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27.01.2009 - 18:30 Uhr

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Hegen und schießen

Naturschützer und Forstwissenschaftler kritisieren die Jagd - Tierbestände würden sich auch auf natürliche Weise regulieren

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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__xxx__
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Mag ich Mag ich nicht

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28.01.2009 - 11:58 Uhr
__xxx__

Vielleicht sollte der Herr "Natürschützer" beim nächsten Spaziergang eine Begegnung mit einem Rudel Wildschweine haben, mal sehen was er danach dazu sagt.

rotfront
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Mag ich Mag ich nicht

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28.01.2009 - 13:34 Uhr
rotfront

Vieleicht hat der gute Ragnar ja recht, aber wenn ich Worte wie 'Mordlust' lese, hab ich schon garkeinen Bock mehr weiterzulesen.

warum kann man sich mit so einem Thema nich vernünftig auseinandersetzen?

querspieler
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28.01.2009 - 13:42 Uhr
querspieler

Mir ist eigentlich egal, welcher Lust Jäger frönen und ob sie im Blut der Tiere baden, die sie schießen. Wichtig finde ich ist
1. Dass es weiter Rehbraten usw. gibt
2. Die Jagd keine vom Steuerzahler bezahlte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder Lustbefriedigung sondern ein ein öffentlicher Auftrag ist
3. Das ganze auf rationalen und ethischen Grundlagen beruht
und daher 4. Wald- und Wildschutz eben so organisiert sein sollten, dass es Sinn macht.
Ob Jagd den Verbiss und das Wirken der Auslese fördert oder verhindert kann ich nicht beurteilen. Dass Füttern offensichtlich etwas daneben ist, und man daher mal drüber reden sollte, schon. Und dass der ganze Jagdfirlefanz nicht mehr ganz zeitgemäß ist sollte man den Jägern auch mal sagen.

silberwald
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28.01.2009 - 16:35 Uhr
silberwald

Zitat: "Wenn man die Rehe nicht jagen würde, würden sie sich auch nicht so sehr im Wald aufhalten und dort alles anknabbern"

Ach, ne! Und wo halten die Rehe sich dann auf? Auf der Wiese oder an der Straße. Da wo es keine leckeren Knospen zu fressen gibt oder sie als Wildunfall enden. Ganz so blöd ist das deutsche Wild auch nicht.

Und auch wenn das Reh wieder zu einem tagaktiven Waldbewohner wird, dann frisst es halt am Tag die wertvollen Pflanzen etc. ab. (Man, das ist mal 'ne Logik, dass der Wildverbiss aufhört, wenn das Reh seine Aktivität ändert.)

Zitat: "Letztlich dient die Jagd nur dem Spaß und der Befriedigung der Mordlust der Jäger", sagt er. "Die Jagd ist überflüssig. Wenn man sie einstellt, regulieren sich die Bestände von allein."

Es mag wohl sein, dass es Jäger gibt, die deshalb jagen. Dass sich die Bestände regulieren stimmt auch. Allerdings erst nach Jahrzehnten, wenn nicht nach hundert Jahren, da es in der heutigen Zeit einfach zu viele Faktoren gibt, die ein Einbrechen einer Population z.B. durch Nahrungsmangel verhindern. Und das dabei einiges an Kosten auf die Jagdpächter zukommt, wenn nicht gejagt wird, vergessen die meisten.

Nur ein kleines Rechenbeispiel. 1 ha Wald, der nach einem Sturm umgefallen ist, muss nach BayWaldG nach drei Jahren wieder aufgeforstet werden. Da man ja nicht wieder die Fichte will (Klimawandel und Sturmlabilität etc.) nimmt man halt Eiche. Da kostet der ha dann halt an die 10.000 €. Abzüglich der Förderung bleiben dann immer noch an die 5.000 € an Eigenleistung übrig. Wenn dann nicht (durch angepassten Jagddruck) dafür gesorgt wird, dass die Kultur auch nach 5 Jahren noch steht, kann es zu einer Rückforderung der Förderung kommen. Und wer zahlt das dann?

Und genau aus diesem Grund (gibt natürlich noch andere) ist Jagd eben nötig. Ansonsten kann ja der Prof. (und alle anderen Pseudo-Jagdgegner) die massiven Wildschäden und Rückforderungen aus ihrer eigenen Tasche bezahlen.

Ich kann das mittlerweile ganz gut einschätzen, da ich selbst im Forstbereich tätig bin. Und ja, ich habe auch einen Jagdschein (gehe aber eher selten auf Jagd, da ich in der Hinsicht eher faul bin).

