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24.11.2008 - 18:30 Uhr

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Ein Leben zum Schnäppchenpreis

Bild: ddp

Zwei Frauen aus Bangladesch bereisen Deutschland, um auf ihre Ausbeutung durch Discounter wie KiK oder Lidl aufmerksam zu machen

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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lea2
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Mag ich Mag ich nicht

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24.11.2008 - 19:29 Uhr
lea2

krass.
mehr solche artikel bitte!

blacksnoopy
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Mag ich Mag ich nicht

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24.11.2008 - 19:42 Uhr
blacksnoopy

Finde ich auch.

Überall auf der Welt werden Menschen bis aufs Letzte ausgebeutet, nur damit wir uns kostengünstig (oder auch nicht) mit Klamotten und anderem eindecken können.

Ich habe letztens auch einen Artikel über Frauen aus Äthiopien gelesen, die nach Dubai etc. zum Arbeiten gehen und entweder nie wieder, schwer misshandelt oder tot wieder in ihre Heimat kommen.

Ich finde das schrecklich.
Aber es ist auch schwer, sich immer politisch und ökologisch korrekt zu verhalten. Wer von uns hat denn keine adidas-Schuhe oder Sonstiges im Schrank?

Lucbay
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Mag ich Mag ich nicht

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24.11.2008 - 20:19 Uhr
Lucbay

Das Problem ist auch, dass viel zu wenig Firmen sich dafür einsetzen...Ist ja klar das kleine Läden die versuchen ihre Kleidung fair herzustellen natürlich andere Preise haben, und wer das Geld nicht hat wird weiter günstig einkaufen.
Was jetzt nicht heißen soll je teurer die Kleidung umso besser werden die Arbeiter/innen bezahlt, vielmehr ist es ja leider so, dass dann der Gewinn der Firmen nur einfach größer ist.
Der Staat müsste Firmen mehr kontrollieren und dafür sorgen das gewisse Regeln eingehalten werden und kleine Unternehmen die sich an die Bedinungen halten finanziell unterstützen, sodass diese irgendwann die Großen ausstechen...
Hört sich irgendwie einfach an...hab ich da was übersehen? oder warum passiert bei sowas nichts?

Super Artikel mehr davon

Begunje62
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24.11.2008 - 20:20 Uhr
Begunje62

sehr interessanter artikel!

madguitar
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24.11.2008 - 21:26 Uhr
madguitar

Ist ja auch nicht gesagt, dass teure Markenklamotten nicht billig irgendwo in Asien produziert werden... Ist halt total schwierig da zu unterscheiden. Und auch wenn in nem T-Shirt "Made in Germany" steht (falls es sowas noch gibt), wurde der Stoff garantiert nicht hier gewebt, genauso wie er sonstwo unter katastrophalen Bedingungen gefärbt wurde. Da wäre mal wieder die Politik gefragt, für mehr transparenz zu sorgen.
Irgendwie werd ich beim lesen meines letzten Satzes jetzt ein klein wenig verbittert...

susette
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24.11.2008 - 23:21 Uhr
susette

guter artikel!

cougarten
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25.11.2008 - 00:19 Uhr
cougarten

hm, aber wenn ich irgendwo teurer kaufe, dann kriegen sie wahrscheinlich das gleiche Geld und wer anders verdient mehr.

wenn ich in einer Schneiderei kaufe unterstütz ich die "Kleinen", aber ich werd arm und die näherinnen in Bangladesh kriegen gar nix...

