Wie ein Film: Warum uns das Kino für Liebesdinge verhunzt
Die Liebe, die uns in romantischen Filmen vorgeführt wird, ist alles andere als gesund. Eine Untersuchung hat ergeben, dass dort vorgeführte Zweierkonstellationen ausgesprochen unrealistisch dargestellt sind
„Dass es nie so ist, wie im Kino!“ – so oder so ähnlich seufzt vermutlich fast jeder irgendwann, wenn die Zweierbeziehung schön langsam auf die Nerven zu gehen beginnt. Wenn zum Beispiel der Heiratsantrag in Form eines ordentlichen Klunkers auch nach zwei Wochen Beziehung mit klar ersichtlich wahrer Liebe immer noch nicht im Nachtisch aufgetaucht ist. Und wenn der andere ungeniert nackt durchs Zimmer spaziert, anstatt sich züchtig ins Laken zu wickeln und einem den Anblick verdellter Popacken zu ersparen. Und wenn es auch das netteste Exemplar der Männlichkeit nicht schafft, sich zumindest hin und wieder einigermaßen romantisch zu gerieren und im Sommerregen einen kleinen Stepptanz hinzulegen. Die Psychologen Kimberly Johnson und Bjarne Holmes der Heriot-Watt Universität in Edinborough haben 40 Hollywood-Liebesfilme aus den Jahren 1995 bis 2005 untersucht und Schlimmes festgestellt: Das, was dort als Liebe dargestellt wird, ist alles andere als realistisch. Sowohl wie die Liebe beginnt (nämlich zu schnell und überstürzt), als auch, wie sie endet (ebenfalls zu schnell, meist schon nach dem ersten Krach).
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- Der Mythos von Ihm und Ihr 12.01.2012
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und auch nicht ohne tanzen.
Woody Allen hat mein Lieben zerstört.
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/...
wollen wir deshalb zensur? nein.
Da ab ich ja schon aufgehört zu lesen.Ich kenne keine Frau, die so etwas sagen würde. Und wenn ich eine treffen würde, würde ich sie whl erschießen!
Moralkodex statt Sex-Zensur
Nach heftigen Protesten aus der Medienbranche will die EU-Kommission sexistische Darstellungen von Frauen in Werbung, Zeitungen und TV nun doch nicht gesetzlich verbieten lassen. Stattdessen soll ein Verhaltenscodex für mehr Gleichberechtigung sorgen.
Kein Balken nötig: Die EU will Sex in den Medien nicht per Gesetz zensieren
Athen/Hamburg - Keine nackten Frauen auf Zeitungstiteln, keine Fernseh-Sendungen oder Werbeclips, in denen Frauen klischeehaft oder sexistisch dargestellt werden - die entsprechenden Pläne der EU haben für heftige Proteste gesorgt. Bereits nach Bekanntwerden des Gesetzentwurfs, initiiert durch die EU-Kommissarin für Soziales, Diana Diamantopoulou, hatten vor allem britische und deutsche Boulevardmedien heftige Kritik geübt.
Die "Bild"-Zeitung drückte ihren Protest beispielsweise dadurch aus, dass sie die nackten Brüste ihres Seite-1-Mädchens am Freitag mit einem schwarzen Balken bedeckte - mit der Aufschrift: "Zensiert!" und dem Hinweis auf weitere Nacktbilder "ohne störenden EU-Balken" weiter hinten im Blatt. Auch die Vereinigung der europäischen Verleger, in der sich über zwanzig Vertreter europäischer Medienkonzerne zusammengeschlossen haben, sah die redaktionelle Freiheit in Gefahr.
"Das geht zu weit! Das ist ein Eingriff in die redaktionelle Freiheit, das ist nackte Zensur", sagte der Europa-Abgeordnete der CDU, Elmar Brok, gegenüber der "Bild". Die CDU-Sozialexpertin im EU-Parlament, Anne-Katrin Glase, sprach ebenfalls von "Zensur". "Es ist nicht Aufgabe der EU, sich in Medieninhalte einzumischen!" Die Grünen- Europaparlamentarierin Heide Rühle meinte: "Das ist der nackte Wahnsinn! Als Grüne bin ich für die Quote: Neben jeder nackten Frau ein nackter Mann!"
Diana Diamantopoulou sah sich ob so vehementer Kritik nun scheinbar veranlasst, ihre ursprünglichen Pläne zu mäßigen. "Ich bin keine Feministin der Extreme", erklärte sie. Nach dem gesetzlichen Sex-Verbot in den Medien fordert sie nun eine Art Leitlinie. "Diese Themen können nicht gesetzlich oder mit Zensur geregelt werden", sagte Diamantopoulou. "Wir brauchen aber wohl eine Art Codex, wonach wir uns richten können", erklärte sie im griechischen Rundfunk. So solle darauf hingewirkt werden, dass sexistische Werbung vermieden wird. "Wir müssen dafür sorgen, dass die Würde des Menschen und in diesem Fall der Frauen geschützt wird", erklärte die Politikerin.
Wie die "Financial Times" berichtete, erwägt die Brüsseler Behörde neben den Maßnahmen gegen entwürdigende und sexistische Frauen-Bilder in Medien auch generelle Verbesserungen für die Frauen in anderen Bereichen. So sollen Versicherungen keine unterschiedlichen Prämien für Männer und Frauen mehr berechnen. Die Europäische Frauen-Lobby (EWL), die mehr als 3000 Organisationen in allen EU-Mitgliedstaaten vertritt, hatte die geplante Richtlinie als "wichtiges Signal für die Gleichbehandlung von Männern und Frauen" begrüßt.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaf...
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07.01.2009 - 18:39 Uhr
allesfliesst