14.01.2009 - 18:30 Uhr

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Mathe, du bist schuld!

Jeder dritte Student der Ingenieurwissenschaften bricht ab. Viele scheitern an den Anforderungen in Mathematik. Heiko Knospe, Mathematikprofessor am Institut für Nachrichtentechnik der Fachhochschule Köln, ist überzeugt: Schuld an den hohen Abbrecherquoten sind die falschen Schwerpunkte im Mathematik-Unterricht.

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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DagnyTaggart
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14.01.2009 - 18:39 Uhr
DagnyTaggart

Interessant. Danke.

milagro
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14.01.2009 - 18:43 Uhr
milagro

ja interessant und weit verbreitet... für mathe fehlts in sämtlichen studiengängen am nötigen wissen. manchmal denk ich aber auch, die leute haben sich allesamt das hirn während der sekundarstufe rausgekifft, wenn man sich so mal erzählen lässt, wo die fehler liegen.

DagnyTaggart
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14.01.2009 - 19:13 Uhr
DagnyTaggart

Naja, mit Mathe-Physik-LK-in-Bayern kanns eigentlich nicht so schlecht um die eigenen Schulkenntnisse stehen. Und dennoch war Mathe an der Uni ein massiver Abstraktionsschock.

Aber das ist gut so.

Fuer Ingeneure oder eine FH kann es aber andere Anforderungen als Analysis, Funktionentheorie, Lineare Algebra etc. geben.

alcofribas
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14.01.2009 - 19:48 Uhr
alcofribas

kann ich nur bestätigen. ich war in der schule grottenschlecht in mathe, an der uni habe ich dann in nem halben jahr den ganzen stoff nachgepaukt. und hat geklappt, also woran hat es gelegen?

milagro
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14.01.2009 - 20:31 Uhr
milagro

klarer fall alco, das war der mathelehrer.

alcofribas
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14.01.2009 - 20:48 Uhr
alcofribas

eben! das system!

gynt
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14.01.2009 - 21:34 Uhr
gynt

lustig, genau darüber habe ich mich heute (vor gut 4 std) auch muckiert

es ist schon ein krasser kulturschock wenn man auf die uni kommt.
trotz mathe-lk (in bayern) weiß man im prinzip nichts. liegt natürlich an der eigenen faulheit, aber wenn man in mathe nicht gerade ein vollpfosten ist konnte man sich ja jahrelang zurücklehnen ohne aufzupassen. man wurde dann mit so vielen aufgaben überschwemmt, dass man es halt iwann schon hinbekommen hat ohne versetzungsgefährdet zu werden.
und im studium hört man halt einmal was und muss das dann draufhaben.

schade dass man in der schule nicht bisschen mehr lernt, wäre nämlich durchaus reizvoll gewesen. aber jeder lehrer der dann mal bisschen mehr verlangt hat wurde dann niedergeheult von - in meinem fall - zumeist weiblichen klassenkameradinnen (naja, eig warens immer die selben 3-4), die dann die augen aufgeschlagen haben und traurig geschaut haben.

wenn ich dann in den sprachen bisschen slow-motion gefordet hab wurde ich von allen komisch angeschaut, was ich mir eigentlich denke.
iwie ist also - finde ich zumindest - mathe immer noch so ein antifach, nicht weils total krass ist, sondern es ganz normal scheint sich da ständig zu beschweren, manchmal sogar cool.
(die gesellschaft hat mal wieder schuld)
;->

CynicalD
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14.01.2009 - 21:44 Uhr
CynicalD

bisher klappts noch ganz gut. klar es ist ziemlich viel schwerer und man hat weniger zeit es drauf zu bekommen, aber wozu gibts ne formelsammlung, wenn man mal was vergessen hat...
ok, war eigentlich immer gut in mathe. naja. in vier wochen is da prüfung, dann wird sichs zeigen obs weitergeht mit dem ingenieursstudium...

gynt
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14.01.2009 - 22:25 Uhr
gynt

naja
ich hab 2 vorlesungen, die hauptäschlich mathe sind.
in der einen ist ne formelsammlung schon hilfreich (allerdings weiß ich da noch nicht ob man sich da was schreiben darf oder nicht), aber in der anderen muss man ständig sätze beweisen, das ist schon ne krasse umstellung im vgl zur schule.

auf die prüfungen bin ich auch schon sehr gespannt...
naja, die termine der nachprüfungen sind schon rot im kalender angestrichen
;-D

drolli
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14.01.2009 - 22:40 Uhr
drolli

Arggg arggg arggg. Ich sehe zwar was er meint (habe selbst Erstsemester im Nebenfach betreut und musst ganz tapfer sein wenn ich beim Umformen einer simplen Gleichung nicht nur jeden Schrit einzeln ausführen musste, sondern auch noch gut zureden musste dass das ja ok ist), aber selbstverständlich ist die Lösung, das Einstiegsniveau "zu senken". Die Uni muss mit den Studenten arbeiten die kommen. Dass es längerfristig wünschenswert wäre den Mathe-Lehrplan zumindest im LK reformieren ist richtig, aber deswegen muss man das Niveau IMMER an die Studenten anpassen die da sind, sonst frustriert man die ja noch zusätzlich.

Aber ich muss auch sagen dass die Diskussion über die vielen Abbrecher wegen Mathe nicht neu ist.

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