:
Mit Sciherheit hat jeder von uns Schützen mehr Disziplin und Verantwortungsbewusstsein als jemadn der den ganzen tag vor seinen Killerspielen hängt oder auch nur vor dem PC, sich völlig abstumpfen lässt und das reale Leben völlig an sich vorbeiziehen lässt!


Polemik !!!

Da bist Du aber sehr optimistisch, dass diese Trennung zwischen Verein und Freundschaft alle schaffen. Es ist nur zu menschlich, dass das nicht klappt. Ich frage mich, wer hier weltfremd ist.

Abgesehen davon, die Kommentare hier sind dazu da, seine Meinung zu äußern.

Digital_Data

Bliss59
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23.03.2009 - 19:46 Uhr
Bliss59

GoodMoodSepp sagte:
tiergarten sagte:
(...). Auch Drogen sind verboten und wenn man welche will, kriegt man die auch problemlos.(...)

Nee man kriegt sie eben nicht Problemlos und wenn, wo?

Am Bahnhof? Bei der Drogenberatung können sie ne saubere Spritze aus dem Automat ziehen. Oder meinst Du die Leute die auf der Wiese liegen sind nur müde vom vielen arbeiten?

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23.03.2009 - 19:50 Uhr
Bliss59

GoodMoodSepp sagte:
tiergarten sagte:
(...). Auch Drogen sind verboten und wenn man welche will, kriegt man die auch problemlos.(...)

Nee man kriegt sie eben nicht Problemlos und wenn, wo?

Am Bahnhof. Bei der Drogenberatung bekommen sie saubere Spritzen aus dem Automaten, oder glaubst Du die Typen die dort auf der Wiese liegen sind nur müde vom vielen arbeiten?

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23.03.2009 - 20:18 Uhr
Bliss59

Digital_Data
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25.03.2009 - 07:40 Uhr
Digital_Data

Bliss59 sagte:
http://schweizmagazin.ch/news/336/ARTICL... treffend


Danke dafür !! Ich habe mal in einem Film das Zitat gehört: "Über Jack the Ripper wurden mehr Bücher geschrieben, als über Abraham Lincoln." Auch dies schlägt in die Kerbe und zeigt durchaus, dass es nicht nur ein Phänomen der Neuzeit ist. Täter sind aber grundsätzlich, auch vor der deutschen Justiz, zu wichtig.

Digital_Data

Zuenikmann
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26.03.2009 - 13:17 Uhr
Zuenikmann

Vor nicht allzulanger Zeit wurde ein 16 jähriger junge mit einem Tennisschläger erschlagen, darum fordere ich TENNIS UND ALLE ANDEREN SPORTARTEN ZU VERBIETEN, die nicht mit Wattebäuschchen ausgeführt werden können, und Alle Sportler zu diskriminieren !!!

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26.03.2009 - 13:42 Uhr
Zuenikmann

alcofribas sagte:
keine waffen in private hände, schützenvereine entwaffnen, laserpointer für alle. wer einen sumpf trockenlegen will, darf die frösche nicht fragen.

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26.03.2009 - 13:43 Uhr
Zuenikmann

ja, Alcofrosch

neutal
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28.03.2009 - 21:49 Uhr
neutal

oman leute mit Kleinkaliberwaffen kann man locker leute umbringen genaso gut wie mit einem "Sportbogen" der als Kinderspielzeug läuft und eine ähnliche Durschlagskraft hat wie ein Revolver... ja gut wer es nötig hat wird immer wege finden auch wenn diese etwas schwerer sind.

Hansman
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30.03.2009 - 20:42 Uhr
Hansman

Meine persönliche meinung ist, dass nur eine einzige Lücke im Waffengesetz behoben werden muss,denn zurzeit kann sich ein Sportschütze mit dem Waffenschein, der ihn zum besitz von 300meter Großkalibersportwaffen berechtigt, ohne weiteres sogennante Gebrauchswaffen (Waffen die zum Töten konstruiert wurden), wie die Beretta die beim Amoklauf in Winnenden verwendet wurde, erwerben
Man sollte den Besitz von Gebrauchswaffen bei Sportschützen verbieten
und sich mal Gedanken darüber machen, was einen Menschen dazu veranlasst Amok zu laufen

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31.03.2009 - 19:51 Uhr
Hansman

Ach übrigens: auf der seite http://sportmordwaffen.de/,über die ich auf diese Diskussion gekommen bin, haben ein paar, naja sagen wir mal Uninformierte, eine "Schulstreik" Aktion ins Leben gerufen damit sie Schüler dazu benutzen können von ihnen bezeichnete "Sportmordwaffen" abzuschaffen, weil sie behaupten, dass mit einer Sportwaffe Amok gelaufen wurde.
Das ist ein rechter Schmarrn weil a) Damit überhaupt nichts erreicht wurde (wie auch wenn vereinzelt Schüler schwänzen)
b) Nicht mit einer Sportwaffe Amok gelaufen wurde (eine Beretta als Sportwaffe zu bezeichnen zeugt von fachlicher Inkompetenz)
und c) Wenn jemand mit einer Sportwaffe (KEINE Gebrauchswaffe, als Sportschütze so eine zu erwerben hat nichts mehr mit Sport zu tun) Amok laufen will dann ist die Waffe nach 5 Schuss nur noch nützlich wenn man sie am Lauf nimmt und damit zuschlägt, denn jeder der sich mit Sportwaffen ein bisschen auskennt weiß, dass man, wenn das magazin leer ist, so lange nachladen muss, dass man bei einem Amoklauf locker genug zeit dafür braucht um überwältigt zu werden, so makaber es auch klingt.
Also liebe leute, nur mitreden wenn man das, worüber man redet, versteht und nicht gleich die meinung der Medien vertreten ohne nachzudenken und gegen Sportschützen hetzen
Hetzt doch mal gegen Biathleten, is doch dann mal ne angenehme Abwechslung die schießen ja auch :-)

Digital_Data
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31.03.2009 - 20:08 Uhr
Digital_Data

@Hansmann

"b) Nicht mit einer Sportwaffe Amok gelaufen wurde (eine Beretta als Sportwaffe zu bezeichnen zeugt von fachlicher Inkompetenz)"

Da liegst Du leider wieder falsch. Ob die Baretta eine Sportwaffe ist oder nicht, ist irrelevant so lange Sportschützen mit Berufung auf ihr Hobby Sportwaffen auch Berettas kaufen können.

Digital_Data

Hansman
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31.03.2009 - 20:35 Uhr
Hansman

Jeder Schütze ist sich dieser Verantwortung bewußt. Der Vater von Tim, der Vater des Erfurther Dramas, der Vater der Geschichte in Bad Reichenhall. Das sind schon mal 3 Leute, die nicht verantwortungsbewußt umgegangen sind, damit ist die Behauptung "Jeder" klar widerlegt.
Jawohl, zählen sie mir mal bitte die leute auf, die ihre waffe sicher verwahren und die leute, die vielleicht einen amoklauf durch ordnungsgemäße waffenaufbewahrung verhindert haben.
Ich bin selber Sportschütze, schieße Luftpistole und mein Vater hat einen tresor, der mit stahlstreben in der wand verankert ist und eine 8 stellige Geheimzahl hat und die munition wird ordnungsgemäß getrennt von den waffen in einem anderen tresor aufbewahrt. Wie soll ich an die im Tresor gelagerten Waffen und die munition rankommen?
Und ich will hier einmal deutlich machen dass es einen unterschied zwischen den Sportschützen, die nur Sportwaffen (man beachte das Sport) in oben beschriebener weise aufbewahren und denen, die Gebrauchswaffen (Gebrauchswaffen, zum Töten konstruierte waffen die nichts mehr mit sport zu tun haben, kein ernsthafter sportschütze kauft sich solche "Killer", da sie für den Sport nutzlos sind) im nachtkastl aufgewahren
Und jetzt werde ich ihnen verraten warum man so viele waffen (natürlich nur sportwaffen) braucht:
Es gibt allein im bereich Gewehr: 10m Luftgewehr, 15m Zimmerstutzen 50m Kleinkaliber 100m und 300m Großkaliber und nicht zu vergessen Trap und Skeet, um nur einen Teil der disziplinen zu nennen.
Für fast alle braucht man ein anderes Gewehr
Und wer sich mal anschauen will was sportschießen wirklich bedeutet der gehe bitte einmal in den lokalen schützenverein und der sehe was die medien übersehen

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31.03.2009 - 20:36 Uhr
Hansman

Der erste Absatz ist von Digtal_Data zitiert

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31.03.2009 - 20:40 Uhr
Hansman

Digital_Data

Es stimmt schon, dass es falsch ist Gebrauchswaffen zu erwerben wenn man Sportschütze ist und ich spreche mich ja auch dagegen aus, siehe 30.3.09

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31.03.2009 - 20:47 Uhr
Hansman

Und unser Hobby ist nicht "Sportwaffen", sondern Sportschießen
Uns geht es um die Feinkoordinazion und die Konzentration die man für einen guten Schuss braucht
Dummerweise sind die Sportgeräte nunmal Waffen und daran können wir nichts ändern
Ich schieße ja auch Bogen aber komischerweise stört das hier niemanden
Ich will mich hier AUSDRÜCKLICH von den Waffennarren distanzieren die sich Gebrauchswaffen erwerben weil sie ja "Sport" schützen sind
Gebrauchswaffen sind überflüssig für Sortschützen dass das mal klar ist und wer nicht den unterschied zwischen Sport und Gebrauchswaffen kennt der soll sich bitte darüber informieren befor er etwas argumentieren möchte

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04.04.2009 - 19:38 Uhr
Hansman

4 Tage später...
Die Medien haben den Vorfall vergessen (süddeutsche Zeitung auch, wer will den davon noch was wissen, die "wir sind so toll und interviewn Leute die völlig überzogene Maßnahmen fordern, damit wir bei den Leuten beliebt sind, die ebenso kP übers schießen haben wie wir selbst"-Kapagne ist ja abgeschlossen, sry ist aber wahr) , ebenso die Leute die sich in diesem Forum gegenseitig den Kopf abgerissen haben und nun stellt sich die Frage: Was läuft jetzt?
Ich stelle mal folgende Prognose: Es passiert nichts, außer dass die Familien der Opfer sich wirklich für Veränderungen einsetzen, es wird ein Teil umgesetzt, der aber überhaupt keine Sicherheit schafft, weil die Veränderungen nur Schützenvereine einschränken, in einem Bereich, in dem keine änderungen erforderlich sind ( z.B. Hochsetzen des Mindestalters fürs schießen von 12 auf 14)
und der ganz normale Wahnsinn mit Mobbing, Gewalt und Verrohung geht weiter, weil sich kein Aas darum schert was einen Menschen dazu bringt Amok zu laufen
Und wenn mal wieder was passiert, immer die Schützenvereine hinhängen, dann 2 Wochen mal gegen Schützen protestieren und propagieren, bis es alle Leute wieder vergessen haben und auf den nächsten Amoklauf warten und wieder die Sportschützen an den Rand der Verzweiflung bringen, so wie mich
So das wars

jensar
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09.04.2009 - 11:26 Uhr
jensar

hier werden leute von rot, dunkelrot,grün instrumentalisiert, um ein schon länger geplantes vorhaben in die Tat umzusetzen. Lenin, A.H., Stalin, mao, pol pot , SED lassen grüßen.
Statt mit sachlichen Argumenten beizusteuern, wird polemik vom feinsten betrieben.
Die Kriminalitätsentwicklung in GB(dort herrscht verbot von Faustfeuerwaffen) sollte jedem zu denken geben.
Solange wir in einer Demokratie leben, wird es auch Schusswaffen in Privatbesitz geben.
Und das ist auch gut so....

