Fast bei mir
Text: shirin80
Es gibt Tage, an denen vermisse ich dich mit jeder Faser meines Körpers. Da spüre ich jeden einzelnen der 450km zwischen uns. Da ertappe ich mich dabei, wie ich mitten beim Vorlesen einer Geschichte an unsere Geschichte denke. Und während ich mechanisch weiter vorlese laufen die Bilder aller möglichen unserer Kapitel vor meinem inneren Auge ab. Es gibt Tage, an denen ich es schaffe, dich in die hinterste Ecke meines Kopfes zu verbannen. Aber dann laufe ich an Orten vorbei, an denen wir oft waren und die so zu „unseren“ wurden. Und so bist du wieder da, im Kopf, im Herzen, im Ohr…da beim Aufstehen und beim Einschlafen. Und an manchen Tagen bist du in diesem ganzen Trubel nur ein Basisgefühl. Etwas, das immer da ist, unterschwellig, und einem sagt, dass man da dringend noch etwas lösen muss. Wenn….wenn wieder Zeit ist, wenn Ferien sind, wenn du mal wieder hier bist…wenn wenn wenn. Und wenn du dann endlich da bist – dann vermisse ich dich am meisten.
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28.02.2009 - 19:59 Uhr
Lyralie