12.03.2009 - 18:31 Uhr

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Die Muttersucher

Text: christina-waechter

Wollen Männer nur schnellen Sex? Nein, sie wollen nur schnell Kinder. Über die Torschlusspanik einer Generation, die sich plötzlich sehr, sehr alt fühlt.

Er hatte sie nach einem Geschäftstermin in Frankfurt angesprochen, eigentlich etwas zu forsch für ihren Geschmack. Ein Investmentbanker, Felix war sein Name. Ob sie nicht noch mit ihm was trinken wolle, direkt ums Eck sei die »Rote Bar«. Es war ein langer Tag gewesen, aber Felix lächelte sympathisch, und der Abend war immer noch warm. So standen sie dann doch draußen vor der Bar. Auf dem Main fuhren Schiffe. Er machte ihr ein Kompliment nach dem anderen. Wie alt? Unglaublich, sie sähe ja zehn Jahre jünger aus! Bis er sie plötzlich mit der Frage überfiel: »Sag mal, könntest du dir vorstellen, eine Familie zu gründen?«
Es war nicht ihre erste Erfahrung dieser Art und es wurde allmählich deprimierend: Junge Männer auf dem Weg in die Vierziger, gute Berufe, voll im Leben und bislang immer gut für einen kurzweiligen Abend; doch neuerdings wartete sie in solchen Momenten nur noch auf die eine Frage, die jegliche Offenheit, jeden Flirt abrupt beenden würde. In einem Internetforum für Singles brachte eine Besucherin das Phänomen kürzlich so auf den Punkt: »Seit einiger Zeit lerne ich ständig Männer kennen, die schon beim ersten Date fragen, ob ich Kinder haben will. Habt ihr das auch schon erlebt? Kriegen jetzt die Männer unsere Torschlusspanik?« Diese pochende Angst übrig zu bleiben, kinderlos, war lange Zeit den Frauen vorbehalten. Weil die Natur nicht ganz gerecht ist, also die Chancen, mit 45 noch schwanger zu werden, gegen null tendieren; wohingegen Stammvater Abraham laut Bibel noch mit hundert gezeugt haben soll. Dann wurde die Pille erfunden – von einem Mann. Die Frauen emanzipierten sich, verdienten Geld und wurden wählerischer. Seitdem gestaltet sich die Beziehungsanbahnung kompliziert. Sicher, Michael Douglas wurde mit 56 noch einmal Vater, Rupert Murdoch sogar mit 72. Doch nicht jeder ist ein Michael Douglas. Und für männliche Durchschnitts-Singles über vierzig wird der Markt offenbar langsam eng. Michael Kurz*, 44, ein kerniger Oberbayer mit Reihenhaus in einer Kleinstadt vor München, verdreht demonstrativ die Augen, wenn er sich vorstellen soll, dass er noch Jahre auf ein Baby warten muss. Der Informatik-Ingenieur will jetzt ein Kind, und zwar ein eigenes. Okay, zuerst mal will er eine Frau. Darin liegt ein großer Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Torschlusspanik. Männer wünschen sich zunächst eine gute Partnerschaft, die sie dann mit einem Sohn oder einer Tochter krönen wollen. Torschlusspanische Frauen bringen zur Not auch als Single-Mutter ein Baby zur Welt. Sie können zwar nicht ewig – aber gebären ist immer noch ihr Metier. Michael jedenfalls hatte bis zu seinem vierzigsten Geburtstag immer lange Beziehungen. Es lebte sogar schon ein Schulkind unter seinem Dach. Die Tochter seiner letzten Partnerin, auf die war er stolz. Aber die Frau verlor ihren Job, er hat noch mehr gearbeitet, um sie und das Kind zu finanzieren. Irgendwann warf sie ihm vor, dass er für sie zu wenig Zeit hatte. Sie landeten beim Paartherapeuten, der auch nichts mehr retten konnte. Er sei ein so liebevoller Stiefvater gewesen, die Trennung auch deshalb schlimm. Heute hat er gar keinen Kontakt mehr zu der Kleinen. Am liebsten würde er ja zu Hause bleiben, doch weil er weiß, dass man im Leben nichts geschenkt bekommt, fährt Michael, der Bergsteiger und Tierfreund, zweimal die Woche zu After-Work-Partys in die Stadt. Er geht jetzt auf die fünfzig zu, im Grunde fühlt er sich für die Partys nicht mehr jung genug. Ja, klar, Jugend ist nur eine Frage der Einstellung. Doch beim Online-Dating merkt er, in welcher Liga er sich inzwischen bewegt. Und wie oft spielen die Frauen falsch! Machen sich zehn Jahre jünger, aber schon beim ersten Date erkennt man, dass sie weit über vierzig sind – und damit, leider, zu alt für ein Kind. Nach unserem Interview schickt er eine SMS, dass ihn das schöne Gespräch sehr gefreut habe. Ob man sich nicht noch mal auf ein Glaserl treffen wolle? Aber war vierzig nicht gerade noch das neue dreißig? Hatte nicht Claudius Seidl, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, noch 2005 in seinem Buch Schöne junge Welt die ewige Jugend ausgerufen? Das Ende der »Macht der Altersstrukturen und der Herrschaft der alten Lebensblaupausen«? – Familie? Kommt später. Das starr-bürgerliche Lebenslaufdiktat: völlig überholt. Nur wenige Jahre später klingt das vollkommen anders. Bei einer Erhebung des Deutschen Jugendinstituts 2008 sagte der allergrößte Teil (90 Prozent) der befragten Männer zwischen 15 und 42 Jahren, dass sie gern Väter werden wollen. Wie viele es tatsächlich erreicht haben? Ein Drittel der 25- bis 59-Jährigen. Irgendwann erwischt auch die Letzten die Angst, dass die Zeit abläuft, inzwischen gilt der unerbittliche Lauf der Natur nicht mehr nur für Frauen. So meldete die britische Tageszeitung The Guardian: »Die biologische Uhr beeinträchtigt die Zeugungsfähigkeit.« Und die Daily Mail legte nach: »Risiko für Fehlgeburten bei Männern jenseits der 35 wächst.« Von diesen Meldungen aufgeschreckt, unternahm ein 41-jähriger Journalist des Observer-Magazins einen Selbstversuch, um seine Spermien überprüfen zu lassen. Seine Stichprobe war dann zwar in Ordnung, doch das Fazit des Autors klingt melancholisch: »Ich habe kein Alibi mehr, ich bin reif zum Zeugen. Ich brauch jetzt nur noch die Frau.« Runde Geburtstage können die schlimmsten Gegner sein, besonders jenseits der dreißig. Und um die vierzig machen sich auch bei den meisten Männern erste Zeichen körperlichen Verfalls bemerkbar. Justus streitet das gar nicht ab. »Okay, die goldenen Zeiten sind vorbei. Jetzt hab ich halt einen Waschbärbauch statt Waschbrettbauch«, versucht er die harten Fakten mit Humor zu überspielen. Aber man merkt, dass er sich mit anderen, jüngeren Gästen im Münchner »Café King« vergleicht. Er ist ein aufgeschlossener, reflektierter Typ. Einer, der gern reist, seine Wohnung mit Kunst aus fernen Ländern eingerichtet hat und in seiner Arbeit aufgeht. Da nun aber auch wirklich all seine Freunde Familien haben, nervt ihn die Single-Existenz zunehmend. Jeden Sonntagabend sitzt er beim Tatort mit dem Hund auf der Couch. Früher fand er das ganz normal. Früher hatte er auch mit seinen drei engsten Kumpels noch einen monatlichen Jour fixe. Jetzt wird der jedes zweite Mal abgesagt. »Ich glaube, es ist ihnen peinlich, mich zu sehen, weil sie nur von ihrem Familienglück erzählen können. Einer bekam gerade das dritte Kind.« Ihr Leben kommt ihm fast schon wie eine Parallelwelt vor. Wie ein Idyll. Die Frauen lernen in der Krippe Frauen mit gleichaltrigen Kindern kennen, und weil ja die Kleinen so nett miteinander spielen, freunden sich auch noch die zugehörigen Partner an. *Alle Namen von der Redaktion geändert. Hier kannst du weiterlesen.


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alces
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Mag ich Mag ich nicht

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12.03.2009 - 18:49 Uhr
alces

"Auf dem Weg in die Vierziger" ist man kein "junger Mann" mehr. Hat man dies (und ein paar andere Dinge) begriffen, ist man einfach nur ein Mann. Wenn nicht, ist man ein Kindskopf.

querspieler
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Mag ich Mag ich nicht

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12.03.2009 - 19:32 Uhr
querspieler

Äh, ich verstehe glaub ich gar nicht wovon die Rede ist, soweit weg ist das von mir. Die Entscheidung Familie oder nicht würd ich auf jeden Fall nicht mit 40 treffen, sondern etliche Jahre früher.

QuoteTheRaven
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13.03.2009 - 09:32 Uhr
QuoteTheRaven

querspieler sagte:
Äh, ich verstehe glaub ich gar nicht wovon die Rede ist, soweit weg ist das von mir. Die Entscheidung Familie oder nicht würd ich auf jeden Fall nicht mit 40 treffen, sondern etliche Jahre früher.


frueh familie = karrieretod

dieses mit der tuer ins haus fallen (beziehung, ja gerne, aber nur wenn du dir auch vorstellen kannst mit mir eine familie zu gruenden) kenne ich wirklich eher von frauen.

ich habe mit denjenigen meiner bekannten, die sich in letzter zeit sehr rege fortgepflanzt haben so gut wie nichts mehr zu tun. sie haben keine zeit und oftmals kein anderes thema mehr als ihre kinder. was ich durchaus verstaendlich finde, sie stellen ja auch den neuen lebensmittelpunkt dar. ich dagegen muesste lange nachdenken um ein thema zu finden was mich noch extensiver langweilt als kinder.

mittlerweile muss man sich ja wirklich schon dafuer verteidigen wenn man sich nicht fortpflanzen moechte.

zehnterjuni
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Mag ich Mag ich nicht

1

13.03.2009 - 09:47 Uhr
zehnterjuni

was für ein dummer artikel. kann es sein dass der mann immer der arsch ist? er will keine kinder - idiot. er will kinder - auch idiot. zum glück ist gott eine frau.

__xxx__
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13.03.2009 - 10:35 Uhr
__xxx__

Ein Artikel der mich auch direkt berührt, wenn auch das ganze etwas oberflächlich/seicht behandelt wird.

Das Problem ist ein anderes und es betrifft beide Geschlechter - es gibt immer weniger junge Frauen die ein Kind wollen, da Karriere etc. im Vordergrund steht. Mit solchen Damen kann man meistens bis mindestens 30 keine ernsthafte Beziehung anfangen, weil sie es schlicht nicht wollen. Dann setzt die Torschlußpanik irgendwann ein, jedoch ist dann das Männerangebot schon deutlich begrenzt weil Männer eben auch eher junge partnerinnen wollen und sich mit einer 30+ dame eher weniger abgeben möchten. Vor allem wenn es sich dann um eine durch das Geschäftsleben verbitterte, "vermännlichte" personlichkeit handelt (gibt es heutzutage viel zu oft und immer mehr) mit der man eh nichts anfangen könnte unabhängig vom Alter.

Um jetzt nicht die ganzen Klischees auseinander zu dröseln, kurz zusammengefasst - diese Frauen will keiner und die "guten" sind bis dahin meistens vergeben, verheiratet etc. Doof gesagt, viele Frauen haben sich aus dem echten Leben "wegemanzipiert". Vor dem Problem steht ein 35 bis 40-jähriger Mann und zu der Gruppe gehöre ich langsam auch.

Andere Seite, bei Männern laufen die Geschichten ähnlich, aber ca. um zehn Jahre versetzt. Bis 30 will man meistens nichts von Kindern und Verpflichtungen hören sondern "das Leben genießen" (was die wenigsten im wörtlichen Sinne auch wirklich tun), später richtung 40 merkt man plötzlich dass das Partyleben nicht mehr funktioniert weil man "zu alt" ist und keinen Spaß mehr daran hat und dann setzt da die Verzweiflung ein. Hier stehen die Männer immer noch "besser" da als Frauen, jedoch wird ab 30 aufwärts seitens der Damen nach wie vor nach alten Kriterien "bewertet" und hier trennen sich dann die Wunschkandidaten vom Rest meistens anhand von Erfolg, Geld, Macht, Besitz etc. Und das gnadenlos.

Ich bin selbst auch schon 34 und spüre langsam wie die ersten Zweifel aufkommen (ja, einige Jetztler werden lachen dass ich so was sage, ich weiß). Und ich fange mittlerweile auch an, dämlich zu grinsen wenn ich ein süßes Baby sehe :) Wo ich noch vor wenigen Jahren alles was mit Kindern zu tun hat voll abgelehnt hatte - so schnell geht das!

Mein bzw. unser Problem, siehe oben - eine junge Frau die beruflich gut fährt, ist mit 20-25 noch weit entfernt vom Gedanken an Kinder und Ehe. Eine 30+ ist zu 99% uninteressant oder bereits vorbelastet mit gescheiterter Ehe, Kids, verrückten Ex-Freunden/Ehemännern und so weiter und so fort. Somit gibt es eine "geeignete" Kandidatin im Schnitt einmal in hundert tausend und die muss man erst mal erkennen bzw. finden. Ist für keinen einfach.

Also alles in allem, Frauen stehen vor dem Problem wie sie Karriere und Familie verbinden können und Männer stehen vor dem Problem wie sie eine Frau finden die das kann und sie als "würdigen" Kandidaten sieht. Denn eine erfolgreiche Frau will in der Regel einen noch erfolgreicheren Mann.

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Mag ich Mag ich nicht

1

13.03.2009 - 10:38 Uhr
__xxx__

Und das hier:

"Darin liegt ein großer Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Torschlusspanik. Männer wünschen sich zunächst eine gute Partnerschaft, die sie dann mit einem Sohn oder einer Tochter krönen wollen."

... unterschreibe ich auch so. Kinder erst wenn die Partnerschaft länger gut funktioniert und sich als sinnvoll erweist.

DagnyTaggart
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0

13.03.2009 - 10:47 Uhr
DagnyTaggart

Da passt der Faden ueber die sich Stylenden Maenner ganz gut:

http://jetzt.sueddeutsche.de/kommentare/...

Zwei Texte die beschreiben, dass das Aufloesen der Jungs-Rollenbilder kraeftig in die Hose geht.

jurette_
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0

13.03.2009 - 10:48 Uhr
jurette_

QuoteTheRaven sagte:
frueh familie = karrieretod


Für Männer nicht.

DagnyTaggart
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1

13.03.2009 - 10:56 Uhr
DagnyTaggart

jurette_ sagte:
QuoteTheRaven sagte:
frueh familie = karrieretod


Für Männer nicht.


Fuer Frauen auch nicht, wenn es frueh genug ist. - Freunde von mir haben im Studium Kinder bekommen und danach genauso gut durchgestartet - geht natuerlich nur, wenn man ne zuverlaessige Beziehung hat.

jurette_
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-1

13.03.2009 - 10:59 Uhr
jurette_

dagny, das halte ich für Einzelfälle. Auch ein achtjähriges Kiund ist schwer mit einem Vollzeitjob zu vereinbaren und durchstarten in Teilzeit ist schwer.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 11:02 Uhr
DagnyTaggart

(Allerdings wuerde ich auch anmerken, dass sich die Frauen -zum Glueck- gegenueber etwa den 50ern entschieden weiterentwickelt haben - die (frustrierten) Maenner sollen nicht ueber diese Tatsache jammern, sondern selber nen Schritt nach vorne machen. Oder zwei).