Hansman
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09.04.2009 - 22:25 Uhr
Hansman

Endlich befasst sich jemand mit dem Thema wieder mal...
Es ist ja wirklich so: Kaum steht nix mehr in der Zeitung vergessen Alle was mal war und vielleicht sein wird...
@jensar:
"hier werden leute von rot, dunkelrot,grün instrumentalisiert, um ein schon länger geplantes vorhaben in die Tat umzusetzen."
Naja das trifft nicht ganz zu, die Politiker werden nicht instrumentalisiert, sondern sie wollen die Maßnahmen aus eigenem Antrieb "anpacken" z.B. Renate Künast (Grüne), weil das natürlich Wählerstimmen bringt (siehe Maybritt Illner 13.3.)
Der ganze Amoklauf wird für die Politiker langsam zu einer prima Gelegenheit sich Wählerstimmen zu ergattern und sich bei den Leuten beliebt zu machen.
Sie haben absolut keine Ahnung was getan werden muss -auch der bedauernswerte CDU Landtagsabgeordnete, der auf die Frage von Maybritt Illner, ob denn das Mindestalter fürs Schießen hochgesetzt werden müsse, mit "ja" antwortet- und versuchen hier Stimmen zu bekommen und Stimmen dort zu retten.
Dumm wirds nur, wenn so eine dumme Forderung, die in keinem Bereich irgendwie Sicherheit schafftt, durchgesetzt wird.
Denn dann wird a) wieder ein Amoklauf passieren
und b) werden Schützenvereine unnötig eingeschränkt

Wenn dann wieder ein Amoklauf passiert beginnt der Teufelskreis von vorne, die Politiker stellen um Wählerstimmen zu bekommen Forderungen, die unwichtigste, unnötigste und sinnloseste wird wieder durchgesetzt bis wieder was passiert usw., bis irgendwann im Jahre 2130 Schützenvereine entgültig abgeschafft sind und mit Kettensägen Amokgelaufen wird.
Im Jahre 2270 sind Kettensägen verboten und es wird ein Schüler mit einem Küchenmesser erstochen.
Und wenn 2310 Küchenmesser verboten sind dann... so weit wirds schon nicht kommen, ist ja auch nur überzogen darhestellt.

eine Frage hätte ich noch an jensar:
wie meinst du das mit: "Solange wir in einer Demokratie leben, wird es auch Schusswaffen in Privatbesitz geben.
Und das ist auch gut so...." ?

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10.04.2009 - 09:00 Uhr
Hansman

Ach ja noch was:
Ich hätte da ne Frage an Exobermitmischer Digital_Data
Digital_Data sagte: "Aufgrund der Gefährlichkeit ist ein Verboit von Personen unter 18 Jahren für die Benutzung von Schußwaffen auszusprechen"
Falls du hier ab und zu noch rein schaust dann definiere mir mal bitte Schusswaffen, Sportwaffen und "Sportmordwaffen"
Ich will mal sehen wie durchdacht deine Argumente sind...

eisengrau
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10.04.2009 - 13:14 Uhr
eisengrau

jensar sagte:
hier werden leute von rot, dunkelrot,grün instrumentalisiert, um ein schon länger geplantes vorhaben in die Tat umzusetzen. Lenin, A.H., Stalin, mao, pol pot , SED lassen grüßen.


Na klar, wenn jemand sagt, dass mit einer Feuerwaffe rumballern weder ein Spiel noch Sport ist, ist er Pol Pot. ;-)

Meine Güte, es gibt schon kranke Leute...
Wäre ja nicht so schlimm, wenn sie nicht mit Waffen liebäugeln würden. *gulp*

Digital_Data
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10.04.2009 - 13:34 Uhr
Digital_Data

@Hansman

Ich lese noch mit. Verbot für alles. Meiner Überzeugung nach, ist einer der Punkte für diese Amokläufe die Verbindung von virtueller Gewalt in Ego-Shootern mit der realen Faszination Schußwaffe. Da sich das alles auch noch in einem sehr eng begrenzten Altersumfeld bewegt, also wenn man körperlich schon in dert Lage ist, aber eben noch nicht gereift und gefestigt genug im Leben ist, dann muss man dies eben verbieten. Wie gesagt, keiner moniert sich groß daran, dass man Autofahren auch erst ab 18 Jahren darf, warum gilt dies nicht auch für das Schießen.

Dein Kettensägen-Messer-Argument ist übrigens für den Locus, da sowohl bei Kettensägen, als auch bei einem Messer physische Aktion notwendig ist, während bei einer Schusswaffe nur das Abknicken des Zeigefingers notwendig ist, was nun wirklich jeder kann und das Schusswaffen entgegen z.B. Messern auch über größere Entfernungen dramatische Wirkungen haben und es deshalb fast unmöglich ist, diese Täter zu überwältigen.

Möglicherweise wird es auch Amokläufe mit Messern geben, aber eben nicht mit 20 Toten und damit mit unermesslichem Leid. Denn es trifft nicht nur 20 Menschen, sondern eine ganze Schule mit allen Angehörigen. In Winnenden sicher mehrere hundert Leute, wenn nicht tausende, eine ganze Stadt. Ist es für Euch Sportschützen okay, dass regelmäßig die Seele einer ganzen Stadt als Kolateralschaden auf dem Spiel steht ?

Die Sportschützen haben nun zum x-ten Mal bewiesen (Bad Reichenhall, Erfurth, Winnenden und andere Gelegenheiten), dass sie nicht in der Lage sind, die Waffen ordnungsgemäß zu verwahren. Jetzt sollten sie nicht rumheulen, sondern wie ein Mann die Konsequenzen akzeptieren.

Es ist nicht still geworden oder die Tat ist vergessen, ich werde mir bei der nächsten Wahl sehr genau anschauen, wen ich wähle.

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Fanta471
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10.04.2009 - 15:24 Uhr
Fanta471

Ich frage mich schon seit geraumer zeit, was Ihr eigentlich unter "tödlichen Sportwaffen" versteht ???

Habt Ihr überhaupt irgendeine Ahnung von Schusswaffen ?

Ich denke nicht das es Sinn macht, mit Leuten über ein Thema zu diskutieren, von welchen eben diese leute nicht die geringste Ahnung haben.

Zitat:

"Bei einigen, leidigen Themen lehnen wir´s reden ab...."

Fanta4

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10.04.2009 - 17:08 Uhr
Digital_Data

@Fanta471

Wenn wir polemisch diskutieren wollen. Ich muss nicht Täter oder Opfer eines Amoklaufes sein um hier mitdiskutieren zu können.

Digital_Data

Hansman
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10.04.2009 - 20:34 Uhr
Hansman

Digital_Data sagte:
"Möglicherweise wird es auch Amokläufe mit Messern geben, aber eben nicht mit 20 Toten und damit mit unermesslichem Leid. Denn es trifft nicht nur 20 Menschen, sondern eine ganze Schule mit allen Angehörigen."

Eine Geringwertigkeitsgrenze. Also muss man nur 3-5 Amokopfer alle 7Jahre beklagen und alles ist im Lot... das kann doch wirklich nicht dein Ernst sein oder?

Und ich will von dir eine Definition von Schusswaffen, Sportwaffen und Sportmordwaffen hören und kein neues Argument

Digital_Data
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10.04.2009 - 20:42 Uhr
Digital_Data

Es ist kein neues Argument sondern die Antwort darauf, dass ein Schusswaffenverbot angeblich Amokläufern mit Messern erzeugt, was zumindest bis jetzt vollkommen haltlos ist.

Es spielt keine Rolle welche Definition es gibt. Sportwaffen egal in welcher Form stellen die Verbindung der nicht realen Ego-Shooter zu den realen Waffen her. Aber beantworte doch Du die Frage, warum Personen unter 18 Jahren schießen dürfen sollen ? Sie dürfen nicht mal wählen.

Digital_Data

Hansman
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10.04.2009 - 22:06 Uhr
Hansman

Digital_Data sagte:"Aber beantworte doch Du die Frage, warum Personen unter 18 Jahren schießen dürfen sollen ? Sie dürfen nicht mal wählen."

Digital_Data
Sportschießen, ist (überaschenderweise) ein Sport.
Hast du jemals einen Sport ausgeübt?
Wenn ja wüsstest du, dass man mit einem Sport früh genug beginnen muss, damit man sein Talent voll ausbauen kann.
Gilt deine Forderung auch für Biathleten und Bogenschützen?

Digital_Data:"Ist es für Euch Sportschützen okay, dass regelmäßig die Seele einer ganzen Stadt als Kolateralschaden auf dem Spiel steht ? "
Ist es für dich okey eine ganze Sportart zu beleidigen und diskriminieren? Ist ein Sportschütze ein Massenmörder? Hast du den Unterschied zwischen Sport und Gebrauchswaffen kapiert? (Genaue Erklärung siehe "Sind Deutschlands Schüler zu angepasst?")

Digital_Data:"Dein Kettensägen-Messer-Argument ist übrigens für den Locus..."
Schau dir mal die Entwiklung der Tatwaffen in GB nach der Entwaffnung an... Es werden 4-mal so viele Messer wie Schusswaffen benutzt und insgesamt stieg die Anzahl der Morde um 3,5%.
"für den Locus" aber wenigstens vornehm ausgedrückt.
Mann was denkst du dir eigentlich... Man lernt in der Schule dass man auf Argumente eingeht und nicht einfach neue in den Raum wirft. Ich will von dir eine Definition von Schusswaffen, Sportwaffen und "Sportmordwaffen"

Digital_Data
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10.04.2009 - 23:32 Uhr
Digital_Data

@Hansmann

Großbritanien hat ein grundsätzliches Jugendgangproblem, das besonders auf bestimmte Gebiete beschränkt ist. Aber Du weißt ja ganz sicher, dass die Anzahl der Morde ohne Verbot der Schusswaffen nicht gestiegen wäre. Aber trotzdem Morde sind nicht das gleiche wie Amokläufe.

Es gibt durchaus Sportarten, die Altersbeschränkuneb unterliegen und in denen die Sportler mit anderen Mitteln Sport treiben. Zum Beispiel Motorsport. Eines der Probleme ist eben auch, dass die Jugendlichen in den Sportvereinen mit Erwachsenen trainieren und mit echten Waffen.

Ich beleidige nicht eine ganze Sportart, sondern ich stelle fest, dass die sichere Aufbewahrung von Waffen überhaupt nicht funktioniert und das Sportschützen vor allem eben auch Waffenarsenale zur eigenen Belustigung horten, die jeder Beschreibung spotten (z.B. 15 Waffen und 5000 Schuss). Entweder die Sportvereine bringen selber Lösungen bei um diese Auswüchse zu verhindern oder es wird weiter Personen geben, die auf rechtliche Massnahmen drängen.

