12.02.2009 - 18:30 Uhr

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Gesucht: Elite für die Rütli-Schule

Text: andreas-glas

„Teach First“ macht ernst: Vom Herbst an werden Topstudenten die Lehrer an sozialen Brennpunktschulen in Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen unterstützen. Das Ziel: Mehr Bildungsgerechtigkeit.

Nach mehr als drei Jahren Anlaufzeit soll es im Herbst soweit sein: Das Projekt „Teach First“ schickt die besten Uni-Absolventen an Problemschulen. Nach den Bundesländern Berlin und Hamburg hat die Bildungsinitiative nun mit Nordrhein-Westfalen eine weitere Vereinbarung geschlossen. In den nächsten zwei Jahren sollen deutschlandweit 100 Lehrer auf Zeit („Fellows“) in Schulen an sozialen Brennpunkten aktiv werden.
"Teach First"-Gründerin Kaija Landsberg spricht während der Pressekonferenz zur Kooperationsvereinbarung mit dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hört zu. „Teach First“ fördert die Schulbildung von Kindern und Jugendlichen mit schlechten Startbedingungen. So soll die Chancengleichheit in den Schulen erhöht und die Anzahl an Schülern ohne Abschluss mittelfristig gesenkt werden. „Die Fellows können Vorbilder für die Schüler sein und eine bessere Atmosphäre an der Schule schaffen“, sagt Geschäftsführerin Kaija Landsberg. In Großbritannien und den USA hat sich dieses Konzept seit mehreren Jahren bewährt. Nach einem dreimonatigen pädagogischen Intensiv-Training unterrichten die „Fellows“ in Vollzeit an Haupt-, Real- oder Gesamtschulen. Auch während des Einsatzes an den Schulen werden die Uni-Absolventen von Mentoren und Tutoren begleitet und zusätzlich geschult. Profitieren sollen von diesem Projekt nicht nur die Schüler sondern auch die „Fellows“ selbst. „Wer zwei Jahre erfolgreich an einer herausfordernden Schule unterrichtet hat, bringt Führungskompetenzen und Teamfähigkeit für jeden anderen Beruf mit“, sagt Kaija Landsberg. Zusätzlich bietet „Teach First“ im zweiten Unterrichtsjahr ein begleitendes Coaching- und Weiterbildungsprogramm. Es soll die „Fellows“ gezielt auf ihr weiteres Berufsleben vorbereiten. Voraussetzung für das Engagement als Lehrer auf Zeit ist ein überdurchschnittlicher fachlicher Hochschulabschluss sowie die Sozialkompetenz und Einsatzbereitschaft für Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Stichtag für die Bewerbung ist der 31. März 2009. Mehr Informationen für Absolventen gibt es auf der Homepage von „Teach First“ und auf jetzt.de Foto: dpa


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Ioana
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Mag ich Mag ich nicht

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13.02.2009 - 15:29 Uhr
Ioana

wollte damit nur sagen: gibt genuegend verrueckte auf der welt. ;))))

wollmops
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Mag ich Mag ich nicht

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13.02.2009 - 15:32 Uhr
wollmops

Gott sei Dank!

einGaensebluemchen
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Mag ich Mag ich nicht

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13.02.2009 - 16:49 Uhr
einGaensebluemchen

mein erster Gedanke: wie viel Geld spart der Start dadurch?

Auch an andern Schulen werde immer häufiger Lehrer auf Zeit/Vertretungsbasis eingestellt um so Geld zu sparen.
Klar ist "Teach first" ne nette Idee, aber ob das Sinn macht? Nur weil jemand ein gutes Studium in was-weiß-ich-Fach abgeschlossen hat, heißt das noch lange nicht, dass er ein guter Lehrer ist? Ohne jegliche pädagogische Grundlage frage ich mich ob er gerade an Brennpunktschulen da richtig ist...

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13.02.2009 - 16:50 Uhr
einGaensebluemchen

und autsch: Staat natürlich

suey
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Mag ich Mag ich nicht

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13.02.2009 - 16:52 Uhr
suey

warum man sowas macht?

weil es unheimlich befriedigend sein kann.
weil es herausfordernd ist, nie langweilig und einen nicht mit diesem schalen schreibtischjobgefühl hinterlässt, am ende des tages.

weil die umstände und das system schlecht sind, nicht die kinder.

MorbusBahlsen
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13.02.2009 - 17:03 Uhr
MorbusBahlsen

Gänseblümchen, sowas gibt es anscheinend in den USA schon länger und wird dort mit Erfolg praktiziert. Diejenigen, die das machen, sollen ja auch eigentlich nicht direkt Lehrer werden, sondern für begrenzte Zeit (2 bis 3 Jahre) einfach als Animateure, was weiß ich, den bestehenden Lehrerkorpus unterstützen. Andererseits sehe ich halt nicht ganz, wie jemand nur mit der Erfahrung seines Studiums etwas anders machen soll als ein eben fertig studierter Lehrer. Und ich bezweifle eben auch, dass es wirklich Vorteile im Lebenslauf bringt. Wird wahrscheinlich eher so ein Auffangbecken für solche, die in der Wirtschaft keinen Job finden aber auch keinen Bock auf Arbeitslosigkeit haben.

saturn
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13.02.2009 - 17:13 Uhr
saturn

ich kann mir nicht vorstellen, dass diese menschen mit offenen

einGaensebluemchen
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14.02.2009 - 10:25 Uhr
einGaensebluemchen

@morbus: auffangbecken ist gut, aber was ist mit den "richtigen" Lehrern, die wirklich ne Stelle suchen?
In manchen Fächern macht das ja ev Sinn (Physik, Mathe, Latein etc), aber in anderen gibts eh schon so viele Lehrämtler, die ne Stelle suchen..

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andreas-glas

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