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13.03.2009 - 11:03 Uhr
DagnyTaggart

jurette_ sagte:
dagny, das halte ich für Einzelfälle. Auch ein achtjähriges Kiund ist schwer mit einem Vollzeitjob zu vereinbaren und durchstarten in Teilzeit ist schwer.


Gut moeglich. 2 Faelle im Bekanntenkreis sind sicher noch kein Trend. Da hast du recht.

jurette_
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0

13.03.2009 - 11:03 Uhr
jurette_

und dagny: Ich glaube, dass der Auflösungs- bzw. Neufindungprozess der Rollenbilder noch nicht abgeschlossen ist. Deswegen würde ich auch nicht von "in die Hosen gegangen sein" sprechen.

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13.03.2009 - 11:04 Uhr
jurette_

dagny, wie machen die das denn, das mit dem durchstarten?


DagnyTaggart sagte:
(Allerdings wuerde ich auch anmerken, dass sich die Frauen -zum Glueck- gegenueber etwa den 50ern entschieden weiterentwickelt haben - die (frustrierten) Maenner sollen nicht ueber diese Tatsache jammern, sondern selber nen Schritt nach vorne machen. Oder zwei).


Eben.

milagro
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0

13.03.2009 - 11:14 Uhr
milagro

@xxx: deine wünsche sind aber auch schon arg speziell. sie soll mitte 20 sein, karriere gemacht haben, keine vorgeschichte in bezug auf männer haben und willig mit dir noch dieses jahr ein kind zu zeugen. :)

wenn der mann erst anfang mitte 40 merkt, dass er eigentlich ne familie haben will, naja, pech gehabt sag ich mal wenn ihr euch da zu fein seid für frauen über dreißig.

jurette_
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13.03.2009 - 11:18 Uhr
jurette_

Naja, milagro, Männer toben sich halt aus und Frauen schlagen den falschen Weg ein, werden verbittert und deswegen unbrauchbar

Als ob mit den Männern, die Mitte 30 sind und keine Beziehung haben, nicht auch was faul ist.

milagro
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0

13.03.2009 - 11:20 Uhr
milagro

jurette_ sagte:
Als ob mit den Männern, die Mitte 30 sind und keine Beziehung haben, nicht auch was faul ist.


in den meisten fällen ja. darum habe ich mir auch frühzeitig einen potenten vater für meine kinder gesucht. auch wenn wir die vielleicht erst in ein paar jahren zeugen, sicher ist sicher.

DagnyTaggart
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0

13.03.2009 - 11:20 Uhr
DagnyTaggart

milagro sagte:
wenn der mann erst anfang mitte 40 merkt, dass er eigentlich ne familie haben will, naja, pech gehabt sag ich mal wenn ihr euch da zu fein seid für frauen über dreißig.


Mitte 40 sind doch Frauen zwischen 20 und ende 30 noch absolut in Range - So eng darf man sich den Markt halt ned machen.

jurette_
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13.03.2009 - 11:23 Uhr
jurette_

Also, ich weiß jetzt auch nicht, wo das Problem mit über 30ig jährigen Frauen liegt - schon zu faltig oder was?

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13.03.2009 - 11:25 Uhr
jurette_

jurette_ sagte:
Als ob mit den Männern, die Mitte 30 sind und keine Beziehung haben, nicht auch was faul ist.


Natürlich nciht alle, sondern nur der Durchschnittsfall ;)

__xxx__
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13.03.2009 - 11:35 Uhr
__xxx__

milagro sagte:
@xxx: deine wünsche sind aber auch schon arg speziell. sie soll mitte 20 sein, karriere gemacht haben, keine vorgeschichte in bezug auf männer haben und willig mit dir noch dieses jahr ein kind zu zeugen. :)


Also bitte, übertreib jetzt nicht. Du weißt wie das gemeint ist, man will eine Frau die ihr Leben im Griff hat, selbständig genug ist und keine zu böse Altlasten mitschleppt. Anders rum wollt ihr ja auch nichts anderes, die Grenzen der Kompromissbereitschaft sind jedoch je nach Person unterschiedlich.

Jurette: Du hast recht. Bei mir stimmt nicht dass meine Toleranzgrenzen viel zu niedrig sind, vor allem was den Charakter angeht. Und ich bin nach wie vor nicht bereit mich zu sehr anzupassen, was ja aber mein gutes recht ist - Frauen sehen das meistens auch nicht anders.

diedrossel
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13.03.2009 - 11:35 Uhr
diedrossel

http://www.slate.com/id/2213435/

hahahaha. nur so am rande.

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13.03.2009 - 11:37 Uhr
diedrossel

__xxx__ sagte:
Ein Artikel der mich auch direkt berührt, wenn auch das ganze etwas oberflächlich/seicht behandelt wird.

Das Problem ist ein anderes und es betrifft beide Geschlechter - es gibt immer weniger junge Frauen die ein Kind wollen, da Karriere etc. im Vordergrund steht. Mit solchen Damen kann man meistens bis mindestens 30 keine ernsthafte Beziehung anfangen, weil sie es schlicht nicht wollen.


schon mal dran gedacht, dass es nicht um karriere geht, sondern um wirtschaftliches überleben?

__xxx__
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13.03.2009 - 11:38 Uhr
__xxx__

jurette_ sagte:
Also, ich weiß jetzt auch nicht, wo das Problem mit über 30ig jährigen Frauen liegt - schon zu faltig oder was?


So schlimm das in den Ohren einer Frau klingen mag, oft ja. Oder zu viele schlechte Erfahrungen und Prägungen und die entsprechenden Folgen im Verhalten gespiegelt.

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13.03.2009 - 11:39 Uhr
__xxx__

diedrossel sagte:
schon mal dran gedacht, dass es nicht um karriere geht, sondern um wirtschaftliches überleben?


Sicher, aber viele treiben das zu weit und werden dadurch auch selbst zu diskriminierend.

diedrossel
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13.03.2009 - 11:41 Uhr
diedrossel

__xxx__ sagte:
Dann setzt die Torschlußpanik irgendwann ein, jedoch ist dann das Männerangebot schon deutlich begrenzt weil Männer eben auch eher junge partnerinnen wollen und sich mit einer 30+ dame eher weniger abgeben möchten. Vor allem wenn es sich dann um eine durch das Geschäftsleben verbitterte, "vermännlichte" personlichkeit handelt (gibt es heutzutage viel zu oft und immer mehr) mit der man eh nichts anfangen könnte unabhängig vom Alter.

Um jetzt nicht die ganzen Klischees auseinander zu dröseln, kurz zusammengefasst - diese Frauen will keiner und die "guten" sind bis dahin meistens vergeben, verheiratet etc. Doof gesagt, viele Frauen haben sich aus dem echten Leben "wegemanzipiert". Vor dem Problem steht ein 35 bis 40-jähriger Mann und zu der Gruppe gehöre ich langsam auch.

Andere Seite, bei Männern laufen die Geschichten ähnlich, aber ca. um zehn Jahre versetzt. Bis 30 will man meistens nichts von Kindern und Verpflichtungen hören sondern "das Leben genießen" (was die wenigsten im wörtlichen Sinne auch wirklich tun), später richtung 40 merkt man plötzlich dass das Partyleben nicht mehr funktioniert weil man "zu alt" ist und keinen Spaß mehr daran hat und dann setzt da die Verzweiflung ein. Hier stehen die Männer immer noch "besser" da als Frauen, jedoch wird ab 30 aufwärts seitens der Damen nach wie vor nach alten Kriterien "bewertet" und hier trennen sich dann die Wunschkandidaten vom Rest meistens anhand von Erfolg, Geld, Macht, Besitz etc. Und das gnadenlos.




ich fasse zusammen, frauen werden im berufsleben verbittert und hart und unattraktiv und alt und haben deswegen eine krise. männer haben gaudi und erfolg im beruf und machen geld und haben dann nur das problem, dass die guten, jungen frauen, die einem zum glück fehlen alle weg sind...

alles klar.

__xxx__
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-1

13.03.2009 - 11:41 Uhr
__xxx__

DagnyTaggart sagte:
(Allerdings wuerde ich auch anmerken, dass sich die Frauen -zum Glueck- gegenueber etwa den 50ern entschieden weiterentwickelt haben - die (frustrierten) Maenner sollen nicht ueber diese Tatsache jammern, sondern selber nen Schritt nach vorne machen. Oder zwei).


Das ist nicht das Problem, sondern dass die Richtung nicht stimmt. Es gibt keine neue Rollenbilder ausser die dumme Gleichschaltung, die ins nichts führt und sowohl Männer als auch Frauen nur unglücklich macht. sieht man ja deutlich an der Gesellschaftlichen Entwicklung, Anzahl von Scheidungen, zerrütteten Familien etc.

diedrossel
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13.03.2009 - 11:42 Uhr
diedrossel

__xxx__ sagte:
diedrossel sagte:
schon mal dran gedacht, dass es nicht um karriere geht, sondern um wirtschaftliches überleben?


Sicher, aber viele treiben das zu weit und werden dadurch auch selbst zu diskriminierend.


wie weit ist denn zu weit? mehr als chefsekretärin? abteilungsleiterin?

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0

13.03.2009 - 11:43 Uhr
diedrossel

__xxx__ sagte:


Das ist nicht das Problem, sondern dass die Richtung nicht stimmt. Es gibt keine neue Rollenbilder ausser die dumme Gleichschaltung, die ins nichts führt und sowohl Männer als auch Frauen nur unglücklich macht. sieht man ja deutlich an der Gesellschaftlichen Entwicklung, Anzahl von Scheidungen, zerrütteten Familien etc.



ja, ist schon schwer für familien, wenn vati auch bei frauen immer das neueste modell will...

milagro
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13.03.2009 - 11:43 Uhr
milagro

diedrossel sagte:
http://www.slate.com/id/2213435/

hahahaha. nur so am rande.


sehr schön.

__xxx__
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13.03.2009 - 11:43 Uhr
__xxx__

diedrossel sagte:
ich fasse zusammen, frauen werden im berufsleben verbittert und hart und unattraktiv und alt und haben deswegen eine krise. männer haben gaudi und erfolg im beruf und machen geld und haben dann nur das problem, dass die guten, jungen frauen, die einem zum glück fehlen alle weg sind...

alles klar.


Du fasst gar nichts zusammen, sondern interpretierst wieder etwas blödes hinein dass so nicht drin steht. Hätte man von dir aber auch nie anders erwartet, in dem Sinne egal.

Verbittert sind beide, Männer wie auch Frauen. Eben weil sie zum Teil aufgezwungene Rollenbilder leben, die sie nicht glücklich machen können.

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13.03.2009 - 11:45 Uhr
__xxx__

diedrossel sagte:
wie weit ist denn zu weit? mehr als chefsekretärin? abteilungsleiterin?


Zu weit ist es, wenn man die menschliche Seite des Lebens für den Karriereerfolg opfert und sich dann paar Jahre später deswegen in den Arsch beißt.

diedrossel
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13.03.2009 - 11:48 Uhr
diedrossel

__xxx__ sagte:
diedrossel sagte:
wie weit ist denn zu weit? mehr als chefsekretärin? abteilungsleiterin?


Zu weit ist es, wenn man die menschliche Seite des Lebens für den Karriereerfolg opfert und sich dann paar Jahre später deswegen in den Arsch beißt.


das tun männer aber genauso. eher häufiger sogar.
die nun ex- freunde mit den 60 + stunden wochen, weil man so unentbehrlich für die firma ist, die sogar im urlaub 24/7 erreichbar sein müssen,...

__xxx__
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13.03.2009 - 11:48 Uhr
__xxx__

Und nein drossel, der Vati will lediglich keine "herrschsüchtige Faulenzerin" sondern eine liebe Frau und Freundin und die Mutti will keinen ausgesaugten Bierbauch-Birkenstocks-Fussball Idioten der keine Zeit für die Familie hat und keine Lust auf sie. Ist aber leider genau das was die meisten abbekommen bzw. zu was sie irgendwann werden.

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1

13.03.2009 - 11:50 Uhr
__xxx__

diedrossel sagte:
das tun männer aber genauso. eher häufiger sogar.


Bestreite ich nicht, aber auch die Rolle wird zum Teil aufgezwungen. Wenn man keine Brötchen nach Hause bringt, wird man eben als Versager beschimpft. Es regiert immer noch die simple Biologie in diesen fragen, keine Frau die ich kenne will einen "Versager" durchfüttern.

milagro
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-1

13.03.2009 - 11:52 Uhr
milagro

__xxx__ sagte:
Es regiert immer noch die simple Biologie in diesen fragen, keine Frau die ich kenne will einen "Versager" durchfüttern.


sehr seltsame frauen bzw. ansichten selbiger. vielleicht wilderst du in den falschen gesellschaftsschichten. ich kenne keine frauen, die ihre männer nach status, erfolg, geld ausgesucht haben.

diedrossel
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13.03.2009 - 11:52 Uhr
diedrossel

__xxx__ sagte:
Und nein drossel, der Vati will lediglich keine "herrschsüchtige Faulenzerin" sondern eine liebe Frau und Freundin und die Mutti will keinen ausgesaugten Bierbauch-Birkenstocks-Fussball Idioten der keine Zeit für die Familie hat und keine Lust auf sie. Ist aber leider genau das was die meisten abbekommen bzw. zu was sie irgendwann werden.


ja, mutti macht sich auch noch schnell hübsch, bevor vati nach hause kommt. die kinder sind gebadet, das essen auf dem tisch... sie unterhält ihn mit amüsanten nichtigkeiten aus ihrem alltag und liebt ihn nur solange, er einen sechsstelligen scheck nach hause bringt...

__xxx__
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1

13.03.2009 - 11:54 Uhr
__xxx__

Und eben das spüre ich viel zu oft in Gesprächen, man lernt eine Frau kennen und wird in den ersten zehn Minuten komplett finanziel und beruflich durchleuchtet und bewertet bevor sich die Dame entscheidet ob sie mit demjenigen überhaupt weiter redet oder nicht.

In dieser Hinsicht werden Männer über 30 auch wie ein stück Fleisch behandelt, durchaus vergleichbar mit der männlichen Betrachtung junger Frauen in Verbindung mit dem Kriterium Schönheit/Gesundheit.

diedrossel
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-1

13.03.2009 - 11:56 Uhr
diedrossel

__xxx__ sagte:
Und eben das spüre ich viel zu oft in Gesprächen, man lernt eine Frau kennen und wird in den ersten zehn Minuten komplett finanziel und beruflich durchleuchtet und bewertet bevor sich die Dame entscheidet ob sie mit demjenigen überhaupt weiter redet oder nicht.

In dieser Hinsicht werden Männer über 30 auch wie ein stück Fleisch behandelt, durchaus vergleichbar mit der männlichen Betrachtung junger Frauen in Verbindung mit dem Kriterium Schönheit/Gesundheit.


du bewegst dich eindeutig in den falschen kreisen. ich kenne keine frau, die sich um sowas kümmert. KEINE.

__xxx__
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1

13.03.2009 - 11:56 Uhr
__xxx__

milagro sagte:
__xxx__ sagte:
Es regiert immer noch die simple Biologie in diesen fragen, keine Frau die ich kenne will einen "Versager" durchfüttern.


sehr seltsame frauen bzw. ansichten selbiger. vielleicht wilderst du in den falschen gesellschaftsschichten. ich kenne keine frauen, die ihre männer nach status, erfolg, geld ausgesucht haben.


Nicht bewusst! Das läuft im Hinterkopf voll automatisch ab. Und die suchen sich nicht unbedingt die Guten aus, sondern eliminieren eher die "schlechten" auf die art. So eine Art Ausschlussverfahren wenn Du so willst.

Du kennst sicherlich auch keine einzige Frau die sich bewusst einen Penner ausgesucht hat.