Digital_Data

Hansman
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11.04.2009 - 09:35 Uhr
Hansman

Digital_Data sagte: "Die Sportschützen haben nun zum x-ten Mal bewiesen (Bad Reichenhall, Erfurth, Winnenden und andere Gelegenheiten), dass sie nicht in der Lage sind, die Waffen ordnungsgemäß zu verwahren"
Du meinst jetzt sicher den DSB (Deutscher Schützenbund) mit dieser Äußerung.
Ich habe mal ziemlich am Anfang dieser Diskussion gelesen, dass es jemandem nicht einleuchtet, wieso jemand Waffen besitzen muss "außer Polizei und Jägern vielleicht"
Der Amokläufer von Erfurth... Er war im BDMP (Bund deutscher Militär und Polizeischützen) und besaß Gebrauchswaffen die für die Disziplinen die in diesem Bund geschossen werden... Wenn man so will war er kein Sportschütze sondern ein Polizeischütze

Digital_Data: "Aber trotzdem Morde sind nicht das gleiche wie Amokläufe."
Jaja stimmt schon. Morde werden viel häufiger begangen und es sterben tausende Menschen in Deutschland in Einzelmorden und in 7 Jahren 37 in Amokläufen

Digital_Data: "Es gibt durchaus Sportarten, die Altersbeschränkuneb unterliegen und in denen die Sportler mit anderen Mitteln Sport treiben. Zum Beispiel Motorsport"
Ja, der Nachwuchs im Motorsport fährt dann mit Gokarts, die zwar gedrosselte Leistung haben aber es können immernoch Unfälle passieren (ist aber extrem unwahrscheinlich).
Das gleiche ist es doch mit dem Schießsport, bei uns schießt der Nachwuchs ja auch nur mit Luftdruckpistolen, die mit einer Mündungsenergie von maximal 7,5 Joule auf 10m nicht einmal eine Jeans durchdringen.
Darum hätte ich gern eine Definition von "Schusswaffen verbieten"
Und was machen dann die Biathleten, was machen die Bogenschützen, was machen die Polizeischützen, wenn man vebietet in jungen Jahren das Schießen anzufangen? Wie groß wäre das Gejammre, wenn Deutschland bei Weltcups und Olympischen Spielen im Schießsport keine einzige Medaille mehr holt?
Wir haben erstklassige weltklasse Sportschützen, alle haben vor ihrem 14. Lebensjahr mit dem Sportschießen angefangen.
Digital_Data: "und das Sportschützen vor allem eben auch Waffenarsenale zur eigenen Belustigung horten, die jeder Beschreibung spotten (z.B. 15 Waffen und 5000 Schuss"
Sag mal ich hab das Gefühl du liest das, was ich schreibe gar nicht durch...
Ich habe geschrieben dass es in der ISSF allein im Bereich Gewehr über 7 verschiedene Disziplinen gibt, für jede braucht man ein anderes Gewehr.
Zwar ist ist höchst unwahrscheinlich, dass jemand alle ausübt und der Vater von Tim K. hatte höchstwahrscheinlich hauptsächlich Gebrauchswaffen gehortet und ich habe hier und auf einer anderen Diskussion (Sind Deutschlands Schüler zu angepasst?) Lösungsvorschläge gebracht, wie man dieses schei* Gebrauchswaffengelagere unterbinden kann.
Digital_Data: "Entweder die Sportvereine bringen selber Lösungen bei und diese Auswüchse zu verhindern oder es wird weitere Personen geben, die aus rechtliche Massnahmen drängen."
Die Sportvereine bringen laufend Vorschläge wie jene, die ich beschrieben habe, aber nie wird davon berichtet, weil die Medien den DSB als abgrundtief böse dastehen lassen wollen...
Glaube nie das, was in der Zeitung steht zu 100%, meistens ist es Stimmungsmache

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11.04.2009 - 16:33 Uhr
Hansman

Und wisst ihr was ich völlig paradox finde?
Hier macht die süddeutsche Zeitung einen auf "Heile Welt, die Gesellschaft trägt keine Schuld, schuld sind die Killerspiele und Schützenvereine"
Und was dann? GTA Chinatownwars Werbung auf jeder zweiten Diskussion...

Digital_Data
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11.04.2009 - 17:52 Uhr
Digital_Data

@Hansmann

"Jaja stimmt schon. Morde werden viel häufiger begangen und es sterben tausende Menschen in Deutschland in Einzelmorden und in 7 Jahren 37 in Amokläufen"

Du liest ja auch nicht, was ich schreibe. Ein Amoklauf wie in Winnenden zerstört eine ganze Stadt. Alle auf dieser Schule sind traumatisiert, alle Angehörigen von Schülern und Lehrern erleben heftigste Existenzangst und Angst um ihre Anghörigen, müssen fortan damit Leben. Den Schaden, den ein Amoklauf bei allen direkt und indirekt Beteiligten anrichtet, kann man locker mit dem Schaden den alle Morde mit Schusswaffen in zehn Jahren in Deutschland anrichten aufrechnen.

Wenn Du schon Biatlethen und Bogenschützen ansprichst, wie viele Waffen haben die denn ? Brauchen die 15 verschiedene Waffen für ihre Disziplinen ? Außerdem sage ich nicht, man sollte die ausnehmen. Meine klare Forderung ist keine Waffen an Personen unter 21 Jahren. Wenn man diesen Personen die geistige Reife abspricht um zu wählen und Auto zu fahren (Führerschein auf Probe), dann muss man ihnen erst recht die geistige Reife absprechen, verantwortungsbewußt mit Schusswaffen umzugehen.

Ich höre im Fernsehen immer nur Vertreter von Schützenvereinen, die sagen es gibt genug Regeln. Die Schützenvereine könnten selber aktiv werden. Da macht man ne Satzungsänderung und verbindet die Mitgliedschaft mit der Verpflichtung, dass der Verein jederzeit die sichere Verwahrung der Schusswaffen prüfen darf. Wer dem nicht zustimmt, wird nicht aufgenommen. Wer dagegen verstößt wird ausgeschlossen. Wo ist das Problem ?

Und zum Thema Olympia, vielleicht sollten wir auch Doping freigeben, dann haben wir noch mehr Medaillen.

Digital_Data

Hansman
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11.04.2009 - 19:09 Uhr
Hansman

Digital_Data sagte: "Du liest ja auch nicht, was ich schreibe. Ein Amoklauf wie in Winnenden zerstört eine ganze Stadt. Alle auf dieser Schule sind traumatisiert, alle Angehörigen von Schülern und Lehrern erleben heftigste Existenzangst und Angst um ihre Anghörigen, müssen fortan damit Leben."
Meinst du nicht auch, dass tausende Morde eine ganze Stadt auslöschen, wenn sie alle auf ein bestimmtes Gebiet fallen würden?
Meinst du nicht auch, dass bei tausend Menschen mehr Angehörige leiden, als bei 37? Ich will das aber gar nicht zur Frage stellen.
Ich hätte da mal ein paar andere Fragen zu deinen Forderungen:
Sind Biathleten und Bogenschützen geistig reifer als Sportschützen?
Du willst also wirklich, dass sportschießen erst ab 21 jahern betrieben werden darf, aber Biathleten schon mit 14 ihren Sport ausüben dürfen? Das wäre dann wirklich Dikriminierung!
Du weißt auch, dass es 2 verschiedene Bogenarten gibt, die auf 4 verschiedene Distanzen geschossen werden? Dann wären wir schon auf 8 Bögen.
Und ich finde es toll das du im Fernsehen andauernd von Schützenvereinen hörst. Als ich mir mal am sonntag morgen meinen Kakau gebacken habe, habe ich gleich das Radio angemacht, und da hab ich dann eine Politikerin gesehen (Renate Künast), die andauernd über totale Entwaffnung von Schützenvereinen und Sicherheitsverschärfung an Schulen gesprochen hat. Ich fand dann ein bisschen komisch, dass sie nur über den DSB geredet hat und kein wort über den BDMP verloren hat. Aber ich fand es auch komisch, dass ich in der Zeitung kein einziges Mal ein Interwiew von einem Experten gehört habe sondern nur Politiker, die von etwas geredet haben, von dem sie keine Ahnung haben.
Es gibt bei den Politikern 2 Lager: Entweder total liberal eingestellt "keine änderungen erforderlich" oder total geil auf wählerstimmen "totale Entwaffnung " bis hin zu "den sogenannten Schießsport abschaffen". Es fehlt das gemäßigte Mittel
Ich versuche gerade das Mittel darzustellen und mal einen tieferen Einblick in das ganze System gewähren.

Digital_Data
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11.04.2009 - 23:22 Uhr
Digital_Data

Digital_Data sagte:
Außerdem sage ich nicht, man sollte die ausnehmen. Meine klare Forderung ist keine Waffen an Personen unter 21 Jahren.


Hansmann sagte:
Ich hätte da mal ein paar andere Fragen zu deinen Forderungen:
Sind Biathleten und Bogenschützen geistig reifer als Sportschützen?


Es würde helfen, wenn Du liest, was ich schreibe.

Digital_Data

Hansman
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12.04.2009 - 19:43 Uhr
Hansman

