Ein Leben zum Schnäppchenpreis
Zwei Frauen aus Bangladesch bereisen Deutschland, um auf ihre Ausbeutung durch Discounter wie KiK oder Lidl aufmerksam zu machen
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit vor 23 Std.
- Revoluzzer Ratzinger vor 23 Std.
- Bürger werden künftig zur Organspende befragt vor 23 Std.
- Verschwinden wir in der Nacht vor 23 Std.
- Im Namen der Unbarmherzigen 24.05.2012
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Überall auf der Welt werden Menschen bis aufs Letzte ausgebeutet, nur damit wir uns kostengünstig (oder auch nicht) mit Klamotten und anderem eindecken können.
Ich habe letztens auch einen Artikel über Frauen aus Äthiopien gelesen, die nach Dubai etc. zum Arbeiten gehen und entweder nie wieder, schwer misshandelt oder tot wieder in ihre Heimat kommen.
Ich finde das schrecklich.
Aber es ist auch schwer, sich immer politisch und ökologisch korrekt zu verhalten. Wer von uns hat denn keine adidas-Schuhe oder Sonstiges im Schrank?
Was jetzt nicht heißen soll je teurer die Kleidung umso besser werden die Arbeiter/innen bezahlt, vielmehr ist es ja leider so, dass dann der Gewinn der Firmen nur einfach größer ist.
Der Staat müsste Firmen mehr kontrollieren und dafür sorgen das gewisse Regeln eingehalten werden und kleine Unternehmen die sich an die Bedinungen halten finanziell unterstützen, sodass diese irgendwann die Großen ausstechen...
Hört sich irgendwie einfach an...hab ich da was übersehen? oder warum passiert bei sowas nichts?
Super Artikel mehr davon
Irgendwie werd ich beim lesen meines letzten Satzes jetzt ein klein wenig verbittert...
wenn ich in einer Schneiderei kaufe unterstütz ich die "Kleinen", aber ich werd arm und die näherinnen in Bangladesh kriegen gar nix...
Alles was hilft sind also fair trade produkte, die mensch so viel wie möglich kauft, erwähnt die doch mal.
--> bengalische !!!
aber wichtiger Artikel!!
weiter so!
Nichts sagte:
die dame verdient 24 euro im monat und findet, dass 4.99 euro. also mehr als 20 % ihre monatseinkommens, ein günstiger preis für eine hose ist?
psst! vielleicht hat ihr vorher jemand gesteckt, dass das hier ein reiches land ist, mit reichen leuten drin!
Die Frau wird sicher wissen wieviel man hier zB allein als Harz4 Empfänger bekommt. Wie schon im Artikel beschrieben, verdienen die Frauen in Dhaka so lächerlich wenig, dass man davon nicht leben kann, geschweigedenn die Familie. Es ist mehr ne Art Zubrot für das was die "Männer" der Familie verdienen.
Das untere Fünftel der Menschen in Dhaka (z.Z. ~ 14 Mio Einwohner!) gibt 80% des Einkommens nur für die Grundversorgung mit Nahrung aus! das kann sich hier beim besten Willen keiner vorstellen. Da ist z.B. Seife oder Zahnpasta nocht nicht mit drin!
25.11.2008 - 12:00 Uhr
aem
Nichts sagte:
hat ihr auch jemand gesagt, dass es in diesem reichen land durchaus menschen gibt, die beim einkauf durchaus aufs geld schauen müssen?
sicher! aber hier gehts nicht ums aufs Geld schauen sondern ums überleben.
Nichts sagte:
hat ihr auch jemand gesagt, dass es in diesem reichen land durchaus menschen gibt, die beim einkauf durchaus aufs geld schauen müssen?
das war aber doch nicht der punkt bei deinem kommentar, da ging es doch um die frage der nachvollziehbarkeit.
Aber:
"Das ist die Globalisierung", sagt der Übersetzer, Suma Sarker nickt. Natürlich, was sonst.
Ja, was sonst? Der Blick gen ausbeuterischen Westen versperrt oftmals das Potential für gesellschaftliche Veränderungen zu sehen, dass die Arbeiter in Entwicklungsländern selbst in der Hand haben. Arbeiter - natürlich zu anderen Zeiten und Bedingungen - waren hierzulande auch einstmals nicht vielmehr als Vieh, haben aber in einem langwierigen Kampf Rechte erringen können. Es bedarf also mehr als nur mündiger Konsumenten und Schuldgefühle im Westen, um etwas zu verändern...










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24.11.2008 - 19:29 Uhr
lea2
mehr solche artikel bitte!