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13.03.2009 - 11:57 Uhr
__xxx__

diedrossel sagte:
__xxx__ sagte:
Und nein drossel, der Vati will lediglich keine "herrschsüchtige Faulenzerin" sondern eine liebe Frau und Freundin und die Mutti will keinen ausgesaugten Bierbauch-Birkenstocks-Fussball Idioten der keine Zeit für die Familie hat und keine Lust auf sie. Ist aber leider genau das was die meisten abbekommen bzw. zu was sie irgendwann werden.


ja, mutti macht sich auch noch schnell hübsch, bevor vati nach hause kommt. die kinder sind gebadet, das essen auf dem tisch... sie unterhält ihn mit amüsanten nichtigkeiten aus ihrem alltag und liebt ihn nur solange, er einen sechsstelligen scheck nach hause bringt...


Du magst das lustig finden, aber das ist die traurige Wirklichkeit in sehr vielen Familien in der modernen Welt.

milagro
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13.03.2009 - 11:57 Uhr
milagro

Ich kenne Frauen, die mit Versagern nach deiner Definition zusammen waren oder sind. :) Keine Obdachlosen und Alkis von der Straße aber Männer, die es nach gängiger Definition zu nichts gebrahct haben.

__xxx__
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13.03.2009 - 11:58 Uhr
__xxx__

diedrossel sagte:
du bewegst dich eindeutig in den falschen kreisen. ich kenne keine frau, die sich um sowas kümmert. KEINE.


Ich rede von den Kreisen ab 30 bei Frauen und ab 40 bei Männern. Darunter ist das alles weniger wichtig.

diedrossel
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13.03.2009 - 11:59 Uhr
diedrossel

liegt vielleicht aber auch daran, dass man als frau gelernt hat, beim dating immer interessiert nachzufragen, wenn der mann von sich erzählt. soll das wertgefühl des mannes steigern. man kombiniert das dann mit augenaufschlägen, leicht geöffneten lippen, fährt sich mit den händen durchs haar, streut dann ein "nein, das ist ja spannend!" ein und denkt sich, kann der langweiler eigentlich nur von seinem scheiß job reden??? und manche männer können tatsächlich einfach nur über ihre arbeit reden,... kann dann natürlich falsch rüberkommen.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 11:59 Uhr
DagnyTaggart

__xxx__ sagte:
Und eben das spüre ich viel zu oft in Gesprächen, man lernt eine Frau kennen und wird in den ersten zehn Minuten komplett finanziel und beruflich durchleuchtet und bewertet bevor sich die Dame entscheidet ob sie mit demjenigen überhaupt weiter redet oder nicht.


Na, damit muss mann halt umgehen lernen. Und es gibt immer mind. zwei Strategien - Rolex oder Gitarre. (und alle Mischtypen)

__xxx__
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13.03.2009 - 12:00 Uhr
__xxx__

milagro sagte:
Ich kenne Frauen, die mit Versagern nach deiner Definition zusammen waren oder sind. :) Keine Obdachlosen und Alkis von der Straße aber Männer, die es nach gängiger Definition zu nichts gebrahct haben.


die aber dann in anderen Bereichen große Qualitäten haben, z.B. künsterisch begabt oder von mir aus besonders tolle Liebhaber. Jede hat halt ihre eigenen kriterien, aber ich rede hier wieder von einem eher üblichen Fall als von Sonderfällen.

diedrossel
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13.03.2009 - 12:02 Uhr
diedrossel

__xxx__ sagte:
diedrossel sagte:
du bewegst dich eindeutig in den falschen kreisen. ich kenne keine frau, die sich um sowas kümmert. KEINE.


Ich rede von den Kreisen ab 30 bei Frauen und ab 40 bei Männern. Darunter ist das alles weniger wichtig.


dude, ich bin mitte dreißig und die mehrzahl meiner freundinnen auch. ihre freunde speisen sich wie milagros aus dem pool der nicht-erfolgreichen. das reicht von historikern, biologen, sozialpädagogen, bandmitgliedern, kellnern, kioskbesitzern bis hin zu chronisch ausgebeuteten architekten und programmierern. und weißt du was? all diesen frauen ist es egal. sie wissen nur, dass sie sich in ihrem job höllisch anstrengen müssen um vielleicht eines tages genug geld und einen sicheren job zum gründen einer familie zu haben.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 12:03 Uhr
DagnyTaggart

diedrossel sagte:
liegt vielleicht aber auch daran, dass man als frau gelernt hat, beim dating immer interessiert nachzufragen, wenn der mann von sich erzählt. soll das wertgefühl des mannes steigern.


Tja. Ein Punkt an dem sich mancher verbessern kann: Die Smalltalkregeln gelten gerade beim Date. Nicht ueber Politik / Religion / Geld sprechen.

milagro
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13.03.2009 - 12:04 Uhr
milagro

xxx, niemand sucht sich nen partner ohne qualitäten. aber du behauptest ja, nur geld, status, erfolg zählten. dem widerspreche ich. für erfolgreiche frauen ist es wichtiger, dass der mann eben sinn für familie hat, ein guter vater ist, ja, vielleicht auch feingeistige interessen hat usw.
wenn du aber ein mann bist, dem es z.b. wichtig ist, auf jeden fall erfolgreicher und besser verdienender zu sein als deine partnerin, dann landest du automatisch bei der sparte, die darauf achtet, dass der typ kohle hat. wenn ich friseurin wäre und mit 900 euro nach hause ginge, würde ich auch darauf achten.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 12:10 Uhr
DagnyTaggart

milagro sagte:
xxx, niemand sucht sich nen partner ohne qualitäten. aber du behauptest ja, nur geld, status, erfolg zählten. dem widerspreche ich. für erfolgreiche frauen ist es wichtiger, dass der mann eben sinn für familie hat, ein guter vater ist, ja, vielleicht auch feingeistige interessen hat usw.


Hm. Laeuft die Grenze dann weniger zwischen den Geschlechtern denn zwischen Geld heranschaffen und Familie im Schuss halten?

milagro
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13.03.2009 - 12:11 Uhr
milagro

@dagny: keine ahnung. unbestritten ist aber, dass die wenigsten paare beides vereinbaren können. oder?

diedrossel
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13.03.2009 - 12:11 Uhr
diedrossel

DagnyTaggart sagte:


Tja. Ein Punkt an dem sich mancher verbessern kann: Die Smalltalkregeln gelten gerade beim Date. Nicht ueber Politik / Religion / Geld sprechen.


er wurde gar nicht geschasst, weil er zu wenig verdiente, er wurde geschasst, weil er nur über seinen job geredet hat. :o) aber das wird ihm nie klar werden. de lösung also: mehr feedback bögen nach dates. :o)))

jurette_
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13.03.2009 - 12:14 Uhr
jurette_

__xxx__ sagte:
Und nein drossel, der Vati will lediglich keine "herrschsüchtige Faulenzerin" sondern eine liebe Frau und Freundin und die Mutti will keinen ausgesaugten Bierbauch-Birkenstocks-Fussball Idioten der keine Zeit für die Familie hat und keine Lust auf sie. Ist aber leider genau das was die meisten abbekommen bzw. zu was sie irgendwann werden.


Was wollen den Vati und Mutti?

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 12:15 Uhr
DagnyTaggart

diedrossel sagte:
er wurde gar nicht geschasst, weil er zu wenig verdiente, er wurde geschasst, weil er nur über seinen job geredet hat. :o) aber das wird ihm nie klar werden. de lösung also: mehr feedback bögen nach dates. :o)))


Die Feedbackboegen nach Dates sind recht eindeutig. Das positive Feedback fruehstueckt am nachsten Tag mit einem und das negative Feedback verschwindet mit 'ich ruf dich an, wenn ich mal wieder in der Stadt bin'/

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13.03.2009 - 12:17 Uhr
DagnyTaggart

milagro sagte:
@dagny: keine ahnung. unbestritten ist aber, dass die wenigsten paare beides vereinbaren können. oder?


Was vereinbaren? Die Aufgaben fallen (jedenfalls sofern man eine Familie hat) unbestritten an. Geldverdienen und Nachwuchsaufzug.

jurette_
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13.03.2009 - 12:20 Uhr
jurette_

diedrossel sagte:
dude, ich bin mitte dreißig und die mehrzahl meiner freundinnen auch. ihre freunde speisen sich wie milagros aus dem pool der nicht-erfolgreichen. das reicht von historikern, biologen, sozialpädagogen, bandmitgliedern, kellnern, kioskbesitzern bis hin zu chronisch ausgebeuteten architekten und programmierern. und weißt du was? all diesen frauen ist es egal. sie wissen nur, dass sie sich in ihrem job höllisch anstrengen müssen um vielleicht eines tages genug geld und einen sicheren job zum gründen einer familie zu haben.


das kann ich so nur unterstreichen. In meinem Umfeld sieht es genauso aus.

diedrossel
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13.03.2009 - 12:20 Uhr
diedrossel

naja, aber so erfährt er oder sie nie, was genau falsch gelaufen ist und man kann sich nicht verbessern. und die wenigsten können unauffällig auf dem nächsten barhocker die beste freundin als supervisor parken, die einem dann in der kabine sagt, du musst an deiner haarschwenk-schmollmund technik arbeiten und mal zehn minuten nicht über deinen ex freund reden,...

milagro
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13.03.2009 - 12:25 Uhr
milagro

DagnyTaggart sagte:
Was vereinbaren? Die Aufgaben fallen (jedenfalls sofern man eine Familie hat) unbestritten an. Geldverdienen und Nachwuchsaufzug.


na geld verdienen müssen wir alle. aber wenn du dich als paar für ein kind entscheidest, dann ist das zu einem gewissen teil zumindest für einen auch ein verzicht auf karriere und geld scheffeln. wie viele glückliche familien kennst du, wo wo beide karriere machen, geld scheffeln und nebenbei kinder großziehen, die sie öfter als nur einmal am sonntag zur besuchszeit im internat sehen?

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 12:32 Uhr
DagnyTaggart

diedrossel sagte:
naja, aber so erfährt er oder sie nie, was genau falsch gelaufen ist und man kann sich nicht verbessern. und die wenigsten können unauffällig auf dem nächsten barhocker die beste freundin als supervisor parken, die einem dann in der kabine sagt, du musst an deiner haarschwenk-schmollmund technik arbeiten und mal zehn minuten nicht über deinen ex freund reden,...


PUA. Das sagen dir die Jungs vom Fischbrunnen.

diedrossel
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13.03.2009 - 12:33 Uhr
diedrossel

milagro sagte:
DagnyTaggart sagte:
Was vereinbaren? Die Aufgaben fallen (jedenfalls sofern man eine Familie hat) unbestritten an. Geldverdienen und Nachwuchsaufzug.


na geld verdienen müssen wir alle. aber wenn du dich als paar für ein kind entscheidest, dann ist das zu einem gewissen teil zumindest für einen auch ein verzicht auf karriere und geld scheffeln. wie viele glückliche familien kennst du, wo wo beide karriere machen, geld scheffeln und nebenbei kinder großziehen, die sie öfter als nur einmal am sonntag zur besuchszeit im internat sehen?


ich kenne einige - aber frag nicht, wie deren alltag aussieht. der ist bis auf die sekunde durchgeplant und wehe das auto geht kaputt. die stehen alle kurz vor dem herzinfarkt und kommen mit weniger als vier stunden schlaf pro nacht aus. in der usa sehr verbreitet. kein erstrebenswertes lebensmodell.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 12:46 Uhr
DagnyTaggart

Keiner mehr da? Schlachtplatte mit den aufgestylten Jungs oder verrutscht das makeup, wenn man sich an den Schweinebraten wagt?

alces
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13.03.2009 - 12:49 Uhr
alces

Das Thema fasse ich nicht mit der Kneifzange an, geht mir zu nahe.

diedrossel
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13.03.2009 - 12:51 Uhr
diedrossel

mein küchenschürze ist gerade in der reinigung. heute gibt es nur kalte schnittchen, kein schweinebraten. sorry darling.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 13:06 Uhr
DagnyTaggart

diedrossel sagte:
mein küchenschürze ist gerade in der reinigung. heute gibt es nur kalte schnittchen, kein schweinebraten. sorry darling.


Wir moderne Jungs koennen doch selber kochen. :)

__xxx__
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13.03.2009 - 13:07 Uhr
__xxx__

diedrossel sagte:
liegt vielleicht aber auch daran, dass man als frau gelernt hat, beim dating immer interessiert nachzufragen, wenn der mann von sich erzählt. soll das wertgefühl des mannes steigern. man kombiniert das dann mit augenaufschlägen, leicht geöffneten lippen, fährt sich mit den händen durchs haar, streut dann ein "nein, das ist ja spannend!" ein und denkt sich, kann der langweiler eigentlich nur von seinem scheiß job reden??? und manche männer können tatsächlich einfach nur über ihre arbeit reden,... kann dann natürlich falsch rüberkommen.


Das meinte ich nicht, sondern z.B. sofort nach dem Kennenlernen noch bevor jegliche Art persönliche Fragen kommen wird erst mal direkt gefragt "wo arbeitest Du? Als was? Wow, Du musst ja gut verdienen, fährst Du auch einen Daimler?". Kein Witz, solche Fälle hatte ich einige.

milagro
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13.03.2009 - 13:09 Uhr
milagro

xxx, du sitzt ja offensichtlich wo in schwaben, vielleicht liegt das am menschenschlag da unten.

__xxx__
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13.03.2009 - 13:11 Uhr
__xxx__

diedrossel sagte:
dude, ich bin mitte dreißig und die mehrzahl meiner freundinnen auch. ihre freunde speisen sich wie milagros aus dem pool der nicht-erfolgreichen. das reicht von historikern, biologen, sozialpädagogen, bandmitgliedern, kellnern, kioskbesitzern bis hin zu chronisch ausgebeuteten architekten und programmierern. und weißt du was? all diesen frauen ist es egal. sie wissen nur, dass sie sich in ihrem job höllisch anstrengen müssen um vielleicht eines tages genug geld und einen sicheren job zum gründen einer familie zu haben.


Dude? Haha :)

Dass es oft so läuft wie von Dir beschrieben bestreitet ja keiner, aber wieviele dieser Frauen sind wirklich glücklich damit? Vor allem was die Zukunftsaussichten angeht.

Und sorry, aber das Bild der Frau welches Du beschreibst ist im echten Leben leider meistens Wunschdenken. Solch selbständig denkende und fühlende Frauen kenne ich ca. eine in ein Tausend und die Zahl ist jetzt sehr wohlwollend geschätzt.

Und nochmal, anders rum bei Männern ist das Bild kein Bisschen besser, nur interessiert mich das aus meiner Sicht nicht da ich kein Homo bin.

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13.03.2009 - 13:14 Uhr
__xxx__

Milagro: überlege mal was das wirklich heißt "Sinn für familie, guter Vater" etc. Bei vielen Frauen über 30, vor allem aus "niedrigeren" Gesellschaftsschichten, heißt das genau das was ich geschrieben habe. Also wenn man die Verpackung drumherum entfernt.

diedrossel
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13.03.2009 - 13:15 Uhr
diedrossel

__xxx__ sagte:

Und sorry, aber das Bild der Frau welches Du beschreibst ist im echten Leben leider meistens Wunschdenken. Solch selbständig denkende und fühlende Frauen kenne ich ca. eine in ein Tausend und die Zahl ist jetzt sehr wohlwollend geschätzt.


ich würde mir an deiner stelle mal sorgen über das soziale umfeld machen, in dem du dich bewegst. kein scheiß.

milagro
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13.03.2009 - 13:16 Uhr
milagro

das meine ich ja, du bist in den falschen schichten unterwegs.

