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04.01.2009 - 18:31 Uhr

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Casting für Chinesen

Foto: dpa

Wie Hochschulen internationale Studenten gewinnen

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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garamond
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04.01.2009 - 19:33 Uhr
garamond

wäre ich chinese würde ich wahrscheinlich nicht nach dueschland zum studieren gehen. mal unter uns, deutschland ist doch längst nicht mehr wirklich führend, auf keinem gebiet. immer alles durchschnitt bis ganz ok, aber es gibt doch echt bessere länder in europa - zum studieren und leben. aber soll mir egal sein

MorbusBahlsen
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04.01.2009 - 19:46 Uhr
MorbusBahlsen

Gäbe es mehr Stipendien, wäre auch das Studieren für Deutsche attraktiver, nüch? :)

Froschhonigkuchenpferd
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04.01.2009 - 21:31 Uhr
Froschhonigkuchenpferd

MorbusBahlsen sagte:
Gäbe es mehr Stipendien, wäre auch das Studieren für Deutsche attraktiver, nüch? :)


ich bin grad am Nachdenken darüber, meinen Job sein zu lassen, das Abi nachzumachen und ein Studium anzufangen. Nur: Aus der Sicherheit raus und rein in die nicht kalkulierbare Zukunft ist mit Verpflichtungen an der Backe und als Arbeiterkind nicht ganz soooooo schnell entschieden. Leider.

jansenl
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05.01.2009 - 19:13 Uhr
jansenl

Was sind das für Chinesen, die sich für Ihre Kinder Jahresgebühren von 15000 € leisten können? Doch wohl nur die Elite des in China untrennbaren Geflechts von Politik und Wirtschaft. Normale Bürger und insbesondere auch Minderheiten und politisch Verfolgte, wie sie in vielen Studienkollegs anzutreffen sind, haben keine Chance. Dann ist es auch kein Wunder, dass Herr Buchkremer nur für Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler ein Angebot macht, während die menschlich und aus unserer Sicht politisch wichtigen Studiengänge in Medizin und Geistes-/Gesellschaftswissenschaften in NRW keine Chance mehr haben. Denn Buchkrämers Studenten lernen in Englisch, nicht in Deutsch wie an den Studienkollegs. Sie sind damit auf eine Handvoll englischsprachiger Fachhochschulstudiengänge festgelegt und dürfen nicht an Universitäten studieren.
Dass der FDP-Innovationsminister Pinkwart hierfür Ausnahmegenehmigungen erteilt, liegt sicher auch daran, dass keine Universität die von ihm vorgenommene und landesweit gescheiterte Privatisierung der Studienkollegs mitmacht. So kann er wenigstens noch ein paar Ausländer an einzelne Fachhochschulen bekommen. Dazu muss er dann auch alle Augen zudrücken. Gut ist nur, dass kein anderes Bundesland dem bildungspolitischen Schlusslicht NRW folgt.

garamond
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05.01.2009 - 19:20 Uhr
garamond

jansenl sagte:
Was sind das für Chinesen, die sich für Ihre Kinder Jahresgebühren von 15000 € leisten können? Doch wohl nur die Elite des in China untrennbaren Geflechts von Politik und Wirtschaft. Normale Bürger und insbesondere auch Minderheiten und politisch Verfolgte, wie sie in vielen Studienkollegs anzutreffen sind, haben keine Chance. Dann ist es auch kein Wunder, dass Herr Buchkremer nur für Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler ein Angebot macht, während die menschlich und aus unserer Sicht politisch wichtigen Studiengänge in Medizin und Geistes-/Gesellschaftswissenschaften in NRW keine Chance mehr haben. Denn Buchkrämers Studenten lernen in Englisch, nicht in Deutsch wie an den Studienkollegs. Sie sind damit auf eine Handvoll englischsprachiger Fachhochschulstudiengänge festgelegt und dürfen nicht an Universitäten studieren.
Dass der FDP-Innovationsminister Pinkwart hierfür Ausnahmegenehmigungen erteilt, liegt sicher auch daran, dass keine Universität die von ihm vorgenommene und landesweit gescheiterte Privatisierung der Studienkollegs mitmacht. So kann er wenigstens noch ein paar Ausländer an einzelne Fachhochschulen bekommen. Dazu muss er dann auch alle Augen zudrücken. Gut ist nur, dass kein anderes Bundesland dem bildungspolitischen Schlusslicht NRW folgt.


boh dann muss halt in zukunft alles auf englisch (es heißt auf englsich im deutschen) gelehrt werden mann. wer will denn beim studieren noch deutsch lernen, diese sprache braucht international kein mensch vor allem im akademischen sektor.

MorbusBahlsen
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05.01.2009 - 19:55 Uhr
MorbusBahlsen

garamond... wieviele Akademiker bewegen sich denn nachher auch international?

drolli
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06.01.2009 - 16:49 Uhr
drolli

jansenl sagte:
Was sind das für Chinesen, die sich für Ihre Kinder Jahresgebühren von 15000 € leisten können? Doch wohl nur die Elite des in China untrennbaren Geflechts von Politik und Wirtschaft.
....


Das sind vielleicht auch Chinesen, deren Eltern vielleicht 20 Jahre lang auf die Ausbildung ihrer Kinder gespart haben. Für einen "normalen" Chinesen aus dem (stetig wachsenden) Mittelstand, der in einer Grossstadt arbeitet, sind 15000Euro vielleicht eine Menge Geld, aber dafür gabs ja auch die Ein-Kind Politik mit dem dem Ergebniss dass viele Eltern in china ihr letztes Hemd für die Ausbildung des einen Kindes hergeben. Fuer eine Familie mit zwei Akademikern als Eltern die seit zehn Jahren in Peking gearbeitet haben, sollten 15kEuro/Jahr schon machbar sein.

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06.01.2009 - 16:51 Uhr
drolli

garamond sagte:
wäre ich chinese würde ich wahrscheinlich nicht nach dueschland zum studieren gehen. mal unter uns, deutschland ist doch längst nicht mehr wirklich führend, auf keinem gebiet. immer alles durchschnitt bis ganz ok, aber es gibt doch echt bessere länder in europa - zum studieren und leben. aber soll mir egal sein


Chinesen stehen auf Deutschland. (Frag mich nicht, ist so!)

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06.01.2009 - 16:59 Uhr
drolli

MorbusBahlsen sagte:
garamond... wieviele Akademiker bewegen sich denn nachher auch international?



Hier, ich! Ich bin heilfroh dass ich schon in Deutschland an einem englischsprachigen Lehrstuhl war, dass ich mal sagen.

herrschsuechtige_faulenzerin
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06.01.2009 - 17:03 Uhr
herrschsuechtige_faul…

Morbus, ich glaube in der Tat, dass das sehr viele sind. Ingenieure, Natuirwissenschaftler, Personen, die in großen Konzernen arbeiten oder auch in kleinen Unternehmen, die mit dem Ausland Geschäfte amchen usw.

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