Was bezeichnest du als Waffen?
Luftdruckpistolen?
Kleinkaliber?
Großkaliber Sportwaffen?
Gebrauchwaffen?
Softairs?
Kfz?
Baseballschläger/Golfschläger/Schlagstock etc?
Messer?
Bitte fass dich mal ein bisschen genauer
Und deine Forderung bezieht sich bestimmt auch auf die Polizei, was bedeutet, dass Streifenpolizisten erst ab 21 Jahren Waffen tragen dürfen.
Und stell dir mal folgendes Szenario vor:
Ein 50 Jähriger Mann trägt sich in einen Schützenverein, in dem Großkaliberwaffen geschossen werden, ein.
Er ist ein Waffennarr und macht einen Waffenschein, der ihn zum Erwerb von Waffen mit max. Kaliber von 9mm berechtigt, weil er als Bedürfnis vorgibt Schütze zu sein.
Nachdem er eine Waffe zum Selbstschutz erwirbt, kündigt er die Mitgliedschaft beim Schützenverein.
Da ist doch was schief gelaufen oder?
Es kann sich zurzeit JEDER Mensch in Deutschland in einem Schützenverein eintagen, sich eine tödliche Schuswaffe, die er nicht zum Sport benötigt, kaufen und dann die Mitgliedschaft wieder kündigen.
Da greift ein Verbot von Schusswaffen unter 21 ÜBERHAUPT nicht.
Wäre es da nicht sinnvoller a) Ein Verbot von Gebrauchswaffen für Sportschützen und b) eine Kontrolle alle 5 Jahre, ob der Mensch die Waffe überhaupt noch besitzen darf (Austreten aus dem Schützenverein, erben von Waffen usw.) zu fordern?
Denn dann könnte der Waffennarr a) nicht gefährliche Waffen erwerben (Es werden hauptsächlich nur Gebrauchswaffen gesammelt), b) Es wäre ihm nicht möglich die Mitgliedschaft zu Kündigen, angenommen er will die wesentlich weniger gefährliche Sportwaffe behalten und c) Würden Schützenvereine nicht noch mehr von nichtsnutzigen Verboten eingeschränkt.
Stell dir mal vor, dieser Mann hätte einen 17 jährigen Sohn.
Dieser hat schulische Probleme, Depressionen und wird in der Schule gemobbt. Da der Mann die Waffe zum Selbstschutz erworben hat, bewahrt er sie gegen alle Vorschriften im Nachtkastl auf...
Dieser Junge läuft dann Amok... und erschießt 16 Menschen...
Das kommt dann doch irgendwie bekannt vor...
Der Amoklauf von Winnenden hätte mit einem Schusswaffenverbot unter 21 Jahren nicht verhindert werden können.
Meine Verbotsvorschläge wären da doch wesentlich besser oder?
Denn wenn diese Verbote gegolten hätten, dann wäre der Vater von Tim K. nicht an eine Beretta herangekommen, sondern hätte ausschließlich Sportwaffen (5-Schussmagazine oder Einzellader)
besessen
Wäre Tim K. mit einer Großkaliebersportwaffe Amokgelaufen, hätte er nach jedem 5. Schuss sein Magazin neu laden müssen (Bei Sportwaffen dauert so etwas 30-45 Sekunden) so hätte die Zeit ausgereicht ihn nach jedem 5. Schuss zu überwältigen.
Dann wären vielleicht 5 Menschen gestorben, immernoch 5 Menschen zuviel, aber wenigstens besser als 16 Menschen.
Bitte überlege dir doch mal, ob vielleicht ein Verbot von Gebrauchswaffen für Sportschützen und regelmäßige Kontrollen zur Erwerbsberechtigung, nicht vielleicht doch besser ist, als ein Verbot von "Waffen" (hätte gerne eine Definition) unter 21 Jahren.
Großkaliberwaffen dürfen sowieso erst ab 21 Jahren mit vorheriger geistiger Untersuchung erworben werden

Hansman

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12.04.2009 - 19:45 Uhr
Hansman

Übrigens: Frohe Ostern!

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12.04.2009 - 21:08 Uhr
Hansman

Hier ist mal eine Stellungnahme des DSB http://www.schuetzenbund.de/aktuelles/details.php?id=2842 und hier die zum Sport benötigten Waffen und die Gesetze des BDMP http://www.bdmp.de/sportordnung/handbuch... (.34 9mm 45 ca. 11,5mm)
Diese Waffen kann man sich ab 25 nach 1jähriger Mitgliedschaft mit 18 Trainingseinheiten uneingeschränkt erwerben, egal ob du nach diesem Jahr aus dem Verein wieder austrittst.
Natürlich haben auch im DSB geschossene Waffen Kaliber .34 im Großkaliber, aber hier werden nur 5Schüssige Waffen benutzt, hingegen bei den Polizeischützen werden Gebrauchswaffen mit 17 Schussmagazinen verwendet.

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12.04.2009 - 21:19 Uhr
Hansman

http://de.wikipedia.org/wiki/Sportpistol...
Hier wird nochmal klar was eine reine Sportpistole ist

Hansman
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13.04.2009 - 18:46 Uhr
Hansman

Wisst ihr eigentlich warum man Jagt?????
Weil die Wildsäue und Rehe keine natürlichen Feinde haben... Mannomann wisst ihr eigentlich was für ein Schden entstehen würde, wenn man die Jagt abschaffen würde?
Es würden sich die Rehe, Hasen und Wildsäue ungebremst vermehren und einen Schaden an den Bäumen anrichten, der unvorstellbar wäre...
Das ganze Ökosystem im Wald gerät aus den Fugen und der Baumbestand würde rapide abnehmen... mit dem Ergebnis, dass es irgendwann keinen Wald mehr gibt und die ganzen Jagttiere keinen Lebensraum mehr haben.
Tolle Aktion mit super Erfolgschancen :-)

ASchneider
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13.04.2009 - 20:08 Uhr
ASchneider

Die Wildschweine vermehren sich ungebremst? Hier steht warum!

http://www.abschaffung-der-jagd.de/index...

Die Nachwuchsschwemme ist hausgemacht«, sagt Norbert Happ, der bekannteste Wildschweinkenner in Deutschland – und: selber Jäger. Für die explosionsartige Vermehrung der Wildschweine seien die Jäger selbst verantwortlich: »Ungeordnete Sozialverhältnisse im Schwarzwildbestand mit unkoordiniertem Frischen und Rauschen und unkontrollierbarer Kindervermehrung sind ausschließlich der Jagdausübung anzulasten«, so Happ (in der Jägerzeitung "Wild und Hund", 23/2002).

Durch die Jagd vermehren sich Wildtiere stärker als unter natürlichen Umständen, meint auch Prof. Dr. Josef H. Reichholf, der die Abteilung Wirbeltiere der Zoologischen Staatssammlung München leitet und an beiden Münchner Universitäten Biologie und Naturschutz lehrt. Würden in einem Gebiet durch die Jagd, die ja vor allem im Herbst und Winter statt findet, viele Tiere getötet, hätten die Verbliebenen ein besseres Futterangebot. »Tiere, die gestärkt überleben, pflanzen sich im Frühjahr zeitiger und zahlenmäßig stärker fort«, sagt Reichholf. Der Biologe ist überzeugt: Durch die Jagd würden Tierarten, die bereits selten sind, noch seltener, und jene, die häufig sind, noch häufiger. (Süddeutsche Zeitung, 28.01.2009)

Mutter Natur hatte eigentlich alles hervorragend geregelt: Erfahrene weibliche Wildschweine - die Leitbachen - sorgen für die Ordnung in der Rotte und für Geburtenkontrolle. Die Hormone der Leitbachen bestimmen die Empfängnisbereitschaft aller Weibchen der Gruppe und verhindern, dass zu junge Tiere befruchtet werden. Männliche Tiere (Keiler) statten den Rotten nur Besuche zur Paarung ab. Fehlen die Leitbachen, weil sie bei der Jagd getötet wurden, löst sich die Ordnung auf: Führungslose Wildschweine brechen in die Felder ein. Und junge Bachen sind schon unter einem Jahr empfängnisbereit und bekommen Frischlinge. Während früher Wildschweine einmal im Jahr Nachwuchs bekamen, gibt es jetzt drei mal im Jahr Junge.

Jäger karren tonnenweise Futter in den Wald und kurbeln damit die Vermehrung an. Der NABU-Jagdexperte Michael Hug kritisiert, dass Wildschweine »gemästet werden wie ein Hausschwein«. Die Wildforschungsstelle Aulendorf ermittelte, dass allein in Baden-Württembergs jährlich 4000 Tonnen Mais als »Kirrung« ausgebracht werden – das sind für ein erlegtes Wildschwein im Schnitt etwa 100 Kilo (!) Mais - in manchen Revieren sogar über 400 Kilo! Hinzu kommt die Fütterung mit Kraftfutter im Winter, die noch mal in ähnlicher Größenordnung liegen dürfte – und die vielen illegalen Fütterungen, die Naturschützer und Jagdgegner immer wieder aufdecken und zur Anzeige bringen. Gerade die Fütterung mit Mais fördert wegen seinem sehr hohen Stärkeanteil (im Gegensatz zur natürlichen Nahrung) die Fruchtbarkeit der Bachen – und kurbelt damit die Vermehrung der Wildschweine an. Selbstverständlich sind die Jäger dann gerne bereit, diese (jägergemachte) Vermehrung wieder zu bekämpfen...

Die Jagd ist heute ein Hobby, ein Freizeitvergnügen – und in ihren Jagdzeitschriften geben die Jäger ihre »Lust am Töten« und »Freude am Beutemachen« inzwischen offen zu. Dieses Hobby-Töten kann die überwiegende Mehrheit der Menschen heute nicht mehr gutheißen. Repräsentative Umfragen der letzten Jahre zeigen übereinstimmend: 70-80% der Deutschen stehen der Jagd kritisch gegenüber oder fordern sogar die Abschaffung der Jagd. (Quellen: GEWIS-Institut 1996; GEWIS-Institut 2002; EMNID-Institut 2003, EMNID-Institut 2004) »Letztlich dient die Jagd nur dem Spaß und der Befriedigung der Mordlust der Jäger«, sagt Ragnar Kinzelbach, Zoologe an der Universität Rostock. »Die Jagd ist überflüssig. Wenn man sie einstellt, regulieren sich die Bestände von allein.« (Süddeutsche Zeitung, 28.01.2009)

Flyer downloaden: "Warum gibt es so viele Wildschweine?" [446 KB]

Hansman
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13.04.2009 - 21:17 Uhr
Hansman

ASchneider sagte: "Wenn man sie einstellt, regulieren sich die Bestände von allein."
Das stimmt leider nicht ganz.
Das wäre vor 300 Jahren so gewesen, aber da nunmal leider die natürlichen Feinde der Wildschweine ausgerottet wurden (Wölfe und Bären), werden sich die Wildschweine trotzdem zu stark vermehren.
Die Jagt kann erst dann wieder abgeschafft erden, wenn Wölfe und Bären in Deutschlands Wäldern wieder heimisch sind.

Und leider geht es in der Diskussion hier um Entwaffnung und nicht um die Jagt.
Also bitte bring Beiträge zum Thema.

ASchneider
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13.04.2009 - 22:27 Uhr
ASchneider

Vor dem Antworten erstmal lesen. Dass sich die Wildschweinbestände von allein regulieren, sagt nicht A.Schneider, sondern andere, die sich sehr gut damit auskennen. Und da oben steht lang und breit, warum Hobbyjäger für die Wildschweinschwemme verantwortlich sind. Wer über Gesetze diskutieren will, sollte sich erstmal über die 500 000 Hobbyjäger Gedanken machen, die eine permanente Gefahr für die Allgemeinheit sind, nicht nur für Landwirtschaft und Kleingärten durch immer mehr ausufernde Wildschäden, für die Forstwirtschaft durch Verbiss, sondern auch für Autofahrer und Spaziergänger durch zahlreiche Jagdunfälle und Verkehrsunfälle. Das ist nur nicht so spektakulär wie ein einzelner Amoklauf und meist nicht mal eine Randnotiz wert.

Richtig ist, dass es hier um Entwaffnung geht, aber das fängt zunächst mal bei denen an, die die größte und sinnloseste Bedrohung für die Allgemeinheit sind und nur von der Lüge leben, dass sie für die Regulierung von Wildbeständen erforderlich seien, die sie selbst heranzüchten.

Sportschützen dagegen sind nur sehr selten eine Bedrohung für die Allgemeinheit. Man muss auch mal die Relationen sehen und nicht 2 Millionen Sportschützen, die seit Jahren und Jahrzehnten in abgelegenen Vereinsheimen ihrem Hobby frönen und noch nie jemand etwas getan haben, für den glücklicherweise seltenen Amoklauf verantwortlich machen.
Etwas objektiver gesehen, leisten die sogar einen indirekten Beitrag zur öffentlichen Sicherheit, wenn es für Einbrecher das Restrisiko gibt, dass sie mal auf einen Wohnungseigentümer treffen, der sich zur Wehr setzen kann.
Allerdings könnten Sportschützen bzw. deren Waffen gerade dann eine Gefahr für die Allgemeinheit werden, wenn in hirnlosem Aktionismus, auf einen gerade aktuellen Ausnahmefall bezogen, die Lagerung von Munition oder Waffen in abgelegenen Hütten gefordert wird, damit sich Einbrecher dort bedienen können.