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 13:20 Uhr
okkasionalsozialist

in meinem umfeld ist das eigentlich wie eh und je: die frauen streben mehrheitlich solides, familie und kinder an, die typen nehmens eher reserviert in kauf, wenn es sich ergibt, streben es aber nicht aktiv an. oder versuchen es u vermeiden.

torschlusspanik kenne ich im echten leben von keinem mann, auch und gerade nicht im angesprochenen alter. kann mir kaum vorstellen, dass es das oft gibt.

denn das angebot an bindungs- und reproduktionswilligen, darunter recht jungen frauen steigt bei einem mann ab nem gewissen alter stetig an, wenn die rahmenbedingungen einigermassen stimmig erscheinen.

jedoch war das angebot schon immer niedrig, vor allem in the good old times, wenn die rahmenbedingungen nicht stimmten. damals hatten viele nie eine reale chance auf eigene familie, viele gesellschaftliche konventionen standen dem entgegen, die verschwunden sind.

ich teile also die negative sicht auf die gegenwart nicht. einige dinge sind vielleicht instabiler, aber zugleich variabler den eigenen vorstellungen anpassbar. heute haben es alle sehr viel leichter, vor allem die herren und auch die unterschichtler unter ihnen, wenn sie es wirklich wollen und sich entsprechend organisieren.

kann mir selbst vor 50 keine kinder vorstellen. mein leben ist und bleibt bis auf weiteres extrem unruhig, da steht anderes im vordergrund. kinder passen da nur im absoluten notfall rein und nur wenn sich die mutter diesen massgeblich widmet. ist irgendwie alles noch nicht mein ding, obwohl ich schon ein wenig reifer bin ;)

diedrossel
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13.03.2009 - 13:22 Uhr
diedrossel

ich habe auch freundinnen, die haben ein händchen dafür, sich die größten arschlöcher auf dem planeten auszusuchen. steck sie in einen raum mit hundert tollen männern und einer lebensunfähigen niete, im blindversuch finden diese die niete. du scheinst ein ähnliches phänomen zu leben, wenn auf dich nur solche frauen zukommen.

milagro
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13.03.2009 - 13:23 Uhr
milagro

okka, niemand zwingt dich kinder zu bekommen bzw. zu zeugen. unsere species stirbt deswegen nicht aus. und manchmal isses auch besser, zu sagen nee passt nicht zu mir oder will ich nicht. besser für einen selbst als auch für die potentiellen kinder.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 13:34 Uhr
zehnterjuni

mannmannmann ihr geht mir so auf die nerven. ich bin mit 24 meine frau mit 22 zum ersten mal elter geworden. 7 jahre später zum zweiten mal. ja meine frau ist zu hause geblieben und ich habe ein bisschen karriere gemacht. karriere ist super vor allem wenn man deswegen von seinen kindern sehr wenig mitbekommt. unsere kinder sind selbsbewusst, frech, gesund und haben mit der schule keine größeren probleme obwohl sie in so einer spießigen familie aufgewachsen sind. meine frau hat als bedienung oder an der kasse gearbeitet zwischendurch auch als tagesmutter. und dabei hat sie die typischen doppelverdienereltern und deren nachwuchs kennengelernt. von 6 kindern bis auf eines alle absolut gestört. bei einer familie wollten die eltern meine frau in verantwortung nehmen dass ihr völlig verhaltensgestörter sohn den übertritt aufs gymnasium schafft. wenn uns etwas wirklich stört dann sind es die mütter die ihr erstes kind nach dem dritten facelifting bekommen und die väter die locker auch die opas ihrer kinder sein könnten. macht alle schön karriere und überlasst das kinderkriegen den 16-jährigen ohne hauptschulabschluss. weiter so!

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 13:34 Uhr
DagnyTaggart

diedrossel sagte:
steck sie in einen raum mit hundert tollen männern und einer lebensunfähigen niete, im blindversuch finden diese die niete.


Tja, wie sagte mal ein Bekannter von mir ueber den Verehrer seiner Frau: Der verdient im Jahr das, was ich als Vorsteuer im Quartal ans Finanzamt vorauszahle.

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13.03.2009 - 13:36 Uhr
DagnyTaggart

zehnterjuni sagte:
mannmannmann ihr geht mir so auf die nerven. ich bin mit 24 meine frau mit 22 zum ersten mal elter geworden.


Elter ist ein komisches Wort. Kann mich damit nicht anfreunden. Warum schreibst du nicht 'wir sind Eltern geworden'?

__xxx__
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13.03.2009 - 13:37 Uhr
__xxx__

jurette_ sagte:
Was wollen den Vati und Mutti?


Ich kann es hier nur sehr komprimiert zusammenfassen, hoffe das reicht Dir.

Vati will:
- bedingungslos akzeptiert werden als Mensch mit allen pros und kontras, also keine Frau die einen ändern bzw. "verbessern" will. eine Frau die verlangt dass man seine Gewohnheiten, Freundeskreis, Hobbies etc. ändert ist in dem Sinne immer die falsche.

- eine Frau die ein wahrer Freund sein kann auf menschlicher Ebene, DIE Vertrauensperson schlechthin sollte im Idealfall die eigene Partnerin sein. Wenn das nicht gegeben ist, geht alles bald schief. Dazu gehören auch zumindest ein paar starke gemeinsame Interessen usw., also das was man meint wenn man sagt "wir verstehen uns gut und passen zusammen"

- Respekt und Wetrtschätzung für ihn und sein tun als Mann, das brauchen Männer so sehr wie Frauen Romantik benötigen

- guter Sex, denn das ist es im Gründe warum wir den ganzen Stress überhaupt mitmachen. Es ist für den Mann eine biologisch bedingte Notwendigkeit damit er überhaupt glücklich sein kann.


Mutti will:
- dass ihre Gefühle, Gedanken und Meinungen ernst genommen werden, keine Bevormundung oder Barrieren (wie? So wie es die meisten Männer nicht können, klappe halten und wirklich zuhören)

- Emotionale Unterstützung - beruhigender Einfluss der Männlichen Stärke, "Fels in der Brandung" etc. in Krisenmomenten sofern nötig (wie? Wissen was man will und wer man ist und entsprechend ehrlich und offen Leben ohne Machtspielchen und Stolz-Gekacke)

- eine gewisse Sicherheit dass die Zuneigung im romantischen Sinne immer vorhanden ist, also dass der Mann sie liebt. Romantik ist die Luft zum Atmen für so ziemlich alle Frauen. Und ich meine keine Geschenke, Dinner, Blumen, Gedichte und co., sondern die alltäglichen Kleinigkeiten die einfach zeigen "hey, ich bin für Dich da und cih mag Dich" (das "wie" ist hier nicht nötig denke ich, wer das nicht weiß sollte es eh lassen)

- der Mann muss auch im sozialen und familiären Sinne "vorzeigbar" sein, eine Art Trophäe für Familienfeste etc. Das nicht falsch verstehen, ich meine hier keine Trophänjagd, sondern einfach den Fall wo sich die Frau quasi denkt "da hab ich aber echt gut gewählt, super gemacht" (Wie? einfach überall und immer Klasse zeigen)

Ich betone nochmal, das ist sehr stark komprimiert und undifferenziert dargestellt und die Rede ist wieder mal von einem "Durchschnittsfall", Minoritäten nicht berücksichtigt.

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 13:39 Uhr
okkasionalsozialist

milagro sagte:
okka, niemand zwingt dich kinder zu bekommen bzw. zu zeugen. unsere species stirbt deswegen nicht aus. und manchmal isses auch besser, zu sagen nee passt nicht zu mir oder will ich nicht. besser für einen selbst als auch für die potentiellen kinder.


eigentlich halte ich es schon fur notwendig, dass gerade ICH da aktiv bin...;) aber es passt halt vorerst nicht

__xxx__
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13.03.2009 - 13:39 Uhr
__xxx__

milagro sagte:
xxx, du sitzt ja offensichtlich wo in schwaben, vielleicht liegt das am menschenschlag da unten.


Zum Teil auch, dass ich in einem Kaff lebe trägt der Besserung sicherlich nicht bei. Aber das wird sich ja bald ändern, bald kehre ich zurück in die Stadt :)

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 13:40 Uhr
okkasionalsozialist

DagnyTaggart sagte:
diedrossel sagte:
steck sie in einen raum mit hundert tollen männern und einer lebensunfähigen niete, im blindversuch finden diese die niete.


Tja, wie sagte mal ein Bekannter von mir ueber den Verehrer seiner Frau: Der verdient im Jahr das, was ich als Vorsteuer im Quartal ans Finanzamt vorauszahle.


das kann aber auch bei deinem bekannten nicht viel sein, wenn er seine vorsteuer nur quartalsweise machen muss ;)

diedrossel
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13.03.2009 - 13:41 Uhr
diedrossel

oh boy,...

zehnterjuni
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13.03.2009 - 13:41 Uhr
zehnterjuni

ach noch was: ich hatte in der werbung einen job um den ich sehr beneidet wurde und in dem ich viel erfolg hatte, aber es keinen einzigen augenblick im job der so toll war wie zum beispiel die ersten schwimmzüge meines sohnes oder die serten tore meiner töchter. wem das nicht genauso geht sollte das kinderbleiben sein lassen.

diedrossel
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1

13.03.2009 - 13:43 Uhr
diedrossel

sag mal _xxx_ aus welchen groschenheften ziehst du dein frauenbild?

__xxx__
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13.03.2009 - 13:43 Uhr
__xxx__

okkasionalsozialist sagte:
das kann aber auch bei deinem bekannten nicht viel sein, wenn er seine vorsteuer nur quartalsweise machen muss ;)


Haha, Touché! Geoutet als Loser :D

diedrossel
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13.03.2009 - 13:44 Uhr
diedrossel

das ist allenfalls die durchschnittsfrau aus einem bahnhofskioskarztromanheftchen.

__xxx__
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13.03.2009 - 13:45 Uhr
__xxx__

drossel, lass es bite. Ich sagte doch dass es komprimiert und undifferenziert ist, jetzt prügel nicht darauf rum.

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13.03.2009 - 13:46 Uhr
__xxx__

Die meisten Menschen sind nun mal keine Akademiker oder sonst was, die große Mehrheit ist nun mal durchschnittlich und davon rede ich.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 13:48 Uhr
DagnyTaggart

__xxx__ sagte:
okkasionalsozialist sagte:
das kann aber auch bei deinem bekannten nicht viel sein, wenn er seine vorsteuer nur quartalsweise machen muss ;)


Haha, Touché! Geoutet als Loser :D


*ggggg*
(Als Steuerberater waere es ein Outen als Unfaehigkeit, wenn er zu oft Vorsteuer machen muesste)

__xxx__
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13.03.2009 - 13:48 Uhr
__xxx__

Noch ein zusatz: die kleine Liste sollte heißen "was man braucht, um glücklich zu sein", das ist keine "ich will" Liste. Muss also nichts mit dem bewussten Denken zu tun haben, das sind einfach Faktoren die mit noch vielen anderen Kleinigkeiten notwendig sind als Voraussetzung fürs Glück.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 13:53 Uhr
DagnyTaggart

zehnterjuni sagte:
mannmannmann ihr geht mir so auf die nerven. ich bin mit 24 meine frau mit 22 zum ersten mal elter geworden. 7 jahre später zum zweiten mal. ja meine frau ist zu hause geblieben und ich habe ein bisschen karriere gemacht. karriere ist super vor allem wenn man deswegen von seinen kindern sehr wenig mitbekommt. unsere kinder sind selbsbewusst, frech, gesund und haben mit der schule keine größeren probleme obwohl sie in so einer spießigen familie aufgewachsen sind.


Cool. Danke. (Wie lange wart ihr zusammen, als Ihr das erste mal Kinder hattet?)

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 13:59 Uhr
okkasionalsozialist

zehnterjuni sagte:
ach noch was: ich hatte in der werbung einen job um den ich sehr beneidet wurde und in dem ich viel erfolg hatte, aber es keinen einzigen augenblick im job der so toll war wie zum beispiel die ersten schwimmzüge meines sohnes oder die serten tore meiner töchter. wem das nicht genauso geht sollte das kinderbleiben sein lassen.


kriegten nur noch jene kinder, die das unbedingt wollen und herbeisehnen, durfte der planet bald menschenleer sein

zehnterjuni
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13.03.2009 - 14:00 Uhr
zehnterjuni

über zwei.

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13.03.2009 - 14:01 Uhr
zehnterjuni

kriegten nur noch jene kinder, die das unbedingt wollen und herbeisehnen, durfte der planet bald menschenleer sein

du hast mich nicht verstanden.

rune
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13.03.2009 - 14:03 Uhr
rune

zehnterjuni sagte:
ach noch was: ich hatte in der werbung einen job um den ich sehr beneidet wurde und in dem ich viel erfolg hatte, aber es keinen einzigen augenblick im job der so toll war wie zum beispiel die ersten schwimmzüge meines sohnes oder die serten tore meiner töchter. wem das nicht genauso geht sollte das kinderbleiben sein lassen.


schönes posting.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 14:03 Uhr
zehnterjuni

Cool. Danke. (Wie lange wart ihr zusammen, als Ihr das erste mal Kinder hattet?)


Über zwei.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 14:04 Uhr
DagnyTaggart

zehnterjuni sagte:
Cool. Danke. (Wie lange wart ihr zusammen, als Ihr das erste mal Kinder hattet?)


Über zwei.


waren die kinders geplant? Oder ungeplant aber dennoch wunschkinder?

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 14:06 Uhr
ShesSoHigh

zehnterjuni, ich finde ja jeder kann das Lebensmodell wählen dass er für richtig hält. Wenn Deine Frau für sich am glücklichsten damit geworden ist, zu Hause zu bleiben, ist das okay, das kann jeder selbst entscheiden.
Aber der implizite Vorwurf, Kinder von jenen Familien, für die das halt NICHT das erfüllende Leben ist, die sich ein anderes Lebensmodell wählen, wo die Frau arbeiten gehen will, seien quasi alle gestört, ist absolut haltlos und unfair.
Meine Mutter ist eine Teeniemama, sie war nie zu Hause sondern hat erst Abi und dann Karriere gemacht, sie ist geschieden, ich habe keinen richtigen "Vater", etc., und ich bin trotzdem nicht gestört und war, wenn du das als Indikator schon heran ziehst, auch immer gut in der Schule.
Ich glaube absolut nicht dass sich die Trennlinie zwischen vermeintlich "gestörtem" Kind und nicht gestört zwischen "Frau bleibt zu Hause" und "Frau macht Karriere" ziehen lässt.

__xxx__
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13.03.2009 - 14:07 Uhr
__xxx__

DagnyTaggart sagte: Oder ungeplant aber dennoch wunschkinder?


So wünsche ich mir das eines Tages. Da was zu "planen" finde ich persönlich total daneben.

rune
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13.03.2009 - 14:08 Uhr
rune

ShesSoHigh sagte:
Aber der implizite Vorwurf, Kinder von jenen Familien, für die das halt NICHT das erfüllende Leben ist, die sich ein anderes Lebensmodell wählen, wo die Frau arbeiten gehen will, seien quasi alle gestört, ist absolut haltlos und unfair.


woher liest du denn das heraus?

