696-stan douglas michigan theatre
und zur abwechslung mal ein foto...
- 1.054 - vor 18 Std.
- Direkter Eintrag in Nr. 1053 nicht möglich: Ilja Efimowitsch Repin "Die Ruhepause" (1882) 24.05.2012
- 1053 08.05.2012
- 1052 25.02.2012
- 1.051 - Gustav Klimt - Schubert am Klavier 24.02.2012
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Der 1960 in Vancouver geborene Stan Douglas zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Bereits dreimal nahm er an der Documenta (1992, 1997, 2002) und der Biennale von Venedig (1990, 2001, 2005) teil und war auf zahlreichen weiteren Biennalen vertreten. Große Ausstellungshäuser widmeten ihm Einzelausstellungen.
Kein anderer Künstler vermag es, wie Douglas auf gleichermaßen sinnliche wie intellektuelle Weise die Erfahrungsräume des Kinos, Fernsehens und Museums zu erweitern. Im Rückgriff auf die geistigen, kulturellen und ideologischen Traditionen der Moderne stellen seine Werke eine kritische Revision der westlichen Geschichte und Gegenwart dar.
Es ist das Scheitern der modernen Utopien, um das seine Arbeiten immer wieder kreisen. Ihnen allen geht die Auseinandersetzung mit einem bestimmten Ort voraus – Potsdam, British Columbia, Havanna oder Detroit –, dessen Geschichte Douglas entlang literarischer, filmischer oder musikalischer Vorlagen reflektiert: so etwa E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann, den Grimmschen Märchen, Karl Marx’ Das Kapital, Samuel Becketts Film oder Arnold Schönbergs Begleitmusik zu einer Lichtspielscene. Nicht selten verändert Douglas dabei zum Beispiel das Geschlecht sowie die Hautfarbe der von ihm entliehenen Protagonisten.
Das scheinbar Unvereinbare wird in Beziehung zueinander gesetzt und durch die besondere Art und Weise, in der Douglas sich der audiovisuellen Medien bedient, zur offenen, mehrdeutigen Erzählung.
aber warum kanntst du detroit sofort, mas?
mas sagte:
Nie gehört.
buuuh
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11.11.2008 - 00:30 Uhr
mas