Hansman
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13.04.2009 - 22:47 Uhr
Hansman

Ich habe sehr wohl vertanden, dass das mit dem Regulieren der Wildbestände ein Professor der Zoologie gesagt hat.
Ich habe einfach vergessen zwei Anführungszeichen zu setzen.
Aber ich meine, dass viele denken wir Sportschützen trainieren, damit wir uns gegen evtl. Einbrecher wehren können... "Etwas objektiver gesehen, leisten die sogar einen indirekten Beitrag zur öffentlichen Sicherheit, wenn es für Einbrecher das Restrisiko gibt, dass sie mal auf einen Wohnungseigentümer treffen, der sich zur Wehr setzen kann."
Dass ist eine indirekte Aufforderung zur falschen Waffenaufbewahrung, denn wenn man sich gegen einen Einbrecher zur Wehr setzen will muss man eine schussbereite Gebrauchswaffe im Schlafzimmer aufbewahren und nicht sicher verwahrt im Waffenschrank getrennt von der Munition.
Das ist dann der gau
Erstens bin ich dafür, dass Sportschützen nur Waffen besitzen dürfen die in der ISSF geschossen werden, was bedeutet, dass wir Sportschützen nur die Waffen besitzen dürfen, die wir zum Sport brauchen (entweder 5-Schussmagazine oder Einzellader) und nicht die Gebrauchswaffen, die flexibl mit 17+ Schussmagazinen zum Schießen auf Menschen und Tiere konzipiert wurden.
Und zweitens wäre dieser gottverdammte Amoklauf in Winnenden nicht passiert, wenn der Vater seine sche** Beretta (natürlich Gebrauchswaffe) ordnungsgemäß und nicht in paranoider Angst vor Einberechern trotz eines depressiven Sohns in seinem Nachtkastl aufbewahrt hätte.
Öffentliche Sicherheit... Sind wir Polizisten?

Digital_Data
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14.04.2009 - 00:26 Uhr
Digital_Data

"Schießen" jetzt die Jäger und Sportschützen aufeinander ? Wer ist jetzt schlimmer ? Bei der Diskussion verliert ihr alle.

Digital_Data

ASchneider
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14.04.2009 - 08:11 Uhr
ASchneider

@ Hansmann

Nein, Sportschützen sind keine Polizisten und werden sich auch nicht so verstehen. Ich habe lediglich von einem indirekten Beitrag zur öffentlichen Sicherheit als Nebeneffekt geschrieben. Dabei gehts nicht darum, ob sich einer tatsächlich verteidigt, sondern dass Einbrecher denken, sie hätten noch das Restrisiko, auf einen wehrhaften Wohnungsinhaber zu treffen, was sehr wahrscheinlich auch schon manchen Einbruch verhindert hat.

Welche Waffen Sportschützen nur besitzen sollten, interessiert mich nicht im Detail. Auch die Diskussionen, die mancherorts laufen, ob Kleinkaliber oder Großkaliber, oder ob man die Anzahl der Waffen, die einer besitzen darf, beschränkt, ist meiner Meinung nach neben der Kappe. Solange nichts passiert und die Waffen sicher verwahrt werden, interessiert es mich nicht die Bohne, ob einer fünf oder zwanzig Waffen im Waffenschrank hat.
Und wenn etwas passiert, ist eine einzelne Waffe zuviel. Es wird schon keiner zwanzig Waffen gleichzeitig auf einen anderen richten. Was sollen solche Diskussionen. Mal abgesehen davon, dass sich illegale Waffenbesitzer darüber wahrscheinlich schlapplachen.

Von einer Aufforderung zur falschen Aufbewahrung war bei mir nicht die Rede. Gesetzeswidrige Aufbewahrung wäre zutreffender. Aber Gesetze können nicht berücksichtigen, was im Einzelfall falsch ist.
Wenn die Waffe in einem Handschuh zwischen Pullovern aufbewahrt wird, freut sich der Tageseinbrecher, der sie in Abwesenheit findet. Der nächtliche Einbrechertrupp wird sich wiederum freuen, wenn alle Waffen vorschriftsmäßig im Schrank verschlossen sind. Ich sehe schon das nächste Szenario vor mir, wo der Familienvater hilflos zusehen muss, wie der Einbrechertrupp den Waffenschrank ausräumt und zusätzlich die Familie massakriert, eben gerade deshalb, weil er alle Waffen auch für sich selbst unzugänglich weggeschlossen hat.

Wie die gesetzlichen Bestimmungen sind, wußte hier der Vater durchaus, und er hat ja 14 von 15 Waffen ordnungsgemäß aufbewahrt. Wieso er die Beretta separat im Schlafzimmer hatte, kann man sich an 5 Fingern abzählen.
Dass es in diesem Fall ein katastrophaler Fehler war, weiss der Vater jetzt auch selbst und er ist gestraft genug. Im Nachhinein sind wir alle schlau. Er hat halt offensichtlich mit dem anderen Szenario gerechnet und nicht, dass Sohnemann sowas damit anstellt.

Aber ich wäre zurückhaltend damit, die Angst vor Einbrechern als paranoid zu bezeichnen. Die Gefährdung durch Einbrecher ist ein vielfaches höher, als die Gefährdung durch den von Sensationsmedien bejubelten Ausnahmefall eines Amoklaufs. Auch das Zusammentreffen mit Einbrechern ist für viele schon tödlich ausgegangen. Von Einbrechern und Jägern fühle ich mich trotz allem wesentlich mehr bedroht, als von Amokläufern. Im Haus bin ich von Einbrechern bedroht, und dazu muss man noch nicht mal zu den "Besserverdienenden" gehören, und außer Haus von Hobbyjägern, nicht nur von deren verirrten Kugeln, sondern auch von deren Wildschweinzucht, wie alle Spaziergänger, Radfahrer und Autofahrer.
Vielleicht bist du ja Jäger, dass es dich so stört, wenn ich etwas über die schreibe.

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14.04.2009 - 08:12 Uhr
ASchneider

@ Digital_Data

Wer sich als Sportschütze für Jäger einsetzt, nimmt auch in Kauf, dass er dann mit denen in einen Topf geworfen wird. Nur mal nachdenken, wieviele "Freunde" die sich schon geschaffen haben. Wenn sie sich aufführen, wie die Herrenmenschen und Spaziergänger anpöbeln oder gar noch mit der Waffe bedrohen. Weil sie meinen, dass unsere Wälder, "ihr Revier" seien, und die Bevölkerung, die die Infrastruktur erabeitet, von der sie leben, ihre Freizeit gefälligst auf dem Balkon zu verbringen hat und nur ja nicht in "ihrem Revier" schon gar nicht abseits vom Weg Pilze oder Beeren sammeln darf. Wer braucht heutzutage noch Herrenmenschen von vorgestern.
Schon erst recht solche, die es spaßig finden, Hunden vor den Augen ihrer Besitzer mit Schrotkugeln die Augen auszuschießen. Oder gemeingefährliche, heimtückische Schlagfallen aufzustellen, die Kindern die Hand abhacken. Jährlich werden ca 50 000 Hunde von Jägern erschossen. Allein das schafft eine Unmenge "Freunde". Nicht nur bei denen, die miterleben müssen, wie ihr Hund vor ihren Augen angeschossen winselnd verblutet, auch bei anderen Hundehaltern, die das erfahren und zusätzlich Millionen Tierfreunden.

Wer sich mit solchen "Sportsfreunden" solidarisiert, nur weil die auch Schusswaffen haben, und keinen Unterschied sieht, ob einer auf Pappscheiben oder Lebewesen schießt, braucht sich auch nicht wundern, wenn jetzt 70-80% der Bevölkerung dafür sind, Waffenbesitz generell zu verbieten. Solche Umfragewerte richten sich nicht nur nach dem aktuellen Amoklauf, sondern das gärt schon lange. Bereits 2004 waren nach einer Emnid-Umfrage 75% für die Abschaffung der Jagd.

Schon die Zahlen zeigen, dass es den hohen Prozentsatz Waffengegner nicht erst seit dem Amoklauf gibt und dass jeder Tierfreund, der Tierquälerei mitkriegt, noch dazu an Hunden vor den Augen ihrer Besitzer, Familienmitglieder, vielleicht noch der beste Freund der Kinder oder der letzte Lebensinhalt der Rentnerin, von da an Jäger hasst wie die Pest. Und dass jeder, der sie als "Sportsfreunde" verteidigt, allenfalls zu einem Sympathisantensumpf gehört, der gleich noch mitausgetrocknet werden sollte.

Hansman
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14.04.2009 - 11:02 Uhr
Hansman

Digital_Data: ""Schießen" jetzt die Jäger und Sportschützen aufeinander ? Wer ist jetzt schlimmer ? Bei der Diskussion verliert ihr alle."
ASchneider: "Wer sich mit solchen "Sportsfreunden" solidarisiert, nur weil die auch Schusswaffen haben, und keinen Unterschied sieht, ob einer auf Pappscheiben oder Lebewesen schießt, braucht sich auch nicht wundern, wenn jetzt 70-80% der Bevölkerung dafür sind, Waffenbesitz generell zu verbieten."
Langsam wird mir das zu blöd...
Es besteht zwischen Jägern und Sportschützen überhaupt kein Zusammenhang und ich solidarisiere Jäger auch nicht weil sie Schusswaffen besitzen.
Noch mal zur Information: Sportschützen schießen, weil es ihr Sport ist und Jäger weil es ihr Beruf ist.
ASchneider: "Welche Waffen Sportschützen nur besitzen sollten, interessiert mich nicht im Detail. Auch die Diskussionen, die mancherorts laufen, ob Kleinkaliber oder Großkaliber, oder ob man die Anzahl der Waffen, die einer besitzen darf, beschränkt, ist meiner Meinung nach neben der Kappe"
Es geht nicht im Detail darum welche Waffen Sportschützen besitzen dürfen, sondern es geht ganz grob um die Aussortierung von Gebrauchswaffen.
Bei Sportschützen ist ein Verbot von Gebrauchswaffen möglich, weil diese für unserem Sport nicht nötig sind (zumindest nicht in internationalen Wettkämpfen siehe ISSF), hingegen bei Jägern ist dies nicht möglich, weil Jäger Gebrauchswaffen zur Jagt benötigen.

ASchneider
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14.04.2009 - 12:54 Uhr
ASchneider

@ Hansmann

Du gibst vor, Sportschützen verteidigen zu wollen, aber schreibst wie ein Jäger. Was hier schon alles geschrieben stand über Wildschweinzuchten, abgeschossene Hunde, Gefährdung von Kindern durch Schlagfallen, Gefährdung von Spaziergängern und Radfahrern, die schon auch mal mit Wildschweinen verwechselt werden, oder von massenhaft herangezüchteten Wildschweinen angegriffen werden, oder immer mehr Wildunfälle. Das alles interessiert dich nicht im geringsten.

