Der Jobticker: Wie wichtig ist dir ein cooler Chef?
350.000 Menschen haben sich für eine Stelle unter Obama beworben. Spielt da die Ausstrahlung des Chefs eine Rolle? Würdest du dich auch bewerben? Welche Rolle spielt der Boss bei deiner Jobwahl?
Wann macht dich ein Job oder eine Position zufrieden? Das Geld spielt eine Rolle, sicher. Der Ort. Wobei man da aber auch Missverständnissen aufsitzen kann. Es gibt Leute, die Vestenbergsgreuth in Franken aufs Erste für ganz schlimme Provinz halten. Wenn Sie aber schon immer mal bei einem großen Unternehmen arbeiten wollten, das Tee verkauft, spielt der Ort vielleicht nicht mehr so die Rolle. Außerdem kann man häufig erst nach einem Jahr Anwesenheit und Arbeitszeit wirklich beurteilen, was die gute alte deutsche Provinz noch zu bieten hat, zumal Vestenbergsgreuth. Mit am wichtigsten für Zufriedenheit sind aber die Arbeitskollegen. Im Idealfall sind sie so eine Art zugeheirateter Freundeskreis. Manchmal reicht es schon, wenn in der Kollegenschaft vielleicht so zwei, drei Schwestern und Brüder im Geiste arbeiten und prompt hat man beim Aufstehen auch irgendwie gute Laune. Wie aber ist es mit dem Chef? Ist es grad wurscht, wer der ist oder hat man nicht noch mehr Freude am Arbeitsleben, wenn da das Gefühl ist, man kann vom Chef was lernen? Man kann sich was von ihm abschauen? Es scheint Chefs zu geben, zu denen sich sehr viele Menschen hingezogen fühlen. Im Weißen Haus sind angeblich schon mehr als 350.000 Bewerbungen um Stellen in der Verwaltungsmaschinerie von Präsident Obama eingegangen. So ist es zumindest dem White House Blog zu entnehmen. Eine große Zahl, die sich unter anderem wohl mit der Arbeitslosigkeit erklären lässt, die in den USA steigt. Die Zahl lässt sich vielleicht aber auch mit einer großen Portion Opportunismus verstehen, die manchen Menschen zu eigen ist. Leute, die mit einem Job unter Barack Obama vielleicht sogar eine gewisse „Erotik“ verbinden.
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Ist doch ein guter Ansatz für eine bessere Art der Gesprächskultur als Unterstellungen.
bitte.
riesenherz sagte:
Na, prima, wenn Du es öffentlich machen möchtest.
Ist doch ein guter Ansatz für eine bessere Art der Gesprächskultur als Unterstellungen.
ich bin vor allem auf die "strafrechtlich relevanten tatbestände" gespannt.
Aporia sagte:
Okkasozialist, trag doch deine ewigen Konflikte mit Riesenherz bitte privat aus! Das nervt mindestens genauso wie dein chronisches Rumreiten auf dem Kapitalismus-Thema. Ich bin sehr versucht, das rote Minus (das ja eigentlich anderen Zwecken dienen soll, haha) anzuwenden... -- nur wäre das ja langweilig.
ich hab keinen konflikt mit ihm, nur er mit mir. ich käme jedenfalls nicht auf die idee, strafrechtlich relevantes zu unterstellen.
und du kannst es doch überlesen. der ticker ist frei. dient nur der information, wie leicht man sich ungewollt einen chef anlachen kann.
Aporia sagte:
Okkasozialist, trag doch deine ewigen Konflikte mit Riesenherz bitte privat aus! Das nervt mindestens genauso wie dein chronisches Rumreiten auf dem Kapitalismus-Thema. Ich bin sehr versucht, das rote Minus (das ja eigentlich anderen Zwecken dienen soll, haha) anzuwenden... -- nur wäre das ja langweilig.
immer an den welpenschutz denken, gell. ich kann gar nicht verstehen, dass dieses putzige tierchen bei euch keinen kümmerreflex auslöst.
chch...
Die einschlägigen Stellen (§§ 185,186 DtGB habe ich mit kleinen Ausrufezeichen markiert). Ich bitte den Community-Manager oder die Redaktion um eine Mahnugn zur Mäßigung für den Kollegen.
okkasionalsozialist schrieb:
"schade, dass sich tomatensosse von der vorgeblichen aufrichtigkeit (!)des riesenherz über den tisch ziehen lässt.
und mit welcher konsequenten verschlagenheit(!) er auf jetzt.de immer wieder eben jene tiefere philosophische analyse und den ansatz eines durchdenkens für sich beschlagnahmt und anderen abspricht - und beides dennoch wortreich vermeidet, damit die widerwärtigen (!)konsequenzen seiner thesen nicht zu offensichtlich werden - das ist schon bemerkenswert.
wirklich übel nehme ich ihm aber, dass er in einer so ernsten frage ausgerechnet für seine eigene position die radbruchsche formel bemüht, um dem von ihm angestrebten autoritären kollektivismus - der riesenherzsche staat könnte in der praxis in all seinen zweigen nichts anderes sein als ein totalitäres terrorregime(!) - für den augenblick ein hübsches kleidchen überzuwerfen."
23.02.2009 - 13:25 Uhr
riesenherz
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-3
23.02.2009 - 12:56 Uhr
okkasionalsozialist
"riesenherz 23.02.2009 | 12:54
^^
Halt dich mit deinen Unterstellungen ein wenig zurück.
Was Du bei der Jungs-/Mädchenfrage abgelassen hast, erfüllt schon fast strafrechtlich relevante Tatbestände.
Ich möchte hier ungern dieses Rumgezicke bei jeder Gelegenheit fortsetzen, aber dein Verhalten ist, wenn es zu den berüchtigten Ausfällen kommt, jeglicher jetzt-Kultur abträglich."
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