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 14:08 Uhr
okkasionalsozialist

ShesSoHigh sagte:
zehnterjuni, ich finde ja jeder kann das Lebensmodell wählen dass er für richtig hält. Wenn Deine Frau für sich am glücklichsten damit geworden ist, zu Hause zu bleiben, ist das okay, das kann jeder selbst entscheiden.
Aber der implizite Vorwurf, Kinder von jenen Familien, für die das halt NICHT das erfüllende Leben ist, die sich ein anderes Lebensmodell wählen, wo die Frau arbeiten gehen will, seien quasi alle gestört, ist absolut haltlos und unfair.
Meine Mutter ist eine Teeniemama, sie war nie zu Hause sondern hat erst Abi und dann Karriere gemacht, sie ist geschieden, ich habe keinen richtigen "Vater", etc., und ich bin trotzdem nicht gestört und war, wenn du das als Indikator schon heran ziehst, auch immer gut in der Schule.
Ich glaube absolut nicht dass sich die Trennlinie zwischen vermeintlich "gestörtem" Kind und nicht gestört zwischen "Frau bleibt zu Hause" und "Frau macht Karriere" ziehen lässt.


noch ist nicht raus, ob du nicht doch nen schaden hast ;)

__xxx__
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13.03.2009 - 14:09 Uhr
__xxx__

ShesSoHigh: ich denke nicht dass arbeitende Eltern an sich "gestörte" Kinder produzieren, es ist schlicht die Tatsache dass durch zu wenig Zeit und zu viel Stress bei vielen einfach zu wenig Zeit und Energie übrig bleibt. Und Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung nun mal viel gefühlte Liebe und Zuneigung, vor allem in den ersten Lebensjahren. Geht heutzutage leider oft flöten, nicht weil es die Leute nicht wollen, sondern schlicht weil sie kaum Möglichkeiten haben.

milagro
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13.03.2009 - 14:11 Uhr
milagro

ShesSoHigh sagte:
Ich glaube absolut nicht dass sich die Trennlinie zwischen vermeintlich "gestörtem" Kind und nicht gestört zwischen "Frau bleibt zu Hause" und "Frau macht Karriere" ziehen lässt.


das glaubt hier glaub ich keiner.

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 14:14 Uhr
okkasionalsozialist

__xxx__ sagte:
ShesSoHigh: ich denke nicht dass arbeitende Eltern an sich "gestörte" Kinder produzieren, es ist schlicht die Tatsache dass durch zu wenig Zeit und zu viel Stress bei vielen einfach zu wenig Zeit und Energie übrig bleibt. Und Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung nun mal viel gefühlte Liebe und Zuneigung, vor allem in den ersten Lebensjahren. Geht heutzutage leider oft flöten, nicht weil es die Leute nicht wollen, sondern schlicht weil sie kaum Möglichkeiten haben.


aber auch bei elterlicher aufmerksamkeit kann es leicht ein too much geben

wenn man sich anguckt, was bei der entwicklung absolut jedes menschen theoretisch schief geht, sind doch die menschen im durchschnitt erstaunlich fit

zehnterjuni
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1

13.03.2009 - 14:14 Uhr
zehnterjuni

okay. dannn noch eins drauf. seit 15 jahren bekommen meine kinder besuch von anderen kindern. und immer wieder hörten meine kinder wie toll das doch ist dass immer jemand zuhause ist das essen nicht aus der tk-truhe kommt und die eltern NICHT geschieden sind.

im gegensatz zu den meisten hier weiß ich wovon ich rede, denn
ich habe kinder und ich durfte pflegekinder bei mir zuhause beobachten.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 14:15 Uhr
ShesSoHigh

danke okka.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 14:16 Uhr
zehnterjuni

DagnyTaggart sagte:
zehnterjuni sagte:
Cool. Danke. (Wie lange wart ihr zusammen, als Ihr das erste mal Kinder hattet?)


Über zwei.


waren die kinders geplant? Oder ungeplant aber dennoch wunschkinder?


spontane wunschkinder.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 14:17 Uhr
DagnyTaggart

zehnterjuni sagte:
okay. dannn noch eins drauf. seit 15 jahren bekommen meine kinder besuch von anderen kindern. und immer wieder hörten meine kinder wie toll das doch ist dass immer jemand zuhause ist das essen nicht aus der tk-truhe kommt und die eltern NICHT geschieden sind.


Ach was, wir brauchen eben mehr Kinderbetreuung, Kinderkrippen, Kindergaerten, Ganztagsschulen oder Nachmittagsbetreuung damit das auch so klappt und die Eltern Beruf und Familie besser vereinbaren koennen.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 14:19 Uhr
ShesSoHigh

zehnterjuni, ich sage ja auch nicht dass das SCHLECHT ist!
Ich sag nur es ist nicht das einzig selig machende und ich behaupte auch, dass eben nicht alle scheidungskinder/kinder karrieremachender Eltern soziale wracks sind die zu wenig liebe abbekommen haben. Das stimmt einfach nicht.
Kinder von Müttern die daheim sind z.b. meiner Beobachtung nach unselbstständiger bzw. werden viel später selbstständig.
Und wie okka schon sagt gibt es auch das "zuviel".

Es gibt einfach kein Patentrezept und kein Muster, das für alle gilt. Jeder soll deshalb bitte entscheiden dürfen wie er will, wie er sein Leben gestalten will, mit oder ohne Karriere, ohne von der jeweils anderen Seite dafür angefeindet zu werden (und vorgeworfen zu bekommen die Kinder seien gestört).

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 14:19 Uhr
okkasionalsozialist

ShesSoHigh sagte:
danke okka.


war doch nur ironie. also ich halte dich extrem unkrank und fit

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 14:20 Uhr
ShesSoHigh

schon klar :-)

zehnterjuni
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13.03.2009 - 14:21 Uhr
zehnterjuni

kinderkrippe. kindergarten, ganztagesschule, internat, wehrdienst, auslandsstudium. und wenn die kinder dann mitte 20 sind können sie einen ja mal besuchen.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 14:22 Uhr
ShesSoHigh

genau das meine ich zehnterjuni.
Das finde ich genauso unnötig wie deine Familie als Spießer zu beschimpfen.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 14:27 Uhr
zehnterjuni

ShesSoHigh sagte:
genau das meine ich zehnterjuni.
Das finde ich genauso unnötig wie deine Familie als Spießer zu beschimpfen.



danke!

sopranina
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13.03.2009 - 14:29 Uhr
sopranina

zehnterjuni sagte:
kinderkrippe. kindergarten, ganztagesschule, internat, wehrdienst, auslandsstudium. und wenn die kinder dann mitte 20 sind können sie einen ja mal besuchen.


Und glücklicherweise gibt es ja noch sehr, sehr viel dazwischen. Abgesehen davon: Auch bei arbeitenden Eltern gibt es nicht nur Tiefkühlkost.
Und in einem bestimmten Alter kann es auch sehr angenehm sein, wenn NICHT immer "jemand da" ist. Ich fand es z.B. gerade im Teenageralter sehr angenehm, dass meine Mutter besseres zu tun hatte, als ständig um mich rumzuturnen und ständig nachzufragen. Und trotzdem hatte ich sie als Ansprechpartnerin, wenn ich sie gebraucht habe.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 14:30 Uhr
ShesSoHigh

äh, nein du hast mich falsch verstanden glaube ich.
ich meinte ich finde es unnötig, dass du "karrieremachende familien" beschimpfst. ich fand die äußerung unnötig.
ebenso wie es unnötig ist, dass du für euer Lebensmodell beschimpft wirst.

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13.03.2009 - 14:31 Uhr
ShesSoHigh

oh ja sopranina, ich auch!

diedrossel
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1

13.03.2009 - 14:34 Uhr
diedrossel

ich finde es vor allem lustig, dass arbeitende frauen immer nur "karriere" machen wollen. was ja sowas von selbstzweck und überehrgeiz und egoismus hat - quasi wie ein code wort für "selbstverwirklichung". dass die meisten einfach nur ihren job machen scheint es nicht zu geben. nur für männer, die armen...

__xxx__
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13.03.2009 - 14:34 Uhr
__xxx__

DagnyTaggart sagte:
zehnterjuni sagte:
okay. dannn noch eins drauf. seit 15 jahren bekommen meine kinder besuch von anderen kindern. und immer wieder hörten meine kinder wie toll das doch ist dass immer jemand zuhause ist das essen nicht aus der tk-truhe kommt und die eltern NICHT geschieden sind.


Ach was, wir brauchen eben mehr Kinderbetreuung, Kinderkrippen, Kindergaerten, Ganztagsschulen oder Nachmittagsbetreuung damit das auch so klappt und die Eltern Beruf und Familie besser vereinbaren koennen.


Leider können die ganzen Institutionen die Elternliebe nicht ersetzen. dazu kommt noch die traurige Wahrheit dass da auch viel Schaden angerichtet werden kann, siehe Mobbing, halbtaugliche Fachkräfte etc.

sopranina
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13.03.2009 - 14:40 Uhr
sopranina

diedrossel sagte:
ich finde es vor allem lustig, dass arbeitende frauen immer nur "karriere" machen wollen. was ja sowas von selbstzweck und überehrgeiz und egoismus hat - quasi wie ein code wort für "selbstverwirklichung". dass die meisten einfach nur ihren job machen scheint es nicht zu geben. nur für männer, die armen...


Bei den meisten Familien/Paaren in meinem Umfeld ist es schlicht eine Notwendigkeit, dass beide arbeiten, weil sie sonst Probleme hätten, ihre Familie zu ernähren. Und damit meine ich NICHT, dass sie sich sonst keinen Dritturlaub auf den Malediven leisten könnten, sondern es geht um so elementare Dinge wie Wohnung etc.

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13.03.2009 - 14:46 Uhr
sopranina

__xxx__ sagte:

Leider können die ganzen Institutionen die Elternliebe nicht ersetzen. dazu kommt noch die traurige Wahrheit dass da auch viel Schaden angerichtet werden kann, siehe Mobbing, halbtaugliche Fachkräfte etc.


Ich glaube aber, dass Du da noch was anderes unterschlägst: Dieses "Mama-Papa-Kind/er"-Kleinfamilienmodell ist im Wesentlichen eine Erfindung der Nachkriegszeit. Und damit auch diese "Mutterliebenfixierung", die mich ja schon fast an Eva Herman und Konsorten denken lässt.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 14:48 Uhr
DagnyTaggart

zehnterjuni sagte:
kinderkrippe. kindergarten, ganztagesschule, internat, wehrdienst, auslandsstudium. und wenn die kinder dann mitte 20 sind können sie einen ja mal besuchen.


Jetzt sei doch nicht so ein unmoderner, reaktionaerer Spiesser. :)

diedrossel
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13.03.2009 - 14:48 Uhr
diedrossel

ich glaube auch, dass kinder eher von einem leben im rudel unter gleichaltrigen profitieren. die kleinstfamilie mit einem kind und keinen kindern in der direkten nachbarschaft ist auch extrem artfremde haltung.

__xxx__
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13.03.2009 - 14:54 Uhr
__xxx__

sopranina sagte:
__xxx__ sagte:

Leider können die ganzen Institutionen die Elternliebe nicht ersetzen. dazu kommt noch die traurige Wahrheit dass da auch viel Schaden angerichtet werden kann, siehe Mobbing, halbtaugliche Fachkräfte etc.


Ich glaube aber, dass Du da noch was anderes unterschlägst: Dieses "Mama-Papa-Kind/er"-Kleinfamilienmodell ist im Wesentlichen eine Erfindung der Nachkriegszeit. Und damit auch diese "Mutterliebenfixierung", die mich ja schon fast an Eva Herman und Konsorten denken lässt.


Die Familie ist Deiner Meinung nach eine Nachkriegserfindung? Whoa, also was härteres hab ich lange nicht gehört.

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13.03.2009 - 14:56 Uhr
__xxx__

Und von Fixierung etc. ist keine Rede, sondern einfach von der Liebe die jedes menschliche Wesen benötigt.

sopranina
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13.03.2009 - 14:56 Uhr
sopranina

__xxx__ sagte:
Die Familie ist Deiner Meinung nach eine Nachkriegserfindung? Whoa, also was härteres hab ich lange nicht gehört.


Nein, die KLEINFAMILIE. Bitte genau lesen!

zehnterjuni
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13.03.2009 - 14:56 Uhr
zehnterjuni

DagnyTaggart sagte:
zehnterjuni sagte:
kinderkrippe. kindergarten, ganztagesschule, internat, wehrdienst, auslandsstudium. und wenn die kinder dann mitte 20 sind können sie einen ja mal besuchen.


Jetzt sei doch nicht so ein unmoderner, reaktionaerer Spiesser. :)


ich schlag nur zurück weil meine frau schon so oft von diesen blöden alten akademikerinnen dumm angemacht wurde deren kinder ich als trainer betreut habe. ein vater hat mir gesagt wenn ich es schaffe dass sein sohn keine memme mehr ist bekomme ich hundert mark. eine mutter wusste die konfektionsgröße ihres sohnes nicht und wollte mir nicht glauben dass ihr sohn nur asthma hat wenn sie in der nähe ist.

__xxx__
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13.03.2009 - 14:57 Uhr
__xxx__

Ja und von einer Isolation habe ich auch nie geredet, nur dass die Familie eben vorhanden sein soll und funktionieren soll.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 14:57 Uhr
zehnterjuni

diedrossel sagte:
ich glaube auch, dass kinder eher von einem leben im rudel unter gleichaltrigen profitieren. die kleinstfamilie mit einem kind und keinen kindern in der direkten nachbarschaft ist auch extrem artfremde haltung.



ich stimme dir absolut zu.

__xxx__
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13.03.2009 - 14:58 Uhr
__xxx__

sopranina sagte:
__xxx__ sagte:
Die Familie ist Deiner Meinung nach eine Nachkriegserfindung? Whoa, also was härteres hab ich lange nicht gehört.


Nein, die KLEINFAMILIE. Bitte genau lesen!


wo unterscheidest du zwischen Familie und Kleinfamilie? Wozu sollte man das "genau" lesen, Du machst doch bloß Unterstellungen die völlig vorbei sind am Thema.

sopranina
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13.03.2009 - 14:58 Uhr
sopranina

__xxx__ sagte:
Und von Fixierung etc. ist keine Rede, sondern einfach von der Liebe die jedes menschliche Wesen benötigt.


Ja, aber ich glaube, dass es die auch von Omas, Opas, Tanten und anderen Bezugspersonen bekommen kann. Das ist nicht exklusiv auf Mama und Papa beschränkt.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 14:59 Uhr
zehnterjuni

interessant auch: ich finde kinder von alleinerziehenden eltern wesentlich weniger verhaltensauffällig als kinder von zwei selbstverwirklichern, wie sie hier zuhauf rumspringen.

__xxx__
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13.03.2009 - 14:59 Uhr
__xxx__

zehnterjuni sagte:
ich schlag nur zurück weil meine frau schon so oft von diesen blöden alten akademikerinnen dumm angemacht wurde deren kinder ich als trainer betreut habe. ein vater hat mir gesagt wenn ich es schaffe dass sein sohn keine memme mehr ist bekomme ich hundert mark. eine mutter wusste die konfektionsgröße ihres sohnes nicht und wollte mir nicht glauben dass ihr sohn nur asthma hat wenn sie in der nähe ist.


Das Thema habe ich auch schon ein paar mal ähnlich angesprochen und habe dafür hier nur Prügel kassiert. Freut mich dass es jetzt von jemandem kommt, der auch "offiziell" qualifiziert ist :)

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:00 Uhr
ShesSoHigh

zehnterjuni, gegen die anfeindungen deiner Familie gegenüber die ich wie gesagt auch blöd finde weil ich finde jeder sollte das selbst entscheiden dürfen, hilft es aber auch eben nicht, einfach mal gegen das andere Familienmodell pauschal loszuschlagen. Es ist nämlich genauso ungerecht.

diedrossel
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13.03.2009 - 15:00 Uhr
diedrossel

die bürgerliche kleinfamilie um genau zu sein. alles, was als arbeiterklasse galt, konnte sich nicht den luxus einer zu hause bleibenden mutter leisten. da hat sich die großmutter im besten fall um die kinder gekümmert, bis auch diese arbeitsfähig waren.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 15:03 Uhr
DagnyTaggart

zehnterjuni sagte:
ich schlag nur zurück weil meine frau schon so oft von diesen blöden alten akademikerinnen dumm angemacht wurde deren kinder ich als trainer betreut habe. ein vater hat mir gesagt wenn ich es schaffe dass sein sohn keine memme mehr ist bekomme ich hundert mark. eine mutter wusste die konfektionsgröße ihres sohnes nicht und wollte mir nicht glauben dass ihr sohn nur asthma hat wenn sie in der nähe ist.


