10.03.2009 - 17:03 Uhr

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"Neue Wirtschaftsordnung erforderlich"

Text: Digital_Data

Diese Überschrift ist nicht von mir, sondern auf sueddeutsche.de und der Satz stammt von Ex-Ministerpräsident Beckstein. "Beckstein: Da gibt es zwei Probleme. Zum einen weiß keiner, wie eine neue Ordnung aussehen könnte. Man weiß nur: Die freie Marktwirtschaft ist gescheitert, ebenso wie die staatliche Überregulierung. Zum anderen wagt sich die Politik nicht an die Debatte, wie eine neue Wirtschaftsordnung aussehen könnte. Doch das wäre jetzt dringend erforderlich. Denn eines ist klar: Mit den alten Blaupausen von vor zehn Jahren kommen wir nicht weiter." Zitat aus http://www.sueddeutsche.de/bayern/455/46... Es geschehen noch Zeichen und Wunder ;-). Wie gesagt, wenn der Leidensdruck hoch genug wird, dann werden die Leute zum Handeln gezwungen. Brauchen wir denn eine neue Wirtschaftsordnung ? Ein Beispiel: Wikipedia ist umsonst und vernichtet damit mehr und mehr das Geschäftsmodell von Firmen wie dem Brockhaus. Die Marktwirtschaft hat auf diese neue Situation, die mit dem Internet entstanden ist aber keine adäquaten Antworten. Ein System, egal ob wirtschaftliches, finanztechnisches oder politisches System, muss aber mit den Anforderungen der Zeit wachsen. Alle drei Systeme haben dies über Jahrzehnte verweigert. Die Probleme werden nun mehr und mehr sichtbar. Ist ein radikaler Umbau notwendig ? Nicht unbedingt. Man müßte eigentlich nur an einigen Stellschrauben drehen und einige Neuerungen einführen um die größten Probleme zu lösen. Leider verweigern sich die Finanz- und auch Wirtschaftsbosse immer noch vehement an diesem Umbau mitzuarbeiten. Diese Weigerung könnte aber zu einem radikalen Umbau führen und dann dazu, dass diese Personenkreise alles verlieren, siehe die mögliche Enteignung bei Hypo Real Estate. Klare Ansage an alle, Alle müssen am Umbau mitarbeiten und keiner darf sich dem verweigern Am Beispiel Wikipedia kann man dies duchaus aufzeigen. Hier ein möglicher Weg. Wikipedia stellt Infrastruktur zur Verfügung, genauso wie Schulen oder Straßen. Von dieser Infrastruktur profitieren viele, auch die Wirtschaft. Ein möglicher Weg wäre, die Wikipedia-Mitarbeiter, die bisher kostenlos arbeiten, durch staatliche oder wirtschaftliche Hilfen finanziell zu unterstützen, also aus einer unbezahlten Liebhaberei einen bezahlten Job zu machen. Wie gesagt, dass sind nur erste Ideen, aber wir können uns nicht länger vor den notwendigen Veränderungen drücken. Digital_Data


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riesenherz
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Mag ich Mag ich nicht

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10.03.2009 - 17:28 Uhr
riesenherz

* und empfohlen.
Gut, daß Du noch dabei bist, digital-data.

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Digital_Data

ist jetzt-User und hat diesen Beitrag verfasst.