Gesucht: Elite für die Rütli-Schule
„Teach First“ macht ernst: Vom Herbst an werden Topstudenten die Lehrer an sozialen Brennpunktschulen in Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen unterstützen. Das Ziel: Mehr Bildungsgerechtigkeit.
Nach mehr als drei Jahren Anlaufzeit soll es im Herbst soweit sein: Das Projekt „Teach First“ schickt die besten Uni-Absolventen an Problemschulen. Nach den Bundesländern Berlin und Hamburg hat die Bildungsinitiative nun mit Nordrhein-Westfalen eine weitere Vereinbarung geschlossen. In den nächsten zwei Jahren sollen deutschlandweit 100 Lehrer auf Zeit („Fellows“) in Schulen an sozialen Brennpunkten aktiv werden.
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und superwichtig.
wäre schön, wenn diese arbeit insgesamt mehr anerkennung fände, deshalb ein gutes projekt.
Mehr Lehrer pro Schüler braucht das Land. Dann werden auch die Problemschulen weniger. Die in der Regel nur ein Problem haben: Sie werden nicht geachtet, gefördert und aktiv unterstützt. Ich rede gerade nur von den Schulen.
Aber zu denken, dass Unternehmen dann meinen, dadurch Führungskompetenzen bekommen zu haben... hmm... es sind Kinder! Andernfalls würden sie ja alle nicht untergekommenen Refendare mit geschmatzen Händen vom Markt wegfegen... tun sie aber nicht.
Wirklich wichtig ist, glaube ich, dass die Lehrer mal anfangen, von ihrer Einzelkämpfer-Rolle wegzukommen. Gibt es irgend einen anderen Job, indem man ohne jeden Verlust alle seine Ideen mit Kollegen teilen und gute Ansätze von anderen problemlos selbst verwenden kann? In der Realität aber haben die meisten Lehrer Schiss, dass ihnen jemand in ihr Klassenzimmer schaut. Daher, um mal den was-willst-du-verändern-Film zu zitieren: machen, machen, machen!
aber ich kenne mich wie gesagt nicht in dem studium aus, tut mir also leid wenn ich etwas falsches zum besten gegeben habe. :)
eike sagte:
Welcher 1ser Absolvent wird sich dazu freiwillig melden wollen?
mein erster Gedanke. Gibt's da irgendwie unheimlich viel Kohle oder warum sollte jemand freiwillig an die Rütlischule?
ohne jetzt zynisch sein zu wollen. Natürlich ist das eine gute Idee, und das man da was macht, ist auch wichtig. Aber mal ehrlich: ich persönlich würde das NIE machen, wenn für mich nicht irgendwas Immenses dabei rausspringen würde. Ist nämlich bestimmt kein einfacher, und wahrscheinlich auch kein angenehmer Job.
wieso machen junge leute freiwillig soziale jahre weils ja nicht verguetet wird? warum wollen so viele medizin studieren obwohl das studium lang ist, der beruf anstrengend und man das leben lang mit kranken zu tun hat? warum studiert man sozialpaedagogik anstatt bwl?
na die gruende sind was persoenliches. wird sicher bewerber geben. eventuell kann mans auch als herausforderung auffassen.
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12.02.2009 - 18:58 Uhr
afrirali