Hegen und schießen
Naturschützer und Forstwissenschaftler kritisieren die Jagd - Tierbestände würden sich auch auf natürliche Weise regulieren
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit 25.05.2012
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"Hegen und Schießen" wäre richtig.
__xxx__ sagte:
Vielleicht sollte der Herr "Natürschützer" beim nächsten Spaziergang eine Begegnung mit einem Rudel Wildschweine haben, mal sehen was er danach dazu sagt.
Hast du vielleicht schon mal Wildschweine in echt gesehen? Im Nationalpark oder so? Es sind nämlich gar keine Menschenfressende Ungeheuer!
Man sieht das Du keine Ahnung hast. Uns sind schon öfters Wildschweinrotten begegnet. Na und? Was ist daran schlimm? Im Gegensatz zu Jägern kennen die offensichtlich den Unterschied zwischen Gut und Böse. Wir wissen auch wo sie sich aufhalten. Würden wir aber nie einem Jäger sagen :-) Sollen sie doch dumm sterben.
Die Aussagen mit dem Verbiß kann ich in keinster Weise bestätigen.
Die Wälder sind derart dich bepflanzt das sowieso die Hälfte der Bäume weg muss. Der geringe Anteil an Verbißspuren wird zum Anlaß genommen um eine Hetzjagd gegen das Wild zu veranstalten.
Die Menschen sollten selber in den Wald gehen und sich ein Bild machen. Aber bitte etwas von den Wegen abweichen, auch mal einen Trampelpfad nehmen, im Winter den Jägerspuren folgen. Dann sind die Medienlügen schnell entlarvt. Aber sie sehen dann auch was sogenannte Naturschützer in Lodengrün im Wald treiben.
Aber das wissen die Medien auch bald. Ausser die Jäger erschiessen vorher den Rest der aufrichtigen Bevölkerung. Zuzutrauen wäre es Ihnen auf jeden Fall.
Und ich muß sagen, als Veterinär und Jäger, kann ich die Jagd nur gut heissen. Natürlich gibt es schwarze Schafe unter den Jägern (Trophäenjäger, schussgeile Idioten, Waffenfanatiker und ideologische Neanderthaler), aber ich denke, dass das zum Teil Ausnahmen sind. Noch dazu denke ich dass unter uns Jungjägern ein Umdenken stattgefunden hat und ich (wir) sehen und sowohl als Wildregulierer als auch als Wild und Waldschützer.
Wenn man bedenkt, dass sich die Raubtier Fauna Mitteleuropas auf Fuchs, Dachs, Marder und ausgewilderte Katzen beschränkt, verstehe ich nicht wie manche denken können, dass sich der Wildbestand von alleine reguliert. Ja aber nur in ungunst Jahren und durch Seuchen. Normalerweise würden ja die Kranken, Alten und Schwachen von Wolf, Bär und Luchs ausgesondert. (Ich sehe gerade in Gedanken ein skuriles Bild vor mir: 96 Steinmarder auf einer Wildsau.)
Genauso wie man den Bauern verstehen muss, da 1 Hirsch einer halben Großvieheinheit (http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fvi...) entspricht. D.h.: Wenn ein durchschnittlicher Schlag Hirsche von 10-20 Tieren, über ein Feld/Weide zieht, verliert der Bauer das Futter für 5-10 Kühe, was bei einer durchschnittlichen Betriebsgröße von österreichischen Milchbauern den halben Bestand darstellt.
Weiters würde es mich interessieren, was die Jagdgegner dazu sagen würden, wenn der Fuchs ganzjährig geschont bliebe, nicht nur, dass durch die hohe Populationsdichte die Niederwild sowie Auerwild Bestände einbrechen werden, sondern auch die Tollwut wieder zu einer Volksseuche wird, da der Fuchs zu deren grössten Verbreitern zählt. ( Also nichts mehr mit dem Hund in den Wald, Kinder nur noch im umzäunten gärten spielen lassen, Schwammerlsuchen nur noch mit ausgefüllten Krankenblatt)
Und zum Thema Wildverbiss: Das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Wiener Veterinärmedizinischen Universität hat festgestellt, dass die höchsten Wildverbissschäden Wäldern festgestellt wurden, die vorallem im Winter, touristisch genutzt wurden. (http://de.wikipedia.org/wiki/Winterruhe ja auch Hirsch, Reh und Wildschwein halten Winterruhe)
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28.01.2009 - 20:11 Uhr
labrado
Un- und Halbwahrheiten zeichnen ein falsches subjektives Bild des Verfassers.
Journalismus wie er nicht sein soll, liebe SZ!
Nur ein Komentar von mir, der belegen soll wie stümperhaft recherchiert wurde:
Jagd sei im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft verboten, wobei suggeriert werden soll, nicht ausgeübt wird.
Zitat:
"Dabei werden in den Schutzgebieten in der Brutsaison „Vogelwärter“ eingesetzt, welche das Betreten durch Unbefugte verhindern sollen. Desweiteren realisieren sie das Monitoring der Brutbestände und registrieren die Beutegreifer-aktivitäten.
Sofern erforderlich, wird in den Brutgebieten eine naturschutz- gerechte (extensive) Beweidung durchgeführt. Ebenso ist die Jagd auf Haar- raub- und Schwarzwild vor Beginn der Brutsaison zwingend. In Einzelfällen werden zusätzliche Abwehrmaßnahmen gegen Prädatoren, wie z.B. Elektroabwehrzäune, errichtet."
Solche Massnahme würde sich manch Jäger in seinem Revier wünschen um dem Druck der Naturliebhaber auf das Wild entgegenzuwirken.