Alles was hilft sind also fair trade produkte, die mensch so viel wie möglich kauft, erwähnt die doch mal.

kiori
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25.11.2008 - 00:21 Uhr
kiori

super artikel - macht einen ganz schön nachdenklich!

rebumi
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25.11.2008 - 01:03 Uhr
rebumi

"bangladeschische Näherin"

--> bengalische !!!


aber wichtiger Artikel!!
weiter so!

jushi
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25.11.2008 - 01:04 Uhr
jushi

Großartiger Artikel und ein spannendes Thema. Schade, dass Lidl gar nicht mehr erwähnt wird, die stehen nämlich schon lange auf meiner Liste der unbedingt zu vermeidenden Unternehmen.

nedkingsley
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25.11.2008 - 10:08 Uhr
nedkingsley

soviel zum unterschied zw ha + em und merican a'prel

Nichts
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25.11.2008 - 10:58 Uhr
Nichts

die dame verdient 24 euro im monat und findet, dass 4.99 euro. also mehr als 20 % ihre monatseinkommens, ein günstiger preis für eine hose ist?

kein_koks_fuer_sherlock_holmes
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25.11.2008 - 11:41 Uhr
kein_koks_fuer_sherlo…

Nichts sagte:
die dame verdient 24 euro im monat und findet, dass 4.99 euro. also mehr als 20 % ihre monatseinkommens, ein günstiger preis für eine hose ist?


psst! vielleicht hat ihr vorher jemand gesteckt, dass das hier ein reiches land ist, mit reichen leuten drin!

Nichts
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Mag ich Mag ich nicht

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25.11.2008 - 11:52 Uhr
Nichts

hat ihr auch jemand gesagt, dass es in diesem reichen land durchaus menschen gibt, die beim einkauf durchaus aufs geld schauen müssen?

aem
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25.11.2008 - 11:57 Uhr
aem

eben! meine Güte!
Die Frau wird sicher wissen wieviel man hier zB allein als Harz4 Empfänger bekommt. Wie schon im Artikel beschrieben, verdienen die Frauen in Dhaka so lächerlich wenig, dass man davon nicht leben kann, geschweigedenn die Familie. Es ist mehr ne Art Zubrot für das was die "Männer" der Familie verdienen.
Das untere Fünftel der Menschen in Dhaka (z.Z. ~ 14 Mio Einwohner!) gibt 80% des Einkommens nur für die Grundversorgung mit Nahrung aus! das kann sich hier beim besten Willen keiner vorstellen. Da ist z.B. Seife oder Zahnpasta nocht nicht mit drin!

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25.11.2008 - 12:00 Uhr
aem

Nichts sagte:
hat ihr auch jemand gesagt, dass es in diesem reichen land durchaus menschen gibt, die beim einkauf durchaus aufs geld schauen müssen?

sicher! aber hier gehts nicht ums aufs Geld schauen sondern ums überleben.

Nichts
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Mag ich Mag ich nicht

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25.11.2008 - 12:05 Uhr
Nichts

und was sollen wir jetzt machen? für die ramschware das doppelte oder dreifache bezahlen?

susette
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25.11.2008 - 12:45 Uhr
susette

wie ist das denn eigentlich mit zeman textil supers, wo produzieren die und zu welchen bedingungen?

kein_koks_fuer_sherlock_holmes
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Mag ich Mag ich nicht

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25.11.2008 - 16:17 Uhr
kein_koks_fuer_sherlo…

Nichts sagte:
hat ihr auch jemand gesagt, dass es in diesem reichen land durchaus menschen gibt, die beim einkauf durchaus aufs geld schauen müssen?


das war aber doch nicht der punkt bei deinem kommentar, da ging es doch um die frage der nachvollziehbarkeit.

m0n0
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Mag ich Mag ich nicht

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25.11.2008 - 17:46 Uhr
m0n0

Schlimme Sache, das.

Aber:
"Das ist die Globalisierung", sagt der Übersetzer, Suma Sarker nickt. Natürlich, was sonst.

Ja, was sonst? Der Blick gen ausbeuterischen Westen versperrt oftmals das Potential für gesellschaftliche Veränderungen zu sehen, dass die Arbeiter in Entwicklungsländern selbst in der Hand haben. Arbeiter - natürlich zu anderen Zeiten und Bedingungen - waren hierzulande auch einstmals nicht vielmehr als Vieh, haben aber in einem langwierigen Kampf Rechte erringen können. Es bedarf also mehr als nur mündiger Konsumenten und Schuldgefühle im Westen, um etwas zu verändern...


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