Reality continues to ruin my life...
Seit Tagen ein fabelhaftes Wetter. Und Nachts strickt Königin Dunkelheit wieder diesen eisigen, dennoch faszinierenden Sternenhimmel. Nun sitze ich hier und schaue aus dem Fenster. Der Mond, ockerfarbend ausgefüllt, beleuchtet die schlafende Welt halbwegs. Am liebsten würd ich raus. Nachts, um Zwölf. Einfach, um noch winziger unter diesem riesigem, schwarzem Dach zu sein. Einfach, um zu merken, dass Gut und Böse, Trauer und Freude in so einem Moment nicht zählen. Morgen geht der Alltag dann weiter. Das Böse, aber auch das Gute kommt wieder zum Vorschein. Eine bessere Welt haben wir dann aber immer noch nicht. Was kann ein einzelner Mann denn schon bewirken, in diesem Wahnsinn? Vielleicht lassen wir uns in dieser Welt zu wenig von dem Zauber dessen was geschieht anstecken. Anderen ein lächeln ins Gesicht zaubern, wenn sie es am wenigsten erwarten. Ein wenig Farbe in den Grauton der Realität mischen. Ganz kleine Dinge. In ruhigen Augenblicken, ja da durchfährt einen die Dunkelheit der Nacht nochmal. Da durchschreitet man diese Sternennächte in Gedanken. Ob man noch "da" ist, wird man dann oft gefragt von Menschen, die einen zu kennen glauben. Aber im Grunde kennt mich niemand.
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toller text. tolles bild. leider ein zu trauriges thema. irgendwie
Kennt mich jemand WIRKLICH?
sehr schöner text, und das bild auch.
verdammt schöööööööööön








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05.01.2009 - 00:42 Uhr
lady_dawn
und die strickende Nachfrau klingt auch sehr kuschelig.
Ich schick Dir ein Lächeln.