Aber Hauptsache den Sportschützen vorschreiben, welche Waffen sie für "unserem Sport" benutzen dürfen, ungeachtet der Tatsache, dass niemand dadurch belästigt oder gefährdet wird, ob sie nun mit dieser oder jener Waffe auf ihre Pappscheiben schießen.

An den Früchten sollt ihr die Geister erkennen, an den Federn die Vögel und an der Gesinnung die Poster. Da wirst du nicht bei allen Sportschützen auf Begeisterung stoßen, wenn du deren Waffen aussortieren willst, dich aber nicht drum scherst, dass die erdrückenden - auch älteren - Umfrageergebnisse gegen Waffenbesitz den Jägern zuzuschreiben sind. Schon mitgekriegt, dass es auch Sportschützen gibt, die Vorlieben haben für dieses oder jenes Modell. Und auch solche, die nicht begeistert sind, wenn sie nun das abgeben sollen, was eben ihr Eigentum ist, obwohl sie sich nie etwas zuschulden kommen lassen haben.

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14.04.2009 - 12:55 Uhr
ASchneider

Und Jäger ist ein Beruf?? Berufe sind normalerweise dazu da, den Lebensunterhalt zu verdienen, und nicht, um für den Freizeispass, den Tierquälerei für Abartige darstellt, Jagdpacht zu zahlen. Jäger "benötigen" ihre Waffe ?? Wozu? Für das "waidgerechte" Erlegen von Wildtieren, falls kein Spaziergänger dazwischenkommt, der damit verwechselt wird? Das liest sich dann so:

Man schätzt, dass bei der heutigen Jagd nicht einmal die Hälfte der als "-Treffer-" bezeichneten Schüsse sofort tödlich sind.
In unserer heutigen Zeit, wo die Jagd doch vorwiegend nur noch als Hobby und dazu auch noch in einer für den puren Spaß sinnlos übersteigerten Form ausgeübt wird, ist ein Verharmlosen der dabei verübten Tierquälereien für die Jäger wichtiger denn je. Denn nur so kann dieses Morden und Tiere quälen als Hobby in unserer Gesellschaft weiter toleriert werden.


.......Die Praxis zeigt aber wie schlecht es um deren Treffsicherheit steht. Wenn schon Tiere, die wie auf dem Präsentierteller dicht vor dem Hochsitz stehen, nicht sicher getroffen werden, so kann man sich denken, was da noch alles an Tierquälerei vorkommt. Man mag sich nur mit Schaudern vorstellen was passiert, wenn so ein Jäger von der Seite auf ein Tier schießt und nicht richtig trifft. Ein Schuss etwas zu weit vorne angetragen kann, anstatt tödlich zu sein, dem Tier das halbe Gesicht zerfetzen. Auch solche Tiere können noch fliehen, auch wenn viele wegen ihrer Verletzungen danach verhungern oder verdursten, falls sie nicht erneut ins Visier eines Jägers geraten. Der etwas zu weit hinten angetragene Schuss zerfetzt die Bauchdecke. Es sind Ergebnisse von Nachsuchen bekannt, wo solcherart verletzte Tiere bei der Flucht sich selbst auf die heraushängenden Därme getreten sind oder den lebenden Tieren auf der Flucht verhängende Därme abgerissen wurden. Ein derartig zugerichtetes Tier würde jedem normalen Menschen über seine angerichtete Tierquälerei die Augen öffnen und ihn nie wieder eine solche Waffe anfassen lassen. Für einen richtigen Jäger gehört solches jedoch einfach zum Hobby mit dazu!......

.......Für jedes dieser so zugerichteten Tiere beginnt ab diesem Moment des jägerischen Nervenkitzels ein qualvolles Leben. Ein Leben mit einer eiternden oder gar faulenden und übel stinkenden Wunde, aus der auch noch nach Jahren, falls das Tier nicht vorher daran zugrunde geht, die Knochensplitter hervorragen.

Waidmannsheil !

Hansman
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14.04.2009 - 14:54 Uhr
Hansman

ASchneider sagte: "Schon mitgekriegt, dass es auch Sportschützen gibt, die Vorlieben haben für dieses oder jenes Modell."
Dann ist der Mensch nicht mehr als Sportschütze sondern als Waffensammler zu bezeichnen. "Vorlieben für dieses oder jenes Modell"... Wegen der Präzision oder der Tödlichkeit?
"Aber Hauptsache den Sportschützen vorschreiben, welche Waffen sie für "unserem Sport" benutzen dürfen,"
Falls das noch nicht klar geworden sein sollte: Ich bin Sportschütze und kein Jäger. Und wenn ich irgendwas zur Verschärfung des Waffenrechts sage, werde ich wohl Ahnung davon haben.
Und nein ich bin kein eingetragener Sportschütze,der nur Beitrag zahlt, sondern ich bin aktiv (und bin 2008 in der DM mit der Lp unter die ersten 5 gekommen :-))
Wenn Sie die Jagt verbieten wollen, dann können Sie das gerne machen, aber ich will nochmal darauf hinweisen, dass hier die Aktion "Keine Mordwaffen als Sportwaffen" diskutiert wird und nicht die Abschaffung der Jagt.

SearchAndRescue
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14.04.2009 - 21:53 Uhr
SearchAndRescue

Hallo,

kannst du dann bitte auch die 20-30 Mio illegalen aus Deutschland entfernen mit denen 98 % aller Tötungen vorgenommen werden?

Sportschützen haben soweit ich weiss keine Vollauomaten und die Anzahl der illegalen und damit der Vollautomatischen stieg bislang in Länder mit totalverboten an!

Konequenz:

Tötungen finden in den Ländern immer häufiger mit Vollautomaten anstelle Halbautomaten statt. Mir macht das sorgen! Habe selber schulpflichtige Kinder und fürchte daß die englischen Verhältnisse auch hier einkehren werden. Kinder die illegale Waffen auf der Strasse misbrauchen und damit in der Gegend rumballern sind dort keine seltenheit! Hier schon....noch!
Interessant ist auch: Je weiter verschärft wird desto mehr passiert! Sieh einfach mal in die Statistik der letzten 80 Jahre!

Also wenn schon keine Waffen dann doch überhaupt keine weder illegale noch legale! Da man aber nur den zu 99,7% gesetzestreuen Bürger seine Waffen abnehmen kann die in der Kriminalstatistik einen winzigen Prozentsatz ausmachen, wird dies nichts daran ändern daß weiterhin kriminelle ihre Waffen zuhaus haben weder eingeschlossen noch registriert sind und verschlimmernd käme hinzu daß eben jene Leute kriminelle sind!

Alles unlogisch was die Politik da macht! Die tatsächlichen Probleme werden zur seite geschoben.

Unternehmt erstmal was gegen die illegalen Waffen und wenn die weg sind kann man meinetwegen auch die legalen verbieten. Das wäre aber mit Aufwand verbunden nicht wahr?

Menschen sterben das ist tragisch! Aber im durchschnitt in Deutschland 5 pro Jahr durch legale Schusswaffen! Allein das Baden im See fordert Jährlich das zigfache an toten! Vom Skisport und ähnlichen will ich garnicht erst anfangen.

Ich bin bei der Feuerwehr und bei all den toten und verletzten die ich da zu Gesicht bekamm war kein einziger durch ein Schusswaffe zu Schaden gekommen.
Es war Alkohol, Drogen, Medikamente (mißbräuchlich). Sogar absichtliche Tötung mit dem Auto. Suizide mit dem Auto auch mit unbeteiligten Personen. So gesehen kann ich also durch meine Erfahrung und der Erfahrung meiner Kollegen einen gewissen Durchschnitt erheben und Schusswaffen spielen da keine Rolle. 5000 tote auf den Strassen! Okay nur ca. 250 davon durch Suizid oder erweiterten Suizid aber wenn ich die 150 mit dem Auto absichtlich getöteten Menschen (auch viel zu viele Kinder) gegen die 5 toten durch Schusswaffen halte dann sehe ich keine Logik in dem verhalten der Leute die Schusswaffen verbieten wollen!

Klar sind dies nur Zahlen aber keine scheint sich drum zu kümmern wenn der betrunkene Sohnemann vom Dieter K. aus Niederwenigern sich die Schlüssel von Mamas wagen schnappt und 7 junge Leute in den Tod fährt! Sind ja nur 7? Und er war ja betrunken? Sind das die Argumente die es harmloser machen? Ich verstehe es nicht! Meiner Meinung nach sollte man Autoschlüssel im Safe aufbewahren müssen!


verbieten verbieten verbieten!

oder Probleme angehen.....und beseitigen.

Was wird dann verboten? Küchenmesser? Äxte? Autos? Fäuste?

MfG

Fred

ASchneider
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15.04.2009 - 08:43 Uhr
ASchneider

Bist du eigentlich der Betreiber dieser Plattform hier, dass du anderen vorschreiben willst, was sie schreiben dürfen?
Schon mal den Begriff "Jagdsport" gehört? Sind Jagdwaffen keine Sportwaffen? Oder sind diejenigen Waffen, mit denen die größte Menge an Toten, Schwerverletzten, sinnloser serienmäßiger Tierquälerei verursacht wird, keine Mordwaffen?
Wer so taub ist, dass ihn sowas völlig kalt lässt, dem sollte man wegen charakterlicher Mängel noch nicht mal eine Steinschleuder in die Hand geben.
Aber der Umstand, dass die meisten Schäden und die gößte Bedrohung für die Allgemeinheit von denjenigen Waffen ausgeht, mit denen eben keine 15+Schuss ohne Nachladen hintereinander abgegeben werden können, paßt dir wohl nicht in dein Konzept, dich zum Repräsentanten von 2 Millionen Sportschützen aufschwingen und denen Vorschriften überstülpen zu wollen.

Deine persönlichen Sporterfolge gehen mir sonstwo vorbei. Von mir aus kannst du Olympiagold holen und es interessiert mich immer noch nicht.
Mir gehts um die Frage, ob es gerechtfertigt ist, 2 Millionen Menschen, die im Gegensatz zu den jagdlichen Herrenmenschen noch nie jemand was getan haben, ihr Hobby zu vergällen.

Keine Ahnung, warum die nun unbedingt dieses oder jenes Modell brauchen und sich nicht alle mit Luftgewehren begnügen, wo es doch nur ums Zielen und Treffen geht. Muss ich das überhaupt nachvollziehen können, um nicht nach Veboten zu schreien. Genügt es nicht, darüber nachzudenken, ob Verbote und Reglementierungen noch verhältnismäßig und sinnvoll sind und im Übrigen einfach mal zu respektieren, dass andere Menschen eben andere Wertmaßstäbe haben.

Warum brauchen Motorradfahrer dieses oder jenes Modell? Warum eine Harley, wenns doch auch Motorroller oder Elektrofahrräder gibt. Man stelle sich vor, so ein Ding mit mehreren Zentnern fährt in eine Kindergruppe. Sollten wir das nicht verbieten?

