Es tut mir leid.
Text: transzendenz
Hass. Liebe. Hass. Gleichgültigkeit.
Wir sind hoch geflogen, tief gefallen. Du. Ich. Beide. Oder doch keiner von uns. Du denkst ich komm wieder. Ich denke du kommst wieder. Doch eigentlich denken wir beide, das wird nichts mehr. Wir wollen nicht und trotzdem bleibt die Verbindung bestehen. Und trotzdem finden wir es schade.
Erinnerungen, die bleiben und uns innerlich zerstören. Das Jetzt, das den letzten Rest, der übrig geblieben ist, zerstört. Der Kopf, der den Kontakt für immer sein lassen will, weil er den Sinn versteht. Das Herz, das bleiben und ganz gemacht werden will.
Der Kopf, der im Jetzt lebt, das Herz, das in der Erinnerung lebt und herausgerissen werden will. Endlich weg. Endlich einen Schritt weiter. Von vorn beginnen, Neuanfang.
Vergessen.
Verwirrendes Dasein. Unklarheit, Ungewissheit und trotzdem ist alles offensichtlich. Zu kapieren fällt schwer.
Für dich heißt Freundschaft, dass man lügen muss, um es dem anderen Recht zu machen. Vernachlässigen, um zu zeigen, dass man ein wichtiges Leben hat. Vergessen, weil es nie wichtig war.
Es tut mir leid für dich. Du wirst nie im Stande sein Freundschaften zu führen. Es tut mir leid für mich. Denn ich hab´ dir immer geglaubt, dich geliebt.
Es tut mir leid für uns beide, denn es ist vorbei, obwohl wir die beste Zeit unseres Lebens hatten.
Es ist nichts mehr, was mir etwas gibt.
Beste Freundschaft bis in die Ewigkeit.
Die Ewigkeit ist jetzt. Und das ist besser so.
Es tut mir leid.
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30.08.2009 - 21:57 Uhr
KakaoundKaffee