Tss, du stellst Dich hier dem Fortschritt in den Weg, indem du an ein ueberkommenes, altes, Rollenbild glaubst. Wer eine gleichberechtigte Gesellschaft will, darf dies nicht unterlaufen. Wuerdest Du bitte als TRainer einen Kurs in Gender mainstreaming belegen um endlich einzusehen, dass man nicht als Frau geboren, sondern zur Frau gemacht wird. -

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13.03.2009 - 15:07 Uhr
DagnyTaggart

diedrossel sagte:
die bürgerliche kleinfamilie um genau zu sein. alles, was als arbeiterklasse galt, konnte sich nicht den luxus einer zu hause bleibenden mutter leisten. da hat sich die großmutter im besten fall um die kinder gekümmert, bis auch diese arbeitsfähig waren.


Und bei Oberschichts hat sich das Personal um die Kinder gekuemmert.

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 15:08 Uhr
okkasionalsozialist

ich sehe nichts unvereinbares bei

familie und kinder
karriere
selbstverwirklichung
gesundem egoismus

alles ist mit allem verbunden, auch motivisch

man muss halt tricky sein beim organisieren. und knappe ressourcen machen alles schwerer, sowohl das vorhandensein wie das nichtvorhandensein einer familie

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:12 Uhr
ShesSoHigh

wow.
ein historischer tag:

ich sehe das wie okka.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 15:16 Uhr
zehnterjuni

okkasionalsozialist sagte:
ich sehe nichts unvereinbares bei

familie und kinder
karriere
selbstverwirklichung
gesundem egoismus

alles ist mit allem verbunden, auch motivisch

man muss halt tricky sein beim organisieren. und knappe ressourcen machen alles schwerer, sowohl das vorhandensein wie das nichtvorhandensein einer familie



macht es mir vor!

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 15:16 Uhr
okkasionalsozialist

ShesSoHigh sagte:
wow.
ein historischer tag:

ich sehe das wie okka.


aber du schickst dann unsere kinder in staatliche verwahreinrichtungen. ich, schlimmstenfalls, nur in private.

jurette_
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13.03.2009 - 15:18 Uhr
jurette_

zehnterjuni sagte:
kinderkrippe. kindergarten, ganztagesschule, internat, wehrdienst, auslandsstudium. und wenn die kinder dann mitte 20 sind können sie einen ja mal besuchen.


Waren Deine Kinder nciht im Kindergarten?

Ich war auch auf einer ganztagsschule, die meisten Kinder dort fanden das gut

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 15:18 Uhr
okkasionalsozialist

zehnterjuni sagte:
okkasionalsozialist sagte:
ich sehe nichts unvereinbares bei

familie und kinder
karriere
selbstverwirklichung
gesundem egoismus

alles ist mit allem verbunden, auch motivisch

man muss halt tricky sein beim organisieren. und knappe ressourcen machen alles schwerer, sowohl das vorhandensein wie das nichtvorhandensein einer familie



macht es mir vor!


ich sage nicht, dass keine abstriche erforderlich seien. der tag hat nur 24 stunden und jeder mensch auch mal leere batterien.

rune
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13.03.2009 - 15:20 Uhr
rune

die reine theorie zu lehren erscheint mir ziemlich einfach.

keiner von uns, ausser zehnterjuni redet aus der praxis.

fakt ist, dass sich berufstätige mütter sich immer noch mit einem schlechten gewissen zwischen familie und job hin- und herhangeln müssen.

und was alles unter "selbstverwirklichung" fällt, habe ich eh nie kapiert.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:20 Uhr
ShesSoHigh

zehnterjuni, naja, meine mutter hat es wie gesagt ja auch hingekriegt.

okka, das stimmt.
aber so weit in die tiefe ging dein statement ja nicht ;-)

zehnterjuni
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13.03.2009 - 15:22 Uhr
zehnterjuni

jurette_ sagte:
zehnterjuni sagte:
kinderkrippe. kindergarten, ganztagesschule, internat, wehrdienst, auslandsstudium. und wenn die kinder dann mitte 20 sind können sie einen ja mal besuchen.


Waren Deine Kinder nciht im Kindergarten?

Ich war auch auf einer ganztagsschule, die meisten Kinder dort fanden das gut



natürlich waren sie das, wir würden sie auch auf eine ganztagesschule schicken wenn es eine geben würde. ich finde es nur scheiße wenn die kinder danach dann von der tagesmutter abgeholt werden und ihre eltern erst sehen wenn sie schon bald wieder ins bett müssen.

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 15:24 Uhr
okkasionalsozialist

rune sagte:
die reine theorie zu lehren erscheint mir ziemlich einfach.

keiner von uns, ausser zehnterjuni redet aus der praxis.

fakt ist, dass sich berufstätige mütter sich immer noch mit einem schlechten gewissen zwischen familie und job hin- und herhangeln müssen.

und was alles unter "selbstverwirklichung" fällt, habe ich eh nie kapiert.


naja, wir waren ja (fast) alle mal teil eines familienorganisationsexperiments

selbstverwirklichung: ua kinder kriegen. dieser dient das vor allem, und das ist gut so.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 15:24 Uhr
zehnterjuni

ShesSoHigh sagte:
zehnterjuni, naja, meine mutter hat es wie gesagt ja auch hingekriegt.

okka, das stimmt.
aber so weit in die tiefe ging dein statement ja nicht ;-)



meine auch. unsere mütter hatten aber auch keine wahl.

__xxx__
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13.03.2009 - 15:26 Uhr
__xxx__

rune sagte:
und was alles unter "selbstverwirklichung" fällt, habe ich eh nie kapiert.


Sei froh, denn es ist ein Abfallprodukt der Gender-Streaming Welt. Also in dem Kontext wie es heute üblicherweise benutzt wird.

Leute die ein "gesundes" Aufwachsen und normales Leben hinter sich haben wissen wer sie sind, die "Selbstfindung" brauchen nur Menschen die so einiges verpasst haben und eine (neu-)Orientierung brauchen.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:26 Uhr
ShesSoHigh

ob man die wahl hat oder nicht ist doch egal, es ging doch darum ob es geht. und ja, es geht, ganz wunderbar.

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13.03.2009 - 15:27 Uhr
ShesSoHigh

Selbstverwirklichung und Selbstfindung sind zwei verschiedene Dinge, das weißt du schon?

__xxx__
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13.03.2009 - 15:28 Uhr
__xxx__

ShesSoHigh sagte:
ob man die wahl hat oder nicht ist doch egal, es ging doch darum ob es geht. und ja, es geht, ganz wunderbar.


Es geht, aber es erfordert bestimmte Qualitäten und Ausdauer die nicht jeder Mensch aufbringen kann. Also es geht nur in wenigen Fällen, würde ich eher als Ausnahmen bezeichnen.

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13.03.2009 - 15:28 Uhr
__xxx__

ShesSoHigh sagte:
Selbstverwirklichung und Selbstfindung sind zwei verschiedene Dinge, das weißt du schon?


Beides die gleiche Kacke. Entweder hat man ein selbst und kennt sich und sein Leben oder nicht. Und der letztere Fall braucht Hilfe.

rune
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13.03.2009 - 15:29 Uhr
rune

shes, ich lasse mich gerne belehren.

sopranina
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13.03.2009 - 15:31 Uhr
sopranina

rune sagte:

keiner von uns, ausser zehnterjuni redet aus der praxis.



Naja, ich rede aus der "Praxis" der anderen Seite: Ich habe seit Jahren Babysittekinder, die ich z.T. auch tagsüber betreue - eben genau weil deren Eltern das "Doppelberufstätigenmodell" fahren. Derzeit ist es ein zweieinhalbjähriges Mädchen, das die ganze Woche in die Krippe geht und danach zweimal in der Woche von mir betreut wird.
Meine Erfahrung ist, dass das sehr unterschiedlich laufen kann - ich hatte Kinder, die fanden das super, wenn mal noch jemand anderer da war, mit dem man vielleicht auch Sachen machen konnte, die mit Mama nicht gehen. Und bei anderen ist es halt manchmal schwieriger.

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 15:31 Uhr
okkasionalsozialist

__xxx__ sagte:
rune sagte:
und was alles unter "selbstverwirklichung" fällt, habe ich eh nie kapiert.


Sei froh, denn es ist ein Abfallprodukt der Gender-Streaming Welt. Also in dem Kontext wie es heute üblicherweise benutzt wird.

Leute die ein "gesundes" Aufwachsen und normales Leben hinter sich haben wissen wer sie sind, die "Selbstfindung" brauchen nur Menschen die so einiges verpasst haben und eine (neu-)Orientierung brauchen.



selbstwirklichung = gender-welt? da muss ich dringend widersprechen, auch wenn er ein bisschen nach transe aussieht ;)

Paramahansa Yogananda founded Self-Realization Fellowship in 1920 to make available the universal teachings of Kriya Yoga, a sacred spiritual science originating millenniums ago in India.

http://www.yogananda-srf.org

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 15:33 Uhr
DagnyTaggart

sopranina sagte:
Meine Erfahrung ist, dass das sehr unterschiedlich laufen kann - ich hatte Kinder, die fanden das super, wenn mal noch jemand anderer da war, mit dem man vielleicht auch Sachen machen konnte, die mit Mama nicht gehen. Und bei anderen ist es halt manchmal schwieriger.


Schaetze es geht eher um die Konstanz im Tagesablauf oder um die Berechenbarkeit der Bezugspersonen. Vermutlich kann das mit Tagesmutter oder Kindermaedchen auch gut funktionieren.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:34 Uhr
ShesSoHigh

ich finde "selbstverwirklichung" auch nicht den tollsten begriff von allen.
Aber ich verstehe darunter, dass man das im Leben tut, was man sich wünscht, was einen glücklich macht, was einen erfüllt. dass man den Job hinschmeißt weil man sich nur um kinder kümmern will genauso wie dass man den Job eben nicht hinschmeißen will trotz kindern, weil man Spass am Job hat und sich ein Leben nur zu Hause nicht vorstellen kann - weil es einen nicht glücklich macht.

__xxx__
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13.03.2009 - 15:37 Uhr
__xxx__

okka, deswegen habe ich extra betont "in dem Kontext wie es heute gebraucht wird".

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13.03.2009 - 15:38 Uhr
__xxx__

Shes: das sehe ich von der Sache her ähnlich, jedoch verstehe ich unter dem Begriff eben das andere, den Zwang.

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13.03.2009 - 15:39 Uhr
__xxx__

Und es ist echt ein Unwort.

sopranina
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13.03.2009 - 15:39 Uhr
sopranina

DagnyTaggart sagte:


Schaetze es geht eher um die Konstanz im Tagesablauf oder um die Berechenbarkeit der Bezugspersonen. Vermutlich kann das mit Tagesmutter oder Kindermaedchen auch gut funktionieren.


Ja - ich hatte eine Familie (ist schon ein paar Jahre her), die waren beide Freiberufler und haben die Kinderbetreuung "nach Auftragslage" mit mehreren unterschiedlichen Babysittern organisiert. Das war dann schon manchmal schwieriger - vor allem, wenn in Spitzenzeiten bis zu vier verschiedene Babysitter in einer Woche engagiert waren.

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 15:39 Uhr
okkasionalsozialist

ShesSoHigh sagte:
ich finde "selbstverwirklichung" auch nicht den tollsten begriff von allen.
Aber ich verstehe darunter, dass man das im Leben tut, was man sich wünscht, was einen glücklich macht, was einen erfüllt. dass man den Job hinschmeißt weil man sich nur um kinder kümmern will genauso wie dass man den Job eben nicht hinschmeißen will trotz kindern, weil man Spass am Job hat und sich ein Leben nur zu Hause nicht vorstellen kann - weil es einen nicht glücklich macht.


genau so verstehe ich es auch. das kann alles sein, auch die mutter die sich am in der klassischen hausfrauenrolle selbst verwirklichen will

experimente mit dem dasein im allgemein, in jeder denkbaren form

rune
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13.03.2009 - 15:40 Uhr
rune

ShesSoHigh sagte:
ich finde "selbstverwirklichung" auch nicht den tollsten begriff von allen.
Aber ich verstehe darunter, dass man das im Leben tut, was man sich wünscht, was einen glücklich macht, was einen erfüllt. dass man den Job hinschmeißt weil man sich nur um kinder kümmern will genauso wie dass man den Job eben nicht hinschmeißen will trotz kindern, weil man Spass am Job hat und sich ein Leben nur zu Hause nicht vorstellen kann - weil es einen nicht glücklich macht.


prinzipielle zustimmung.
aber zu glauben, man könne sein leben lang durch die welt rennen und "glücklich" sein, ist eine utopie.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:41 Uhr
ShesSoHigh

was für einen Zwang denn?

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 15:42 Uhr
okkasionalsozialist

rune sagte:

prinzipielle zustimmung.
aber zu glauben, man könne sein leben lang durch die welt rennen und "glücklich" sein, ist eine utopie.


aber anstreben muss man es dennoch, weil das gegenteil vom gewollten kommt von selbst. also kann man aufs gewollte fokussieren.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:42 Uhr
ShesSoHigh

rune, das ist mir auch klar.
aber man kann ja zumindest stetig versuchen, möglichst nah ran zu kommen.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 15:44 Uhr
zehnterjuni

selbstverwirklichung ist wenn das kind zum zehnten mal nach dem papa fragt weil mama im krankenhaus die abendschicht hat und papa in einem wichtigen meeting mit anderen selbstverwirklichten papas abspricht wie man arglose anleger um ihr geld bringt. mit dem geld dass sie sich dabei verdient haben können sie ihre kinder mit spielzeug zuscheißen.

__xxx__
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13.03.2009 - 15:45 Uhr
__xxx__

ShesSoHigh sagte:
was für einen Zwang denn?


"Etwas" sein zu müssen nach den von aussen angelegten Maßstäben. Da viele eine nicht ganz "gesunde" Kindheit durchleben und emotional/sozial vernachlässigt waren, lief die Entwicklung schief und man muss das aufarbeiten. Manche tun es, manche nicht. Aber dass es bei vielen so ist, kann man leider nicht ändern - siehe den aktuellen Fall Amokläufer als ein trauriges Beispiel. Das Kind war eigentlich auch ein Opfer.

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13.03.2009 - 15:46 Uhr
__xxx__

zehnterjuni sagte:
selbstverwirklichung ist wenn das kind zum zehnten mal nach dem papa fragt weil mama im krankenhaus die abendschicht hat und papa in einem wichtigen meeting mit anderen selbstverwirklichten papas abspricht wie man arglose anleger um ihr geld bringt. mit dem geld dass sie sich dabei verdient haben können sie ihre kinder mit spielzeug zuscheißen.


Eben, so verstehe ich dieses Unwort.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 15:47 Uhr
zehnterjuni

__xxx__ sagte:
ShesSoHigh sagte:
was für einen Zwang denn?


"Etwas" sein zu müssen nach den von aussen angelegten Maßstäben. Da viele eine nicht ganz "gesunde" Kindheit durchleben und emotional/sozial vernachlässigt waren, lief die Entwicklung schief und man muss das aufarbeiten. Manche tun es, manche nicht. Aber dass es bei vielen so ist, kann man leider nicht ändern - siehe den aktuellen Fall Amokläufer als ein trauriges Beispiel. Das Kind war eigentlich auch ein Opfer.


und es war ein beispiel dafür das die traditionelle famillie auch gewaltige fehler macht.