Warum brauchen "Killerspieler" solche Programme, wo es doch auch Minesweeper gibt?

Warum haben Modellflieger teils so schwere Modelle? Ist das nicht eine Gefahr, wenn die nicht immer ganz kontrolliert neben Zuschauern auf den Boden purzeln. Sollten wir nicht Vorschriften erlassen, dass nur noch Papierflieger benutzt werden dürfen?

Wozu brauchen Oldtimerbastler dieses oder jenes Modell? Tuts nicht auch ein vorgeblich "umwelfreundlicheres" neueres Auto? Ach ja, denen haben wir ihr Hobby ja schon plattgemacht. Durch die Hintertür. Mit der Feinstaublüge. Sämtliche Städte in Zonengebiete verwandelt. Überall Schilder mit sogenannten "Umweltzonen". Plötzlich wurde ihr ganzer Stolz, an dem sie jahrelang rumgebastelt hatten, in einer großangelegten verlogenen Hetzkampagne zur gemeingefährlichen "Dreckschleuder". So ganz nebenbei auch viele anderen, die sich einfach kein neues Auto leisten konnten, in den Vorstädten eingesperrt. Und wieder gab es Heerscharen, die das alles beklascht haben. Gibt es doch nichts schöneres, als wenn man etwas verbieten kann. Ob es gerechtfertigt ist, ob es überhaupt sinnvolle Argumente dafür gibt, braucht man nicht mehr fragen.

Vielleicht sollten wir auch mal diejenigen verbieten, die immer nach Verboten und Reglementierungen schreien, egal wie unverhältnismäßig es ist, solange es nur andere trifft. Die sind die größte Gefahr letztlich für uns alle. Denn die sorgen dafür, dass jeder Normalbürger zu Tode reglementiert und kontrolliert wird, in Vorschriften erstickt, bis er sich nicht mehr rühren kann und wir immer mehr zu einem absoluten, totalitären Supernannystaat verkommen.

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15.04.2009 - 09:01 Uhr
ASchneider

Der letzte Beitrag war eine Antwort für Hansmann, den selbsternannten Repräsentanten der Sportschützen. Hab die Anrede vergessen.

Hansman
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17.04.2009 - 21:06 Uhr
Hansman

Okey Herr ASchneider, tapferer Vertreter der Witwen, Armen und Waisen, der selbsternannte Vertreter der Sportschützen möchte dir mal etwas klar machen: Ich habe mich niemals für ein Verbot von großkalibrigen Waffen ausgesprochen, zumal in dem Leistungskader, in dem ich bin, sowieso größerkalibrige Waffen als Luftpistolen usw. geschossen werden.
An der Aussage " Keine Ahnung, warum die nun unbedingt dieses oder jenes Modell brauchen und sich nicht alle mit Luftgewehren begnügen, wo es doch nur ums Zielen und Treffen geht." sieht man, dass sie mit keinerlei Kenntnissen über das Sportschießen belastet sind. Wenn man einen Satz mit Keine Ahnung anfängt ist der Inhalt sowieso schon egal weil dann die ganze Aussage nicht ganz so glaubwürdig rüberkommt.
Und ich fordere ja nur Vollkommen normale sachen.
Fragen sie mal einen Landestrainer vom BSSB, der wird ihnen schon sagen was getan werden muss...
"Vielleicht sollten wir auch mal diejenigen verbieten, die immer nach Verboten und Reglementierungen schreien, egal wie unverhältnismäßig es ist, solange es nur andere trifft."
Soll ich meine eigene Sportart unnötig einschränken? Ich glaube dass die immernochnicht verstanden hast, dass ich selber Sportschütze bin und nein, Jäger benutzen meiner Meinung nach KEINE Sportwaffen weil die Waffen mit denen Jäger schießen in keinem internationalem Wettkampf geschossen werden.
Warum verteidigen sie Leute, von deren Hobby sie ÜBERHAUPT "keine Ahnung" haben? Keine Ahnung?
Und ich wollte dich nur freundlich daraufhin weisen, dass es in dieser Diskussion um die Initiative "Sportmordwaffen" geht.
Falls sie der Meinung sind, dass Jäger mit Sportwaffen schießen (Ich hab auf der Diskussion "Sind deutschlands Schüler zu angepasst" eine spitzen Definition abgegeben, was Sportwaffen sind) dann können sie mir das FREUNDLICH sagen und nicht "Bist du eigentlich der Betreiber dieser Plattform hier, dass du anderen vorschreiben willst, was sie schreiben dürfen?".

Schaffen sie doch die Jagt ab, das steht ihnen völlig frei und ich misch mich da auch nicht ein, davon hab ich zu wenig Ahnung.
Aber bitte beklagen sie sich dann nicht über den Supernannystaat. Und ihre Beispiele für den Supernannystaat möchte ich hier nicht alle einzeln als lächerlich abstempel, dass wäre vielzuviel Text.

"Mir gehts um die Frage, ob es gerechtfertigt ist, 2 Millionen Menschen, die im Gegensatz zu den jagdlichen Herrenmenschen noch nie jemand was getan haben, ihr Hobby zu vergällen"
Und seien sie unbesorgt, ich vergälle mir mein Hobby nicht selbst, da können sie sich sicher sein

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten oder mit Freunden teilen.

ASchneider
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18.04.2009 - 00:16 Uhr
ASchneider

Zu jedem Satz irgendein genauso bornierter wie aggressiver Kommentar. Mit keine Ahnung hatte ich dich gemeint. Kannst nichts nachvollziehen, aber fragst mich ob Sportschützen Waffen wegen ihrer Tödlichkeit bevorzugen. Weil wir schon alle ausgerottet sind, nachdem diejenigen, deren Waffen noch tödlicher als tödlich sind, seit Jahrzehnten amoklaufend durch die Gegen rasen.
Jeder Gedanke von dir bewegt innerhalb von Reglements und dabei hälst du sie für so wichtig, dass du sie allen anderen überstülpen willst.
Dass DU dir DEIN Hobby nicht vergällen willst, weil es sich ja genauso wie deine Gedanken sowieso nur innerhalb von Reglements bewegt, glaube ich gerne. Was sich außerhalb von Reglements bewegt, ist kein Sport und wenn es Millionen als Sport bezeichnen und auch ansehen, betreiben und drauf pfeifen, ob es auch in internationalen Wettkämpfen auftaucht oder nicht. Außerdem gings nicht nur um Sport, sondern auch um Hobbys und besonders deren Reglementierungen. Wie auch immer. Aber alles überflüssig, wenns doch keine Reglements dafür gibt. Andere denken eben anders und finden es wiederum überflüssig, wenn Fernsehprogamme neben dem übrigen Quark ständig mit Wettkampfsportlern vermüllt werden, die Couchpotatoes bei ihrem Liegesport unterhalten.

Zu den Rechtschreibfehlern - Richtig, wer sie findet, kann sie behalten. Im Allgemeinen. Wer sich aber als Fachmann für Sportschützen und Jäger aufbläst, könnte im Lauf der Zeit wenigstens mal rausgefunden haben, dass das Rechtschreibreglement Jagd mit d und nicht mit t vorschreibt. Genauer gesagt, Jagd ist das Hauptwort und jagt das Tunwort. :-))))
Oder anders ausgedrückt: Der Jägersmann geht auf die Jagd und jagt den Hirschen, damit er eine Sporttrophäe hat und andere sehen, dass er auf der Jagd war und den Hirschen gejagt hat.

Gern geschehen, der Nachhilfeunterricht, aber bornierte Diskussionen sind mir auf Dauer zu öde.

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18.04.2009 - 00:30 Uhr
ASchneider

Und hier noch Nachhilfeunterricht zu Thema

http://www.protell.ch/Aktivbereich/19Arc...

Hansman
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18.04.2009 - 19:39 Uhr
Hansman

@ASchneider

"Zu jedem Satz irgendein genauso bornierter wie aggressiver Kommentar."
Der "selbsternannte Vertreter der Sportschützen" der sich als "Fachmann für Sportschützen und Jäger aufbläst" lässt grüßen sowie die Wettkampfsportler die das Fernsehprogramm vermüllen... du bist aber verdammt lustig ^^
Spätestens wenn man sich gegenseitig nur noch über Rechtschreibfehler zerreist, ist es Zeit darüber nachzudenken, ob die Argumente dass Thema ein klitzekleines bisschen verfehlt haben... "könnte im Lauf der Zeit wenigstens mal rausgefunden haben, dass das Rechtschreibreglement Jagd mit d und nicht mit t vorschreibt."
Und wie gesagt ich kenne mich mit Jagd nicht aus, dass habe ich schon gesagt und ich blase mich nicht als Fachmann auf HERR ASchneider Dr. Professor auf dem Gebiet der Zoologie...

Viel Spaß noch beim Abschaffen der Jagd wünscht Hansman
Und falls sich ein Diskussionspartner findet der sich gerne beleidigen lässt noch viel Spaß beim Diskutieren

ASchneider
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20.04.2009 - 08:25 Uhr
ASchneider

Diskussionspartner? Seit wann ist denn einer ein Diskussionspartner, der aus jedem Beitrag irgendeinen Satz wiederholt, in einem Brei verwurstet, durchweg den Sinn total entstellt und darauf dann irgendeinen dummen Kommentar abläßt.
Hättste mal lieber was zu den Besitzern illegaler Waffen gesagt. Das wäre dann wenigstens interessant gewesen, was den Schreihälsen dazu einfällt, die legale Waffen enteignen wollen, weil das grade mal einfacher ist.

Fang schon mal an, die illegalen Waffen zu enteignen und meld dich wieder, wenn du damit fertig bist.

Brauchst jetzt aber nicht ein weiteres mal wiederholen, was ich geschrieben habe.

M0815C
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20.04.2009 - 22:50 Uhr
M0815C

Jawohl, Entwaffnung!
Ich freue mich schon auf englische Verhältnisse in Deutschland. Nur noch illegale Waffen für die bösen Buben und Kameras an jeder Straßenecke!
Wie soll denn ein Staat aussehen in dem sich jeder sicher fühlen kann.
Wie viel Freiheit soll jeder dafür "abtreten" um schlussendlich feststellen zu müssen dass man Amokläufer so nicht aufhalten kann.
Lange wurde am deutschen Waffengesetz gefeilt um es gut zu machen.
Ebenso wie z.B. die Straßenverkehrsordnung.
Nach keiner Massenkarambolage habe ich gehört, dass die Straßenverkehrsordnung zu verschärfen sei oder PKW mit mehr als 200 PS verboten werden sollen, da komplett unnötig.

Wenn wir von uns behaupten, das wir in einer offenen, starken und demokratischen Gesellschaft leben, dann kann es nicht sein das einzelne Vorfälle (egal welcher Art und so tragisch sie auch sind) zum Vorwand genommen werden, Freiheiten drastisch zu beschneiden.

Ich weiß natürlich das diejenigen von uns, welche schon satt in diesem Land geboren wurden vielleicht nicht so recht mit dem Wort "Freiheit" was anzufangen vermögen.
Ist ja angeborenes Recht das "alles" und Bundeswehr braucht es ja auch nicht mehr....