An sich ist das Thema eines an dem man an vielen Fronten kämpfen kann und in das man auch noch viel tiefer einsteigen kann.

Daher finde ich auch solche Sätze, wie

"Es kann nicht sein, dass die 0,3 Prozent der Bevölkerung, die einen Jagdschein haben, für fast 80 Millionen Menschen bestimmen, wie unsere Wälder in Zukunft aussehen werden"

in diesem Artikel auch nicht richtig, da ja nicht die Jagdscheininhaber "bestimmen" wie unsere Wälder auszusehen haben. "Bestimmen" (ist in diesem Fall nicht richtig, treffender wäre Dirigieren) tun das ja die Forstbehörden. In Bayern unter anderem die Forstverwaltung (für Privat-, Kommunal- und Körperschaftswald). Die BaySF macht das (hoffentlich richtig) für den Staatswald.

Und auch das mit den Rehböcken im Sommer ist nicht richtig. Es ist nun mal so, dass sich auch das Rehwild etc. vermehren soll/darf. Und da im Herbst Brunftzeit und im Frühjahr Setz- und Aufzuchtzeit ist, sollen die (die die Jagdsaison im Sommer überlebt haben) in der Zeit auch ihre Ruhe haben.

Und zum Schluss noch der Marderhund.Der ist ja mal extrem wichtig für das Hauptproblem Wildverbiss. Aber schön dass es ihn wieder gibt.

uther_the_puter
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28.01.2009 - 17:53 Uhr
uther_the_puter

rotfront sagte:
Vieleicht hat der gute Ragnar ja recht, aber wenn ich Worte wie 'Mordlust' lese, hab ich schon garkeinen Bock mehr weiterzulesen.

warum kann man sich mit so einem Thema nich vernünftig auseinandersetzen?


Ich weiß nicht, ob du n paar Jäger kennst. Die fahren nach Kanada, zahlen hunderte Euro, um irgend einen riesigen Hirsch abzuknallen, von dem sie weder Fell noch Fleisch oder sonstwas behalten dürfen. Die betrinken sich erst mal ordentlich und laufen dann zu hunderten in Treibjagden durch den Wald, wo mit Schrot auf alles geschossen wird, was sich bewegt (manchmal auch den ein oder anderen Jagdhelfer). Du willst mir doch nicht erzählen, dass das denen keinen Spaß macht? Wenn jemand, der aus Spaß tötet (das macht man beim Jagen halt nun mal), nicht mordlüstern ist, wer dann?!

lohner
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28.01.2009 - 18:52 Uhr
lohner

Das ist der am schlechtesten recherchierte Artikel der mir je untergekommen ist. der Marderhund ist eine asiatische Tierart, der heimische tiere verdrängt, also stellt sich die Frage ob man ihn unbedigt überall tagaktiv sehen soll. der angeführte in Bayern bejagte Bisam hat hier keine Jagdzeit sondern darf nur von bestimmten Leuten im Auftrag des Landratsamt zur Schadensbekämpfung gefangen werden.
Und zum Thema dass sich Wild selbst reguliert, lässt sich nur sagen, dass das zwar stimmt, aber ob es sinnvoll ist ist in Frage zu stellen. Erstens verschenken wir unmengen von wertvollem Lebensmitteln und würden die Wildtiere dazu verurteilen durch Hunger oder Seuchen reguliert zu werden. Zum Thema Raubtiere lässt sich nur eins sagen, wir hatten vor kurzem eins in Bayern, wurde Bruno genannt und behördlich angeordnet in Kürzester Zeit exekutiert.
Was dieser Artikel auch absichtlich ignoriert, ist das wir in Deutschland keinen einzigen Quadratmeter ursprüngliche Natur haben, sondern ausschließlich kommerziell genutzte Kulturfläche. Und was die Bauern dazu sagen wenn nicht mehr gejagt wird und die Wildtiere sich, in sich selbst regulierender Zahl, in ihren Feldern vollfressen kann sich jeder selbst vorstellen. Dafür verhungern sie ja dann auch im Winter wenn die Felder weg sind von alleine. Diese Fälle hatten wir auch schon zur Genüge, da Füttern der Tiere ja heutzutage "Böse" ist. Doch wovon die Tiere im Winter leben sollen wenn sie auch keine Knospen fressen dürfen, wird auch wieder ignoriert.
Und das der Öjv als Verein von Förstern die Wild als Schädlinge sehen, die nur Kosten durch Schäden verursachen und deswegen die rotbraunen Ratten am liebsten ausgerottet hätten sich gegen die jetzigen Jagdregeln in denen begrenzt wird wieviel zu schießen ist kritisiert ist eh klar. Aber warum sich die Leute die die Wälder pflanzen sich über Monokulturen im Wald aufregen ist nicht nachvollziehbar.

