Zehn Fakten über: Das Bedingungslose Grundeinkommen
Eine Online-Petition im Internet findet mehr und mehr Unterstützer. Ihre Urheberin fordert: 1500 Euro monatlich für jeden.
Im Dezember 2008 reicht die gebürtige Münchnerin Susanne Wiest eine Online-Petition ein, in der sie ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ für alle Deutschen fordert. Zwei Tage vor Silvester akzeptiert der Petitionsausschuss des Bundestags die E-Petition. Mittlerweile haben mehr als 20.000 Menschen die Petition online unterzeichnet. Am vergangenen Wochenende brach der Server unter dem Ansturm der Befürworter zusammen. Im dazugehörigen Forum diskutieren 4000 Leute über den Vorschlag. Unterzeichnen mehr als 50.000 die Petition würde Wiest vom Ausschuss eingeladen werden, um dort ihr Anliegen vorzustellen. Zehn Fakten über das Grundeinkommen:
- Der gecastete Jesus 24.05.2012
- Sorry, ich hab' einen Freund... 21.05.2012
- Gema in gerecht 21.05.2012
- Die Zukunft des Horst Seehofer 15.05.2012
- Das ABC zu NRW 11.05.2012
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Klar, so was will ich auch.
11.02.2009 - 20:53 Uhr
tomanic
es stimmt nicht, dass Attac Deutschland das Bedingungslose Grundeinkommen unterstützt. Das gilt nur für die bundesweite Attac-Arbeitsgruppe "Genug für alle"; in Gesamt-Attac gibt es dazu aber keinen Konsens. Und auch die AG "Genug für Alle" ist in keinem Fall für ein allein über Konsumsteuern finanziertes Grundeinkommen, wie es Götz Werner vertritt. Geht es nach Götz Werner, sollen alle anderen Steuern abgeschafft werden - mit anderen Worten die Arbeitgeber vollkommen aus der sozialen Verantwortung entlassen werden. Zudem treffen hohe Konsumsteuern arme Menschen viel stärker als wohlhabende, wirken sozialer Ungleichheit also nicht entgegen, sondern verstärken sie im Gegenteil.
Mehr zu der Debatte unter Grundeinkommens-Befürwortern finden Sie hier:
http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/a...
Beste Grüße
Frauke Distelrath
Attac-Pressesprecherin
http://www.kultkino.ch/kultkino/besonder...
(freiverfügbar)
Ach ja, der Link zur Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/index.p...
2. Einer der bekanntesten Vertreter des Grundeinkommens ist Götz Werner, Chef der Drogerie-Kette „dm“. Er tritt seit langem für eine Grundeinkommenshöhe von 1.500 Euro ein. In seinem Modell und nach Wiests Vorschlag werden Einkommen überhaupt nicht mehr besteuert. Stattdessen wird das Einkommen über die Besteuerung von Waren (Mehrwertsteuer) und Dienstleistungen finanziert.
Das ist eine Umverteilung von unten nach oben, weil der Anteil des ver-konsumierten Einkommens umso groesser ist, je weniger Einkommen man hat. Wenn die Gesamtsumme an Abgaben (Steuern + Sozialversicherungen) konstant bleiben soll, aber nicht mehr nach dem Einkommen verteilt werden, werden sich einige noch ziemlich wundern. Immerhin duerften sich die Grenzgebiete ueber einen Bevoelkerungzuwachs freuen.
11.02.2009 - 21:38 Uhr
der_ingenieur
andererseits gibt es mir zu denken, dass grade mal die FDP und die linkspartei ein solches konzept stringent vertreten - die einen, weil die unbeschäftigte masse damit ruhiggestellt wird, die anderen aus einer grundsätzlich utopistischen (nicht negativ gemeint) grundhaltung heraus.
1500 euro pro monat für nix klingt ja auch erstmal nett. die folgewirkungen auf v.a. das steuersystem und die soziale sicherung fallen erst auf den zweiten blick auf. hier wird "gerechtigkeit" sehr simpel betrachtet - weder leistungs- noch bedarfs- noch verteilungsgerechtigkeit sind hier hergestellt, es wird gerade mal das konzept der "chancengerechtigkeit" durchgesetzt - das als solches aber auch kritikwürdig ist.
interessant wäre auch was die menschen, die dann vielleicht weniger arbeiten in der neu zur verfügung stehenden zeit machen ... fernsehen, oder doch kulturell hochstehenderes oder doch nur in der sonne liegen?
wenn es das bisherige system geschafft hat milliarden zu vernichten, warum sollte man dieses system nicht auch mal ausprobieren. viel schlechter kann es auch nicht sein.
dass dann millinäre auch monatlich das geld erhalten seh ich nicht als problem, denn es sind im vergleich zur gesamtbevölkerung nicht sehr viele
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11.02.2009 - 20:39 Uhr
jushi
achja, ich bin selbstverständlich dafür.