Hansman
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22.04.2009 - 16:41 Uhr
Hansman

Wie siehts eigentlich mit der Ursachenbekämpfung aus?
Die ganzen Politiker fordern teilweise nut populistische Maßnahmen um nicht als völlig ratlos dazustehen.
Das eigentliche Grundproblem ist Mobbing. Die Sportart Nummer eins in der Schule. Ich habe in der 7. Klasse erlebt wie grausam Kinder sein können. Zwar wurde das Mobbing nicht richtig heftig, aber ich habe gesehen wie klein, hilflos und traurig sich der Gemobbte gefühlt hat. Und ich selbst und andere haben uns nicht getraut etwas dagegen zu tun, sonst wären wir die nächsten Opfer gewesen.
Tim K. war ja in psychologischer Behandlung wegen Depressionen schon vergessen? Und die hatte er garantiert nicht, weil sein Lieblingshamster gestorben ist.
Killerspiele zu verbieten und den Besitz von großkalibrigen Waffen zu verbieten ("großkalibrig" kann man sehr schön breit und ungenau auslegen) sind unbeholfene und sinnlose Maßnahmen, die das eigentliche Problem nur oberflächlich bekämpfen.
Hätte ein glücklicher und erfolgreicher Mensch, der Freunde hat, ein Motiv Amok zu laufen?
Tim K. wurde ja gemobbt, war ein Einzelgänger und depressiv. Warum ging er den ausgerechnet in die Schule um dort Menschen zu erschießen? Nicht weil er dort die glücklichste Zeit seines Lebens verbracht hatte. Und wie stehts mit der Aussage "geübter Sportschütze" der "eiskalt, gezielt, mit unfassbarer Präzision", schoss (Zitat TZ). Diese 5 Worte muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen um zu erkennen wie grausam diese Ausdrucksweise ist. Als wäre die TZ daneben gestanden, hätte Fieber gemessen und dann die Schusswunden betrachtet. Angemessene Berichterstattung ist das aber nicht.
Und Tim K. war kein geübter Sportschütze (er war innerhalb des letzten Jahres zwei mal mit seinem Vater im Verein), er war ein guter Tischtennisspieler und hat einige Tuniere gewonnen.
Seriöse Berichterstattung also.
Alles ist an dem Amoklauf Schuld, absolut Alles, von Killerspielen über Schützenvereine zum gesamten Internet. So die "Fachleute" die in den Medien auftreten. Aber an das naheliegenste, an das Einfachste denkt man leider nicht: an Mobbing, also seelische Gewalt. Das ist die Ursache und nichts Anderes.
Aber leider kann man Mobbing nicht sehen und wenn ein Politiker es schaffen würde, durch bestimmte Maßnahmen es zu unterbinden, würde das noch lange nicht so gut bei den Wählern ausschauen, als wenn man irgenwas am Waffengesetz dreht. Das ist leider die traurige Wahrheit und deshalb wird die Ursache nie wirklich bekämpft werden. Und folglich wird es weitere Amokläufe geben, bis zu jenem Tage, an dem es kein Mobbing mehr gibt, sei es in der Schule oder am Arbeitsplatz.

JoJo_Gangster
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12.06.2009 - 19:42 Uhr
JoJo_Gangster

ich verstehe nicht wieso ihr alle so entwaffnen Geil seit...

Alle normalen menschen die normal mit waffen umgehen, werden nie menschen mit waffen töten...

wenn ich umbedingt amoklaufen will , hätte ich auch möglichkeiten mit Messern , schwertern , Steinen , Äxten oder wat weis ich was , amok zu laufen.

Es gibt immer Kranke menschen und so wird es auch Bleiben .... (menschen sind so, einzige möglichkeit für frieden auf der erde ist : alle menschen müssen sterben , dan gibs frieden. )

Digital_Data
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09.08.2009 - 18:09 Uhr
Digital_Data

Ich habe jetzt die letzten Kommentare nicht gelesen. Heute lief auf der ARD "Gott und die Welt" - "Schießen ist meine Leidenschaft"

Einige Dinge aus diesem Film:

Die Schützenvereine gehen nicht auf die Eltern der ermordeten Kinder zu, sie erwarten, wenn dass diese in den Schützenverein kommen.

Sie verschicken bleidigende Mails, beschimpfen die Opfer.

Sie schicken mit Kot beschmierte Unterschriftenlisten an Organisationen, die den Dialog suchen.

Warum suchen die Schützenvereine nicht den Dialog mit den Opfern um an einer gemeinsamen Lösung zu suchen ? Disqualifizieren sich Schützen, die mit Kot beschmierte Unterschriftenlisten verschicken, nicht vollkommern ?

Haben die Befürworter hier schon mal versucht, den Dialog mit den Opfern zu suchen ?

Digital_Data

Letzte_Hilfe
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27.08.2009 - 21:25 Uhr
Letzte_Hilfe

@ Digital_Data: Falls diese Dinge mit dem Kot und und den Beschimpfungen tatsächlich stimmen, so bin ich mir sicher, dass es nur die Taten von Einzelnen sind, die nicht im Interess der Schützen vertreten. Ich habe die Sendungen nicht gesehen, aber ich kann nicht glauben, dass irgend ein ernstzunehmender Sport(!)schütze die Opfer beschimpft, oder so stumpfsinnige Aktionen wie die Beschmutzung von Unterschriftenlisten mit Kot begeht. Warum sollten wir absichtlich ein schlechtes Bild von uns abgeben, wo es um unser Image sowieso so gut bestellt ist, wie um die Glaubwürdigkeit mancher Politiker?

Zur Sache mit dem Dialog: Dass wir Sportschützen nicht den Dialog mit den Aktivisten oder den Angehörigen der Opfer suchen ist falsch. Es wurden mehrmals Briefe hochrangiger Funktionäre des Schießsports mit z.B. dem AAW und dem Innenministerum gewechselt, aber das AAW war nicht zu einer sachlichen Diskussion bereit. Dass Sportschützen den Dialog nicht suchen, ist eine böswillige und falsche Behauptung.
Es sind sowieso ersteinmal die Schützenvereine auf die Aktivisten und nicht die Aktivisten auf die Schützenvereine zugegangen.

Es wird im Fernsehen über Sportschützen nicht objektiv sondern subjektiv berichtet. Schon der Titel "Schießen ist meine Leidenschaft", gibt schon die Einstellung an, die die Produzenten vermitteln wollen. Sportschützen werden in der Kurzzusammenfassung der ARD über die Sendung als falsche Opfer dargestellt. Die ARD wollen erreichen, das der Zuschauer den Eindruck hat, dass die Sportschützen Mitleid erhaschen wollen, und sich gegenüber den Opfern respektlos verhalten.

Digital_Data, such du doch mal in einen Schützenverein und mach dort einmal ein Schnupperschießen mit und rede doch ein bisschen mit den Leuten die du dort triffst. Da kannst du dir dann deine eigene Meinung bilden und nicht die der ARD, ZDF und der ganzen Privatsender.

Digital_Data
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27.08.2009 - 22:24 Uhr
Digital_Data

@Letzte_Hilfe

Wenn ein Reporter fragt: "Warum nehmen Sie nicht den Dialog mit den Hinterbliebenen auf ?" Und die Antowrt ist: "Die können jederzeit hier in den Schützenverein kommen !" Dann kann das entweder ein Schauspieler sein, was selbst ich dem Fernsehen nicht zu traue, oder die Rollen und Aussagen sind klar.

Ähnlich klar waren die Aussagen zu den olympischen Disziplinen. Olympische Disziplinen sind nur Luftgewehr und Kleinkaliber (wenn ich mich jetzt richtig erinnere). Für was brauchen die Sportschützen dann große Kaliber. - Pause - Wir haben in Deutschlnand auch noch andere Disziplinen. Nach Dialog hört sich das nicht an.

Digital_Data

Letzte_Hilfe
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28.08.2009 - 10:21 Uhr
Letzte_Hilfe

@Digital_Data: Ich kann nicht beurteilen was für ein Schützenverein interviewt wurde, da ich auf weder auf der Seite der ARD oder auf Youtube die Sendung gefunden habe. Aber wenn es irgendein kleiner Dorfschützenverein gewesen ist, dann kann ich verstehen, warum der Verein nicht auf die Hinterbliebenen zugeht. Insgesamt, ist die Frage des Reporters warum der Verein keinen Dialog mit den Hinterbliebenen aufnimmt, auf gut Deutsch, für den Arsch, denn erstens: An welche Stellen sollte sich der Verein wenden und zweitens: Was erhoffen sich die Hinterbliebenen davon, wenn jeder Schützenverein einen Brief an sie schreibt, in dem er bittet, man möge sich doch bitte mit ihm zusammensetzen und sich unterhalten?

Das AAW hat, was die Ziele der Aktion betrifft, komplett falsch gehandelt. Es hat zuerst Ziele und Forderungen gestellt, anschließend versucht sie durchzusetzen, Unterschriftenaktionen veranstaltet und sich hinterher beschwert, dass fast keine Sportschützen den Dialog mit ihnen suchen. Es hätte eigentlich so ablaufen sollen, dass das AAW sich zuerst mit Sportschützen in Verbindung setzt und erst danach Forderungen stellt und sie versucht durchzusetzen.
Es kann nicht sein, dass die Sportschützen als engstirnige Idioten, die sowieso mit niemandem, der etwas gegen sie sagt, verhandeln wollen dargestellt wenn, wenn die andere Partei, die den Dialog wünscht und mit der versucht wurde einen Dialog aufzunehmen, sich selbst nur passiv verhält.

Ich stimme dir zu, dass großkalibrige Pistolen nicht als Sportgerät zählen sollten und in Schützenvereinen nichts zu suchen haben, da die Disziplinen, die mit ihnen geschossen werden (IPSC), für mich nichts mehr mit Sportschießen zu tun haben.

Die_nackte_Wahrheit
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31.08.2009 - 00:32 Uhr
Die_nackte_Wahrheit

Ihr seid doch zu engstirnig, verkalkt oder ihr seid einfach nur zu verbohrt in euer Schützenverein, Killerspiele oder Deutschrap Gehader. Ihr seid zu dumm oder zu feige um zu erkennen wer wirklich schuld ist, dass jugendliche an ihrer schle amoklaufen Es waren die Mitmenschen, die ihn so weit gebracht haben. Die MITSCHÜLER, die den Hass ihn dem Amokläufer entfacht haben. Dieser hass wurde nur noch dur die Killerspiele verstärkt, aber er musste ersteinmal da sein. Und es hat nur eine Waffe gebraucht, damit Tim K. seinen Hass rauslassen konnte. Er hat sich an denen gerächt, die seinen hass entfacht haben oder einfach weggeschaut haben, wenn ihm körperlich oder seelisch schmerz zugefügt wurde. Ihr werdet es wohl nie kapieren. Ihr werdet das hier wohl lesen (oder auch nicht) und dann durch euer geistiges sieb rasseln lassn

Hansman
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16.09.2009 - 19:49 Uhr
Hansman

Ich glaube in den USA heißt Entwaffnung, dass keine Zivilbürger Panzer fahren dürfen... Oh mein Gott


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