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28.01.2009 - 18:59 Uhr
lohner

Die betrinken sich erst mal ordentlich und laufen dann zu hunderten in Treibjagden durch den Wald, wo mit Schrot auf alles geschossen wird, was sich bewegt (manchmal auch den ein oder anderen Jagdhelfer)


Nur zur Aufklärung:
Auf der Jagd ist es strenger als im Strassenverkehr, 0,00 Promille. Wenn jemand betrunken Autofährt sind dann auch Alle Autofahrer Alkoholiker?

LarsLarsen
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28.01.2009 - 20:07 Uhr
LarsLarsen

lohner sagte:

Nur zur Aufklärung:
Auf der Jagd ist es strenger als im Strassenverkehr, 0,00 Promille. Wenn jemand betrunken Autofährt sind dann auch Alle Autofahrer Alkoholiker?


das habe ich unangenehmerweise schon anders erlebt. einer der gründe, weshalb ich nicht auf treibjagden gehe. da habe ich neben sicherheitsbedenken vor allem ethische (und ästhetische) probleme.

ansonsten... die argumente sind bekannt und ausgetauscht; ich persönlich halte die jagd insgesamt für die vernünftigere alternative und jage ganz sicher ohne mordlust. dass einige zöpfe (etwa unkontrollierte schalenwildfütterung, die nämlich in der praxis tatsächlich häufig an eine mästung erinnert) abgeschnitten gehören, muss sich teilweise noch herumsprechen. immerhin gibt es inzwischen alternativen wie den öjv (www.oejv.de).

hunsrueckwilderer
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28.01.2009 - 20:09 Uhr
hunsrueckwilderer

Ich finde den Artikel wahnsinnig einseitig. Zudem sind die darin vorgebrachten Argumente, naja... zweifelhaft und wenig stichhaltig. Esst Ihr Fleisch - falls ja, könnt Ihr gegen die Jagd als solche schon fast nichts mehr haben.
Mehr dazu unter:

http://hunsrueckwilderer.blogspot.com/20...

Geschrieben anlässlich dieses Artikels...

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28.01.2009 - 20:09 Uhr
hunsrueckwilderer

Ich finde den Artikel wahnsinnig einseitig. Zudem sind die darin vorgebrachten Argumente, naja... zweifelhaft und wenig stichhaltig. Esst Ihr Fleisch - falls ja, könnt Ihr gegen die Jagd als solche schon fast nichts mehr haben.
Mehr dazu unter:

http://hunsrueckwilderer.blogspot.com/20...

Geschrieben anlässlich dieses Artikels...

labrado
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28.01.2009 - 20:11 Uhr
labrado

Ein wirklich schlecht recherchierter Artikel.
Un- und Halbwahrheiten zeichnen ein falsches subjektives Bild des Verfassers.
Journalismus wie er nicht sein soll, liebe SZ!

Nur ein Komentar von mir, der belegen soll wie stümperhaft recherchiert wurde:
Jagd sei im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft verboten, wobei suggeriert werden soll, nicht ausgeübt wird.

Zitat:
"Dabei werden in den Schutzgebieten in der Brutsaison „Vogelwärter“ eingesetzt, welche das Betreten durch Unbefugte verhindern sollen. Desweiteren realisieren sie das Monitoring der Brutbestände und registrieren die Beutegreifer-aktivitäten.
Sofern erforderlich, wird in den Brutgebieten eine naturschutz- gerechte (extensive) Beweidung durchgeführt. Ebenso ist die Jagd auf Haar- raub- und Schwarzwild vor Beginn der Brutsaison zwingend. In Einzelfällen werden zusätzliche Abwehrmaßnahmen gegen Prädatoren, wie z.B. Elektroabwehrzäune, errichtet."

Solche Massnahme würde sich manch Jäger in seinem Revier wünschen um dem Druck der Naturliebhaber auf das Wild entgegenzuwirken.

peterledi
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01.02.2009 - 14:56 Uhr
peterledi

Bei der SZ fehlt es immer mehr an Schreibern, die die deutsch Rechtschreibung beherrschen. Schade!

