Ideen: Malen nach Drogen und ein ganz besonderes Tagebuch
Welche Droge hat welche Auswirkungen auf deine Kreativität? Und warum nicht mal Tagebuch sticken, statt malen? Zwei Ideen aus der Internet-Werkstatt


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die ganze drogen-zu-kunst-pompöserei nervt, weil sie suggeriert, dass gute drogen im handumdrehen tolle kunst auslösen, man muss sich nur als medium hinsetzen und genau aufpassen, was für synapsen-querschaltungen die drogen so im kopf fabrizieren. genie-kult ist aber nunmal schwachsinn. weil die leute mitnichten im zimmer sitzen, sich die schädel zukoksen und nebenbei weltbewegende kunst rauskloppen. da wird wohl eher ausgiebig für geprobt, gerade bei den genannten bands ist das sehr schön zu beobachten. drogen sind neue einflüsse - aber die machen deshalb noch keine kunst und schon gar keinen künstler aus. bei huxley das gleiche. oder sonstigen. und unser künstler hier ist nunmal kein genie, soviel trip er auch probiert. die droge ist ein scheiß wert, so viel wie die zehnte maß auf der wiesn, wenn du dich nicht nachher ganz gewaltig hinsetzt und aus deinem stream of conciousness in maximaler arbeitsenergie was draus gestaltest. sofern du dazu im vollsuff in der lage bist. andernfalls bleibst du halt einer, der sich tierisch was auf seine trips einbildet und auf seine wagemutig-kryptischen songlyrics, die ihm nach mitternacht im buswartehäuschen einfallen.
19.12.2008 - 16:23 Uhr
ruebezahl
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19.12.2008 - 10:35 Uhr
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