__xxx__
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13.03.2009 - 15:48 Uhr
__xxx__

das war aber keine, der Papa ist Unternehmer, einer in dem Meeting den Du eben beschrieben hast. Seine Firma ist direkt vor meinem Bürofenster.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:48 Uhr
ShesSoHigh

nun, ich halt nicht. steckt in dem wort in keiner weise drin.

rune
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13.03.2009 - 15:49 Uhr
rune

okkasionalsozialist sagte:
aber anstreben muss man es dennoch, weil das gegenteil vom gewollten kommt von selbst. also kann man aufs gewollte fokussieren.


wieso klingt das okka'sche "muss" eigentlich immer so spaßbefreit?

diedrossel
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13.03.2009 - 15:49 Uhr
diedrossel

zehnterjuni sagte:
selbstverwirklichung ist wenn das kind zum zehnten mal nach dem papa fragt weil mama im krankenhaus die abendschicht hat und papa in einem wichtigen meeting mit anderen selbstverwirklichten papas abspricht wie man arglose anleger um ihr geld bringt. mit dem geld dass sie sich dabei verdient haben können sie ihre kinder mit spielzeug zuscheißen.


selbstverwirklichung ist für mich, wenn jemand mit zwei kleinen kindern meint, den K2 besteigen zu müssen und dabei - welch überraschung, ist ja nur der gefährlichste berg der welt - auf der strecke bleibt.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:50 Uhr
ShesSoHigh

zehnterjuni sagte:
__xxx__ sagte:
ShesSoHigh sagte: was für einen Zwang denn?"Etwas" sein zu müssen nach den von aussen angelegten Maßstäben. Da viele eine nicht ganz "gesunde" Kindheit durchleben und emotional/sozial vernachlässigt waren, lief die Entwicklung schief und man muss das aufarbeiten. Manche tun es, manche nicht. Aber dass es bei vielen so ist, kann man leider nicht ändern - siehe den aktuellen Fall Amokläufer als ein trauriges Beispiel. Das Kind war eigentlich auch ein Opfer.und es war ein beispiel dafür das die traditionelle famillie auch gewaltige fehler macht.


eben, weil es kein Patentrezept gibt.

Weswegen es schön wäre, wenn wir aufhören könnten bestimmte Familienmodelle pauschal einfach mal abzulehnen.

diedrossel
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13.03.2009 - 15:50 Uhr
diedrossel

also, natürlich ohne die kinder den berg hoch - aber dafür ist die frau jetzt witwe mit zwei kindern.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 15:50 Uhr
zehnterjuni

__xxx__ sagte:
das war aber keine, der Papa ist Unternehmer, einer in dem Meeting den Du eben beschrieben hast. Seine Firma ist direkt vor meinem Bürofenster.


???

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 15:51 Uhr
DagnyTaggart

diedrossel sagte:
selbstverwirklichung ist für mich, wenn jemand mit zwei kleinen kindern meint, den K2 besteigen zu müssen und dabei - welch überraschung, ist ja nur der gefährlichste berg der welt - auf der strecke bleibt.


Cool, waren die Kinder denn dabei? Die beiden junsten K2-Besteiger. Manche Dinge kann man eben nicht kaufen, fuer alles andere gibt es Visa.

*gg*

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:52 Uhr
ShesSoHigh

dass kinder sozial vernachlässigt werden ist keine im Familienmodell angelegte gegebenheit, sondern etwas, was an der Ausgestaltung des familienmodells liegt.
Und genauso kann die "traditionelle" Familie ihr familienmodell so ausgestalten, dass Kinder keine besonders glückliche Kindheit haben.
Es kommt einfach nicht darauf an, ob die Mutter daheim is oder arbeitet (oder der Vater). Es kommt darauf an wie das insgesamt ausgestaltet its.

sopranina
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13.03.2009 - 15:52 Uhr
sopranina

ShesSoHigh sagte:

eben, weil es kein Patentrezept gibt.

Weswegen es schön wäre, wenn wir aufhören könnten bestimmte Familienmodelle pauschal einfach mal abzulehnen.


Danke.

jurette_
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13.03.2009 - 15:52 Uhr
jurette_

zehnterjuni sagte:
selbstverwirklichung ist wenn das kind zum zehnten mal nach dem papa fragt weil mama im krankenhaus die abendschicht hat und papa in einem wichtigen meeting mit anderen selbstverwirklichten papas abspricht wie man arglose anleger um ihr geld bringt. mit dem geld dass sie sich dabei verdient haben können sie ihre kinder mit spielzeug zuscheißen.


Gibt es irgendeinen Grund dafür, dass Du Menschen mit einem anderen lebensmodell als Du runtermachen musst?

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 15:52 Uhr
okkasionalsozialist

zehnterjuni und xxx: ich kann nicht sehen, dass die welt generell ungerecht ist und nur die unmenschen im wohlstand leben.

sie ist komplex, es gibt licht und schatten, aber kein grund fur solche bitterkeit.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 15:53 Uhr
DagnyTaggart

ShesSoHigh sagte:
Es kommt darauf an wie das insgesamt ausgestaltet its.


Geht seit stunden um nichts anderes. Kann ein karrierepaar das Familienleben so ausgestalten, dass das mit gluecklichen Kindern funktioniert oder nicht.

jurette_
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13.03.2009 - 15:54 Uhr
jurette_

diedrossel sagte:
selbstverwirklichung ist für mich, wenn jemand mit zwei kleinen kindern meint, den K2 besteigen zu müssen und dabei - welch überraschung, ist ja nur der gefährlichste berg der welt - auf der strecke bleibt.


ICh war mal auf einem Vortrag, bei dem ein Extrembergsteiger gefragt wurde, was seine Familie zu dem Job sagen. Er sagte, meine Frau hat mich ja so geheiratet. Auf die Frage, dass die Kinder keine Wahl hatten, hat er dann keine richtige Antwort gehabt

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:55 Uhr
ShesSoHigh

äh, ja, kann es, dagny, wie ich seit stunden betone.

aber teile hier akzeptieren das nicht sondern hacken weiter darauf rum dass beide berufstätig sind.

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 15:56 Uhr
okkasionalsozialist

rune sagte:
okkasionalsozialist sagte:
aber anstreben muss man es dennoch, weil das gegenteil vom gewollten kommt von selbst. also kann man aufs gewollte fokussieren.


wieso klingt das okka'sche "muss" eigentlich immer so spaßbefreit?


du hast mich komplett falschrum verstanden.

__xxx__
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13.03.2009 - 15:56 Uhr
__xxx__

ShesSoHigh sagte:
nun, ich halt nicht. steckt in dem wort in keiner weise drin.


Naja, ich meinte eher dass das Wort viel zu oft "missbraucht" wird.
zehnterjuni sagte:
__xxx__ sagte:
das war aber keine, der Papa ist Unternehmer, einer in dem Meeting den Du eben beschrieben hast. Seine Firma ist direkt vor meinem Bürofenster.


???


Keine funktionierende Familie, sondern eine Zweckgemeinschaft wo der kleine die letzte Geige gespielt hatte und nie einen Vater hatte ausser halbe Stunde abends so zwischendurch. Gut, ob es ganz so extrem war weiß ich nicht, aber den Alltag und die vorhandene Freizeit eines Firmenchefs kannst Dir vorstellen.

zehnterjuni
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13.03.2009 - 15:57 Uhr
zehnterjuni

jurette_ sagte:
zehnterjuni sagte:
selbstverwirklichung ist wenn das kind zum zehnten mal nach dem papa fragt weil mama im krankenhaus die abendschicht hat und papa in einem wichtigen meeting mit anderen selbstverwirklichten papas abspricht wie man arglose anleger um ihr geld bringt. mit dem geld dass sie sich dabei verdient haben können sie ihre kinder mit spielzeug zuscheißen.


Gibt es irgendeinen Grund dafür, dass Du Menschen mit einem anderen lebensmodell als Du runtermachen musst?


ich habe das eins zu eins genauso erlebt. der vater hat bei einer bank als anlageberater gearbeitet die jetzt in den negativen schlagzeilen steht. dem kind wurde ein baumhaus gekauft!!!!!

__xxx__
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13.03.2009 - 15:57 Uhr
__xxx__

ShesSoHigh sagte:
Es kommt darauf an wie das insgesamt ausgestaltet its.


Stimme ich zu, aber da haben viele nicht so viel Spielraum. Daher sehe ich auch nicht wie man das Problem pauschal lösen könnte.

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13.03.2009 - 15:58 Uhr
__xxx__

okkasionalsozialist sagte:
zehnterjuni und xxx: ich kann nicht sehen, dass die welt generell ungerecht ist und nur die unmenschen im wohlstand leben.


??? Wo hast das jetzt her?

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 15:59 Uhr
ShesSoHigh

die sache mit dem extrembergsteiger ist aber auch schwierig und nicht so leicht zu beurteilen.
Wenn er aufhört mit seinem Hobby - und gerade solche Leute hängen da ja wirklich SEHR dran - sitzt er vielleicht übellaunig daheim rum. Haben die Kinder dann ne glücklichere Kindheit?
(und die Alternative ist jetzt natürlich nicht "als mit nem toten Papa", nicht jeder stirbt sofort, sondern eben "als mit einem Papa der sich bewusst größeren Gefahren aussetzt als andere")
N Verwandter von mir, zwei Kinder, ist Bergführer von Beruf, wenn er also damit aufhört, hat er erstmal auch keinen Job mehr.

Ist wirklich schwierig. Finde ich.

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13.03.2009 - 16:01 Uhr
ShesSoHigh

xxx, das problem ist auch kein pauschales problem, also muss auch nichts pauschal gelöst werden.

außerdem hatte ich *dramamusik setzt ein* auch keinen vater. Man wird deshalb weder zum Amokläufer noch bekommt man automatisch sonstige psychoprobleme.

diedrossel
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13.03.2009 - 16:01 Uhr
diedrossel

also, der K2 sollte aber nun wirklich der letzte berg sein,.. war es dann auch. bergen konnten sie ihn auch nicht.
einfach eregel: wenn ich mich nicht mal um einen hund kümmern kann, sollte ich nicht erwägen, kinder zu bekommen.

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 16:01 Uhr
okkasionalsozialist

xxx: weil du ihm irgendwo recht gegeben hast, kann es hier nicht schnell genug suchen

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 16:02 Uhr
DagnyTaggart

zehnterjuni sagte:
als anlageberater gearbeitet die jetzt in den negativen schlagzeilen steht. dem kind wurde ein baumhaus gekauft!!!!!


Kann man sowas kaufen?

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 16:04 Uhr
ShesSoHigh

jagut, der K2 ist auch sicher der letzte berg :-)

aber der Bergführer-Verwandte besteigt dieses jahr irgend einen anderen Achttausender. Also, als Bergführer. Jobmäßig.
Grad ungefährlich ist das nicht, klar.
Aber ich halte es auch für sehr schwer da zu sagen: hör auf damit, such dir nen ungefährlichen Bürojob. Ich glaube halt dass sich das gerade bei so Outdoortypen nicht so super auf das Gemüt auswirkt, unter umständen. Auch wenn es sicherlich vernünftiger wäre.

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 16:04 Uhr
okkasionalsozialist

ShesSoHigh sagte:
die sache mit dem extrembergsteiger ist aber auch schwierig und nicht so leicht zu beurteilen.
Wenn er aufhört mit seinem Hobby - und gerade solche Leute hängen da ja wirklich SEHR dran - sitzt er vielleicht übellaunig daheim rum. Haben die Kinder dann ne glücklichere Kindheit?
(und die Alternative ist jetzt natürlich nicht "als mit nem toten Papa", nicht jeder stirbt sofort, sondern eben "als mit einem Papa der sich bewusst größeren Gefahren aussetzt als andere")
N Verwandter von mir, zwei Kinder, ist Bergführer von Beruf, wenn er also damit aufhört, hat er erstmal auch keinen Job mehr.

Ist wirklich schwierig. Finde ich.


genau. ich hab auch ein paar....interessen, in die ich extrem viel investiere und die man bei mir in kauf nehmen muss. ohne geht nicht. ist doch eigentlich bei jedem so.

opfer nur, wo sie nicht umgehbar sind.

sopranina
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13.03.2009 - 16:07 Uhr
sopranina

ShesSoHigh sagte:

Wenn er aufhört mit seinem Hobby - und gerade solche Leute hängen da ja wirklich SEHR dran - sitzt er vielleicht übellaunig daheim rum. Haben die Kinder dann ne glücklichere Kindheit?


Die Frage ist auch, ob Kinder glücklich sind, wenn die Mutter ihren Job, den sie sehr mag, der Kinder wegen aufgibt. Da kann dann auch eine sehr große Last an dem Kind hängen.

__xxx__
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13.03.2009 - 16:07 Uhr
__xxx__

Shes, mich hat auch meine Mutter alleine großgezogen. Das ist es nicht, denn wir hatten wirklich keinen Vater im Hause, aber (zumindest in meinem Fall) ausreichend Ausgleich im Rest der Familie.

Ich meinte eher den Fall dass er einen Vater hatte, aber dieser nicht wirklich da war. Da fühlt sich ein Kind verlassen, erst recht wenn es dann ersatzweise mit sinnlosen Geschenken etc. zugemüllt wird weil die Eltern es nicht besser wissen. das schafft nur noch mehr Distanz.

Ich meinte nur, es wäre schön wenn man das pauschal lösen könnte, so reines Wunschdenken.

okka: war aber nicht darauf bezogen.

jurette_
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13.03.2009 - 16:09 Uhr
jurette_

zehnterjuni sagte:
ich habe das eins zu eins genauso erlebt. der vater hat bei einer bank als anlageberater gearbeitet die jetzt in den negativen schlagzeilen steht. dem kind wurde ein baumhaus gekauft!!!!!


Was konkret hast Du jetzt erlebt? Das es familien gibt, wo beide Eltern zur gleichen zeit arbeiten? und wo das Kind nach dem papa fragt?

Abgesehen davon ist das keine Antwort auf meine Frage.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 16:12 Uhr
ShesSoHigh

nina, absolut, das sehe ich auch so.

ich finde es aus der ferne - und xxx, auch wenn du im ort wohnst ist das ja die "ferne" über die du urteilst - schwer, an den Arbeitszeiten von eltern festzumachen, wieviel Liebe Kinder bekommen. Und was es wie mit "sinnlosen" Geschenken auf sich hat. Etc..
OK offensichtlich gab es definitiv ein Problem in der speziellen familie, sonst wäre der Junge nicht Amok gelaufen.
Aber wie sich das genau ausgestaltet hat - woher wollen wir das jetzt genau wissen?

jurette_
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13.03.2009 - 16:13 Uhr
jurette_

ShesSoHigh sagte:
die sache mit dem extrembergsteiger ist aber auch schwierig und nicht so leicht zu beurteilen.Wenn er aufhört mit seinem Hobby - und gerade solche Leute hängen da ja wirklich SEHR dran - sitzt er vielleicht übellaunig daheim rum. Haben die Kinder dann ne glücklichere Kindheit? (und die Alternative ist jetzt natürlich nicht "als mit nem toten Papa", nicht jeder stirbt sofort, sondern eben "als mit einem Papa der sich bewusst größeren Gefahren aussetzt als andere")N Verwandter von mir, zwei Kinder, ist Bergführer von Beruf, wenn er also damit aufhört, hat er erstmal auch keinen Job mehr. Ist wirklich schwierig. Finde ich.


Es gibt auch anderer Berufe. Der schreibt z. B. Bücher, ist Berater usw.

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13.03.2009 - 16:15 Uhr
jurette_

ShesSoHigh sagte:
nina, absolut, das sehe ich auch so.ich finde es aus der ferne - und xxx, auch wenn du im ort wohnst ist das ja die "ferne" über die du urteilst - schwer, an den Arbeitszeiten von eltern festzumachen, wieviel Liebe Kinder bekommen.