"Hegen und Schießen" wäre richtig.

niepilot
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01.02.2009 - 19:08 Uhr
niepilot

was für ein absolut schwachsinniger und weltfremder artikel.

lord_spaeter
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04.02.2009 - 15:50 Uhr
lord_spaeter

__xxx__ sagte:
Vielleicht sollte der Herr "Natürschützer" beim nächsten Spaziergang eine Begegnung mit einem Rudel Wildschweine haben, mal sehen was er danach dazu sagt.

Hast du vielleicht schon mal Wildschweine in echt gesehen? Im Nationalpark oder so? Es sind nämlich gar keine Menschenfressende Ungeheuer!

unbestechlicher
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08.02.2009 - 13:19 Uhr
unbestechlicher

__xxx__
Man sieht das Du keine Ahnung hast. Uns sind schon öfters Wildschweinrotten begegnet. Na und? Was ist daran schlimm? Im Gegensatz zu Jägern kennen die offensichtlich den Unterschied zwischen Gut und Böse. Wir wissen auch wo sie sich aufhalten. Würden wir aber nie einem Jäger sagen :-) Sollen sie doch dumm sterben.

Die Aussagen mit dem Verbiß kann ich in keinster Weise bestätigen.
Die Wälder sind derart dich bepflanzt das sowieso die Hälfte der Bäume weg muss. Der geringe Anteil an Verbißspuren wird zum Anlaß genommen um eine Hetzjagd gegen das Wild zu veranstalten.
Die Menschen sollten selber in den Wald gehen und sich ein Bild machen. Aber bitte etwas von den Wegen abweichen, auch mal einen Trampelpfad nehmen, im Winter den Jägerspuren folgen. Dann sind die Medienlügen schnell entlarvt. Aber sie sehen dann auch was sogenannte Naturschützer in Lodengrün im Wald treiben.
Aber das wissen die Medien auch bald. Ausser die Jäger erschiessen vorher den Rest der aufrichtigen Bevölkerung. Zuzutrauen wäre es Ihnen auf jeden Fall.

reas
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13.02.2009 - 11:33 Uhr
reas

Leider konnte ich den Artikel nicht mehr lesen, aber die Kommentare dazu.

Und ich muß sagen, als Veterinär und Jäger, kann ich die Jagd nur gut heissen. Natürlich gibt es schwarze Schafe unter den Jägern (Trophäenjäger, schussgeile Idioten, Waffenfanatiker und ideologische Neanderthaler), aber ich denke, dass das zum Teil Ausnahmen sind. Noch dazu denke ich dass unter uns Jungjägern ein Umdenken stattgefunden hat und ich (wir) sehen und sowohl als Wildregulierer als auch als Wild und Waldschützer.

Wenn man bedenkt, dass sich die Raubtier Fauna Mitteleuropas auf Fuchs, Dachs, Marder und ausgewilderte Katzen beschränkt, verstehe ich nicht wie manche denken können, dass sich der Wildbestand von alleine reguliert. Ja aber nur in ungunst Jahren und durch Seuchen. Normalerweise würden ja die Kranken, Alten und Schwachen von Wolf, Bär und Luchs ausgesondert. (Ich sehe gerade in Gedanken ein skuriles Bild vor mir: 96 Steinmarder auf einer Wildsau.)

Genauso wie man den Bauern verstehen muss, da 1 Hirsch einer halben Großvieheinheit (http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fvi...) entspricht. D.h.: Wenn ein durchschnittlicher Schlag Hirsche von 10-20 Tieren, über ein Feld/Weide zieht, verliert der Bauer das Futter für 5-10 Kühe, was bei einer durchschnittlichen Betriebsgröße von österreichischen Milchbauern den halben Bestand darstellt.

Weiters würde es mich interessieren, was die Jagdgegner dazu sagen würden, wenn der Fuchs ganzjährig geschont bliebe, nicht nur, dass durch die hohe Populationsdichte die Niederwild sowie Auerwild Bestände einbrechen werden, sondern auch die Tollwut wieder zu einer Volksseuche wird, da der Fuchs zu deren grössten Verbreitern zählt. ( Also nichts mehr mit dem Hund in den Wald, Kinder nur noch im umzäunten gärten spielen lassen, Schwammerlsuchen nur noch mit ausgefüllten Krankenblatt)

Und zum Thema Wildverbiss: Das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Wiener Veterinärmedizinischen Universität hat festgestellt, dass die höchsten Wildverbissschäden Wäldern festgestellt wurden, die vorallem im Winter, touristisch genutzt wurden. (http://de.wikipedia.org/wiki/Winterruhe ja auch Hirsch, Reh und Wildschwein halten Winterruhe)


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