Im übrigen sagen Arbeitszeiten in den Abendstsunden auch nichts darüber aus, wieviel zeit mit dem Kind verbracht wird - meine ehenaliger Chef kam z. B. immer erst gegen mittag in die Arbeit, weil er den Vormittag mit dem Kind verbringen wollte und ging dafür auch erst immer so um 23 Uhr nach hause

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 16:16 Uhr
ShesSoHigh

ja klar, aber grad bücher schreiben ist ja etwas womit wirklich nicht jeder sofort genug geld verdient...
ich finds einfach schwierig und will das nicht einfach so anprangern.
es ist vernünftiger wenn man es lässt, klar, aber kann ich das echt verlangen? und bringt es eben wirklich was fürs Kind? weiß ich nicht, da hadere ich mit mir.

jurette_
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13.03.2009 - 16:17 Uhr
jurette_

SSH, er tut das aber. Und er ist Berater.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 16:20 Uhr
ShesSoHigh

er tut was?

okkasionalsozialist
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13.03.2009 - 16:21 Uhr
okkasionalsozialist

kinder einfach aufn job mitnehmen.

ist allerdings unpraktisch im himalaya.

jurette_
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13.03.2009 - 16:22 Uhr
jurette_

Geld mit Büchern verdienen.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 16:23 Uhr
DagnyTaggart

okkasionalsozialist sagte:
kinder einfach aufn job mitnehmen.

ist allerdings unpraktisch im himalaya.



Meine Tochter hat den Vertrag ueber die Uebernahme ihre Konkurrenten leider zuerst in die Pommes getunkt und ist dann beim Spielen im Arbeitszimmer auf die Idee gekommen, den Schredder zu fuettern :)

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 16:24 Uhr
ShesSoHigh

achso, ja, mag ja sein, aber das geht halt nicht bei jedem.
also das patentrezept für bergführer, die vater werden, ist nicht: schreib halt bücher :-)

ich finds halt schwer leuten, die derart in ihrem Hobby aufgehen (dass es teilweise eben auch zum beruf wird) wie dies bei solchen Leuten meist der fall ist, einfach zu sagen: lass das.
ich glaube, damit werden viele sehr unglücklich, und ich glaube, dies wirkt sich unter Umständen auch negativ auf die Familie aus.
Ich kann das deswegen nicht so verurteilen.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 16:26 Uhr
DagnyTaggart

ShesSoHigh sagte:
wirkt sich unter Umständen auch negativ auf die Familie aus.
Ich kann das deswegen nicht so verurteilen.


Kenne einige Eltern, wo es andersrum ist: Der Junior oder die Filia muss da die Hobbys zum Erfolg bringen, in denen die Eltern gerne zu Olympia gefahren waeren.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 16:29 Uhr
ShesSoHigh

ja sowas gibts auch, das hingegen finde ich wirklich verurteilenswert. :-)

sopranina
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13.03.2009 - 16:29 Uhr
sopranina

okkasionalsozialist sagte:
kinder einfach aufn job mitnehmen.



Boah, das nervt aber, wenn dauernd die Brut der Kollegen unter dem Schreibtisch durchkriecht und kalte Pizza durchs Büro schmiert und alle zwei Sekunden angerannt kommt "Maaaamaaaa, mir is laaaaangweiiiiiliiiig!"

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 16:32 Uhr
ShesSoHigh

sowas geiles wie kalte Pizza durch verschmieren zu verschwenden würd mich auch nerven ;-)

ne, versteh ich natürlich, hehe.

DagnyTaggart
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Mag ich Mag ich nicht

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13.03.2009 - 16:32 Uhr
DagnyTaggart

sopranina sagte:
"Maaaamaaaa, mir is laaaaangweiiiiiliiiig!"


Ach, ich wuerd den kleinen beibringen wie man

a) die Maustasten vertauscht
b) die Mausbewegung vertauscht
c) die Autorechtschreibkorrektur in Word verstellt
d) die doppelklickgechwindigkeit auf 0.00000001 sekunde stellt


da kann man viel spass mit haben

ThomasCrown
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13.03.2009 - 16:35 Uhr
ThomasCrown

diskutieren hier eigentlich alle nur aufgrund der selbst oder in unmittelbarem umfeld erlebten fälle?
wenn man sich jeden tag über die doppelverdiener-eltern eines vernachlässigten kindes aufregt, übersieht man vielleicht die glücklichen kinder der doppelverdienereltern.
wenn man nur frauen kennt, die erstmal einen versorger wollen, kennt man vielleicht zu wenig frauen.
uswusf...

hat mal jemand den blick über die grenze gewagt? in frankreich ist es wesentlich normaler, daß die kinder in kinderkrippen, ganztageskindergärten usw. aufwachsen, weil die mütter arbeiten. mir wäre es neu, daß die franzosen alle psychopathen sind, weil sie ne unglückliche kindheit hatten (obwohl, wenn man sich frz. filme so anschaut...)

die liebe, die ein kind bekommt, hängt nicht von der zeit ab, die ihm zugewendet wird.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 16:38 Uhr
DagnyTaggart

ThomasCrown sagte:
hat mal jemand den blick über die grenze gewagt? in frankreich ist es wesentlich normaler, daß die kinder in kinderkrippen,


Frankreich ist ein durchsozialistisches land. DDR-mit-Baguettes-und-Rotwein - zumindest was manche Vorstellungen angeht. Kenn ich aus eigener BEziehungserfahrung.

ShesSoHigh
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13.03.2009 - 16:39 Uhr
ShesSoHigh

Also, das mit Frankreich wollte ich entweder vorhin sagen oder habe ich sogar gesagt, hab ich vergessen.

ThomasCrown
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13.03.2009 - 16:47 Uhr
ThomasCrown

@dagny: war mir neu, daß in frankreich republikflüchtige erschossen werden.

solche vergleiche tragen nicht gerade zur diskussion bei.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 16:53 Uhr
DagnyTaggart

ThomasCrown sagte:
solche vergleiche tragen nicht gerade zur diskussion bei.


Lesen hilft auch in Diskussionen .... 'zumindest was manche Vorstellungen anbelangt' und da gehoert v.a. das Staatsverstaendnis zu.

ThomasCrown
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13.03.2009 - 17:00 Uhr
ThomasCrown

okay. frankreich trägt in manchen bereichen sozialistische züge. d'accord. und? was trägt es zur diskussion über kinder, erziehung moderne beziehungs-/familienverhältnisse bei, daß du frankreich mit dem ddr-vergleich abwertest?

oder ist mit "frankreich ist ein durchsozialistisches land" (durch und durch war gemeint, nehme ich an?) schon genug aussage über deren erziehungsmodelle getroffen?

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 17:03 Uhr
DagnyTaggart

ThomasCrown sagte:
oder ist mit "frankreich ist ein durchsozialistisches land" (durch und durch war gemeint, nehme ich an?) schon genug aussage über deren erziehungsmodelle getroffen?


Frankreich scheidet in diesen Punkten fuer mich als Vorbild aus und/oder ich halte es fuer nicht gerechtfertigt, Franzoeische Loesungen 1:1 auf D. uebertragen zu wollen.

ThomasCrown
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13.03.2009 - 17:08 Uhr
ThomasCrown

sozialistisch = böse?

ich wollte gar nicht so sehr auf dem französischen vergleich herumreiten, aber wenn du das aufgrund solch simpler etiketten prinzipiell ablehnst, disqualifiziert du dich selber.

auch in der ddr soll ja übrigens nicht alles schlecht gewesen sein, was kindererziehung betrifft. ich bin aber leider im westen aufgewachsen und hab auch keine ostdeutschen freunde, deshalb darf ich darüber natürlich nicht diskutieren.

riesenherz
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13.03.2009 - 17:15 Uhr
riesenherz

Ich finde übrigens schon, daß die mit Kindern verbrachte Zeit auch quantitativ Gewicht hat.
In Ländern, in denen eine üppige Fremdbetreuung der Kinder sichergestellt ist, findet sich aus meiner Sicht doch auch oft ein anderes Verhältnis zwischen Eltern und Kindern. Beispiele wären Skandinavien, Frankreich und die DDR.

jinxjordan
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13.03.2009 - 17:29 Uhr
jinxjordan

mit baguette und rotwein istg alles schöner:)

jurette_
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13.03.2009 - 17:36 Uhr
jurette_

DagnyTaggart sagte:
ich halte es fuer nicht gerechtfertigt, Franzoeische Loesungen 1:1 auf D. uebertragen zu wollen.



Das möchte doch hier auch keiner. TC hat doch lediglich festgestellt, dass in Frankreich nicht lauter kleine Monster heranwachsen, obwohl die Kindern rumdum fremdbetreut werden.

DagnyTaggart
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13.03.2009 - 17:57 Uhr
DagnyTaggart

ThomasCrown sagte:
sozialistisch = böse?


Ja.

ThomasCrown
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13.03.2009 - 18:10 Uhr
ThomasCrown

ach gottchen. also sind die armen kleinen franzosen auch alle falsch erzogen worden? von ostdeutschen, russen etc. mal ganz zu schweigen?
oh, ich seh gerade: ein ayn rand-zitat im profil. nagut, das zeugt natürlich von ideologischer unvoreingenommenheit.


wir können ja nochmal zum eigentlichen diskussionsthema zurückkommen, auch wenn das hier vielleicht unüblich ist.

ich (geisteswissenschaften studierender loser mit wenig aussichten auf einträglichen job) lasse mich auch derzeit von meiner frau (geisteswissenschaftlicher winnertyp) aushalten, wie das manche hier bezeichnen würden. und wenn (vermutlich eher früher als später) dann mal kinder anstehen, ist relativ klar, wer da erstmal mehr zeit für aufwenden wird: ich. und warum? weil ich es will. weil mir sowas wie karriere, erfolg im berufsleben und ähnliches stautszeugs nichts bedeutet. weil ich glaube, daß ich das zeug zu einem guten vater habe. und weil ich keinen dicken gehaltsscheck brauche, um mich als vollwertiger mensch zu fühlen. (gut, meine frau auch nicht, aber sie hat nun mal spaß an ihrem job)

diedrossel
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13.03.2009 - 18:54 Uhr
diedrossel

ShesSoHigh sagte:
achso, ja, mag ja sein, aber das geht halt nicht bei jedem.
also das patentrezept für bergführer, die vater werden, ist nicht: schreib halt bücher :-)

ich finds halt schwer leuten, die derart in ihrem Hobby aufgehen (dass es teilweise eben auch zum beruf wird) wie dies bei solchen Leuten meist der fall ist, einfach zu sagen: lass das.
ich glaube, damit werden viele sehr unglücklich, und ich glaube, dies wirkt sich unter Umständen auch negativ auf die Familie aus.
Ich kann das deswegen nicht so verurteilen.


noch einmal, wenn du dich nicht um einen hund kümmern könntest, schaff dir kein kind an.

kikuju
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13.03.2009 - 19:05 Uhr
kikuju

ich möchte mich hiermit ssh, nina und ju anschließen und finde es schade, dass
@zehnterjuni du deinen ganzen frust den du wohl (zu recht?) hast auf diese art und weise abreagierst und so herablassend und verurteilend auf andere lebensmodelle als das, das du gewählt hat, reagierst. ist mir irgendwie umso unverständlicher, als dass doch gerade dir klar zu sein scheint, wie ätzend es sich anfühlt, wenn irgendeiner von außen dich und dein leben geringschätzig betrachtet, nur weil du nicht seinen weg gehst.

tc, tolles posting! wir brauchen mehr männer wie dich! :)

madguitar
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13.03.2009 - 21:31 Uhr
madguitar

jo, scheiß auf karriere! kinder haben ist einfach der größere spass.

diedrossel
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13.03.2009 - 21:45 Uhr
diedrossel

ich war heute nachmittag mit vier angehenden diktatoren, pardon, kindern zwischen 18 monaten und 5 jahren eis essen und einkaufen,... schleim, schmodder, rotz, geheul, geschrei, eine kleine keilerei,... das hatte eher was von einem horrorfilm ;o)

okkasionalsozialist
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14.03.2009 - 10:45 Uhr
okkasionalsozialist

ThomasCrown sagte:
.ich (geisteswissenschaften studierender loser mit wenig aussichten auf einträglichen job) lasse mich auch derzeit von meiner frau (geisteswissenschaftlicher winnertyp) aushalten, wie das manche hier bezeichnen würden. und wenn (vermutlich eher früher als später) dann mal kinder anstehen, ist relativ klar, wer da erstmal mehr zeit für aufwenden wird: ich. und warum? weil ich es will. weil mir sowas wie karriere, erfolg im berufsleben und ähnliches stautszeugs nichts bedeutet. weil ich glaube, daß ich das zeug zu einem guten vater habe. und weil ich keinen dicken gehaltsscheck brauche, um mich als vollwertiger mensch zu fühlen. (gut, meine frau auch nicht, aber sie hat nun mal spaß an ihrem job)


kikuju sagte:
tc, tolles posting! wir brauchen mehr männer wie dich! :)


ja, dringend ;)

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14.03.2009 - 10:46 Uhr
okkasionalsozialist

DagnyTaggart sagte:
ThomasCrown sagte: sozialistisch = böse?

Ja.


hehehehe ;)

phili
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17.03.2009 - 12:57 Uhr
phili

__xxx__ sagte:
diedrossel sagte: dude, ich bin mitte dreißig und die mehrzahl meiner freundinnen auch. ihre freunde speisen sich wie milagros aus dem pool der nicht-erfolgreichen. das reicht von historikern, biologen, sozialpädagogen, bandmitgliedern, kellnern, kioskbesitzern bis hin zu chronisch ausgebeuteten architekten und programmierern. und weißt du was? all diesen frauen ist es egal. sie wissen nur, dass sie sich in ihrem job höllisch anstrengen müssen um vielleicht eines tages genug geld und einen sicheren job zum gründen einer familie zu haben.


Und sorry, aber das Bild der Frau welches Du beschreibst ist im echten Leben leider meistens Wunschdenken. Solch selbständig denkende und fühlende Frauen kenne ich ca. eine in ein Tausend und die Zahl ist jetzt sehr wohlwollend geschätzt..


Diese Frauen suchen sich dann jüngere Männer ....

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17.03.2009 - 13:06 Uhr
phili

rune sagte:
die reine theorie zu lehren erscheint mir ziemlich einfach. keiner von uns, ausser zehnterjuni redet aus der praxis.


Na dann rune, dann mal noch ein wenig Praxis. Ich lebe im Ausland, wir sind beide berufstätig (4T/Woche und Vollzeit) und haben ein Kind. Das ist noch nicht im Ganztagsschulalter, wird dann aber in selbige kommen.

Hier ist das der Standard und alle wundern sich über die komischen Deutschen.

Gerne hätten wir mehr Zeit mit dem Kind. Aber nach der Vollzeit-Elternzeit mit Kind war ich so froh, wieder zu arbeiten, dass ich merklcih entspannter bin, wenn ich am Tag 2-4 Stunden Zeit mit dem Kind verbracht habe, als 12 Stunden.

Charakterfrage - das auch.

Aber in Deutschland gilt es ja schon als verwerflich,wenn man Rahmenbedingungen fordert, damit jeder sein Lebensmodell leben kann. (Wir fordern ja nur soviel Krippenplätze, wie von Eltern gewünscht und nicht die staatliche Zwangsverkrippung)

__xxx__
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17.03.2009 - 14:11 Uhr
__xxx__

phili sagte:
Diese Frauen suchen sich dann jüngere Männer ....


Für den Spaß zwischendurch vielleicht, aber für eine Beziehung so ziemlich nie.

Wo bist du im Ausland wenn man nur 4 Tage arbeiten muss?


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